Navigationshilfe

Hauptnavigation

Seiteninhalt

Prof. Dr. Jochen Kade

pensionierter Universitätsprofessor

Postanschrift
Goethe-Universität
Fachbereich Erziehungswissenschaften
Institut für Sozialpädagogik und Erwachsenenbildung
Grüneburgplatz 1
D-60323 Frankfurt am Main


Telefon: (069) 798-36391
Raum: 1. G046 (PEG)
e-mail: kade@em.uni-frankfurt.de

Sprechstunde

Institutssekretariat

Lebenslauf:

Nach Promotion über Heinrich Heine und Habilitation über Erwachsenenbildung und Identität seit 1990 Professor für Erziehungswissenschaften unter besonderer Berücksichtigung der Erwachsenenbildung an der Universität Frankfurt/Main; 1995 Ruf auf den Lehrstuhl für Erziehungswissenschaften mit dem Schwerpunkt Weiterbildung (C 4) an der Universität Tübingen (abgelehnt)

Beirat der "Zeitschrift für Erziehungswissenschaft" (Verlag Sozialwissenschaften - www.zfe-online.de)
Buchreihe "Grundriss der Pädagogik/Erziehungswissenschaft" (Kohlhammer Verlag -www.kohlhammer.de) (Mitherausgeber)
"Theorie und Empirie des Lebenslangen Lernens" (TELLL) (VS Verlag für Sozialwissenschaften - www.TELLL.de) (Mitherausgeber)

Forschungsschwerpunkte:

Theorie der Erwachsenenbildung/Weiterbildung, des lebenslangen Lernens und des Erziehungssystems; Erziehungswissenschaftliche Biographie- und Interaktionsforschung; Pädagogik der Medien; Umgang mit Wissen/Pädagogische Kommunikation/Selbstbeobachtung.

Aktuelle Projekte:

DFG-Projekt Prekäre Kontinuitäten. Der Wandel von Bildungsgestalten im großstädtischen Raum in einer Phase der forcierten Institutionalisierung des Lebenslangen Lernens.

Ausgehend vom Konzept des Lebenslangen Lernens als ein breites lebenslaufübergreifendes Spektrum formeller, informeller sowie nonformaler Lernorte und Lernpraktiken erforscht das Projekt in einer qualitativ-empirischen Längsschnittperspektive Bildungsprozesse Erwachsener. Mit dem Übergang von einem auf ausdifferenzierten Organisationen und Professionen basierenden Erziehungssystem zu einem stärker verzeitlichten System des bildungsübergreifenden Lebenslangen Lernens, sind gesteigerte Erwartungen an die lebenslange Lernbereitschaft Erwachsener verbunden ('Wissensgesellschaft'). Dabei ist der Lebenslauf das Gravitationszentrum des lebenslangen Lernens von der Kindheit über das Jugend-, Erwachsenen- bis ins hohe Lebensalter. Der Lebenslauf wird damit das zentrale Medium einer Vielfalt individueller Erziehungs-, Bildungs- und Lernprozesse. Dem einzelnen Individuum wird unter den Bedingungen des Lebenslangen Lernens aber nicht nur ein von ihm je individuell auszufüllender Handlungs- und Deutungsspielraum zur Gestaltung seiner Lern- und Bildungsprozesse bereitgestellt. Vielmehr werden ihm permanent Gestaltungs-, Strukturierungs- und Ordnungsleistungen abverlangt.

Das Projekt zielt auf die Rekonstruktion von Lern- und Bildungsprozessen Erwachsener in einer sich verändernden Gesamtordnung von Erziehung, Bildung und Lernen. Untersucht wird die Dynamik und der Wandel längerfristiger Lern- und Bildungsprozesse Erwachsener im großstädtischen Bildungsraum, wie sie sich aus individueller Perspektive bezogen auf die bildungsbiographisch relevanten möglichen Bildungswelten Professionalität, Bürgerschaftliches Engagement, Fremdsprachen, Stadt und Altern über einen Zeitraum von 25 Jahren entfalten. Diese Rekonstruktion erfolgt im Rückgriff auf eine zeitsensible Theorie der Bildungsbiographie, die bildungsbiographische Erzählungen als je gegenwartsbezogene Momentaufnahmen von in den Lebenslauf eingebetteten Biographisierungsprozessen und damit als Schlüssel zur Analyse des Lebenslangen Lernens versteht. Diese Biographisierungsprozesse verändern sich mit und in den sich ihrerseits wandelnden Kontexten des Lebensalters, der kollektiv-historischen Situation, der pädagogischen Institutionalisierungsformen sowie des erziehungswissenschaftlichen Diskurses. Durch das Forschungsdesign einer qualitativen Wiederholungsstudie trägt das Projekt insbesondere dem Moment der Zeitlichkeit von Bildungsbiographien als Ausdruck sowie Motor der für moderne Gesellschaften charakteristischen Temporalisierung von Lern- und Bildungsprozessen Rechnung.

Mitarbeiter/innen:
Dipl.-Päd. Sascha Benedetti,
Dipl.-Päd. Monika Fischer
Dr.Cornelia Maier-Gutheil

Studentische Hilfskraft:
Elske Heinrich

Laufzeit:
2008 - 2014

Kontaktadresse:
Goethe-Universität
Fachbereich Erziehungswissenschaften
Institut für Sozialpädagogik und Erwachsenenbildung
Grüneburgplatz 1
D-60323 Frankfurt am Main

E-mail: kade@em.uni-frankfurt.de; Sigrid.Nolda@fk12.tu-dortmund.de

Veröffentlichungen zum Projekt:

2012

  • Benedetti, S./Kade, J: (2012): Biographieforschung. In: Dörner, O./Schäffer, B. (Hrsg.): Handbuch Qualitative Erwachsenen- und Weiterbildungsforschung, Opladen, Berlin, Toronto: Verlag Barbara Budrich, S. 250-262

  • Fischer, M.E./Kade, J. (2012): Qualitative Längsschnittstudien in der Erwachsenen- und Weiterbildungsbildungsforschung. In: Dörner, O./Schäffer, B. (Hrsg.): Handbuch Qualitative Erwachsenen- und Weiterbildungsforschung, Opladen, Berlin, Toronto: Verlag Barbara Budrich, S. 612-625

  • Kade, J. (2012): Bildungstheorie und Bildungsforschung. In: Dörner, O./Schäffer, B. (Hrsg.): Handbuch Qualitative Erwachsenen- und Weiterbildungsforschung, Opladen, Berlin, Toronto: Verlag Barbara Budrich, S. 37-62

  • Kade, J./Nolda, S. (2012): Rekursive Bildung. Neurahmungen vergangener Lernerfahrungen Erwachsener. In: Schmidt-Lauff, S./Faulstich, P./ Hof, Ch./von Felden, H. (Hrsg.): Lernen Erwachsener. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren (im Erscheinen)

  • Kade, J./Nolda, S. (2012): (Bildungs-)Biographie und (Bildungs-)Karriere als Formen des Lebenslaufs. Zur Rekonstruktion des Wandels von Bildungsgestalten zwischen 1984 und 2009. In: Miethe, I./Müller, H. (Hrsg.): Qualitative Bildungsforschung und Bildungstheorie. Opladen & Famington Hills: Verlag Barbara Budrich, S. 281-308

2011
  • Kade, J. (2011): Vergangene Zukünfte im Medium gegenwärtiger Bildungsbiographien. Momentaufnahmen im Prozess des Biographisierens. In: BIOS. Zeitschrift für Biographieforschung und Oral History und Lebensverlaufsanalysen, Jg. 24, H. 1, S. 29-52
  • Maier-Gutheil, C./Hof, Ch. (2011): The development of the professionalism of adult educators: a biographical and learning perspective. In: European Journal for Research on the Education and Learning of Adults, Vol.2, No.1, S. 75-88
  • Maier-Gutheil, C./Kade, J./Fischer, M.E. (2011): (Pädagogische) Professionalität als Bildungsprozess. In: Arnold, R./Pachner, A. (Hrsg.): Lernen im Lebenslauf. Baltmannsweiler: Schneider, S. 89-106
2010
  • Fischer, M.E./Kade, J./Benedetti, S. (2010): Chronographien - Bildungsbiographische Bewegungen im Raum. In: Egger, R./Hackl, B. (Hrsg.): Sinnliche Bildung? Pädagogische Prozesse zwischen vorprädikativer Situierung und reflexivem Anspruch. Wiesbaden: VS Verlag, S. 253-268
  • Hof, Ch./Fischer, M.E. (2010): Lifelong Learning as Continuity and Transformation. A Qualitative Longitudinal Study about Adults' Biographies of Learning. In: M. Horsdal (Ed.): Communication, Collaboration, Creativity. Researching Adult Learning. University of Southern Denmark Press, S. 37-51
  • Hof, Ch./Kade, J./Fischer, M.E. (2010): Serielle Bildungsbiographien - Auf dem Weg zu einem qualitativen Bildungspanel zum Lebenslangen Lernen. In: Zeitschrift für Pädagogik, Jg. 56, H. 3. S. 328-339.
2009
  • Hof, C./Kade, J. (2009): Prekäre Kontinuität. Das lebenslange Lernen aus biographietheoretischer Perspektive im Rahmen einer Follow-up-Studie. In: Hof, C./Ludwig, J./Zeuner, C. (Hrsg.): Strukturen Lebenslangen Lernens.Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren, S. 150-160
  • Kade, J. /Hof, Ch. (2009): Die Zeit der (erziehungswissenschaftlichen) Biographieforschung. Theoretische, methodologische und empirische Aspekte ihrer Fortschreibung. In: Ecarius, J./Schäffer, B. (Hrsg.): Typenbildung und Theoriegenerierung. Methoden und Methodologien qualitativer Biographie- und Bildungsforschung. Opladen & Farmington Hills: Verlag Barbara Budrich, S. 145-167
2008
  • Kade, J./Hof, Ch./Peterhoff, D. (2008): Verzeitlichte Bildungsgestalten: Subjektbildung im Kontext des Lebenslangen Lernens. In: Report: Zeitschrift für Weiterbildungsforschung, 4, S. 9-22
2007
  • Kade, J./Hof, Ch. (2007): Biographie und Lebenslauf. Über ein biographietheoretisches Projekt zum lebenslangen Lernen auf der Grundlage wiederholter Befragungen. In: Felden, H. v. (Hrsg.): Perspektiven erziehungswissenschaftlicher Biographieforschung. Wiesbaden: VS Verlag, S. 159-176


DFG-Projekt"Wissensgesellschaft. Umgang mit Wissen im Kontext zweier sozialer Welten vor dem Hintergrund der universellen Institutionalisierung des Pädagogischen."

Das inzwischen abgeschlossene Projekt untersuchte aus erziehungswissenschaftlicher Perspektive den Umgang mit Wissen in den zwei unter dem Aspekt sozialer Integration und Zukunftswissen stark kontrastierenden sozialen Welten eines Industriedienstleisters und eines Sozialvereins und zwar auf drei Ebenen: der Ebene der Wissensvermittlung, der Ebene der pädagogischen Kommunikation und der Ebene des pädagogischen Wissens.

In der ersten Projektphase stand die Analyse des Umgangs mit (feldbezogenem) Wissen im Mittelpunkt. Auf der Grundlage von Interaktionsmitschnitten, Interviews, teilnehmenden Beobachtungsprotokollen und "natürlichen Materialien", wie etwa Mitarbeiterzeitschriften, wurden Formen der Wissensvermittlung sowie die Einschreibung pädagogischer Kommunikation in diese Wissenskommunikation rekonstruiert. Dabei konnten folgende Formen der Wissensvermittlung unterschieden werden: explizit-intensive Formen, bei denen Wissensvermittlung im Zentrum steht und die eine direkte personenbezogene Zentrierung aufweisen; hybrid-uneindeutige Formen, bei denen Wissensvermittlung nicht im Zentrum steht, sondern ständig mit anderen kommunikativen Formen alterniert; und medial-extensive Formen, bei denen die verbreitende Zurverfügungstellung von Wissen ohne die direkte Anwesenheit von Adressaten stattfindet. Diese Formen der Wissensvermittlung waren immer dann als einfache Wissenskommunikation zu fassen, wenn mit ihr keinerlei Personenveränderungserwartungen verbunden waren. Zu pädagogischer Kommunikation wurden sie hingegen dann, wenn eine solche personenverändernde Absicht, gekoppelt mit einer Überprüfungsoperation der entsprechend angesonnenen Aneignungsprozesse erkennbar war.
In der zweiten Projektphase wurde der Umgang mit pädagogischem Wissen in den beiden sozialen Welten analysiert, dem Wissen also, das die sozialen Akteure anwenden, wenn sie Wissen vermitteln. Dieser Perspektivenwechsel öffnete das Projekt für eine professionstheoretische Fragestellung, die die Institutionalisierung pädagogischen Wissens zum Thema hatte und davon ausging, dass unter den Bedingungen fehlender und brüchig gewordener professionell-organisatorischer pädagogischer Rahmungen von Kommunikation die Bedeutung der individuellen Akteure für die Herausbildung professioneller pädagogischer Wissensstrukturen und Handlungsmuster wächst. Auf der Grundlage von Gruppendiskussionen und Experteninterviews wurden vielfältige Formen pädagogischen Wissens rekonstruiert: Vermittlungswissen, aneignungs- und adressatenbezogenes Vermittlungswissen, Überprüfungswissen, Motivierungs- und Belohnungswissen, Raum- und Zeitwissen und Beziehungswissen. Daneben zeigte sich eine Vielfalt individueller wie kollektiver Formen der Selbstbeobachtung, durch die nicht nur die Aneignungs-, sondern auch die Vermittlungsprozesse der Akteure einer kontinuierlichen Reflexion unterworfen werden.
Stand in der ersten Projektphase die Analyse des Entstehens pädagogischer Kommunikation aus dem Umgang mit Wissen heraus, insbesondere der Vermittlung von Wissen, im Mittelpunkt des Interesses, so ging es in der zweiten Projektphase um die Frage des Entstehens pädagogischer Professionalität aus dem individuellen und sozialen Umgang mit pädagogischem Wissen heraus.

Die Ergebnisse beider Projektphasen haben es erlaubt, die Frage nach der Universalität des Pädagogischen differenzierter als bisher zu betrachten und dies in doppelter Weise: Zum einen mit Blick auf die implizite, mitlaufende, im Verborgenen wirkende, nur durch enorme Rekonstruktionsleistungen zu identifizierende Universalität des Pädagogischen, eines Theorems, das üblicherweise auf die Frage der Systembildung, auf die operative Ausdifferenzierung, Sichtbarkeit, Geschlossenheit und Verknüpfung seiner Elemente zielt. Das Formenspektrum des Pädagogischen als Zusammenhang von Wissensvermittlung, pädagogischer Kommunikation, pädagogischem Wissen und Selbstbeobachtung ist jedoch nach den Projektbefunden gerade dadurch gekennzeichnet, dass es mannigfaltige Verbindungen mit nicht pädagogisch markierter Kommunikation eingeht, dass es eingebettet ist in je unterschiedliche institutionelle (auch ökonomische) Kontexte, dass es durch sein uneindeutiges und diffuses Eingewobensein verdeckt, verborgen und unsichtbar bleibt. Zum anderen konnte eine Differenzierung vorgenommen werden hinsichtlich der asynchronen Verbreitung der unterschiedlichen Dimensionen des Pädagogischen: So wurde die Expansion des Pädagogischen in der erziehungswissenschaftlichen Diskussion bislang als eine eher eindimensional verlaufende homogene Entwicklung thematisiert. Begreift man das Pädagogische jedoch als einen in sich differenzierten, zusammengesetzen und instabilen Komplex von Wissensvermittlung, pädagogischer Kommunikation, pädagogischem Wissen und Selbstbeobachtung, wird deutlich, dass diese Dimensionen nicht in synchroner, sich gleichzeitig steigernder Weise ineinander greifen, sondern ungleichzeitig verlaufende Entwicklungsprozesse mit unterschiedlicher sozialer Reichweite implizieren.

Mitarbeiter:
Dipl.Päd. Regine Mohr, Dipl.Päd. Manfred Kroschel, Dr. Birte Egloff, Dipl.Päd. Jörg Dinkelaker, Stud.päd. Monika Fischer, Matthias Herrle.

Finanzierung:
DFG

Laufzeit:
1999 - 2004

Kontaktadresse:
Goethe-Universität
Fachbereich Erziehungswissenschaften
Institut für Sozialpädagogik und Erwachsenenbildung
Grüneburgplatz 1
D-60323 Frankfurt am Main 

E-mail: kade@em.uni-frankfurt.de; seitter@mailer.uni-marburg.de


Projekt "Pädagogik der Medien"

Moderne Gesellschaften sind Wissens- und Mediengesellschaften gleichermaßen. Dabei wird unter dem zeitdiagnostischen Stichwort Wissensgesellschaft die Aufmerksamkeit auf die zunehmende Bedeutung der Produktion und Distribution von Wissen in allen Lebensbereichen, die Etablierung von Wissen als dem neben Kapital und Arbeit entscheidenden Produktionsfaktor sowie eine generelle Wissen(schaft)sabhängigkeit der Gesellschaft bei der Lösung ihrer zentralen Zukunftsprobleme gerichtet. Unter dem Stichwort Mediengesellschaft wird einerseits auf die wachsende Abhängigkeit öffentlicher, ökonomischer und kultureller Kommunikation von den Themen und Prinzipien massenmedialer Diskursen aufmerksam gemacht, andererseits auf die weltweiten Prozesse der Transformation von Arbeitsverhältnissen und Arbeitsorganisationen, die durch die Entwicklung computerbasierter Informations- und Speichermedien vorangetrieben werden.

Beide Entwicklungen stehen in vielfältigen Interdependenzverhältnissen zu Erziehungs- und Bildungsprozessen. Sie hängen von diesen ab und stellen sie zugleich vor neue Herausforderungen. Es ist daher nicht erstaunlich, dass die Frage des Umgangs mit Wissen und das Verhältnis von Pädagogik und Medien wichtige erziehungswissenschaftliche Forschungsthemen sind. Das unter dem Titel "Pädagogik der Medien" seit Anfang der 1990er Jahre laufende Forschungsprojekt untersucht in enger Kooperation mit Prof. Dr. Sigrid Nolda (Universität Dortmund) in Fallanalysen - jenseits medienpädagogischer Fragen - die pädagogische Strukturierung der Massenmedien, insbesondere des Fernsehens.

Veröffentlichungen im Projektkontext:
  • Kade, J. (1993): Aneignungsverhältnisse diesseits und jenseits der Erwachsenenbildung. In: Zeitschrift für Pädagogik 39, H. 3, S. 391-408.
  • Kade, J. (1994): Erziehungswissenschaftliche Theoriebildung im Blick auf die Vielfalt einer sich entgrenzenden pädagogischen Welt.: In: Uhle, R./Hoffmann, D. (Hrsg.): Pluralitätsverarbeitung in der Pädagogik. Unübersichtlichkeit als Prinzip. Weinheim/Basel: Deutscher Studien Verlag, S. 149-161.
  • Kade, J. (1994): "Der große Bellheim" und "Die Abenteuer des jungen Indiana Jones" - Marginalien zur Pädagogik des Fernsehens. In: Hessische Blätter für Volksbildung 44, H.3, S. 246-252.
  • Kade, J. (1995) Pädagogik der Medien statt Medienpädagogik. In: agenda, H.3.
  • Kade, J. (1996): "Tatort" und "Polizeiruf 110". Zur biographischen Kommunikation des Fernsehens in beiden deutschen Staaten. In: BIOS. Zeitschrift für Biographieforschung und Oral History 9, H.1, S. 114-126.
  • Kade, J. (1996): Das Modell "Boulevard Bio". In: Grundlagen der Weiterbildung. Neuwied: Luchterhand, S. 1-14.
  • Kade, J./Lüders, Chr. (1996): Lokale Vermittlung. Pädagogische Professionalität unter den Bedingungen massenmedialer Wissensvermittlung. In: Combe, A./Helsper, W. (Hrsg.): Pädagogische Professionalität. Untersuchungen zum Typus pädagogischen Handelns. Frankfurt/M.: Suhrkamp, S. 887-923. (m. Chr. Lüders)
  • Kade, J./Seitter, W.: Lebenslanges Lernen - Mögliche Bildungswelten. Erwachsenenbildung, Biographie, Alltag. Opladen: Leske und Budrich 1996.
  • Kade, J. (1997): Vermittelbar/Nicht-Vermittelbar: Vermitteln: Aneignen. Im Prozeß der Systembildung des Pädagogischen. In: Luhmann, N./Lenzen, D. (Hrsg.): Bildung und Weiterbildung im Erziehungssystem. Frankfurt/M.: Suhrkamp, S. 30-80.
  • Kade, J. (1999): Irritationen - zur Pädagogik der Talkshow. In: Gogolin, I./Lenzen, D. (Hrsg.): Medien-Generation. Opladen: Leske + Budrich, S. 151-181.
  • Kade, J. (2000): Boulevard Bio - Pädagogik einer Talkshow. In: Kraimer, K. (Hrsg.): Die Fallrekonstruktion. Sinnverstehen in der sozialwissenschaftlichen Forschung. Frankfurt/M., S. 560-593.
  • Kade, J./Nolda, S.: Erziehungswissenschaften im Diskurs medialer Öffentlichkeiten. In: Otto, H.-U./Rauschenbach, Th./Vogel, P. (Hrsg.): Erziehungswissenschaft in Studium und Beruf. Bd. 1: Politik und Gesellschaft. Opladen 2002, S.29-42.
  • Nolda, S. (2002): Pädagogik und Medien. Eine Einführung. (=Grundriss Pädagogik/Erziehungswissenschaft, Bd. 15), Stuttgart. http://www.kohlhammer.de
  • Kade, J. (2003): Zugemutete Angebote, angebotene Zumutungen. - Politische Aufklärung unter den Bedingungen von Ungewissheit. In: Helsper, W./Hörster, R./Kade, J.: Ungewissheit. Pädagogische Felder im Modernisierungsprozess. Weilerswist: Velbrück, S. 364-389. http://www.velbrueck-wissenschaft.de [Der Aufsatz steht dort als Download].
  • Seitter, W.(1997): 'Willemsens Woche'. Die Talkshow als Ort pädagogisch strukturierter Wissensvermittlung und biographischer (Selbst )Präsentation. In: Behnken, I./Schulze, Th. (Hrsg.): Tatort: Biographie. Spu ren, Zugänge, Orte, Ereignisse. Opladen 1997, S. 117 135.


Projekt Bild und Wort: Erziehungswissenschaftliche Videografie - Kurs- und Interaktionsforschung (BIWO)

Im Projekt BIWO werden Kurse der Erwachsenenbildung/Weiterbildung anhand von Videoaufnahmen untersucht. In bisherigen Analysen pädagogischer Interaktion wird meist das gesprochene Wort in den Mittelpunkt gestellt und Videomaterial - sofern vorhanden - nur als Ergänzung hinzugezogen. Die besondere Dynamik der Strukturbildung von lehr-lernbezogenen Interaktionssystemen lässt sich aber - so die These des Projekts - nur adäquat erfassen, wenn man deren auditive wie auch visuelle Manifestation in den Blick nimmt. Verbale und nonverbale Aspekte von Interaktion bilden je eigene Sphären der Sinnkonstitution, die aufeinander bezogen sind und sich ineinander verschränken.

Die Analyse des in der Zeit ablaufenden Bildes erhält im Projekt BIWO deswegen den Status eines eigenständigen empirischen Zugangs, anhand dessen beispielsweise Gesten und Mimiken, synchrones und asynchrones Verhalten von Teilnehmenden sowie Gruppenbildungsprozesse in den Blick kommen. Zudem kann das Bild etwa zur Überprüfung und Differenzierung von Lesarten, die auf der Grundlage des Gesprochenen generiert wurden, verwandt werden und umgekehrt. Durch die Berücksichtigung der Bildebene wird ein neuer theoretischer Bezugrahmen zur Analyse von Bildungsveranstaltungen eröffnet: Unterricht und Kurse werden als mehrdimensionaler, diskontinuierlich verlaufender, nicht vollständig kontrollierbarer polykontexturaler (individueller und sozialer) Konstitutionsprozess von Wissen rekonstruierbar.

Diese Herangehensweise wirft eine Vielzahl methodischer, methodologischer und theoretischer Fragen auf, die experimentierend in der Verbindung von universitärer Lehre und Forschung verfolgt werden. Um Kursinteraktion als Kommunikation unter Anwesenden dem forschenden Blick (und Ohr) zugänglich zu machen, werden lehr-lernbezogene soziale Situationen mit zwei Kameras aufgenommen. Eine Kamera ist auf den Kursleitenden gerichtet, die andere Kamera auf die Teilnehmenden. Im Rahmen universitärer Lehrveranstaltungen erarbeiten Studierende und Projektmitarbeiter anhand dieser Aufnahmen kursspezifisches, kurstheoretisches und methodologisches bzw. methodisches Wissen. Während in Seminaren zur "Kursforschung" der Akzent auf der Rekonstruktion der sich in der Zeit etablierenden Interaktionsstrukturen liegt, wird in Seminaren des Typs "Didaktisches Labor" das Kursleiterhandeln in den Mittelpunkt gestellt.

Neben der gemeinsamen Arbeit an den digitalen Videographien im Präsenzteil des Seminars, wird ein zweiter, medialer Teil des Projekts über eine Lernplattform gestützt. Die Ergebnisse der Präsenzveranstaltungen werden über Protokolle dokumentiert. Ebenso werden Beobachtungsprotokolle und vergleichende Analysen von den Studierenden eingestellt, um daran in der folgenden Präsenzveranstaltung anzuschließen. Die Plattform ermöglicht einerseits die Zusammenarbeit der Beteiligten über die Präsenzzeit hinaus und trägt andererseits zur Verzahnung der an unterschiedlichen Universitäten stattfindenden lokalen Präsenzveranstaltungen bei. Die Plattform bietet drittens die Möglichkeit, auf Ergebnisse von Veranstaltungen vorangegangener Semester zurückzugreifen.

Über die kontinuierliche Reflexion der in diesen Erarbeitungsprozessen angewandten Verfahren und des erzeugten Wissens werden methodische, methodologische und kurstheoretische Erkenntnisse erzeugt. Da von Semester zu Semester mehr Fälle erschlossen werden, erweitern sich kontinuierlich die Vergleichshorizonte, was zu einer weiteren Differenzierung der empirischen Befunde führt.
Ziel des Projektes ist die Generierung von Grundlagenwissen zum Lehren und Lernen Erwachsener und zu Methodologie und Methode videogestützter Bildungsforschung. Zugleich dient das Projekt der Ausbildung von Forschungs- und Handlungskompetenz bei den Studierenden. Darüber hinaus soll ein Internetportal entstehen, welches Forschungs- und Professionswissen zum Lernen Erwachsener in Form eines Archivs digitalisierter Bild-, Ton- und Textdokumente zugänglich macht.

Mitarbeiter:
Prof. Dr. Sigrid Nolda (Dortmund), Dr. Jörg Dinkelaker, Dipl. Päd. Matthias Herrle, Eva Karoline Simon MA, Dipl. Päd Ferdinand Disse (Dortmund), Stud. Päd. Tim Stanik (Dortmund), Jürgen Gahlmann.

Laufzeit:
2002 - 2010

Kontaktadresse:
Goethe-Universität
Fachbereich Erziehungswissenschaften
Institut für Sozialpädagogik und Erwachsenenbildung
Grüneburgplatz 1
D-60323 Frankfurt am Main

E-mail: kade@em.uni-frankfurt.de, SNolda@fb12.uni-dortmund.de

Veröffentlichungen:

Monographien
  • Die Bildung Erwachsener. Perspektiven einer subjektivitäts- und erfahrungsorientierten Erwachsenenbildung. München/Wien/Baltimore: Urban&Schwarzenberg 1982 (mit Kh.Geißler) (=Erwachsenenbildung und Gesellschaft)
  • Gestörte Bildungsprozesse. Empirische Untersuchungen zum pädagogischen Handeln und zur Selbstorganisation in der Erwachsenenbildung. Bad Heilbrunn: Klinkhardt 1985 (=Theorie und Praxis der Erwachsenenbildung)
  • Erwachsenenbildung und Identität. Eine empirische Studie zur Aneignung von Bildungsangeboten. Weinheim: Deutscher Studien Verlag 1989; 21992.
  • Kursleiter und die Bildung Erwachsener. Studien zur biographischen Bedeutung der Erwachsenenbildung. Bad Heilbrunn: Klinkhardt 1989 (=Theorie und Praxis der Erwachsenenbildung)
  • Wie Lehrende und Lernende einander erleben - Probleme der sozialen Wahrnehmung. Tübingen: Deutsches Institut für Fernstudienforschung 1991. (= Bausteine für die erwachsenenpädagogische Weiterbildung)
  • Lebenslanges Lernen - Mögliche Bildungswelten. Erwachsenenbildung, Biographie, Alltag. Opladen: Leske und Budrich 1996 (= Studien zur Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung 10) (m. W. Seitter)

Herausgeber
  • Kade, J. (1998) (Hrsg.): Lehren und Lernen im Modus der Auslegung. Erwachsenenbildung zwischen Wissensvermittlung, Deutungslernen und Aneignung. Hohengehren: Schneider Verlag (=Grundlagen der berufs- und Erwachsenenbildung, Bd. 11) (zusammen mit Arnold, R., Nolda, S., Schüßler, I.)
  • Kade, J. (2003) (Hrsg.): Ungewissheit. Pädagogische Felder im Modernisierungsprozess.Velbrück Wissenschaft.(Zusammen mit. W. Helsper u. R. Hörster) Hier finden Sie Leseproben aus dem Buch sowie den Aufsatz von Jochen Kade "Zugemutete Angebote, angebotene Zumutungen. (Politische) Aufklärung unter den Bedingungen von Ungewissheit".
  • Kade, J./Seitter, W. (Hrsg.) (2005): Pädagogische Kommunikation im Strukturwandel. Beiträge zum Lernen Erwachsener. Bielefeld: Bertelsmann.
  • Kade, J./Seitter, W. (Hrsg.) (2007): Umgang mit Wissen. Recherchen zur Empirie des Pädagogischen. 2 Bände. Opladen & Farmington Hills: Barbara Budrich.

Beiträge in Handbüchern, Sammelwerken, Zeitschriften
  • Bildung oder Qualifikation? Zur Gesellschaftlichkeit beruflichen Lernens. In: Zeitschrift für Pädagogik, H.6 (1983), S. 859-876.
  • Diffuse Zielgerichtetheit. Rekonstruktion einer unabgeschlossenen Bildungsbiographie. In: Baacke, D./Schulze, Th.(Hrsg.): Pädagogische Biographieforschung. Orientierungen, Probleme, Beispiele. Weinheim 1985, S. 124-140. Wiederabgedruckt in: Tietgens, H. (Hg.): Kommunikation in Lehr-Lern-Prozessen mit Erwachsenen. Frankfurt/Main 1991, S. 94-111. (=Studienbibliothek für Erwachsenenbildung, Bd.3)
  • Universalisierung und Individualisierung der Erwachsenenbildung - Über den Wandel eines pädagogischen Arbeitsfeldes im Kontext gesellschaftlicher Modernisierung. In: Zeitschrift für Pädagogik H.6 (1989), S. 789-808.
  • Die Bildung der Gesellschaft - Aussichten beim Übergang in die Bildungsgesellschaft. In: Sozialwissenschaftliche LiteraturRundschau 24 (1992), S. 67-79.
  • Aneignungsverhältnisse diesseits und jenseits der Erwachsenenbildung. In: Zeitschrift für Pädagogik 39 (1993), H. 3, S. 391-408.
  • Die Gegenwart des Pädagogischen - Fallstudien zur Allgemeinheit der Bildungsgesellschaft. In: Oelkers, J./Tenorth, H.-E.(Hg.): Pädagogisches Wissen. Weinheim und Basel: Beltz 1993, S.39-65. (m. Chr. Lüders und W. Hornstein).(zuerst erschienen in der Zeitschrift für Pädagogik, Beiheft 27, 1991)
  • Offene Übergänge. Zur Etablierung der Erwachsenenbildung als erziehungswissenschaftliche Teildisziplin. In: Krüger, H.H./Rauschenbach, Th. (Hrsg).: Erziehungswissenschaft. Die Disziplin am Beginn einer neuen Epoche. Weinheim und München: Juventa 1994, S. 147-162.
  • Einrichtungen der Erwachsenenbildung. In: Lenzen, D. (Hrsg): Erziehungswissenschaft. Ein Grundkurs. Reinbek: Rowohlt 1994, S. 477-495. (31997)
  • Teilnahmemotive - Subjektbildung unter den Bedingungen gesellschaftlicher Individualisierungsprozesse. In: Report. Literatur- und Forschungsreport Weiterbildung 38 (1995), S.29-38. (m. W. Seitter)
  • Erwachsenenbildung/Weiterbildung. In: Krüger, H. H./Helsper, W. (Hrsg.): Einführung in Grundbegriffe und Grundfragen der Erziehungswissenschaft. Opladen 1995, S. 195-206. (m. D. Nittel)
  • Entgrenzung des Pädagogischen. In: Krüger, H. H./Helsper, W. (Hrsg.): Einführung in Grundbegriffe und Grundfragen der Erziehungswissenschaft. Opladen 1995, S. 207-216. (m. W. Hornstein und Chr. Lüders)
  • Mit dem Nicht-Wissen leben. Über den (berufs-)biographischen Umgang mit der Schattenseite des Lernens. In: Nittel, D./Marotzki, W. (Hrsg.): Berufslaufbahn und biographische Lernstrategien. Frankfurt/M: Diesterweg 1996, S. 131-147.
  • Lokale Vermittlung. Pädagogische Professionalität unter den Bedingungen massenmedialer Wissensvermittlung. In: Combe, A./Helsper, W. (Hrsg.): Pädagogische Professionalität. Untersuchungen zum Typus pädagogischen Handelns. Frankfurt/M.: Suhrkamp 1996, S. 887-923. (m. Chr. Lüders)
  • Entgrenzung und Entstrukturierung. Zum Wandel der Erwachsenenbildung in der Moderne. In: Derichs-Kunstmann, K./Faulstich, P./Tippelt, R. (Hrsg.): Enttraditionalisierung der Erwachsenenbildung. Frankfurt/M. 1997, S. 13-31.
  • Biographien, Institutionen und Pädagogik zweier Kriminalserien in beiden deutschen Staaten. In: Behnken, I./Schulze, Th. (Hrsg.): Tatort: Biographie. Spuren - Zugänge - Orte - Ereignisse. Opladen: Leske+Budrich 1997, S. 136-157.
  • Vermittelbar/Nicht-Vermittelbar: Vermitteln: Aneignen. Im Prozeß der Systembildung des Pädagogischen. In: Luhmann, N./Lenzen, D. (Hrsg.): Bildung und Weiterbildung im Erziehungssystem. Frankfurt/M.: Suhrkamp 1997, S. 30-80.
  • Die Risiken des lebenslangen Lernens. In: Report. Literatur- und Forschungsreport Weiterbildung 39 (1997), S. 112-124.
  • Erwachsenenbildung und Biographieforschung. Metamorphosen einer Beziehung. In: Bohnsack/Marotzki (Hrsg.): Biographieforschung und Kulturanalyse. Trandisziplinäre Zugänge qualitativer Forschung. Opladen 1998. S. 167-182. (m. W. Seitter)
  • Bildung - Risiko - Genuß. Dimensionen und Ambivalenzen lebenslangen Lernens in der Moderne. In: Brödel, R. (Hrsg.): Lebenslanges Lernen - lebensbegleitende Bildung. Neuwied/Kriftel 1998, S. 51-59. (m. W. Seitter)
  • Irritationen - zur Pädagogik der Talkshow. In: Gogolin, I./Lenzen, D. (Hrsg.): Medien-Generation. Opladen: Leske und Budrich 1999, S. 151-181.
  • 'Aneignung', 'Vermittlung', und 'Selbsttätigkeit' - Neubewertung erwachsenendidaktischer Prinzipien. In: Arnold, R./Gieseke, W. (Hrsg.): Die Weiterbildungsgesellschaft. Neuwied: Luchterhand 1999, S. 32-45. (m. W. Seitter)
  • System, Protest und Reflexion - Gesellschaftliche Referenzen und theoretischer Status der Erziehungswissenschaft/Erwachsenenbildung. In: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft 2 (1999), H. 4.S. 527-544
  • Boulevard Bio. Die Pädagogik einer Talkshow. In: Kraimer, K. (Hrsg.): Die Fallrekonstruktion. Beiträge zur Wirklichkeitskonstruktion sozialen Lebens. Frankfurt/M: Suhrkamp 2000, S. 561-593.
  • Beiträge zur Wirklichkeitskonstruktion sozialen Lebens. Frankfurt/M: Suhrkamp 2000,S 561-593.
  • Relation von Biographie und Institution. Theorieansätze in der neueren Erwachsenenbildung. In: Kraul, M./Marotzki, W.(Hrsg.): Biographische Arbeit. Opladen: Leske und Budrich 2001. (m. W. Seitter)
  • Risikogesellschaft und riskante Biographien. Zur Wissensordnung der Erwachsenenbildung/Erziehungswissenschaft. In: Wittpoth, J. (Hrsg.): Erwachsenenbildung und Zeitdiagnose. Theoriebeobachtungen. Bielefeld 2001, S.9-38.
  • Kade, J.: Erwachsene. In: Otto, H.-U./Thiersch, H. (Hrsg.).): Handbuch Sozialarbeit - Sozialpädagogik. 2. völlig überarbeitete Auflage. Neuwied/Kriftel 2001, S. 403-410.Boulevard Bio. Die Pädagogik einer Talkshow. In: Kraimer, K. (Hrsg.): Die Fallrekonstruktion. Beiträge zur Wirklichkeitskonstruktion sozialen Lebens. Frankfurt/M: Suhrkamp 2000,S 561-593.
  • Kade, J./Seitter, W.: Wissensgesellschaft - Forscherhabitus - Erwachsenenbildung/Weiterbildung. In: In: DIE (Zeitschrift für Erwachsenenbildung) 9 (2002), H.2, S.31-33.
  • Kade, J./Seitter, W. (2003): Von der Wissensvermittlung zur pädagogischen Kommunikation. theoretische Perspektiven und empirische Befunde. Erscheint in: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, H. 3.
  • Kade, J./Seitter, W. (2004): Selbstbeobachtung: Professionalität lebenslangen Lernens. In: Zeitschrift für Pädagogik H.3, (mit W. Seitter)
  • Kade, J./Egloff, B. (2004): Erwachsenenbildungsforschung. In: Krüger, H.-H./Grunert, C. (Hrsg.): Wörterbuch Erziehungswissenschaft. Wiesbaden, S. 135-141. (mit B. Egloff)
  • Kade, J./Seitter, W. (2004): Selbstbeobachtung: Professionalität lebenslangen Lernens. In: Zeitschrift für Pädagogik H.3, S. 326-341.
  • Kade, J. (2005): Autonomie und System. Zum Wandel der gesellschaftlichen Form des Lernens Erwachsener. In: Hessische Blätter für Volksbildung 55, H.1, S. 16- 25.
  • Kade, J. (2005): Erziehungswissenschaftliche Bildungsforschung im Spannungsfeld von Biographie, Karriere und Lebenslauf. In: bildungsforschung, Jahrgang 2, Ausgabe 2, URL: http://www.bildungsforschung.org/Archiv/2005-02/bildungsforschung
  • Kade, J. (2005): Forschung als Prozess. Vortrag auf dem 3. Workshop Weiterbildungsforschung, Bergisch-Gladbach. Download über: http://www.ews.uni-heidelberg.de/~iller/Einladung_zum_Workshop05.htm
  • Kade, J. (2005): Making of - oder: Umgang mit der Unwahrscheinlichkeit des Wissens. (Selbst-) Beobachtung eines Forschungsprojektes. In: Sozialwissenschaftliche Literaturrundschau 50, S. 39-53.
  • Kade, J. (2005): Wissen und Zertifikate. Erwachsenenbildung/Weiterbildung als Wissenskommunikation. In: Zeitschrift für Pädagogik 51, H. 4, S. 498-512.
  • Egloff, B./Kade, J. (2005): Zum Wandel der Bedingungen des Lernens und Lehrens: Institutionen. In: Grundlagen der Weiterbildung: Praxishilfen. Loseblattsammlung. Lieferung April. Neuwied: Luchterhand Verlag.
  • Kade, J./Seitter, W. (2005): Artikel und Diskussion. Formen erziehungswissenschaftlicher Kommunikation. In: dies. (Hrsg.): Pädagogische Kommunikation im Strukturwandel. Bielefeld, S. 113-122.
  • Kade, J./Seitter, W. (2005): Wissensvermittlung - pädagogische Kommunikation - Selbstbeobachtung. Zur Institutionalisierung des Lernens im Erwachsenenalter. In: dies.: Pädagogische Kommunikation im Strukturwandel. Bielefeld, S. 47-61.
  • Egloff, B./Kade, J./Seitter, W. (2005): Die Pädagogik der Wissensgesellschaft. Zum Umgang mit Wissen in den sozialen Welten von Obdachlosen und Führungskräften. In: kursiv. Journal für Politische Bildung, H. 4, S. 76-80.
  • Kade, J. (2006): Die Fußballweltmeisterschaft als Lernzumutung. In: DIE- Zeitschrift 13, H. 3, S. 28-31.
  • Kade, J. (2006): Lebenslauf - Netzwerk - Selbstpädagogisierung. Zum Zusammenhang von Medienentwicklung und institutioneller Strukturbildung bei der Ausdifferenzierung eines Funktionssystems für Erziehung. In: Ehrenspeck, Y./Lenzen, D. (Hrsg.): Beobachtungen des Erziehungssystems. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 13-25.
  • Egloff, B./Kade, J. (2006): Erwachsenenbildungsforschung. In: Krüger, H.-H./Grunert, C. (Hrsg.): Wörterbuch Erziehungswissenschaft. Opladen, S. 135-141. (2. Auflage)
  • Kade, J./Seitter, W. (2006): Pädagogische Kommunikation, Umgang mit Wissen, Selbstbeobachtung. Das Pädagogische in der Wissensgesellschaft. In: Grundlagen der Weiterbildung - Zeitschrift, H.1, S.30-33.
  • Kade, J. (2007): Erwachsenenbildung. In: Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge: Fachlexikon der sozialen Arbeit. Freiburg: Nomos. 6. völlig überarbeitete und aktualisierte Auflage.
  • Kade, J. (2007): Der Umgang mit der Unwahrscheinlichkeit des Wissens: (Selbst-)beobachtung in der Forschungskommunikation. In: ders./Seitter, W. (Hrsg.): Umgang mit Wissen. Recherchen zur Empirie des Pädagogischen. Band 2: Pädagogisches Wissen. Opladen & Farmington Hills: Barbara Budrich, S. 329-346.
  • Kade, J. (2007): Selbstbeobachtung, Belehrung, lebenslanges Lernen: Kollektives pädagogisches Wissen in Gruppendiskussionen. In: ders./Seitter, W. (Hrsg.): Umgang mit Wissen. Recherchen zur Empirie des Pädagogischen. Band 2: Pädagogisches Wissen. Opladen & Farmington Hills: Barbara Budrich, S. 267-296.
  • Kade, J. (2007): Zwischen kompetenter Wissensvermittlung, sozialpädagogischer Kommunikation und geselliger Plauderei: Interaktion im Obdachlosencafé. In: ders./Seitter, W. (Hrsg.): Umgang mit Wissen. Recherchen zur Empirie des Pädagogischen. Band 1: Pädagogische Kommunikation. Opladen & Farmington Hills: Barbara Budrich, S. 167-198.
  • Kade, J. (2007): Kommunikation und Bewusstsein - ein Blick auf die Erwachsenenbildung/Weiterbildung aus systemtheoretischer Perspektive. In: Wiesner, G./ Zeuner, C./Forneck, H. J. (Hrsg.): Empirische Forschung und Theoriebildung in der Erwachsenenbildung. Hohengehren, S. 19-26.
  • Kade, J./Nolda, S. (2007): Kursforschung - ein neues Paradigma der Erforschung des Lernens im Erwachsenenalter. Bericht über ein Projekt. In: Wiesner, G./Zeuner, C./Forneck, H. J. (Hrsg.): Empirische Forschung und Theoriebildung in der Erwachsenenbildung. Hohengehren, S. 103-113.
  • Kade, J./Nolda, S. (2007): Das Bild als Kommentar und Irritation. Zur Analyse von Kursen der Erwachsenenbildung/Weiterbildung auf der Basis von Videodokumentationen. In: Friebertshäuser, B./v.Felden, H./Schäffer, B. (Hrsg.): Bild und Text - Methoden und Methodologien visueller Sozialforschung in der Erziehungswissenschaft. .Opladen & Farmington Hills: Barbara Budrich, S. 15-178..
  • Kade, J./Seitter, W. (2007): Diffundierung - Invisibilisierung - Prekarisierung: Zum Wissenserwerb Erwachsener. In: dies. (Hrsg.): Umgang mit Wissen. Recherchen zur Empirie des Pädagogischen. Band 2: Pädagogisches Wissen. Opladen & Farmington Hills: Barbara Budrich, S. 309-328.
  • Kade, J./Seitter, W. (2007): Lebenslanges Lernen. In: Göhlich/Wulf, Chr./Zirfas, J. (Hrsg.): Pädagogische Theorien des Lernens. Weinheim und Basel: Beltz, S. 133-141.
  • Kade, J./Seitter, W. (2007): Editorial zum Schwerpunkt Umgang mit Wissen. In: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft 10, H. 2, S. 149-152.
  • Kade, J./Seitter, W. (2007): Offensichtlich unsichtbar. Die Pädagogisierung des Umgangs mit Wissen im Kontext des lebenslangen Lernens. In: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft 10, H. 2, S. 181-198.
  • Kade, J./Seitter, W. (2007): Pädagogische Kommunikation und pädagogisches Wissen. In: dies. (Hrsg.): Umgang mit Wissen. Recherchen zur Empirie des Pädagogischen. Band 2: Pädagogisches Wissen. Opladen & Farmington Hills: Barbara Budrich, S. 13-18.
  • Kade, J./Seitter, W. (2007): Professionalität zwischen pädagogischem Wissen und Selbstbeobachtung. In: dies. (Hrsg.): Umgang mit Wissen. Recherchen zur Empirie des Pädagogischen. Band 2: Pädagogisches Wissen. Opladen & Farmington Hills: Barbara Budrich, S. 301-308.
  • Kade, J./Seitter, W. (2007): Selbstbeobachtungswissen als (pädagogisches) Wissenserzeugungswissen. In: dies. (Hrsg.): Umgang mit Wissen. Recherchen zur Empirie des Pädagogischen. Band 2: Pädagogisches Wissen. Opladen & Farmington Hills: Barbara Budrich, S. 231-236.
  • Kade, J./Seitter, W. (2007): Umgang mit Wissen zwischen Wissensvermittlung, pädagogischer Kommunikation und Alltagskommunikation. In: dies. (Hrsg.): Umgang mit Wissen. Recherchen zur Empirie des Pädagogischen. Band 1: Pädagogische Kommunikation. Opladen & Farmington Hills: Barbara Budrich, S. 437-452.
  • Kade, J./Seitter, W. (2007): Von der Wissensvermittlung zur pädagogischen Kommunikation: Überblick, Systematik und Struktur der Fallbeispiele. In: dies. (Hrsg.): Umgang mit Wissen. Recherchen zur Empirie des Pädagogischen. Band 1: Pädagogische Kommunikation. Opladen & Farmington Hills: Barbara Budrich, S. 61-80.
  • Kade, J./Seitter, W.. (2007): Wissensgesellschaft - Umgang mit Wissen - Universalisierung des Pädagogischen: Theoretischer Begründungszusammenhang und projektbezogener Aufriss. In: dies. (Hrsg.): Umgang mit Wissen. Recherchen zur Empirie des Pädagogischen. Band 1: Pädagogisches Wissen. Opladen & Farmington Hills: Barbara Budrich, S. 15-42.
  • Kade, J. (2007): Aneignung. In: Horn, K.-P./Kemnitz, H./Marotzki, W./Sandfuchs, U. (Hrsg.): Lexikon der Erziehungswissenschaft. Bad Heilbrunn: Klinkardt. (im Druck)
  • Kade, J./Dinkelaker, J. (2007): Erwachsenenbildung. In: Horn, K.-P./Kemnitz, H./Marotzki, W./Sandfuchs, U. (Hrsg.): Lexikon der Erziehungswissenschaft. Bad Heilbrunn: Klinkardt. (im Druck)
  • Kade, J. (2007): Aneignung - Vermittlung. In: Arnold, R./Nolda, S./Nuissl, E. (Hrsg.): Wörterbuch Erwachsenenpädagogik. Bad Heilbrunn: Klinkhardt (Neuauflage) (im Druck)
  • Kade, J. (2007): Pädagogik der Medien. In: Arnold, R./Nolda, S./Nuissl, E. (Hrsg.): Wörterbuch Erwachsenenpädagogik. Bad Heilbrunn: Klinkhardt (Neuauflage) (im Druck)
  • Kade, J. (2007): (Selbst-)Aufklärung der Erziehungswissenschaft: Von 'Erziehung' zur 'pädagogischen Kommunikation'. In: Kraft, V. (Hrsg.): Zwischen Reflexion, Funktion und Leistung: Fragen an die Erziehungswissenschaft. Bad Heilbrunn: Klinkhardt, S. 83-100.
  • Kade, J./Hof, Chr./Peterhoff, D. (2008): Verzeitlichte Bildungsgestalten: Subjektbildung im Kontext des Lebenslangen Lernens. In: Report: Zeitschrift für Weiterbildungsforschung, 4, S. 9-22
  • Kade, J. (2008): Biographie und Lebenslauf. In: v. Felden, H. (Hrsg.): Perspektiven erziehungswissenschaftlicher Biographieforschung.Wiesbaden: VS Verlag, S. 159-176 (m. Chr. Hof)
  • Kade, J. (2009): Einüben, Üben, Ausüben. Körperbildung in Kursen der Erwachsenenbildung. In: Behnisch, M./Winkler, M. (Hrsg.): Soziale Arbeit und Naturwissenschaft. Einflüsse, Diskurse, Perspektiven. München und Basel: Ernst Reinhardt Verlag, 134-152 (zusammen m. Jörg Dinkelaker und Matthias Herrle).
  • Kade, J. (2009): Niklas Luhmann: Das Erziehungssystem der Gesellschaft. In: Böhm, W./Fuchs, B./Seichter, S. Hrsg.): Hauptwerke der Pädagogik. Paderborn: Schöningh Verlag, S. 266-268
  • Kade, J. (2009): Umgang mit Wissen/Nichtwissen. In: Erwägen-Wissen-Ethik 20, H.1, S. 132-135.(zus. M. Wolfgang Seitter)
  • Kade, J. (2009): Kommunikation und Zeigen. In: Bertelmann, K./Fuhr, Th. (Hrsg.): Operative Pädagogik. Paderborn: Schöningh Verlag, S.
  • Kade, J. (2009): Zwischen Entinstitutionalisierung und Reinstitutionalisierung. In.: Rahn, S./Lange, U./Seitter, W./Körzel, R. (Hrsg.): Steuerungsprobleme. Wiesbaden: VS Verlag, S. 389-408. ( m. Wolfgang Seitter)
  • Kade, J. (2009): Selbstbeobachtung als Strukturierung des Lernens. In: Göhlich, M./Weber, S./Wolff, St. (Hrsg.): Organisation und Erfahrung. Wiesbaden.: VS Verlag, S. 137-148. (m. W. Seitter)
  • Kade, J. (2009): Erwachsenenbildung/Weiterbildung. Metatheorie. In: Fuhr, Th./Gonon, Ph./Hof, Chr. (Hrsg.): Handbuch der Erziehungswissenschaft. Bd. 4: Erwachsenenbildung/Weiterbildung. Paderborn: Schöningh.
  • Herrle, M./Kade, J./Nolda, S. (2009): Erziehungswissenschaftliche Videographie. In: Friebertshäuser, B./Prengel, A. (Hrsg.): Handbuch Qualitative Forschungsmethoden in der Erziehungswissenschaft. Neuauflage. München und Weinheim: Juventa. (im Druck)
  • Kade, J./Nittel, D. (2009): Biographieforschung - Zugänge zum Lernen Erwachsener. In: Friebertshäuser, B./Prengel, A. (Hrsg.): Handbuch Qualitative Forschungsmethoden in der Erziehungswissenschaft. Neuauflage. München und Weinheim: Juventa. (im Druck)
  • Kade, J. (2010): Forschungssequenz und Forschungskultur - Voraussetzungen qualitativer Forschung am Fall erziehungswissenschaftlicher Biografieforschung zum Lernen Erwachsener. In: Schäffer, B./ (Hrsg.): Handbuch der Weiterbildungsforschung. Opladen: Barbara Budrich. (in Vorbereitung)

 

geändert am 11. April 2013  E-Mail: Webmistressschuetz@em.uni-frankfurt.de

|

| Zur Navigationshilfe
empty

Seitenabschlussleiste


Druckversion: 11. April 2013, 09:43
http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb04/personen/kade/index.html