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Berufs- und Lebenswege Frankfurter Wissenschaftlerinnen III am 23. April 2012

Im Rahmen des Mentoring-Begleitprogramms am Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaften möchten wir Sie herzlich einladen zu unserem dritten Vortrag in der Reihe Berufs- und Lebenswege Frankfurter Wissenschaftlerinnen: "Geisteswissenschaftlerinnen berichten von ihren Wegen in die Wissenschaft". Es tragen vor:

  • Frau Prof. Dr. Marie-Luise Recker (Professur für Neueste Geschichte am Historischen Seminar, Goethe-Universität Frankfurt)
  • Frau PD Dr. Barbara Wolbring (Wissenschaftliche Koordinatorin "Starker Start ins Studium" am Zentrum Geisteswissenschaften, Goethe-Universität Frankfurt)
  • Frau PD Dr. Anuschka Tischer (Vertretung einer Akademischen Ratsstelle am Lehrstuhl für Frühe Neuzeit des Historischen Seminars, Goethe-Universität Frankfurt)

Die Veranstaltung findet am 23. April 2012, 18 Uhr c.t., in NG 731 (Nebengebäude) statt.

 

Was bedeutet Mentoring?


Mentoring bezeichnet eine Patenschaft zwischen einer jungen, unerfahrenen Person, in diesem Fall ein/e Nachwuchswissenschaftler/in und einer erfahrenen und in der Wissenschaft bereits etablierten Person.

Mentoring ermöglicht neben der Vermittlung von formellem Wissen und Kompetenzen auch informelle Lernprozesse, die die berufliche und persönliche Entwicklung ganzheitlich voran bringen. Mentoring setzt sich nicht nur mit den offiziellen und institutionalisierten Strukturen, Beziehungen und Normen in der Wissenschaft oder in Organisationen auseinander, sondern es werden auch inoffizielle und unsichtbar erscheinende Ordnungsprinzipien beleuchtet. Das zentrale Lerngeschehen findet inhaltlich und zeitlich selbstgesteuert innerhalb der Tandems aus Mentees und Mentor/Mentorin statt, wobei diese Beziehung keine „Einbahnstraße“ darstellen soll. Der/die Mentor/in sollte auch von dem intensiven und vertraulichen Austausch profitieren, so dass sich langfristig eine verbesserte Kommunikationskultur etabliert.

 

Prinzipiell besteht ein Mentoring-Programm aus 3 Säulen:

a)  Tandem-Beziehung zwischen Mentee und Mentor/in

b)  Begleitprogramm aus Vorträgen, Workshops und Seminaren

c)  Networking, d.h. Vernetzung der Mentees untereinander und mit ihren jeweiligen wissenschaftlichen Bezugsgruppen.

 

Das Mentoring kann verschiedene Formen annehmen:

a) One-to-one-Mentoring: Ein/e Mentee wird von einem/einer Mentor/in über einen längeren Zeitraum hinweg betreut. Dabei wird die/der Mentee durch Zielklärungen, Hinweise auf berufliche Möglichkeiten und durch kontinuierliches, detailliertes Feedback bezüglich der eigenen Leistung individuell gefördert.

b) Gruppen-Mentoring: Eine kleine Gruppe von Mentees wird von einem/einer Mentor/in über einen längeren Zeitraum hinweg betreut. Der oder die Mentor/in kann dabei Ansprechpartner und/oder Dozent/in sein. 

c) Peer-Mentoring: Eine Gruppe organisiert sich selbst, um gegebenenfalls ein gemeinsames, selbst gesetztes Projekt zu realisieren und sich durch Networking gegenseitig zu unterstützen

 

Betreuung des Mentoring-Programms


Die Koordination des Mentoring-Programms besorgt Dunja Henker, die sich seit seit dem 1. Juni 2011 um die Vorbereitung und Durchführung der dritten Mentoring-Runde kümmert.

Bei der Gestaltung des Rahmen- und Begleitprogramms wird sie unterstützt von einem in der letzten Runde gebildeten Organisationsteam aus Mentees und Mentor/inn/en: Franziska Bechtel (Mentee) - Anja Busch (Mentorin) - Peter Gorzolla (Mentor) - Katharina Rudolph (Mentee) - Eva Seidlmayer (Mentee).

 

geändert am 20. April 2012  E-Mail: Webmasterdekanat08@em.uni-frankfurt.de

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Druckversion: 20. April 2012, 08:38
http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb08/Mentoring-Programm/index.html