Meldungen Dezember 2019

Meldungen November 2019

​Kolumbien: Kollektives Gedächtnis und Friedensprozess

Von Mittwoch, den 27.11. bis Freitag, den 29.11.2019 veranstaltet das Institut für Romanische Sprachen und Literaturen vom Fachbereich 10 der Goethe-Universität in Kooperation mit Theologie interkulturell ein Symposium über den Friedensprozess in Kolumbien unter dem Titel "Memoria y construcción de paz en Colombia".

Weitere Informationen sowie das Programm finden Sie hier.

Bücheraktion des FB07 und des Bistums Limburg

Wie auch in den letzten Jahren bietet der FB07 in Zusammenarbeit mit dem Bistum Limburg die Bücheraktion an, bei der Studierende einmalig in ihrem Studium Bücher aus den Fachgebieten Altes und Neues Testament, Kirchengeschichte, Dogmatik und Fundamentaltheologie, Moraltheologie/Sozialethik, Religionspädagogik / Pastoraltheologie, Religionsphilosophie und Religionswissenschaft auswählen können. Die Bücherliste mit den zur Auswahl stehenden Exemplaren finden Sie hier.

Wenn Sie ein Buch oder Bücher im Umfang von 30-35 € ausgewählt haben, schreiben Sie bitte eine E-Mail mit Autor und Titel des Buches an Herrn Bartoschek. Die Bücheraktion findet bis einschließlich Sonntag, den 1. Dezember 2019 statt. Bücherwünsche, die danach eingehen, können leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Meldungen Oktober 2019

Vortrag: Neue Wege der Amazonassynode - Jetzt!

Theologie interkulturell und der FB07 Katholische Theologie laden herzlich ein zum Gastvortrag von Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Paulo Suess aus Brasilien mit dem Titel "Neue Wege der Amazonassynode – Jetzt! 'Es gibt nichts Gutes, es sei denn man tut es'".


Der Vortrag findet am kommenden Dienstag, den 29.10.2019 um 18.00 Uhr c.t. im Raum 1.731 des IG Nebengebäudes auf dem Campus Westend statt. 

Programm des Mentorats fürs Wintersemester 2019/2020 ist online

Das Mentorat für Lehramtsstudierende der katholischen Theologie hat das Programm für das kommende Wintersemester veröffentlicht. Wie immer sind alle Studierenden herzlich eingeladen, an den Angeboten und Veranstaltungen teilzunehmen. Im Programm finden sich beispielsweise themenbezogene Filmabende, Hilfsangebote für angehende Lehrerinnen und Lehrer oder Unterrichtsvertretungskräfte oder gemeinsames Frühstücken mit Morgenimpuls.

Das ausführliche Programm und weitere Informationen und Kontaktdaten finden Sie hier oder auf der Internetseite des Mentorats.

Verleihung Ehrenplakette der Stadt Frankfurt für apl. Prof. Joachim Valentin

Unserem apl.-Professor Joachim Valentin wird diese Woche die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt verliehen. Diese Auszeichnung erhalten Menschen, die sich auf vorbildliche Weise für die Stadt Frankfurt eingesetzt haben. Zu dieser besonderen Ehre gratuliert unser Fachbereich. Wir sind stolz mit Herrn Valentin eine außerordentlich engagierte und in der Stadt herausragend vernetzte Persönlichkeit am Fachbereich zu haben!

Weitere Informationen finden Sie hier

Foto: kna, Bistum Limburg


Einführungsveranstaltungen für Studienanfänger*innen

Am Dienstag, den 08. Oktober 2019 finden für die Studienanfänger*innen verschiedene Orientierungs- und Einführungsveranstaltungen statt: Von 10-11 Uhr hält Frederike Breuer von der Studienberatung des Fachbereichs im Rahmen des Fachberatertags der ABL für die neuen Studierenden der Lehramtsstudiengänge einen Vortrag. Die Veranstaltung findet im Seminarhaus 1.104 statt. Von 16-18 Uhr c.t. lädt der Fachbereich dann herzlich zur eigenen Einführungsveranstaltung im Raum 1.731 des Nebengebäudes ein, in der die Studienanfänger*innen einen Einblick in die Fachgebiete des Studiums bekommen und bei Kaffee und Keksen erste Kontakte untereinander, aber auch zu den Lehrenden und studienbegleitenden Angeboten knüpfen können.

Meldungen September 2019

Zertifikate „Medizinethik in der Klinikseelsorge“ übergeben

Feierlicher Abschluss des Zertifizierungskurses Medizinethik in der Klinikseelsorge 2018/2019

Nach einem Jahr berufsbegleitendem Studium überreichten Professor Christof Mandry und Gwendolin Wanderer am 12. September 2019 insgesamt elf Klinikseelsorgerinnen und Klinikseelsorgern aus fünf katholischen Bistümern und vier evangelischen Landeskirchen ihre Abschlusszertifikate. Damit sind sie nach den Standards der Akademie für Ethik in der Medizin zertifizierte Ethikberater*innen im Gesundheitswesen und haben sich darüber hinaus vor allem theologisch-ethisch für die medizinethischen Herausforderungen im Klinikalltag gerüstet.

Im Rahmen der feierlichen Zertifikatsübergabe mit Musik, Buffet und Getränken begrüßten Professor Mandry, der Dekan Professor Dr. Thomas Schmidt sowie Frau Prof. Dr. Hildegard Wustmans, Leiterin des Dezernats Pastorale Dienste, die Anwesenden, würdigten die Leistung der Kursabsolventinnen und -absolventen und betonten die Bedeutung der medizinethischen Fortbildung für die Klinikseelsorge.

Foto: David Wedmann.

​Studie über Klinikseelsorger*innen als medizinethische Akteure

Klinikseelsorger*innen spielen eine wichtige Rolle bei medizinethischen Entscheidungsfragen im Krankenhaus. Wie sie selbst ihr Profil und ihre Kompetenzen als Medizinethik-Akteure sehen, fasst eine aktuelle Studie zusammen, die an der Arbeitsstelle „Medizinethik in der Klinikseelsorge“ am Fachbereich durchgeführt wurde. Wesentliche Ergebnisse dieser partizipativen Interviewstudie sind hier online zugänglich.

Diözese Limburg startet Aufarbeitungsprozess zu Konsequenzen aus dem Missbrauchskandal

Fachbereich Katholische Theologie stellt Expertise zur Verfügung

Mit einem Seminartag im Haus am Dom hat die Diözese Limburg am 7. September ihren Reformprozess „Betroffene hören – Missbrauch verhindern“ offiziell begonnen, bei dem in neun Teilprojekten Konsequenzen aus dem Missbrauchsskandal gezogen werden sollen. An diesem Prozess beteiligt sich auch der Fachbereich Katholische Theologie: Professor Mandry wird als theologischer Ethiker im Teilprojekt 7 „Katholische Sexualmoral / Neubewertung von Homosexualität“ mitarbeiten und Carla Sicking, Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich, übernimmt die wissenschaftliche Assistenz des Teilprojekts. Mehr zum Projekt auf der Website des Bistums Limburg.

Ethik-Workshop zu Nahrung und Flüssigkeit am Lebensende

Arbeitsstelle Medizinethik in der Klinikseelsorge führt Ethik-Fortbildung durch ​

Mit heiklen Entscheidungsfragen befasste sich der Fortbildungstag „Ethische Fragen im Zusammenhang mit der Ernährung und Flüssigkeitsversorgung am Lebensende“ am 24. September 2019 am Fachbereich Katholische Theologie. Auf Einladung der Arbeitsstelle Medizinethik in der Klinikseelsorge arbeiteten Klinikseelsorgende, Pflegekräfte, PalliativmedizinerInnen und MedizinethikerInnen gemeinsam an den ethischen Problemstellungen, wenn schwerkranke Menschen Nahrung und Flüssigkeit ablehnen oder zu ihrer Aufnahme nicht mehr in der Lage sind. Der Palliativmediziner und Medizinethiker Dr. Harald Braun räumte gleich zu Beginn mit einigen Mythen auf, wie der Überzeugung, alte Menschen seine häufig „ausgetrocknet“. Auch lasse man Menschen am Lebensende nicht „verhungern“ oder „verdursten“, wenn eine Ernährungssonde medizinisch nicht indiziert sei. Neben dem rechtlichen Rahmen palliativmedizinischer und -pflegerischer Entscheidungen in Bezug auf die Ernährung und Flüssigkeitsversorgung am Lebensende kam in Impulsvorträgen von Gwendolin Wanderer (Arbeitsstelle Medizinethik in der Klinikseelsorge) und Klinikpfarrer Matthias Struth (Universitätskliniken Frankfurt am Main) vor allem auch die medizinethische Perspektive zur Sprache. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Klinikseelsorge, Palliativmedizin, Kranken- und Altenpflege erlebten den Mix aus Impulsen, Erfahrungsberichten und Fallbesprechungen als sehr bereichernd.

Veröffentlichung von Prof. Dr. Knut Wenzel

Glaube hat es mit Einbildungskraft zu tun, Theologie mit Sprache. Sie sind verwiesen auf die Dichtung: auf die Poesie, die dem Wort das Ungesagte abgewinnt; auf die Erzählung, die Zusammenhänge ins Ungewisse webt; auf den Roman, der aus nichts eine Welt von Bedeutungen ausspannt. In exemplarischen Studien u.a. zu Emily Dickinson, Albert Camus, Ryszard Kapuscinski, Jan Kjaerstad, Bruce Chatwin, Wilhelm Genazino, Peter Handke, Helen Meier, Nirmal Verma geht Knut Wenzel den Spuren gemeinsamer Quellgründe von Religion und Literatur nach. Dichtung zeigt ihre schöpferische Macht im Dreieck von Mystik, Prophetie und Kritik. Das literarische Werk erscheint dabei wie das Zeugnis eines Glaubensakts – bloß in Verantwortung des schöpferischen Subjekts.


"Poesie des aufgegebenen Worts. Zwischen Macht und Zärtlichkeit, Schweigen und Erzählung, Schuld und Rettung: Theologische Lektüren in den Gefilden der Literatur" erscheint im Semptember 2019.

Meldungen August 2019

​Schnuppertage Wintersemester 2019/20

Der Fachbereich nimmt im kommenden Wintersemester 2019/20 wieder an den Schnuppertagen der Goethe-Universität teil. Schülerinnen und Schüler bekommen dabei die Gelegenheit, für ein paar Tage den Unialltag auszuprobieren und an ausgewählten Veranstaltungen teilzunehmen. Diese Seminare und Vorlesungen unseres Fachbereichs sind im Wintersemester für Besucher*innen geöffnet. Weitere Informationen finden Sie hier.

Wir wünschen eine angenehme vorlesungsfreie Zeit!

Pressemitteilung

​Erklärung des Fachbereichs Katholische Theologie der Goethe-Universität Frankfurt zu den Missbrauchsfällen in der Katholischen Kirche

Vorbemerkung: Der Fachbereich Katholische Theologie der Goethe-Universität hat sich entschlossen, mit der untenstehenden Erklärung auf die Missbrauchsfälle in der Katholischen Kirche zu reagieren. Er sieht sich damit in enger Verbindung mit der Initiative von neun Unterzeichnenden eines am 3. Februar 2019 veröffentlichten offenen Briefs an Kardinal Reinhard Marx. Dass Papst Franziskus im Herbst 2018 die Vorsitzenden aller Bischofskonferenzen zu einer Sonderkonferenz am 21.–24. Februar 2019 in Rom eingeladen hat, um mit ihnen über die Missbrauchsfälle zu beraten, ist ein notwendiger Schritt. Der Fachbereich hat sich entschlossen, in der Vielfalt seiner Fächer und die Kooperation mit nichttheologischen Fächern suchend das Thema der Macht und ihres Missbrauchs ins Zentrum von Forschung und Lehre zu rücken.

Meldungen Juli 2019

​Dies Academicus der Fachschaft 07

Die Fachschaft Katholische Theologie lädt herzlich zum Dies Academicus zum Thema "Macht und Missbrauch" ein. Der jährlich von der Studierendenvertretung organisierte Studientag richtet sich sowohl an die Studierenden des Fachbereichs, als auch an alle Interessierten. Das Programm können Sie dem unten stehenden Plakat entnehmen.

Dies Academicus der Fachschaft 07

Meldungen Juni 2019

Tagung "Celebrating 550. Birthday of Guru Nanak"

Im Rahmen des religionswissenschaftlichen Blockseminars zur Sikh-Religion "Guru Nanak's Global Message to the Humanity" (FB 07) fand am 7. und 8. Juni 2019 ein Festakt mit einer internationalen Tagung "Celebrating 550. Birthday of Guru Nanak" statt.

Prof. Dr. Thomas M. Schmidt, Dekan des FB 07 eröffnete die Tagung. Daran nahmen internationale Gäste aus Indien, Professor*innen und Studierende der Goethe-Universität teil. Es fand ein fruchtbarer Austausch über die Botschaft des Stifters der Sikh-Religion, Guru Nanak, "Es gibt weder Hindus noch Muslims, alle sind Menschen" statt. Die verschiedenen Vorträge von Professor*innen Wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen und Studierenden befassten sich mit Guru Nanak's Ideen und dem Leben der Sikhs aus Innen- und Außenperspektiven. Die Teilnehmenden diskutierten die Aktualität von Guru Nanak's Botschaft für den interreligiösen Dialog und tolerante Koexistenz unterschiedlicher Religionen. Abgeschlossen wurde die Tagung mit einem Poesie-Abend der Urdu Gesellschaft Frankfurt.

Besuch der indischen Generalkonsulin

von links: Dekan Prof. Schmidt, indische Generalkonsulin Ms. Parkar, Vizepräsident van Dick und Prof. Sikand

Am 5. Juni besuchte die indische Generalkonsulin Pratibha Parkar sowie der indische Generalkonsul Chauhan den Fachbereich Katholische Theologie, um über gemeinsame Kooperationen zu sprechen.
Frau Parkar wird am Pfingstwochenende auf der Konferenz anlässlich des 550.Geburtstag von Guru Nanak einen Vortrag mit dem Titel "Why India is Celebrating Worldwide the Philosophy of Guru Nanak" halten.

Tagung "Celebrating 550. Birthday of Guru Nanak"

Im Rahmen des religionswissenschaftlichen Blockseminars zur Sikh-Religion "Guru Nanak's Global Message to the Humanity" (FB 07) fand am 7. und 8. Juni 2019 ein Festakt mit einer internationalen Tagung "Celebrating 550. Birthday of Guru Nanak" statt.

Prof. Dr. Thomas M. Schmidt, Dekan des FB 07 eröffnete die Tagung. Daran nahmen internationale Gäste aus Indien, Professor*innen und Studierende der Goethe-Universität teil. Es fand ein fruchtbarer Austausch über die Botschaft des Stifters der Sikh-Religion, Guru Nanak, "Es gibt weder Hindus noch Muslims, alle sind Menschen" statt. Die verschiedenen Vorträge von Professor*innen Wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen und Studierenden befassten sich mit Guru Nanak's Ideen und dem Leben der Sikhs aus Innen- und Außenperspektiven. Die Teilnehmenden diskutierten die Aktualität von Guru Nanak's Botschaft für den interreligiösen Dialog und tolerante Koexistenz unterschiedlicher Religionen. Abgeschlossen wurde die Tagung mit einem Poesie-Abend der Urdu Gesellschaft Frankfurt.

Vortrag und Workshop mit Doris Reisinger

Frau Doris Reisinger hat am 6. Juni 2019 einen Workshop und einen öffentlichen Vortrag zum Thema Missbrauch am Fachbereich gehalten.

Anhand von Filmbeispielen analysierte sie das Phänomen des geistlichen Missbrauchs und stellte Kriterien für eine „gesunde Pastoral“ gegenüber Sekten auf. Voraussetzungen für den spirituellen Missbrauch sind nach Reisinger spirituelle Vernachlässigung, spirituelle Manipulation und spirituelle Gewalt. Vorbeugende Maßnahmen liegen zunächst im Subjekt, das sich als spirituell handlungsfähig begreifen und über ein Wissen auf ein Recht auf spirituelle Selbstbestimmung verfügen sollte. Auf der Seite der Seelsorger*innen ist eine qualifizierte Ausbildung sowie regelmäßige Supervision relevant.

Der bewegende Vortrag hat deutlich gemacht, dass seitens der Katholischen Kirche noch sehr viel Arbeit zu leisten ist und auch die Theolog*innen gefordert sind, ihre Stimme in die Öffentlichkeit einzubringen.

Antrittsvorlesung von Frau Apl.-Professorin Wustmans

Frau Apl.-Professorin Hildegard Wustmans hat am 29. Mai 2019 einen Vortrag mit dem Titel „Glauben Sie mir? Glaubensfragen in Zeiten des sexuellen Missbrauchs“ gehalten.


Frau Apl. Prof. Dr. Hildegard Wustmans arbeitet zur Zeit als Dezernentin für Pastorale Dienste im Bistum Limburg. In diesem Sommersemester tritt sie die Apl. Professur für Praktische Theologie am Fachbereich Katholische Theologie der Goethe-Universität an.