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SeiteninhaltProf. Dr. Horst Rumpf
Emeritierter UniversitätsprofessorPostanschrift Johann Wolfgang Goethe-Universität Fachbereich Erziehungswissenschaften Institut für Pädagogik der Sekundarstufe Fach 114 Senckenberganlage 15 D-60054 Frankfurt am Main Telefon: (069) 798-22269 oder privat (06151) 52289 Raum 1231 (Turm) Sprechstunde Institutssekretariat Lebenslauf Geboren 1930 in Darmstadt, dort auch aufgewachsen, Schüler des L.G.G.Gymnasiums, war nach dem Studium 8 Jahre Lehrer, danach an verschiedenen Universitäten (Frankfurt/M., Konstanz, Innsbruck) tätig, an der Universität Innsbruck von 1971 bis 1975 als Professor für Erziehungswissenschaft. Seit 1975 Professor (seit 1996 emeritiert) am Fachbereich Erziehungswissenschaften der J.W.Goethe Universität Frankfurt/Main. Seit 1992 zudem auch Honorarprofessor an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/Main. Der Verband Deutscher Schulmusiker verlieh ihm 1994 die Kestenberg-Medaille. Die Schweizerische Wagenschein-Gesellschaft verlieh ihm 2006 den Wagenschein-Ehrenpreis. Arbeitsschwerpunkte Schule und Unterricht im Prozess der Zivilisation; Verstehen lehren und Verstehen lernen (kognitionstheoretische und pädagogische Aspekte); Ästhetische Erfahrung und ästhetische Erziehung. Auseinandersetzung mit technokratisch und empirisch verkürzten Vorstellungen von Erziehung und Erziehungswissenschaft. Veröffentlichungen (Auswahl)
Frühere Buchveröffentlichungen
Persönlich Bemerkungen zur Biographie Horst Rumpf war seit 1960 über 20 Jahre ständiger Gast in den Seminaren von Martin Wagenschein an der TH Darmstadt. Wagenschein wurde zu seinem wichtigsten Lehrer. Sein Studium ging zunächst nicht den geradlinigen Weg in die Pädagogik. Für die pädagogische Sensibilisierung war die Begegnung mit Wagenschein und mit der Schulrealität als Gymnasiallehrer vonnöten. Er hatte in Mainz ,München und Frankfurt/M Germanistik ,Geschichte, Theologie studiert. Promoviert wurde er 1957 an der Universität Frankfurt/M mit einer Arbeit über "Die Deutung der Christusgestalt bei dem späten Hölderlin". Wichtige Lehrer der Studienzeit? Da fallen ihm Namen ein wie Guardini, Adorno, Bollnow, Historiker wie Schnabel oder J. Lortz, er erinnert sich nachhaltig an Vorträge von Heidegger, von K.Rahner, von F.Heer, von H.Kahlefeld. Und wichtigste Lernerfahrungen brachten ihm die Theaterjahre in Darmstadt unter G.R. Sellner in den fünfziger Jahren (Schauspiel) und die Jahre der Oper Frankfurt unter M.Gielen zwischen 1975 und 1985 - Eine nur mit sich selbst beschäftigte Erziehungswissenschaft hat ihn nie interessiert. Wichtige Gesprächspartner der letzten Jahre waren Andreas Flitner, Hartmut von Hentig, Andreas Gruschka, Gert Selle, Peter Becker (Hannover), Kurt Reusser (Zürich), Klaus Doderer, Heinrich Bauersfeld, Rudolf Messner, Käte Meyer-Drawe, Hans Brügelmann, Christian Rittelmeyer, Ernst-Michael Kranich, Rudolf zur Lippe, Werner Kutschmann, Hartwig Zander, Dieter Senghaas, Volker Klotz und manche andere. Er ist Mitautor der "Fünf Einsprüche gegen die technokratische Umsteuerung des Bildungswesens", die unter der Überschrift "Das Bildungswesen ist kein Wirtschaftsbetrieb" zu einem Kongress in der Universität Frankfurt/M am 10.10.2005 veröffentlicht wurden (unter anderem in der "Frankfurter Rundschau" vom 10.10.2005, S. 7).
geändert am 30. März 2011 E-Mail: Webmasterev.neumann@em.uni-frankfurt.de | | Zur Navigationshilfe |
Druckversion: 30. März 2011, 09:05
http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb04/personen/rumpf.html