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Das ehemalige Institut für Psychoanalyse - der jetzige „Arbeitsbereich Psychoanalyse“ – geht auf die Berufung Alexander Mitscherlichs im Jahre 1966 auf einen Lehrstuhl für Pschoanalyse im Psychologischen Institut zurück, das zur Philosophischen Fakultät gehörte. Bereits 1960 war er von der damaligen Hessischen Landesregierung zum Direktor des Sigmund Freud-Instituts berufen worden.

Mit seiner Berufung als Hochschullehrer wurden nicht nur Alexander Mitscherlichs Verdienste innerhalb der psychosomatischen Medizin gewürdigt, sondern auch sein Beitrag zur Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit Deutschlands. Im Zuge der Hochschulreform wurden die Fakultäten 1972 in Fachbereiche umgewandelt.

Aus dem Lehrstuhl von Alexander Mitscherlich entstand im Zuge dieser Umstrukturierung das Institut für Psychoanalyse, an das bald als weitere Professoren Enno Schwanenberg für Sozialpsychologie und Peter Kutter und Hans-Volker Werthmann für Psychoanalyse berufen wurden. 1977 wurde Hermann Argelander der Nachfolger Mitscherlichs, auf den von 1987 bis März 2002 Christa Rohde-Dachser, und seit 2002 Tilmann Habermas folgte.

Seit dem 1.1.2006 ist das Institut für Psychoanalyse in das Institut für Psychologie eingegliedert und heißt seitdem „Arbeitsbereich Psychoanalyse“.

Bis 1993 war Psychoanalyse ein Prüfungsfach im Diplomstudiengang Psychologie, seither Wahlpflichtfach für Diplom Psychologie, Soziologie und Politologie sowie Pädagogik sowie Magister Nebenfach. Ab 2006 übernehmen wir zusehends eine Hälfte der Lehre in Klinischer Psychologie im Diplomstudiengang bzw. BA und MA Psychologie.

 

geändert am 26. Oktober 2007  E-Mail: Dekanatdekanat@psych.uni-frankfurt.de

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Druckversion: 26. Oktober 2007, 14:56
http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb05/psychologie/allgemeine_Infos/Instituts-Chronik/psychoanalyse.html