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Anja Tervooren

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Postanschrift
Johann Wolfgang Goethe-Universität
Fachbereich Erziehungswissenschaften
Institut für Pädagogik der Elementar- und Primarstufe
Fach 113
Senckenberganlage 15
D-60054 Frankfurt am Main


e-mail: A.Tervooren@em.uni-frankfurt.de
Telefon: (069) 798-23712
Raum 530 (Turm)


Sprechstunde


Institutssekretariat


Liebe Studierende,
zum neuen Semester habe ich eine Juniorprofessur an der Universität Hamburg in der Sektion Allgemeine, Interkulturelle und Vergleichende Erziehungswissenschaft angenommen. Die Betreuungen, die ich in Frankfurt angefangen habe, werde ich aber zu Ende führen. Deshalb mailen Sie mich bei Fragen zu Examens- und Diplomarbeiten, Prüfungen, Hausarbeiten oder Scheinen doch bitte an, denn die Frankfurter Email-Adresse bleibt bestehen. Ich werde Ihnen schnellstmöglich antworten.



Vita
Anja Tervooren, geboren 1968, Studium der Pädagogik, Literatur- und Sprachwissenschaft. Zusatzstudium Deutsch als Fremdsprache. Anschließend tätig als Sonderpädagogin. 1999-2005 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Sonderforschungsbereich "Kulturen des Performativen", Institut für Allgemeine Pädagogik an der Freien Universität Berlin. 1999 DAAD-Stipendium zum Thema Disability Studies. Seit 2000 Mitglied der AG Gender des Sonderforschungsbereichs. 2001/2002 Wissenschaftliche Mitarbeit bei der Konzeption und Organisation der internationalen Konferenz PhantomSchmerz. Debatten um den (im-) perfekten Menschen im 20. Jahrhundert des Deutschen Hygiene-Museums Dresden und der Aktion Mensch zur Begleitung der gleichnamigen Ausstellung im Martin-Gropius-Bau Berlin. 2005 Promotion: "Körper, Geschlecht und Begehren. Bewegte Kindheiten in der Schule" (summa cum laude). Seit 5/2005 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Pädagogik der Elementar- und Primarstufe der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Schwerpunkt "Kindheitsforschung".


Forschungsschwerpunkte
Ethnographische Kindheits- und Jugendforschung, Geschlechterforschung, Sozialisation, Disability Studies, Pädagogische Anthropologie, Heterogenität in der Schule


Forschungsprojekte
Seit 02/2006 Mitglied des DFG-Forschungsprojekts "Kinderkörper in der Praxis. Eine Ethnographie der Prozessierung von Entwicklungsnormen in kinderärztlichen Vorsorgeuntersuchungen (U3 bis U9) und Schuleingangsuntersuchungen", Leitung Prof. Dr. Helga Kelle
Seit 01/2005 Mitarbeit im Forschungsprojekt "Lernen in Ritualen" des Sonderforschungsbereichs "Kulturen des Performativen", Leitung Prof. Dr. Christoph Wulf, Unterprojekt Lernen mit dem Körper. Außerschulische Bildungsprozesse in der Einwanderungsgesellschaft
http://www.sfb-performativ.de/seiten/b5_gender.html
2002 - 2004 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Sonderforschungsbereich "Kulturen des Performativen", Teilprojekt "Die Hervorbringung des Sozialen in Ritualen und Ritualisierungen. Mimesis, praktisches Wissen und soziales Handeln", Leitung Prof. Dr. Christoph Wulf, Unterprojekt Hybride Kulturen. Jugend und Religion
1999 - 2001 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Sonderforschungsbereich "Kulturen des Performativen", Teilprojekt "Die Hervorbringung des Sozialen in Ritualen und Ritualisierungen. Mimesis, praktisches Wissen und soziales Handeln", Leitung Prof. Dr. Christoph Wulf, Unterprojekt Bewegte Kindheiten. Im Spielraum von Körper, Geschlecht und Begehren


Veröffentlichungen

Monographien
  • Lernkulturen im Umbruch. Rituelle Praktiken in Schule, Jugend, Medien und Familie (mit Christoph Wulf, Birgit Althans, Gerald Blaschke, Nino Ferrin, Michael Göhlich, Benjamin Jörissen, Ruprecht Mattig, Iris Nentwig-Gesemann, Sebastian Schinkel, Monika Wagner-Willi, Jörg Zirfas) Wiesbaden: VS Verlag 2007, Darin: Tanz, Prüfung und Wettkampf. Lernkulturen jugendlicher Mädchen zwischen Ent- und Reritualisierung

  • Im Spielraum von Geschlecht und Begehren. Ethnographie der ausgehenden Kindheit. Weinheim/München: Juventa (Reihe Kindheiten) 2006

  • Penser les pratiques sociales comme rituels. Ethnographie et genèse de communautés (mit Christoph Wulf, Birgit Althans, Kathrin Audehm, Constanze Bausch, Michael Göhlich, Stephan Sting, Monika Wagner-Willi, Jörg Zirfas). Paris: L´Harmattan 2004, Darin: Le jeux récréatifs de la culture enfantine performative, p. 245-295

  • Bildung im Ritual. Schule, Familie, Jugend, Medien. (mit Christoph Wulf, Birgit Althans, Kathrin Audehm, Constanze Bausch, Michael Göhlich, Benjamin Jörissen, Ruprecht Mattig, Monika Wagner-Willi, Jörg Zirfas). Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften 2004, Darin: Ent/bindende Rituale. Die Konfirmation als Ereignis, S. 173-210, Einleitung: Religion, Glaube, Praxis, S. 171-172

  • Dekonstruktive Pädagogik. Erziehungswissenschaftliche Debatten unter poststrukturalis-tischen Perspektiven (hg. mit Bettina Fritzsche, Jutta Hartmann, Andrea Schmidt). Opladen: Leske und Budrich 2001

  • Das Soziale als Ritual. Zur performativen Bildung von Gemeinschaften (mit Christoph Wulf, Birgit Althans, Kathrin Audehm, Constanze Bausch, Michael Göhlich, Stephan Sting, Monika Wagner-Willi, Jörg Zirfas). Opladen: Leske und Budrich 2001, Darin: Pausenspiele als performative Kinderkultur, S. 205-248


  • Aufsätze
  • Jugendlich werden. Körperstile im Wandel. In: Christoph Wulf/Jörg Zirfas (Hg.): Performative Pädagogik. Theorien, Methoden, Perspektiven. Beltz (UTB) Weinheim (Im Erscheinen)

  • Begehrensdynamiken in der Sozialisation. Perspektiven des Performativen. In: Helga Bilden/ Bettina Dausien (Hg.): Sozialisation und Geschlecht. Opladen: Barbara Budrich 2006 (mit Bettina Fritzsche) (im Erscheinen)

  • Menschenbilder inklusive. Zum Verhältnis von Bild, Wahrnehmung und Imagination. In: Gemeinsam leben. Zeitschrift für integrative Erziehung 14. Jg., H. 2, 2006, S. 83-92

  • Körper- und Menschenbilder. In: Behinderte in Familie, Schule und Gesellschaft, 5/2005, S. 2-11

  • Geschlecht und Begehren in der ausgehenden Kindheit. Queere Perspektiven. Jutta Hartmann (Hg.): Grenzverwischungen. Vielfältige Lebensweisen im Gender-, Sexualitäts- und Generationendiskurs. Innsbruck: Studia 2004, S. 73-86

  • Begehrende Körper und verkörpertes Begehren. Interdisziplinäre Studien zu gender und Performativität. In: Erika Fischer-Lichte/Christoph Wulf (Hg.): Praktiken des Performativen. Paragrana Bd. 13, H.1, 2004 (mit Constanze Bausch, Jutta Eming, Elke Koch, Doris Kolesch, Irmgard Maassen, Jenny Schrödl, Martin Stern, Volker Woltersdorff), S. 291-351

  • "Na, und wie sie sich benehmen...." Selbstorganisierte Initiationen in die weibliche Adoleszenz. In: Christoph Wulf/Jörg Zirfas (Hg.): Innovation und Ritual. Jugend, Geschlecht und Schule. Beiheft der Zeitschrift für Erziehungswissenschaft 2004, S. 129-142

  • Der verletzliche Körper. Überlegungen zu einer Systematik der Disability Studies. In: Anne Waldschmidt (Hg.): Kulturwissenschaftliche Perspektiven der Disability Studies. Kassel: bifos-Schriftenreihe 2003, S. 37-48

  • Disability Studies. In: Petra Lutz, Thomas Macho, Gisela Staupe, Heike Zirden (Hg.): Der [Im-]perfekte Mensch. Metamorphosen von Normalität und Abweichung. Köln: Böhlau 2003, S. 416-417

  • Phantasmen der (Un-)Verletzlichkeit. Körper und Behinderung. In: Petra Lutz, Thomas Macho, Gisela Staupe, Heike Zirden (Hg.): Der [Im-]perfekte Mensch. Metamorphosen von Normalität und Abweichung. Köln: Böhlau 2003, S. 280-293

  • Disability Studies - vom Defizit zum Kennzeichen. In: impulse. Newsletter zur Gesundheitsförderung. 2/2003, Nr. 39, S. 17

  • Minderheit. In: Menschen. Das Magazin 1/2003, S. 92-95

  • Children Dealing with Racist Name Calling: Play and Performance as Politics? In: Birgitta Qvarsell, Christoph Wulf (Eds.): Culture and Education, Münster: Waxmann 2003, S. 194-203

  • Disability Studies in Deutschland: Kritik an Normalität. In: Das Parlament. 52. Jg., Nr. 29-30, 22./29. Juli 2002, S. 5

  • Den Diskurs anreizen. Erst eine kulturhistorisch inspirierte Forschung könnte die Komplexität des Phänomens Behinderung erfassen. In: Der Tagesspiegel, 10.3.2002; Sonderbeilage "Der (im-)perfekte Mensch"

  • Disability Studies, Körper und die Anziehungskraft von Diskursen. Ein Interview mit David T. Mitchell und Sharon S. Snyder. In: Die Philosophin 25, Frühjahr 2002, "Feministische Theorie, Bioethik und Biopolitik", S. 115-124

  • Freak-Shows und Körperinszenierungen. Kulturelle Konstruktionen von Behinderung. In: Behindertenpädagogik 41. Jg., 2/2002, S. 173-184

  • Von Sonnenblumen und Kneipengängern. Repräsentationen von geistiger Behinderung in Bild und Performance. In: Forum Kritische Psychologie 44, 2002, S. 14-21

  • Pädagogik der Differenz oder differenzierte Pädagogik? Die Kategorie Behinderung als integraler Bestandteil von Bildung. In: Bettina Fritzsche et al. (Hg): Dekonstruktive Pädagogik. Erziehungswissenschaftliche Debatten unter poststrukturalistischen Perspektiven. Opladen: Leske und Budrich 2001, S. 201-216. Wiederabdruck in: Behinderte in Familie, Schule und Gesellschaft 1/2003, "Behindert sein oder behindert werden", S. 26-36

  • Körper, Geschlecht und Inszenierung. Judith Butlers Konzept der Performativität der Geschlechtsidentität. In: Christoph Wulf, Michael Göhlich, Jörg Zirfas (Hg.): Grundlagen des Performativen. Zum Verhältnis von Sprache, Macht und Handeln. Weinheim: Juventa 2001, S. 157-180

  • Medien zwischen Institution und Ritual (mit Constanze Bausch, Stephan Sting). In: Doris Schumacher-Chilla, Eckart Liebau, Christoph Wulf (Hg.): Anthropologie Pädagogischer Institutionen. Weinheim: Deutscher Studienverlag 2001, S. 141-156

  • "Wer ist denn der Vater?" Verque(e)re Gedanken zum Verhältnis von Geschlecht und Erziehung. In: Psychologie und Gesellschaftskritik, Nr. 95/96, 24. Jg., H.3/4, 2000, S. 199-210

  • Der 'verletzliche' Körper als Grundlage einer pädagogischen Anthropologie. In: Doris Lemmermöhle, Dietlind Fischer, Dorle Klika, Anne Schlüter (Hg.): Lesarten des Geschlechts. Zur De-Konstruktionsdebatte in der erziehungswissenschaftlichen Geschlechterforschung. Opladen: Leske und Budrich 2000, S. 245-255. Wiederabdruck in: Heilpädagogik online, 1/2002, S. 28-43

  • Differenz anders gesehen: Studien zu Behinderung. In: Sieglind Ellger-Rüttgardt, Sigrid Dietze, Grit Wachtel (Hg.): Sonderpädagogik und Rehabilitation auf der Schwelle in ein neues Jahrhundert. Vierteljahresschrift für Heilpädagogik und ihre Nachbargebiete. Jg. 69, 2000, H.3, S. 316-319

  • Mitchell, David T. und Sharon Snyder (Hg.): The Body and Physical Difference. Discourses of Disability (Rezension). In: Das Argument 235, 42. Jg., H.2, 2000. S. 294-295

  • "Die Beziehung zum Anderen stellt mich in Frage..." Repräsentationen des Anderen im Spannungsfeld von Pädagogik und Kulturwissenschaft. Hg. von der Zentraleinrichtung zur Förderung von Frauenstudien und Frauenforschung 1997
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    geändert am 20. April 2010  E-Mail: Webmasterev.neumann@em.uni-frankfurt.de

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    Druckversion: 20. April 2010, 11:42
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