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Entwicklung und Förderung naturwissenschaftlicher Kompetenzen

 

Science-P

(gefördert von der DFG im Rahmen des Schwerpunktprogramms "Kompetenzmodelle")

 

Projektlaufzeit (1., 2., 3. Phase): 2008-2010; 2010-2012; 2012-2014

 

Projektmitarbeiterin: Dr. Astrid Jurecka

 

Projektpartner: Prof. Dr. Kornelia Möller, WWU Münster, Prof. Dr. Beate Sodian, LMU München, Prof. Dr. Susanne Koerber, PH Freiburg,
Prof. Dr. Knut Schwippert, Universität Hamburg (mehr)

 

Verschiedene fachspezifische Forschungstraditionen (Conceptual Change, Entwicklung des wissenschaftlichen Denkens, Naturwissenschaftsdidaktische Forschung) befassen sich mit dem Erwerb naturwissenschaflicher Kompetenzen im Grundschulalter. Eine theoriegeleitete Erfassung naturwissenschaftlicher Kompetenz in diesem Altersbereich fehlt jedoch bisher. Ziel des vorliegenden Projekts ist die theoretische Modellierung und psychometrische Erfassung der Kompetenzentwicklung in den beiden Kompetenzbereichen "Naturwissenschaftliches Wissen" und "Wissen über Naturwissenschaften" in der zweiten bis vierten Klassenstufe der Grundschule, wobei in beiden Bereichen die Kompetenzniveaus "naive Vorstellungen", "Zwischenvorstellungen" und "wissenschaftliche Vorstellungen" unterschieden werden. Ziel der ersten Projektphase war die Entwicklung von im Gruppentest einsetzbaren Instrumenten zu zwei lehrplanvaliden naturwissenschaftlichen Themenbereichen sowie zum Wissenschaftsverständnis und der wissenschaftlichen Methoden- und Begründungskompetenz und die anschließende empirische Überprüfung der latenten Struktur für jeden der beiden Kompetenzbereiche. In einer Querschnittstudie wurde das Kompetenzstrukturmodell auf seine Dimensionalität in Bezug auf die Kompetenzbereiche in 2., 3. und 4. Grundschulklassen empirisch überprüft. Basierend auf den Ergebnissen dieser Untersuchung wird in einer Längsschnitterhebung das aus dem Kompetenzstrukturmodell abgeleitete Entwicklungsmodell getestet und sowie, auf Basis von Lehrerfortbildungen, Grundlage einer Untersuchung zur Schülerkompetenzentwicklung im Zusammenhang mit professionellen Kompetenzen von Lehrkräften.

 

 

 

Wissenschaftliches Begründen und die Nutzung von Evidenz (abgeschlossen)

 

Projektpartner: Dr. Tina Beinbrech, WWU Münster, Prof. Dr. Kornelia Möller, WWU Münster, Prof. Dr. Erin Furtak, University of Colorado at Boulder; Prof. Dr. Beate Sodian, LMU München (mehr)

 

Dieses Projekt untersucht, wie Schüler und Lehrer Evidenz, d.h. experimentelle Ergebnisse und überprüfbare Erklärungen, im Sachunterricht verwenden, um Aussagen im Unterricht zu belegen. Die Fähigkeit zur reflektierten und angemessenen Nutzung von empirischen Ergebnissen gehört zu den grundlegenden Aspekten naturwissenschaflicher Bildung. Wir gehen insbesondere der Frage nach, wie Lehrkräfte das wissenschafliche Begründen im Unterricht anregen können und inwieweit diese Bedingungen mit dem konzeptuellen Gehalt von Aussagen zusammenhängen. Wir entwickelten hierfür an unterschiedlichen Datensätzen des naturwissenschaftlichen Unterrichts ein Kodierschema, das die Kodierung von Schüler- und Lehrerbeiträgen im Unterrichtsdiskurs hinsichtlich ihrer Funktion und ihres konzeptuellen Inhalts erlaubt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

geändert am 11. September 2012  E-Mail: Webmistressschuetz@em.uni-frankfurt.de

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Druckversion: 11. September 2012, 09:10
http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb04/we2/empirische-bifo-grundschulpaedagogik/naturwiss-kompetenzen/science-p.html