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Projekt: EDUCARE

Leitbilder 'guter Kindheit' und ungleiches Kinderleben — Bildung, Betreuung und Erziehung aus der Perspektive der Politik, der Professionellen in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen, der Eltern und der Kinder


Projektverantwortliche
Prof. Dr. Tanja Betz

Projektmitarbeiter/innen
Stefanie Bischoff (Diplom-Pädagogin/ staatlich geprüfte Lehrerin für Grund- und Hauptschulen)
Frederick de Moll (Diplom-Pädagoge)
Margaret Pardo-Puhlmann (M.A.), assoziiertes Mitglied

Kontaktadresse
educare@idea-frankfurt.eu

Drittmittelgeber
VolkswagenStiftung

VW-Logo

Kontaktadresse
educare@idea-frankfurt.eu


Der frühen Bildung, Betreuung und Erziehung von Kindern in Kindergarten und Grundschule wird aktuell eine sehr hohe gesellschaftliche Bedeutung zugeschrieben. In den öffentlichen Debatten, den Medien und im wissenschaftlichen und politischen Feld werden dabei unterschiedliche Facetten diskutiert: gezielte (Sprach-)Förderung, Kompensation ungleicher Startchancen, frühe Identifikation von sogenannten 'Risikokindern' oder die Bedeutung früher Bildung für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Deutschlands.

In den entsprechenden (fach-)politischen Berichten und Programmen zur frühen und professionellen Förderung von Kindern werden Leitbilder 'guter Kindheit' konstruiert, die bestimmte Vorstellungen von guter Elternschaft, guten Kindergärten und guten Grundschulen transportieren. Gleichzeitig enthalten diese Leitbilder immer auch Handlungsaufforderungen, die sich an die Erzieher/Innen sowie Lehrer/Innen, aber auch an die betroffenen Eltern und Kinder richten. Insbesondere für Kinder, Mütter und Väter aus prekären sozialen Milieus und mit Migrationshintergrund, so genannte 'Bildungsverlierer' oder 'Risikogruppen', werden diese Aufforderungen häufig zum Maßstab erhoben. 'Risikokinder' bedürfen, so die allgemeine Annahme, in besonderem Maß einer frühen und professionell organisierten öffentlichen Bildung.

Das sozialwissenschaftlich ausgerichtete Projekt analysiert aus zwei theoretischen Perspektiven, einer kindheits- und einer ungleichheitstheoretischen Perspektive, welche Vorstellungen von 'guter Kindheit' bei den beteiligten Akteursgruppen existieren. Von Interesse ist ebenfalls, wie diese Gruppen mit den 'offiziellen', politischen Leitbildern guter Kindheit umgehen und inwiefern dies für die Re-Produktion von Bildungsungleichheiten relevant ist. Im Fokus steht die jeweilige Rolle, die diesen Gruppen bei den meist impliziten Aushandlungsprozessen um eine 'gute Kindheit' zukommt. Hier ist wesentlich, ob und wie sich bei (Nicht-) Übereinstimmungen dieser Vorstellungen, aber auch Haltungen und Praktiken (un-) beabsichtigte aber ungleichheitsrelevante Implikationen ergeben, die zum Beispiel bei Übertrittsentscheidungen in die Primarstufe relevant werden.


Ziele und Fragestellung

Das Projekt setzt an den milieuspezifischen Vorstellungen, gegenseitigen Erwartungen, Haltungen und Praktiken der Eltern, Kinder sowie der pädagogischen Fach- und Lehrkräfte an und beleuchtet die Mechanismen der Re-Produktion von Bildungsungleichheiten bei Kindern im Vor- und Grundschulalter. Das Markenzeichen des Projekts ist damit ein multiperspektivischer Ansatz.

Es werden insgesamt drei Ziele verfolgt: Zum einen werden die bislang meist unabhängig voneinander arbeitenden soziologischen, erziehungswissenschaftlichen und sozialwissenschaftlichen Stränge der Kindheits-, Ungleichheits-, und Bildungsforschung aufeinander bezogen. Auf diese Weise wird ein konzeptionell und empirisch innovativer Beitrag zur sozialwissenschaftlichen Grundlagenforschung geleistet. Zum anderen werden im Bereich der Fachpraxis Anknüpfungspunkte für die gegenwärtige Professionalisierungsdebatte im Hinblick auf die Rolle der Fach- und Lehrkräfte bei der Re-Produktion von Bildungsungleichheiten aufgezeigt. Damit kann ein Beitrag zur Professionalisierung im Sinne einer reflexiven Form der Aus- und Weiterbildung geleistet werden. Drittens wird durch die Analyse der in die (fach-) politischen Berichte eingehenden Leitbilder und der daraus abgeleiteten Handlungsaufforderungen ein zentraler Beitrag zur Entwicklung einer reflexiven politischen Berichterstattung geleistet.


Forschungsdesign und Untersuchungsmethoden

Das Projekt arbeitet bei der Bearbeitung unterschiedlicher Teilfragestellungen mit einem breiten Methodenrepertoire, bei dem sowohl quantitative als auch qualitative Ansätze zur Anwendung kommen.

Das Ziel der ersten Projektphase 2010 war die Erarbeitung der theoretischen Grundlagen und des nationalen sowie internationalen Forschungsstandes.

Projektphase 2 umfasste eine qualitative Datenanalyse in Form einer diskurs- und inhaltsanalytisch angelegten, synoptischen Zusammenstellung der politisch hervorgebrachten Leitbilder 'guter Kindheit' auf Bundes- und Länderebene (Hessen und Sachsen). Das untersuchte Material beinhaltet insgesamt 24 politische Pläne und Berichte aus den Politikbereichen Kinder- und Jugendhilfe, Integration, Familie, Bildung und Soziales. Eine vollständige Übersicht zum untersuchten Datenkorpus finden Sie hier.

Buecherstapel          Zettelei

Zeitversetzt hierzu wurden in einer ersten quantitativen Datenanalyse deutschlandweit repräsentative Daten zur herkunftsabhängigen Bildungs- und Betreuungsarrangements und zur Ausgestaltung von (früher) Kindheit innerhalb und außerhalb pädagogischer Institutionen sekundäranalytisch ausgewertet. Grundlage hierfür war der Datensatz der AID:A-Studie des Deutschen Jugendinstituts.

Durch die vorangehenden methodischen Schritte wurde in Projektphase 3 im Jahr 2012 eine quantitative Eltern- und Kinderbefragung sowie eine Befragung der Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen und der Lehrkräfte in Grundschulen entwickelt und durchgeführt. Die Erhebungen fanden in Frankfurt (Main) und Dresden statt. Nähere Informationen zur Teilnahme an der Studie für Eltern und Fach- sowie Lehrkräfte finden Sie hier:

Informationsbroschüre Forschungsprojekt EDUCARE für Eltern

Informationsbroschüre Forschungsprojekt EDUCARE für Fach- und Lehrkräfte

Im Anschluss an die quantitative Befragung sollen 2013 vertiefende leitfadengestützte qualitative Interviews mit Kindern, Eltern sowie Fach- und Lehrkräften aus unterschiedlichen sozialen Milieus und aus den größten Migrant/inn/engruppen in Deutschland durchgeführt werden.

Die vierte Projektphase besteht in der Rückbindung der Ergebnisse aus den vorangegangenen Phasen an die Qualifizierung der (fach-) politischen Berichte und an die Aus- und Weiterbildung der Fach- und Lehrkräfte.


Publikationen aus dem Projekt

Betz, T. & Bischoff, S. (2013). Risikokind und Risiko Kind. Konstruktionen von Risiken in politischen Berichten. In H. Kelle & J. Mierendorff (Hrsg.), Normierung und Normalisierung von Kindheit (S. 60-81). Weinheim und Basel: Beltz Juventa.

Bischoff, S., Pardo-Puhlmann, M., de Moll, F. & Betz, T. (2013). Frühe Kindheit als „Grundstein für eine erfolgreiche Bildungsbiografie“. Deutungen ‚guter Kindheit‘ im politischen Diskurs. In B. Grubenmann & M. Schöne (Hrsg.), Frühe Kindheit im Fokus. Entwicklungen und Herausforderungen (sozial-)pädagogischer Professionalisierung. Berlin.

Betz, T. (2012, paper accepted). Counting what counts. How children are represented in national and international reporting systems. Child Indicators Research.

Betz, T. (2012). Rezension von: Wohlgemuth, Katja: Prävention in der Kinder- und Jugendhilfe. Annäherung an eine Zauberformel. Wiesbaden: VS Verlag. In EWR 11 (2012), Nr. 3 (Veröffentlicht am 31.05.2012)

Betz, T. (2012). Early Childhood Education and Social Inequality: Parental Models of a "Good" Childhood. In M. Richter & S. Andresen (Eds.), The politicization of parenthood. Shifting private and public responsibilities in education and child rearing (pp. 113–126). New York: Springer.

Betz, T. (2012). Rezension von: Robert, G./Pfeifer, K./Drößler,T. (Hrsg.): Aufwachsen in Dialog und sozialer Verantwortung. Bildung - Risiken - Prävention in der frühen Kindheit. Wiesbaden: VS Verlag. In EWR 11 (2012), Nr. 1 (Veröffentlicht am 24.02.2012)

Betz, T. (2011). Kindheit. Heterogenität. Ungleichheit. Eine Einleitung. Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation, 31 (4), 341-448.

Betz, T. (2011). Multikulturelle Kindheit im Spiegel der Kindersurveys. In: S. Wittmann, T. Rauschenbach & H. R. Leu (Hrsg.), Kinder in Deutschland. Eine Bilanz empirischer Studien (S. 248-266). Weinheim: Juventa Verlag.

Betz, T. (2011). Rezension zu: Fuchs-Rechlin, Kirsten: „Und es bewegt sich doch…“. Eine Untersuchung zum professionellen Selbstverständnis von Pädagoginnen und Pädagogen. Münster: Waxmann Verlag 2010. Zeitschrift für Pädagogik, 57, 786-788.

Betz, T. (2011). Bildungsungleichheiten an Übergängen aus der Perspektive von Primarschullehrkräften, Eltern und Kindern. In D. Kurcharz, T. Irion & B. Reinhoffer (Hrsg.), Grundlegende Bildung ohne Brüche (S. 43-46). Wiesbaden: VS Verlag.

Betz, T. (2011). Rezension von: Brandes, Holger / Friedel, Sandra / Röseler, Wenke: Gleiche Startchancen schaffen! Bildungsbenachteiligung und Kompensationsmöglichkeiten in Kindergärten. Eine repräsentative Erhebung aus Sachsen. Opladen & Farmington Hills: Budrich UniPress 2011. In: EWR 10 (2011), Nr. 3 (Veröffentlicht am 22.06.2011).

Betz, T. (2010). Modern children and their well-being: Dismantling an ideal. In S. Andresen, I. Diehm, U. Sander & H. Ziegler (Eds.), Children and the good life: New Challenges for Research in Children (pp. 13-28). Dordrecht: Springer.

Betz, T. (2010). Die Kindergesellschaft. Sozial Extra. Zeitschrift für Soziale Arbeit und Sozialpolitik, 34 (11), 37-41

Betz, T. (2010). Rezension zu: Kramer, Rolf-Torsten / Helsper, Werner / Thiersch, Sven / Ziems, Caroline: Selektion und Schulkarriere. Kindliche Orientierungsrahmen beim Übergang in die Sek. I. Wiesbaden: VS Verlag 2009. Sozialwissenschaftliche Literatur Rundschau, 33 (60), 123-126.

Betz, T. (2010). Kompensation ungleicher Startchancen: Erwartungen an institutionalisierte Bildung, Betreuung und Erziehung für Kinder im Vorschulalter. In P. Cloos & B. Karner (Hrsg.), Erziehung und Bildung von Kindern als gemeinsames Projekt. Zum Verhältnis familialer Erziehung und öffentlicher Kinderbetreuung (S. 113-134). Hohengehren: Schneider Verlag.

Betz, T. (2010). Kindertageseinrichtung, Grundschule, Elternhaus: Erwartungen, Haltungen und Praktiken und ihr Einfluss auf schulische Erfolge von Kindern aus prekären sozialen Gruppen. In D. Bühler-Niederberger, J. Mierendorff & A. Lange (Hrsg.), Kindheit zwischen fürsorglichem Zugriff und gesellschaftlicher Teilhabe (S. 117-144). Wiesbaden: VS Verlag.

Bischoff, S. & Betz, T. (2011). Die diskursanalytische Rekonstruktion von politischen Leitbildern bildungsbezogener ‚guter Kindheit‘ (EDUCARE WORKING PAPER Nr. 1). Frankfurt: Goethe-Universität.

de Moll, F. (2011). Rezension von: Sylvia Oehlmann, Yvonne Manning-Chlechowitz & Miriam Sitter (Hg.): Frühpädagogische Übergangsforschung, Von der Kindertageseinrichtung in die Grundschule. Weinheim/München: Juventa 2011. EWR 10 (2011), Nr. 4 (Veröffentlicht am 30.08.2011).

Maeße, J. (2011). Bilder ‚guter Kindheit‘ in Regierungsdokumenten. Endbericht einer Diskursanalyse (EDUCARE WORKING PAPER Nr. 2). Frankfurt: Goethe-Universität.


Ausgewählte Fachvorträge und Poster zum Projekt

Bischoff, S. (2012, November). Eltern als aktive Bildungsarrangeure ihrer Kinder. Eine Rekonstruktion 'guter Elternschaft' in politischen Dokumenten. Nachwuchswissenschaftlertagung „Familienpolitik neu denken - faire Bildungschancen für alle Kinder schaffen“ der Bertelsmann Stiftung, Berlin

Betz, T., de Moll, F. & Pardo-Puhlmann, M. (2012, März). Discourses of risk in early childhood. Results from the social science project EDUCARE. 13. Joseph Sandler Psychoanalytic Research Conference, Frankfurt am Main

Betz, T. (2012, Januar). Kinder als gegenwärtige Gesellschaftsmitglieder oder Risikoträger? Wissenschaftliche, politische und praxisbezogene Konstruktionen von Kindern und Kindheit. Winter School 2012 "Forschung zur Kinder- und Jugendhilfe", Fachhochschule Nordwestschweiz, Hochschule für Soziale Arbeit, Basel/Olten, Schweiz

Betz, T. (2011, Juli). “Children as…“. How children are represented in national and international reporting systems. International Conference “Children’s Well-Being: the Research & Policy Challenges”, International Society for Child Indicators (ISCI), University of York (UK)

Betz, T. (2010, Oktober). Bildungsungleichheit im Vorschulalter: Bildungs- und Betreuungskulturen auf dem Prüfstand. 2. Internationale Forschungskonferenz „Cultures of Care: Fremdbetreuung von Kindern“ des Forschungsnetzwerkes „Gender, Care and Justice“, Universität Innsbruck

Bischoff, S. & de Moll, F. (2012, Juli). Eltern als Billdungsarrangeure ihrer Kinder? Ungleichheitstheoretische Implikationen eines Modells 'guter' Elternschaft. SGBF-Kongress „Bildungsungleichheit und Gerechtigkeit - Wissenschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen“, Universität Bern, Schweiz

Bischoff, S., Gil Carpes, M., de Moll, F., Pardo-Puhlmann, M. & Betz, T. (2012, März). (Fach-)Politische Erwartungen an die ‚gute‘ Fachkraft in Kindertageseinrichtungen. Ein diskursanalytischer Beitrag aus dem Projekt EDUCARE. Poster. Tagung „Kindheit und Profession. Konzepte, Befunde und Konturen eines Forschungsprogramms. Kindheitspädagogische Beiträge“, Goethe-Universität, Frankfurt am Main

Bischoff, S. & de Moll, F. (2012, März). Ungleichheitsrelevante Vorstellungen und Praktiken von pädagogischen Fachkräften. 23. Kongress der DGfE „Erziehungswissenschaftliche Grenzgänge“, Osnabrück

Bischoff, S., de Moll, F., Pardo-Puhlmann, M. & Betz, T. (2012, März). Children at risk? Constructions of Risk in Political Documents. A Discourse Analytical Contribution by the Project EDUCARE. Poster. 13. Joseph Sandler Psychoanalytic Research Conference, Frankfurt am Main

Bischoff, S. & Betz, T. (2011, November). Risikokind und Risiko Kind. Konstruktionen von Risiken in politischen Berichten: Ergebnisse einer Diskursanalyse. Gemeinsame Tagung "Normierung und Normalisierung der Kindheit" der Sektionen 'Medizin- und Gesundheitssoziologie' und 'Soziologie der Kindheit' in der DGS, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Bischoff, S. (2011, September). Die Kompetenz pädagogischer Fachkräfte - der 'Schlüssel' zur Chancengleichheit für alle Kinder? Poster. Jahrestagung der Nachwuchswissenschaftler/innen der Kommission Pädagogik der frühen Kindheit in der Sektion Sozialpädagogik der DGfE, Pädagogische Hochschule Karlsruhe

Bischoff, S. (2011, Juni). Erzieher/innen und ihr Beitrag zur Herstellung von Chancengleichheit. Erwartungen von Seiten der Politik. 14. Deutscher Kinder- und Jugendhilfetag (DJHT), Stuttgart

Bischoff, S. & Betz, T. (2011, April). Models of 'good childhood' in political reports: Parents between deficits and resources. Poster. International Conference on New Trends in Education and Their Implications (ICONTE), Antalya, Turkey

de Moll, F. & Betz, T. (2012, März). Mehr als betreuen? Herkunftsspezifische Bildungs- und Betreuungsarrangements im frühen Kindesalter. Ergebnisse aus dem Projekt EDUCARE. Poster. 23. Kongress der DGfE „Erziehungswissenschaftliche Grenzgänge“, Osnabrück

de Moll, F. (2011, September). Fördern oder Wachsenlassen? Herkunftsspezifische Bildungs- und Betreuungsarrangements in der frühen Kindheit. Jahrestagung der NachwuchswissenschaftlerInnen der Kommission 'Pädagogik der frühen Kindheit' in der Sektion Sozialpädagogik der DGfE, Pädagogische Hochschule Karlsruhe

 

geändert am 27. Mai 2013  E-Mail: Webmistressschuetz@em.uni-frankfurt.de

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Druckversion: 27. Mai 2013, 09:12
http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb04/we2/professionalisierung/Projekt_educare.html