|
|
SeiteninhaltBachelor Erziehungswissenschaft (B.A.)Vorbehaltlich der Zustimmung durch den Senat wird der Bachelorstudiengang Erziehungswissenschaft zum Wintersemester 2008/2009 beginnen. Der Bachelor Erziehungswissenschaft besteht aus insgesamt 16 inhaltlich und zeitlich abgeschlossenen Lehreinheiten (Modulen). Sie bilden gleichermaßen die Breite des Faches Erziehungswissenschaft wie ein spezifisches Frankfurter Profil ab. Die fachliche Breite ist durch die Orientierung an einem erziehungswissenschaftlichen "Kerncurriculum" gewährleistet. Dabei handelt es sich um sechs Module, in denen sich die Studierenden Grundlagenwissen über erziehungswissenschaftliche Theorien und Forschungsverfahren, über die Geschichte von Bildung und Erziehung sowie über pädagogisch-professionelles Handeln in verschiedenen Berufsfeldern erarbeiten. Das Frankfurter Profil zeigt sich in einem starken Forschungsbezug, in einem thematischen Schwerpunkt "Umgang mit Differenz" (am Bsp. von sozialer Lage, Geschlecht, Migration, Behinderung), vor allem aber in dem Konzept der "Pädagogik der Lebensalter". In zwei Modulen beschäftigen sich die Studierenden hierbei unter verschiedenen Gesichtspunkten mit den Lebensaltern Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter. Die "Pädagogik der Lebensalter" ermöglicht es, sowohl das Individuum als Adressat von Bildung und Erziehung als auch das gesamte Erziehungs- und Bildungswesen mit seinen vielfältigen Institutionen und Handlungsformen in den Blick zu nehmen. Darüber hinaus können dadurch auch aktuell diskutierte erziehungswissenschaftliche Themen, wie etwa die "Entgrenzung" von Bildung und Erziehung, die Funktionsveränderungen der Schule, die "Pädagogisierung" der alltäglichen Lebensführung und die Expansion des lebenslangen Lernens in die Studieninhalte einbezogen werden. Wahlfächer Der Bachelor sieht zwei Module für Wahlfächer vor: In einem Modul wird entweder Soziologie oder Psychologie studiert. In einem zweiten Modul ist die Wahl des Faches freigestellt. Hier sind neben Soziologie und Psychologie auch andere Fächer aus dem universitären Angebot wählbar (z.B. Philosophie, Theologie, Ökonomie). Praktika Die theoretischen Studien werden durch zwei zweimonatige Praktika ergänzt, die in den verschiedenen, den Lebensaltern korrespondierenden Feldern der pädagogischen Praxis (vorschulischer Bereich, Schule, Einrichtungen der Erwachsenenbildung und der außerschulischen Jugendbildung, sozial- und sonderpädagogische Einrichtungen) oder der pädagogischen Forschung abgeleistet werden können. Der Fachbereich unterstützt die Studierenden bei der Suche nach geeigneten Praktikumsplätzen. Regelstudienzeit Der Studiengang hat eine Regelstudienzeit von 6 Semestern. Studienaufbau Der Studiengang umfasst 16 Module und erfordert eine Summe von 180 Credit Points (=CP).
Ziele des Studiums Der Bachelor soll die Studierenden in die Lage versetzen, wissenschaftlich zu denken und zu arbeiten und sie mit erziehungswissenschaftlichen und berufsrelevanten Kenntnissen ausstatten, um sie auf Aufgaben in pädagogischer Praxis und Forschung vorzubreiten. Die Studierenden sollen dabei eine Fähigkeit entwickeln, die es ihnen erlaubt, pädagogische Belange, Themen und Entwicklungen einer kritischen Analyse zu unterziehen und pädagogische Situationen professionell zu bewältigen. Tätigkeitsfelder Die Tätigkeitsfelder von Absolventen und -Absolventinnen des Bachelor in Erziehungswissenschaft umfassen hauptsächlich zwei Bereiche: die unmittelbare Arbeit mit den Klienten sowie die Arbeit in Bezug auf Institutionen und Organisationen. Pädagoginnen und Pädagogen befassen sich mit allen Fragen der Hinführung zum selbständigen und verantwortlichen Leben in Gesellschaft und Gemeinschaft. Sie arbeiten in unterschiedlichen Bildungseinrichtungen wie Hochschulen, Berufsakademien, Volkshochschulen und anderen Einrichtungen der beruflichen und allgemeinen Erwachsenenbildung. In Industrie- u. Handelsunternehmen sind sie mit der Organisation der betrieblichen Aus- u. Weiterbildung befasst. Darüber hinaus können Pädagoginnen und Pädagogen in Schulämtern, Ministerien oder auch Forschungsinstituten tätig werden. Redaktionen von pädagogischen Fachzeitschriften oder Schulbuchverlagen bieten ebenfalls berufliche Perspektiven. Häufig sind Pädagoginnen und Pädagogen bei Wohlfahrtsverbänden, kirchlichen Trägern und anderen gemeinnützigen Einrichtungen beschäftigt. Sie arbeiten in Kindergärten, Jugendheimen, Wohnheimen für behinderte Menschen, Jugendzentren sowie Erziehungs- und Familienberatungsstellen. So nehmen sie Aufgaben in der sozialen Arbeit, in der Rehabilitation oder in der Erwachsenenbildung wahr. Vgl. im Internet: www.berufenet.de StudienformalitätenHochschulzugangsberechtigungDas Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife, eine einschlägige fachgebundene Hochschulreife oder eine durch Rechtsvorschrift oder von der zuständigen Stelle als gleichwertig anerkannte Hochschulzugangsberechtigung (vgl. § 63 Hess. Hochschulgesetz) Sprachen Für diesen Studiengang wird die Kenntnis zweier Fremdsprachen - mind. Englisch - empfohlen. Bewerbung Der Studiengang ist zulassungsbeschränkt. Ein Studienbeginn ist zu einem Winter- oder einem Sommersemester möglich. Die aktuellen Bewerbungs- und Zulassungsinformationen sowie die Bewerbungsunterlagen erhalten Sie im Studien-Service-Center Studienfachberatung am Fachbereich Erziehungswissenschaften Dr. Birte Egloff Kristina Mattern Sprechzeiten im "Servicecenter MoPS" Weitere Informationen und Beratung: Studien-Service-Center Zentrale Studienberatung Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis des FB Erziehungswissenschaften
geändert am 23. März 2011 E-Mail: Webmistressschuetz@em.uni-frankfurt.de | | Zur Navigationshilfe |
Druckversion: 23. März 2011, 14:46
http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb04/studium/bachelor/index.html