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Prof. Dr. Dieter Katzenbach

Institut für Sonderpädagogik


Laufende Projekte


Begabungsgerechte Schule / Inklusion

Evaluation des Schulversuchs im Landkreis Offenbach

Der Modellversuch „Begabungsgerechte Schule“ ist ein schulorganisatorisches und pädagogisches Entwicklungsprojekt. Auslöser ist der Umstand, dass die Johann-Hinrich-Wichern-Schule, Schule für Lernhilfe in Mühlheim, geschlossen wird und die Schülerinnen und Schüler, die bisher aus den umliegenden Grundschulen in diese Förderschule überwiesen wurden, künftig in ihren jeweiligen Schulen bleiben und hier die für sie notwendige Unterstützung ihrer Entwicklung erhalten sollen.

Innerhalb von vier Jahren (Schuljahr 2009/10 bis 2012/13) soll ein Modell entwickelt werden, welches zeigt, dass alle Schülerinnen und Schüler „begabungsgerecht“ beschult werden können, wobei die Heterogenität ihrer Lernausgangslagen und Entwicklungsstände angemessen berücksichtigt und pädagogisch genutzt werden soll.

Konkret soll der Schulversuch wesentliche Merkmale und Bedingungen der dazu erforderlichen pädagogischen Arbeit erkunden und Hinweise geben, wie sie sich in den Lernergebnissen aller Schülerinnen und Schüler niederschlagen.

Die pädagogische Begleitung und Weiterbildung der beteiligten Lehrkräfte wird von Prof. Dr. Reimer Kornmann (Pädagogische Hochschule Heidelberg) übernommen. Dieser Teil der wissenschaftlichen Begleitung ist eine Komponente des sich entwickelnden Systems und wirkt im Sinne der Handlungsforschung an den Veränderungsprozessen teils direkt, teils indirekt mit.

Die Arbeitsstelle für sonderpädagogische Schulentwicklung und Projektbegleitung übernimmt Funktionen der externen Evaluation, die sich im Schwerpunkt neben der Erfassung der Lern- und Leistungsfortschritte auf die Schule als Organisation, d.h. als lernende und potenziell eigenverantwortliche Institution beziehen. Sie erfüllt dabei drei Aufgaben:

  • Berichterstattung über den Verlauf und den Erfolg des Schulversuchs.
  • Zeitnahe Rückmeldung über Erfolge und Problembereiche des Schulversuchs an Projektleitung und die Projektschulen.
  • Weiterentwicklung des Evaluationskonzepts zu einem Instrument der inneren Schulentwicklung.

Leitung der Evaluation:
Prof. Dr. Dieter Katzenbach

Wissenschaftlicher Mitarbeiter:
Dipl.-Päd. Felix Buchhaupt

Koordination:
Arbeitsstelle für sonderpädagogische Schulentwicklung und Projektbegleitung

Gesamtleitung des Schulversuchs:
Frau Tomala-Brümmer (Kreis Offenbach) Frau Zoller (Staatliches Schulamt Offenbach)

Finanzierung:

  • Hessisches Kultusministerium,
  • Staatliches Schulamt Offenbach,
  • Kreis Offenbach
Weitere Informationen:
  • Informationen zum Schulversuch (Präsentation der Schulamts und des Schulträgers) zum Download

Empirische Befunde inklusiven Unterrichtens

Waldorfpädagogische Beiträge

Leitung der Evaluation:
Prof. Dr. Dieter Katzenbach

Projektdurchführung:
Dr. Hanne Handwerk

Projektförderung:

  • Michael-Stiftung Darmstadt

  • Pädagogische Forschungsstelle, Bund der Freien Waldorfschulen

Eine ausführliche Projektbeschreibung finden Sie hier.


Evaluation der Heilpädagogischen Fachberatung für Kindertageseinrichtungen durch Frühförderstellen

Leitung der Evaluation:
Prof. Dr. Dieter Katzenbach

Projektdurchführung:
Dipl. Soz.-Päd. Marian Kratz

Projektförderung:
Landesarbeitsgemeinschaft Frühe Hilfen in Hessen e.V.

 

 

 


Abgeschlossene Projekte


Teilhabe von MitarbeiterInnen aus Werkstätten für Menschen mit Behinderung am allgemeinen Arbeitsmarkt. Evaluation einer Praktikums- und Qualifizierungsmaßnahme zur Entwicklung und Vertiefung persönlicher und sozialer Kompetenzen

Leitung der Evaluation:
Prof. Dr. Dieter Katzenbach

Wissenschaftliche Mitarbeit:
Dipl.-Päd. Tanja Müller
Dipl.-Päd. Gerlinde Uphoff

Projektförderung:

Deutschen Roten Kreuz, Bezirksverband Frankfurt am Main in Kooperation mit

  • Frankfurter Verein für soziale Heimstätten e.V. Integrationsfachdienste Rhein-Main und

  • Praunheimer Werkstätten gGmbH

mit Unterstützung durch Mittel des Hessischen Sozialministeriums, der Europäischen Union (Europäischer Sozialfond) und der Stadt Frankfurt am Main, Jugend- und Sozialamt


"Lebensübergang, Lebensgestaltung und Lebensperspektiven"

Evaluation eines Bildungsprojektes zur Förderung von jungen Menschen mit sog. geistiger Behinderung auf dem Weg ins Erwachsenenalter

Das Projekt des Alfred-Delp-Hauses (in Trägerschaft des Caritasverbandes für die Diözese Limburg e. V.) bietet Jugendlichen mit sog. geistiger Behinderung im Rahmen des Bildungsprogramms einen besonderen Raum zur Weiterentwicklung ihrer Persönlichkeit. Jugendliche sollen darin unterstützt werden, ihrem Drang der Ablösung von Eltern und der Ausbildung eigener Lebensperspektiven nachzugehen.

Der Fokus liegt in der Eröffnung von Erfahrungsräumen für neue Beziehungserfahrungen, neue Erfahrungen in praktischen Tätigkeiten wie auch der Ermöglichung inhaltlicher Auseinandersetzung mit für die Teilnehmer/ -innen relevanten Themen. Das bedeutet auch, ihnen einen Raum des Austauschs und der gegenseitigen Unterstützung zu geben, ohne dies pädagogisch zu überformen.

Seit Oktober 2008 mit einer Laufzeit von zwei Jahren wird das Bildungsprojekt evaluiert. Die Aufgaben der wissenschaftlichen Begleitung liegen in der Berichterstattung über den Verlauf und den Erfolg des Projekts sowie in der zeitnahen Rückmeldung über Erfolge und Problembereiche des Projekts an die Projektleitung.

Ziel der zirkulären Evaluation ist die Beurteilung der Gelingensbedingungen und des Nutzens des Kurses sowohl aus der Binnenperspektive der beteiligten Akteure, d.h. der TeilnehmerInnen selbst sowie der involvierten PädagogInnen (Kursleitung), unter Berücksichtigung der Außenperspektive der Auftraggeber (Stiftungen) und unbeteiligter Beobachter (Hospitationen durch wissenschaftliche Begleitung).

Leitung der Evaluation:
Prof. Dr. Dieter Katzenbach

Wissenschaftliche Mitarbeiterin:
Dipl.-Päd. Olga Kauz


 

"Viele Systeme - Eine Leistung":
Evaluation der Komplexleistung Frühförderung in Hessen

Möglichkeiten der Umsetzung, Schwierigkeiten und Lösungsansätze

Die Erbringung von Leistungen aus einer Hand, wie die der Komplexleistung Frühförderung, stellt sich im Rahmen des gegliederten Leistungssystems in Deutschland als nicht einfach dar. Die Zwischenergebnisse einer ersten quantitativen Erhebung, die vom Institut für Kinder- und Jugendhilfe in Mainz im Rahmen des Projekts "Viele Systeme - Eine Leistung" durchgeführt wurde, verdeutlichen die Komplexität des gegliederten Systems. Diese Studie ließ aber auch ein hohes innovatives Potential der am Prozess Frühförderung beteiligten Akteure vermuten.

Durch eine zweiten, nun qualitative Erhebung und Auswertung sollen die Schwierigkeiten und die entwickelten Problemlösungsstrategien differenzierter in den Blick gennommen werden. Insbesondere sollen die Bedingungen gelungener und auch gescheiterter Kooperation aus der Perspektive aller am Prozess Beteiligter erschlossen werden. So soll zur Klärung der bisher zu beobachtenden Umsetzungsschwierigkeiten beigetragen werden.

Ziel der vorliegenden Evaluation ist es daher, Umsetzungsfragen, Schwierigkeiten und Effekte der Komplexleistung Frühförderung in Hessen anhand von Fallstudien zu dokumentieren.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Dipl.-Päd. Nadine Möller nadine.moeller@em.uni-frankfurt.de

Finanzierung: Hessisches Sozialministerium; Vereinigung Interdisziplinärer Frühförderung in Hessen e.V. (VIFF)

Projektbericht zum Download

 

Evaluation des Projekts "Kulturtechniken und Alphabetisierung von Mehrfachbenachteiligten"

Abschlussbericht des Projekts zum Download

 


Sonderpädagogische Beratungs- und Förderzentren (BFZ)

Sonderschulen in Hessen werden derzeit zu sogenannten Beratungs- und Förderzentren ausgebaut. Das Projekt untersucht die Vorgehensweise eines solchen Beratungs- und Förderzentrums an ausgewählten Fallbeispielen.

Projektleitung:
Prof. Dr. Dieter Katzenbach

Projektmitarbeiterin:
Valeska Olde

Laufzeit:
1.12.2004 - 31.7.2005

Förderer:
Hessisches Kultusministerium

Mitwirkende Institutionen:
Arbeitsstelle für sonderpädagogische Schulentwicklung und Projektbegleitung

Bericht zum Download


Soziale Benachteiligung, Analphabetismus und Medienkompetenz

Projektleitung:
Prof. Dr. Gerd Iben und Prof. Dr. Dieter Katzenbach

Projektmitarbeiterin:
Dipl.-Päd. Dominique Rössel

Laufzeit:
Sommer 2002 bis Sommer 2005

In diesem Projekt wurde Schülerinnen und Schülern aus benachteiligten Milieus über den Einsatz neuer Medien ein Zugang zur Schriftkultur ermöglicht

Das Projekt wurde gefördert von der BHF-Bank-Stiftung

Der Abschlussbericht hier zum Download

Eine aus den Erfahrungen des Projekts heraus entwickelte Handreichung ist erschienen im Kohlhammer Verlag unter dem Titel:

Iben, G. / Katzenbach, D. (2010): Schriftspracherwerb in schwierigen Lernsituationen. Stuttgart: Kohlhammer

 


Laptopklasse an einer Sprachheilschule

Evaluation des Schulversuchs

An der untersuchten Schule werden Kinder und Jugendliche mit Sprachbehinderung beschult. Die Schülerinnen und Schüler stammen mehrheitlich aus bildungsfernen Milieus. Mit der Einführung von Laptops in den unterrichtlichen Alltag wird versucht, gerade bildungsbenachteiligten SchülerInnen neue Lernchancen zu eröffnen. Die Originalität dieses Projektes liegt in der Ausdehnung der vorliegenden Erfahrungen aus anderen Laptop-Projekten, die vorrangig an Gymnasien durchgeführt wurden, auf den Bereich der sonderpädagogischen Förderung. Die Evaluation untersucht das Projektziel, durch die Einrichtung der Laptopklasse die Flexibilisierung der Lernorte sowie der Initiierung autonomer Lernprozesse zu erreichen.

Projektleitung:
Prof. Dr. Dieter Katzenbach

Projektmitarbeiterin:
Dipl.-Päd. Dominique Rössel

Laufzeit:
1.10.2003 - 30.7.2004

Förderer:
Hessisches Kultusministerium
Siemens AG

Abschlussbericht zum Download
Kontakt: d.katzenbach@em.uni-frankfurt.de


 

geändert am 16. Februar 2014  E-Mail: Prof. Dr. Dieter Katzenbachd.katzenbach@em.uni-frankfurt.de

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Druckversion: 16. Februar 2014, 16:46
http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb04/personen/katzenbachdieter/Projekte.html