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Schwerpunkt Kinder- und Jugendhilfe, Jugendforschung, Übergänge in Biographie und Lebenslauf:

Lehre und Forschung des Schwerpunktes befassen sich mit den Bedingungen des Aufwachsens Jugendlicher. Im Zentrum stehen dabei die Anforderungen des Übergangs ins Erwachsensein und die Bewältigungsstrategien der jungen Frauen und Männer. Aus diesen Lebenslagen ergeben sich Unterstützungsbedarfe - sei es aus subjektiver Sicht, sei es aufgrund institutioneller Zuschreibungen. Es wird deshalb auch danach gefragt, in welchem Passungsverhältnis die Angebote der Kinder- und Jugendhilfe als gesellschaftliche Institution der Bildung, Erziehung und Hilfe für Kinder und Jugendliche zu den subjektiven Bewältigungsstrategien stehen. Forschung und forschungsbasierte Lehre sind an der Sozialpädagogischen Forschungsstelle "Bildung und Bewältigung im Lebenslauf" angesiedelt. An der Sozialpädagogischen Forschungsstelle sind drittmittelfinanzierte Grundlagen- und Praxisforschung sowie Lehrforschungsprojekte angesiedelt. Die Forschungsstelle bietet Studierenden außerdem Unterstützung bei der Durchführung empirischer Qualifikationsarbeiten.

Lehre und Forschung werden in diesem Schwerpunkt hauptamtlich von Miriam Meuth und Prof. Dr. Andreas Walther abgedeckt.


Schwerpunkt Sozialpädagogik und Familienforschung:

Zu den Forschungsschwerpunkten gehören: erziehungswissenschaftliche Familienforschung, Kindheits- und Jugendforschung, theoretisch systematische und empirische Forschungen zum Wohlbefinden von Kindern, Kinderarmut, Vulnerabilität, historische Forschung zur Reformpädagogik und Geschichte der Sozialpädagogik und Geschlechterforschung,
Die Professur Sozialpädagogik und Familienforschung gehört zum Institut für Sozialpädagogik und Erwachsenenbildung sowie zum Forschungszentrum IDeA (Individual Development and Adaptive Education of Children at Risk). Die Familienforschung als wichtiger Bereich der Erziehungswissenschaft und Sozialpädagogik soll über folgende Themenfelder in unserer Arbeitsgruppe bearbeitet werden:
  • Spannungsfelder privater und öffentlicher Verantwortung für das Aufwachsen von Kindern

  • Verantwortungskonzepte, Diskurse und Familienbilder

  • Familien und ihre Passung zu pädagogischen Institutionen

  • Erziehung, Bildung und Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen

  • Familien als Lernorte

  • Familien in prekären Lebenslagen

  • Fähigkeiten und Befähigung in Familien.
In Forschungsprojekten und Qualifikationsarbeiten wird u.a. zu Phänomenen im Schnittfeld von Kindheits- und Familienforschung gearbeitet, es werden schwerpunktmäßig qualitative Daten zu Erfahrungs- und Wahrnehmungswelten von Kindern in Armut erhoben und analysiert, unterschiedliche Übergänge aus der Sicht der beteiligten Akteure, etwa Übergang Kita - Grundschule untersucht sowie zu Ressourcen und zu sozialen Risiken unterschiedlicher Familienformen gearbeitet.

Lehre/Forschung werden in diesem Schwerpunkt hauptamtlich von Prof. Dr. Sabine Andresen, Elena Bütow, Dr. des. Susann Fegter und Nadine Seddig vertreten.


Schwerpunkt Sozialpädagogik und soziale Ungleichheit:

Lehre und Forschung des Schwerpunktes befassen sich mit der Analyse der Prozesse der Erzeugung sozialer Ungleichheit/Differenz durch Institutionen sozialer Kontrolle und sozialer Ausschließung. Interessierende Fragen sind die des Umgangs in der Sozialen Arbeit mit Etikettierung, Verdinglichung und anderen Formen von disziplinierender Herrschaft (und Hilfe), die Analyse der Formen des Wissens über gesellschaftliche Konflikte und Probleme, insbesondere die Rekonstruktion öffentlicher Diskurse über Devianz (Jugend und "soziale Probleme", Gewalt, Kriminalität & Strafe, Armut, soziale Schwäche & Kontrolle). In den Blick genommen werden individuelle und subkulturelle Handlungsstrategien in Situationen der Disziplinierung und Ausschließung; Nutzung und Bearbeitung wohlfahrtstaatlicher Dienstleistungen in Situationen sozialer Ausschließung ("welfare policy from below"). Forschung und Lehre des Schwerpunkts leisten einen Beitrag zur Aktualisierung des Handlungsmodells des Symbolischen Interaktionismus bzw. zur reflexiven Sozialwissenschaft.

Lehre und Forschung werden in diesem Schwerpunkt hauptamtlich von Dr. Marcus Balzereit, Prof. Dr. Helga Cremer-Schäfer und Dr. Christian Kolbe vertreten.

 

geändert am 20. Oktober 2011  E-Mail: Webmistressschuetz@em.uni-frankfurt.de

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Druckversion: 20. Oktober 2011, 14:57
http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb04/we5/sozialpaedagogik/schwerpunkte.html