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CDR - Centre For Drug Research


Postanschrift
Goethe-Universität
Fachbereich Erziehungswissenschaften
Institut für Sozialpädagogik und Erwachsenenbildung
Grüneburgplatz 1
D-60323 Frankfurt am Main

Telefon: (0)69 798-36386
Raum: 1. G053 (PEG)
e-mail: cdr@cdr-uni-frankfurt.de


Kurzdarstellung

Das CENTRE FOR DRUG RESEARCH wurde 2001 als Einrichtung der sozialwissenschaftlichen Drogenforschung gegründet. Es ist dem Institut für Sozialpädagogik und Erwachsenenbildungan an der Goethe-Universität angegliedert.
Das CENTRE FOR DRUG RESEARCH verknüpft empirische Forschung mit akademischer Lehre. Es finanziert sich ausschließlich über Drittmittel. The Centre for Drug Research (CDR) was founded in 2001 as an institution for social research on the issue of drug use at the university of Frankfurt. It is financed by third-party funds. The main research focus is the prevalence of different drug use patterns (e.g., recreational and compulsive use) among the general population and among particular scenes or surroundings of drug users, as well as possible backgrounds for the spread of drug prevalences and use patterns in different groups. Among other research projects, the CDR carries out a local drug monitoring system for the city of Frankfurt since 2002. English language downloads


Mitarbeiter(innen)

Prof. Dr. Henner Hess, Direktor und Mitbegründer des Centre for Drug Research.
Seit 1982 Professor für Sozialpädagogik an der Universität Frankfurt am Main; mittlerweile im Ruhestand.
Für sein Buch Mafia (Mohr 1970, elf Auflagen in vier Sprachen) erhielt er die Literaturpreise
Premio Nazionale Iglesias 1973 und Premio Nazionale Empedocle 1982.

Dr. Bernd Werse, Dipl.-Soz., seit 2001 wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Centre for Drug Research (Mitbegründer)
Schwerpunkte: Jugendkultur-/ Szenespezifika, motivationale Hintergründe von Drogenkonsum, neue Drogen und Trendentwicklungen.
Ansprechpartner: "Die Distribution illegaler Drogen", Spice-Projekte, COMBASS-Hotline und Presseanfragen

Dr. Christiane Bernard, Dipl.-Päd., seit 2011 wieder wissenschaftliche Mitarbeiterin (seit 2004 für das CDR tätig).
Schwerpunkte: Geschlechtsspezifische Aspekte des Drogenkonsums in offenen und privaten Drogenszenen, Epidemiologie/Trendmonitoring.
Ansprechpartnerin: MoSyD-Trendscout-Befragung und "offene Szene".

Dr. Cornelia Morgenstern, Politologin, seit 2011 wissenschaftliche Mitarbeiterin.
Schwerpunkte: Neue Drogen, internationale Kooperation.
Ansprechpartnerin: für das EU-Projekt "Spice and synthetic cannabinoids"


Verweise und Ankündigungen

Aktuellere Forschungsberichte finden Sie in der rechten Downloadspalte. Andere Studien des CDR können über entsprechende Links in der Literaturliste heruntergeladen werden.

Die deutsche Version des "Global Cannabis Cultivation Survey" ist online. Personen mit Erfahrungen im Cannabisanbau können hier gerne teilnehmen.

Der MoSyD-Jahresbericht zu Drogentrends in Frankfurt am Main 2011 ist erschienen und kann hier heruntergeladen werden. Here you can find key results from the Frankfurt local drug monitoring system MoSyD on drug prevalence and trends.


Laufende Projekte:

"SPICE II Plus"

  • EU-Projekt

  • Laufzeit: 01.03.2013 - 28.02.2015

  • Projektleiter: Dr. Volker Auwärter, Uniklinik Freiburg (Forensische Toxikologie).

  • Projektpartner:
    – Goethe-Universität Frankfurt, Centre for Drug Research, D
    – Medizinische Universität Wien, Institut für Krebsforschung, AT
    – Universität Helsinki, Department of Forensic Medicine, FI

  • Associate Partner:
    – Bundeskriminalamt, Wiesbaden, D
    – National Institute for Health and Welfare, Helsinki, FI
    – Stadt Frankfurt am Main, Drogenreferat, D
    – Universität Bern, Institute für Rechsmedizin, CH

  • Projektbeschreibung:
    Es handelt sich um ein Folgeprojekt des EU-Projekts "SPICE und synthetische Cannabinoide". In diesem interdisziplinären Projekt werden die Risiken verschiedener neuer psychoaktiver Substanzen (NPS) erforscht, zum anderen werden sozialwissenschaftliche Daten Konsumententypen und Konsummotivationen und zu möglichen psychosozialen Gefährdungen durch diese NPS erhoben. Zielsetzung des Projekts ist die Entwicklung effektiver Präventionsmaßnahmen zu synthetischen Cannabinoiden.

Global Cannabis Cultivation Survey, deutschsprachige Version

Ziel ist die sozialwissenschaftliche Erforschung des (illegalen) Anbaus von Cannabis in unterschiedlichen Ländern der Erde. Die Erhebung wird mittels Online-Surveys in zahlreichen Ländern in Europa, Nordamerika und Ozeanien durchgeführt. Das Centre for Drug Research führt seit dem 26.11.2012 den deutschsprachigen Teil des Projekts durch. Dieser richtet sich an zu Befragende in Deutschland, Österreich und dem deutschsprachigen Teil der Schweiz. Teilnahme ist möglich unter: www.is.gd/hanfanbau Für die Finanzierung der Auswertungen werden Mittel aus der Bonierung für frühere Drittmittelprojekte eingesetzt. Zusätzlich erprobt das CDR erstmals die Möglichkeiten des "Crowdfunding": www.sciencestarter.de/cannabisanbaustudie. Dort finden sich auch nähere Informationen zur Studie.

Die Distribution illegaler Drogen

  • Auftraggeber: DFG

  • Laufzeit: 1.11.2010 - 31.10.2012
Beschreibung: Das Projekt hat die nähere Untersuchung der bislang wenig erforschten Spezifika der monetären und nicht-monetären Vorgänge bei der Distribution von illegalen Drogen innerhalb von Netzwerken sozial unauffälliger Konsumenten zum Ziel, also in einem Bereich, der in vieler Hinsicht bedeutungsvoller ist als die häufig thematisierten sozial auffälligen Drogenszenen. Dabei sollen grundsätzliche Erkenntnisse über generelle Besonderheiten und informelle Regeln des Kleinhandels gewonnen werden. Besonderes Augenmerk wird auf das Ausmaß der unentgeltlichen Weitergabe von Drogen, die Motivationen zum Einstieg in den Handel, die Verbindungen von Kleinst- und Kleindealern zu höheren Handelsebenen und anderweitiger krimineller Aktivität, die Bedeutung des Straßenhandels, Überschneidungen mit dem Markt in der "offenen Drogenszene" sowie die Einbindung der Distribution in das Gesamtgeschehen des Drogenumgangs in den betreffenden Umfeldern gelegt. Neben flankierenden Sekundäranalysen laufender Studien zum Drogenkonsum in Frankfurt am Main wird eine Stichprobe von Konsumenten und Handeltreibenden mithilfe kombinierter standardisierter und qualitativer Interviews befragt. Die zu Befragenden werden mit der relativ neuen Methode des "Respondent-Driven Sampling" rekrutiert. Die Analyse der Daten erfolgt einerseits vor dem Hintergrund des Konzepts der informellen Ökonomie, andererseits werden die Konsum- und Handelsbiographien der Befragten unter dem Blickwinkel des kriminologischen Karrieremodells betrachtet. Wir hoffen, mit Hilfe der Ergebnisse des empirischen Projekts schließlich auch Vorschläge zur Verbesserung sozialpädagogischer Interventionen machen zu können.

MoSyD - Monitoring-System Drogentrends

  • Auftraggeber: Drogenreferat der Stadt Frankfurt

  • Laufzeit: 2002 - fortlaufend

  • Fragestellung/Forschungsfokus: Erfassung und Analyse von Entwicklungen im Bereich des Konsums psychoaktiver Substanzen, Identifikation neuer Konsumtrends (neue Substanzen und/oder Konsummuster)

  • empirisches Bezugsfeld: Altersgruppen und soziale Umfelder, die relevant im Hinblick auf Entwicklungen im Bereich des Drogenkonsums sind

  • methodischer Zugang:

    1) Expertenbefragung:

    • Stichprobe: Vertreter phänomennaher Institutionen (wesentlich: Drogenhilfe, Jugendhilfe, Polizei, Ausbildungswesen; 11 Personen)
    • Erhebungsmethode: Gruppendiskussion im Sinne des Focus-Group-Verfahrens (Tonbandaufzeichnung) und Fragebogen
    • Erhebungsturnus: halbjährlich in Gestalt eines Paneldesigns, d.h. dass der Kreis der befragten Experten möglichst gleich bleiben sollte, um Informationskontinuität zu erzielen

    2) Key-Person-/Trendscout-Befragung:

    • Stichprobe: Personen, die aufgrund ihrer sozialen, 'lebensweltlichen' Position und ihrer sozialen Anknüpfungspunkte in Beruf und/oder Freizeit umfassende Kontakte zu Drogengebrauchskreisen haben; hierbei wird ein möglichst großes Spektrum von Erlebnis-, Freizeitszenen sowie Sozialmilieus abgedeckt, in denen (potenziell) mit Drogen umgegangen wird; die Befragten fungieren als eine Art Trendscout, die als quasi teilnehmende Beobachter unmittelbar über neue Drogengebrauchsentwicklungen berichten können (20 Personen)
    • Erhebungsmethode: offene, leitfadengestützte Interviews
    • Erhebungsturnus: halbjährlich in Gestalt eines Paneldesigns

    3) Schülerbreitenbefragung:

    • Stichprobe: Personenkreis der Spät-Adoleszenten (15-18jährige), der das gesamte Spektrum berufsbildender/-vorbereitender und gymnasialer Schulformen repräsentativ abbilden soll (ca. 1500 Personen)
    • Erhebungsmethode: anonymisierte schriftliche Befragung
    • Erhebungsturnus: jährlich

    4) Szenebefragung:

    • Stichprobe: Personen, die illegale Drogen konsumieren und sich im sozialen Umfeld der 'offenen' Drogenszene bewegen (ca. 150 Personen)
    • Erhebungsmethode: anonymisierte schriftliche Befragung
    • Erhebungsturnus: zweijährig
Die neuesten Jahresberichte des MoSyD-Projekts und Berichte zur Szenestudie können unter "Downloads" heruntergeladen werden. Ältere Berichte können bei den jeweiligen Angaben in der Literaturliste heruntergeladen werden.

COMBASS (Computergestützte Basisdokumentation der ambulanten Suchthilfe in Hessen)

Mitarbeit an der Weiterentwicklung von HORIZONT & dem dazugehörigen Manual als Instrument der Dokumentation, Hotline für Fragen zu Horizont für Einrichtungen in Hessen, Mitarbeit an Datenauswertung & Berichtserstellung


Abgeschlossene Projekte:

"Spice" and synthetic cannabinoids: Fast responses by means of forensic, toxicologic and socio-scientific analyses with direct impact on prevention measures

  • EU-Projekt - JUST/2009-2010/DPIP/AG/4000000948

  • Laufzeit: 01.01.2011-31.12.2012

  • Projektleiter: Dr. Volker Auwärter, Uniklinik Freiburg (Forensische Toxikologie). Weitere Partner aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Finnland und Polen.

  • Fragestellung/Forschungsfokus: Produkt- und Substanzmonitoring, Tests zur spezifischen Schädlichkeit bestimmter synthetischer Cannabinoide, Zusammenstellung verfügbarer Forschungsergebnisse zu Art, Verfügbarkeit und Konsum dieser Substanzen, Erstellung von Präventionshinweisen (Website, Flyer etc.)

  • Rolle des Centre for Drug Research: sozialwissenschaftlicher Teil des Projektes (Sammlung und Auswertung sozialwissenschaftlicher Daten, Erarbeitung von Präventionshinweisen), Organisation einer internationalen Konferenz. Das Projekt basiert von unserer Seite aus auf den beiden Studien zu Verbreitung und Konsum von Spice und anderen sogenannten Räuchermischungen (siehe "abgeschlossene Projekte").
The international conference on SPICE prevention issues took place in Frankfurt am Main on the 24th to 25th of September. The presentations are available here

Studien zu Spice

Die vom Bundesministerium für Gesundheit geförderte Folgestudie zu Spice und anderen Räuchermischungen kann auf der dortigen Homepage heruntergeladen werden.

The follow-up study on Spice and other "herbal blends" can now be downloaded. Here you can find a brief English version.

Online-Umfrage zu Legal Highs in der Schweiz

Zurzeit führen wir mit Unterstützung des Bundesamtes für Gesundheit, Schweiz, und mit Hilfe von Infodrog, der AG F&F Nightlife, der Fachgruppe Nightlife, Safer Nightlife Schweiz sowie dem Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung ISGF in Zürich eine Umfrage zu Legal Highs in der Schweiz durch. Unser Erkenntnisinteresse richtet sich insbesondere auf die Konsumentenmotivation und auf Risiken des Konsums von neuen psychoaktiven Substanzen. Das Projekt läuft bis zum 30.4.2012.

Online-Umfrage zu Legal Highs

Unsere Internetbefragung zum Konsum von 'Legal High'-Produkten wurde am 25.9.2011 wie vorgesehen beendet. Wir bedanken uns bei insgesamt 1.062 Teilnehmer(inn)en, die den Online-Fragebogen vollständig ausgefüllt haben, sowie bei allen, die mitgeholfen haben, unsere Erhebung publik zu machen. Die ersten Ergebnisse der Online-Befragung können Sie hier nachlesen.

Hier können Sie die auf den Suchttherapietagen 2012 in Hamburg vorgestellte Präsentation zu Legal Highs herunterladen.
The German online survey on the use of legal highs has been released. A short English version can be viewed here.

Spice und andere Räuchermischungen

  • Auftraggeber: Stadt Frankfurt a.M./ Bundesgesundheitsministerium

  • Laufzeit: 01.05.2009-31.05.2010
Die legal verkaufte sogenannte Räuchermischung Spice hatte im Jahr 2008 ein enormes Medienecho hervorgerufen, das offenbar auch mit einer sprunghaft angestiegenen Nachfrage einherging. Nachdem Analysen des Produktes ergaben, dass es synthetische, dem Cannabis-Wirkstoff THC ähnelnde Substanzen enthält, wurden diese Stoffe und damit auch Spice sowie einige Nachahmerprodukte Ende Januar 2009 dem BtmG unterstellt. Seitdem gibt es weitere legal erhältliche und offenbar auch psychoaktiv wirksame Räuchermischungen auf dem Markt. Insbesondere die Konsummotivation von Konsument(inn)en dieser Produkte soll mit der vorliegenden, explorativ ausgerichteten Studie untersucht werden.
Das Projekt ist in eine Pilot- und eine Hauptstudie unterteilt, die aufeinander aufbauen. Die Stadt Frankfurt finanzierte das Pilotprojekt, in dem Experteninterviews mit Mitarbeitern von "Headshops" durchgeführt wurden. Weiterhin wurden einige Interviews mit Konsument(inn)en geführt. Der Bericht zur Studie kann hier heruntergeladen werden.
Im Rahmen der vom BMG finanzierten Hauptstudie werden weitere Interviews mit Konsumerfahrenen durchgeführt, außerdem die Resultate eines Fragemoduls zu Spice in der Frankfurter Schülerbefragung (siehe "MoSyD") analysiert.

Schulische Suchtprävention

  • Auftraggeber: Hessisches Kultusministerium

  • Laufzeit: 2007 - 2009
Für den vom Hessischen Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit herausgegebenen "Suchtbericht für das Land Hessen" führt das CDR jährlich eine Befragung unter den Fachberater(inne)n für Suchtprävention der Staatlichen Schulämter in Hessen zu den Aktivitäten der primären und sekundären Suchtprävention an Schulen in Hessen durch.

Rauchfreie Schule in Hessen

Auftraggeber: Staatliches Schulamt für die Stadt Frankfurt/ Hessisches Kultusministerium
  • Laufzeit: 2005 - 2007

  • Mit verschiedenen Erhebungsformen wurden die Auswirkungen des am 1.1.2005 eingeführten Rauchverbots an hessischen Schulen erforscht. Die Erhebungen beschränken sich dabei im Sinne exemplarischer Repräsentanz auf allgemein- und berufsbildende Schulen in Frankfurt am Main.

  • Erste Ergebnisse bezüglich der (möglichen) Auswirkungen des Rauchverbots auf die jugendlichen Schülerinnen und Schüler wurden im September 2006 veröffentlicht (Werse 2006, siehe Literatur)

  • Zusätzlich wurden exemplarische Gruppeninterviews mit Lehrerinnen und Lehrern durchgeführt. Der Bericht für die Gesamtstudie wurde im Jahr 2007 erstellt (Werse/ Müller 2007, siehe Literatur). Ein Kurzbericht (inklusive einiger weiterer Resultate zum Tabakkonsum unter Jugendlichen in Deutschland und Hessen; Hessisches Kultusministerium 2008) kann über die Website des Hessischen Kultusministeriums heruntergeladen werden

KIF - Kokainkonsum in Frankfurt am Main

  • Auftraggeber: DFG

  • Laufzeit: 2003 - 2006

  • Fragestellung/Forschungsfokus:
    'Dichte' Beschreibung des Phänomenfeldes 'Kokainkonsum' im empirischen Spektrum von Hell- und Dunkelfeld am Beispiel der Stadt Frankfurt am Main im Sinne exemplarischer Repräsentanz

  • Fachgebiet und Ausrichtung:
    Ethnographie, Empirische Kriminologie, Devianzforschung, (Sozial-)Epidemiologie: sozialwissenschaftliche Analyse des phänomenologischen Spektrums vom Umgang mit Kokain auf der Grundlage methodenplural angelegter empirischer und analytischer Zugänge

  • Methodische Zugänge:

  • Modul Ia _ Medienanalyse:
    Retrospektiv-prospektiv (1990 bis Projektende)

    • inhaltsanalytische Aufarbeitung der größten Tageszeitungen unter dem thematischen Fokus 'Kokain/ Crack'

    Modul Ib _ Expertenbefragung:
    Prospektiv, halbjährlich über den Projektverlauf

    • aufbauend auf MoSyD (s.u.). Die Diskussionsprotokolle werden unter der thematischen Vorgabe 'Kokain/ Crack' einer Inhaltsanalyse unterzogen

    Modul Ic _ Trendscout-Befragung:
    Prospektiv - halbjährlich über den Projektverlauf

    • aufbauend auf MoSyD (s.u.). Die Interviewprotokolle werden unter der thematischen Vorgabe 'Kokain/Crack' einer gesonderten Inhaltsanalyse unterzogen.

    Modul IIa _ Konsumentenuntersuchung I - 'Extremgruppenvergleich':
    Querschnittuntersuchung/Einmalbefragung aufbauend auf UMID (Stichprobe n=200)

    • sozial-integrierte Kokain-Konsumenten (n=100):

    • Die Rekrutierung erfolgt entsprechend der im UmiD-Projekt (s.u.) eingesetzten Stichprobenbildungskriterien mittels des Snowball-Sampling-Verfahrens.

    • sozial-medizinisch auffällige Kokain-Konsumenten (n=100):

    • Um eine größtmögliche Vergleichbarkeit der Teilgruppen herzustellen, folgt die Stichprobenbildung dem Kriterium 'aktueller Kokainkonsum' und 'therapeutische Intervention' aufgrund des Konsums psychoaktiver Substanzen. Weiterhin wird die Vergleichbarkeit dadurch erhöht, dass diese Stichprobe entsprechend der Kriterien 'Alter' und 'Geschlecht' parallelisiert wird. Aus forschungsökonomischen Erwägungen erfolgt der Zugang über Einrichtungen der Drogenhilfe.

    • Erhebungsmethoden:
      Fokussiertes, offenes Interview
      Standardisiertes Fragebogengestütztes Interview

    Modul IIb _ Konsumentenuntersuchung II - 'Szenebefragung':
    Längsschnittstudie (konzipiert als Folgestudie), drei Erhebungswellen über drei Jahre (Stichprobe n=150):

    • aufbauend auf MoSyD (s.u.) Die erhobenen Daten werden unter der thematischen Vorgabe 'Kokain/Crack' einer gesonderten Analyse unterzogen.

    Modul IIIa _ Repräsentativbefragung I - 'Erwachsene':
    Querschnittuntersuchung/Einmalbefragung (Stichprobe n=1.500):

    • repräsentativer Ausschnitt der 18-59jährigen Bevölkerung Frankfurts.
    • Erhebungsmethode:
      Die Erhebung wird als eine postalische Befragung auf der Grundlage von selbstauszufüllenden Fragebögen durchgeführt.

    Modul IIIb _ Repräsentativbefragung I - 'Jugendliche - Schülerbefragung':
    Längsschnittstudie (konzipiert als Folgestudie), zwei Erhebungswellen über zwei Jahre. (Stichprobe n=1.500):

    • Aufbauend auf MoSyD (s.u.) Die erhobenen Daten werden unter der thematischen Vorgabe 'Kokain/Crack' einer gesonderten Analyse unterzogen.

    Modul IV: Sekundäranalysen:

    • integrierte Analyse aller zum Phänomenfeld 'Kokain' verfügbaren 'harten' Daten.

    Der ausführliche Abschlussbericht ist unter dem Titel "Kokainkonsum zwischen Hedonismus und Verelendung" im Lambertus-Verlag erschienen.

UMID - Umgang mit illegalen Drogen im bürgerlichen Milieu

  • Auftraggeber: Volkswagen-Stiftung

  • Laufzeit: 1998 bis Ende 2002

  • Fragestellung/Forschungsfokus: Inwieweit beeinflusst das Betäubungsmittelgesetz a) die Entscheidung, illegale Drogen zu konsumieren und b) die praktizierten Konsummuster

  • empirisches Bezugsfeld: sozial-integrierte Konsumenten illegaler Drogen und Personen, die bisher nie illegale Drogen konsumierten

  • Vergleich von Cannabis-, Ecstasy-, Kokain- und Opiat-Konsumenten mit einer Gruppe von Personen, die bisher keinerlei illegale Drogen konsumiert haben (n=209)

  • methodischer Zugang:
    • standardisiertes, fragebogengestütztes und
    • offenes, auf die Drogengebrauchsentwicklung fokussiertes biographisches Interview

Der Abschlussbericht ist unter dem Titel "Zwischen Rausch und Realität" im VS-Verlag erschienen

 

geändert am 04. April 2013  E-Mail: Webmistressschuetz@em.uni-frankfurt.de

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Druckversion: 04. April 2013, 12:22
http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb04/forschung/cdr/index.html