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Forschung am Institut für Psychologie

Die Abteilung Allgemeine Psychologie II befasst sich mit der Frage, wie das menschliche Gehirn Entscheidungen fällt in Situationen, die von Unsicherheit gekennzeichnet sind. Dabei spielen Emotionen, Erwartungen und Risikoeinschätzungen eine Rolle, und zwar häufig unbewusst.

Näheres zur Forschung der Abteilung für Arbeits- und Organisationspsychologie  finden Sie hier.

In der Abteilung für Differentielle Psychologie und Psychologische Diagnostik werden verbale und physiologische Methoden verwendet, um Emotionen, insbesondere Angst und Ärger, sowie Mechanismen des Ausdrucks bzw. der Bewältigung von Emotionen zu untersuchen. Weitere Forschungsgebiete betreffen Musikpsychologie und Anpassungsprozesse von Migrantinnen bzw. Migranten.

Die Abteilung Entwicklungspsychologie untersucht kognitive Veränderungen im Verlauf der Lebensspanne, wobei die Säuglings- und Kleinkindforschung sowie die Forschung bei älteren Menschen Schwerpunkte darstellen. Zusätzlich zu Verhaltensmaßen werden auch deren Korrelate im Gehirn analysiert.

In der Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie werden Faktoren der Entstehung und Aufrechterhaltung von psychischen Störungen, Methoden zu deren Behandlung sowie die Wirksamkeit von Psychotherapie untersucht.

Im Arbeitsbereich Pädagogische Psychologie forschen wir über über Personen in pädagogischen Kontexten. Dies können Kinder, aber auch Erwachsene sein, die sich in Kindergarten, Schule oder Weiterbildung befinden. Für diese Bereiche wird  Diagnostik entwickelt und Evaluationen und Trainings durchgeführt.

Die Abteilung Neurokognitive Psychologie erforscht mittels funktioneller Bildgebung  (fMRI, fNIRS, EEG) die neuronalen Mechanismen kognitiver Funktionen (z. B. Arbeitsgedächtnis, kognitive Kontrolle). Schwerpunkte liegen dabei auf der Erklärung interindividueller Unterschiede und dem Verständnis kognitiver Entwicklung.

Im Arbeitsbereich Psychoanalyse werden in der Forschung autobiographische Erzählungen und erzählte Lebensgeschichten verwendet, um die Entwicklung autobiographischen Erinnerns und Denkens sowie Prozesse narrativer Emotionsverarbeitung auch im rahmen psychischer Störungen zu untersuchen.

In der Abteilung Psychologische Methodenlehre, Evaluation und Forschungsmethodik werden neuere statistische Verfahren entwickelt, systematisch auf ihre Eigenschaften hin überprüft und unter praxisrelevanten Bedingungen ausgetestet. Desweiteren werden Testverfahren, u. a. im Aufmerksamkeitsbereich, konzipiert und unter Anwendung von höheren statistischen Methoden und neueren testtheoretischen Ansätzen validiert.

Die Abteilung für Sozialpsychologie legt Wert darauf, sozialpsychologische Theorien für die Praxis nutzbar zu machen und in der Praxis zu evaluieren. Die Schwerpunkte liegen in der Intergruppenforschung in organisationalen (z.B. Unternehmensfusionen, Führungsforschung, Arbeitsgruppen) und gesellschaftlichen (z.B. Vorurteile, Fremdenfeindlichkeit, Akkulturation) Kontexten.

 

geändert am 06. Juni 2011  E-Mail: Dekanatdekanat@psych.uni-frankfurt.de

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Druckversion: 06. Juni 2011, 09:50
http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb05/psychologie/allgemeine_Infos/forschung/index.html