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SeiteninhaltAutonome Tutorien am Fachbereich 10
Die Fachschaft bietet auch in diesem Sommersemester 2012 wieder in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich und seinen Instituten Autonome Tutorien an! Diese sollen es den Studierenden ermöglichen, sich selbständig und selbstverantwortet mit wissenschaftlichem Arbeiten und Lernen auseinander zu setzen und „ein Studium sichtbar zu machen, wie es sein könnte“.
Rahmenbedingungen
Der Fachbereich stellt Geld aus den QSL-Mitteln zur Verfügung, das für die Umsetzung von fünf Tutorien pro Semester verwendet wird. Studierende erhalten dadurch die Möglichkeit, bei einem Verrechnungssatz von 10 Euro/Std. und einer monatlichen Arbeitszeit von 20 Stunden (Konditionen einer HiWi-Stelle) als Tutor eine inhaltlich selbst entwickelte und verantwortete Veranstaltung anzubieten. Die Studierenden können sich dafür ab sofort für das Sommersemester bewerben. Über die Auswahl der Veranstaltungen entscheidet der gewählte studentische Fachschaftsrat, dem die Studiendekanin bzw. der Lehr- und Studienausschuss (LuSt) beratend zur Seite stehen. Die Tutoren schließen einen Arbeitsvertrag mit dem Dekanat ab und bekommen die geleistete Arbeit auch entsprechend bescheinigt. Der Fachschaftsrat vermittelt auf Wunsch eine/n Mitarbeiter/in aus der Lehre als Mentoren/in, der die Tutor/innen inhaltlich berät und unterstützt. Die Veranstaltung wird über das Vorlesungsverzeichnis und durch Aushänge etc. angekündigt. Die Räume werden durch die Institute des Fachbereichs angemeldet und zur Verfügung gestellt. Inhaltliche Gestaltung An den Autonomen Tutorien können alle Studierende des Fachbereichs 10 und ggf. Interessierte aus anderen Fachbereichen und Gasthörer teilnehmen. Der Fachbereich honoriert die Teilnahme durch die Ausstellung von Scheinen/CPs, die für das freie Studium angerechnet werden können. Die Tutorien können je nach Konzept verschiedene Formen annehmen. Denkbar wären zum Beispiel wöchentliche Seminarsitzungen, Lesegruppen, Blockveranstaltungen, Exkursionen, praktische Workshops oder auch studentische Arbeitstagungen mit Vorträgen von Referenten. Die Form der universitären Lehre mag dabei als Anregung dienen, ist jedoch keine verpflichtende Vorgabe. Die Inhalte werden von den Tutoren gewählt und verantwortet. Sie sollen idealerweise Themen abdecken, die im Alltag der universitären Lehre fehlen oder zu kurz kommen. Die Tutorien sind nicht dafür gedacht, Lücken im universitären Lehrbetrieb zu füllen, indem z.B. fehlende Tutoriumsplätze für eine Veranstaltung durch die Autonomen Tutorien finanziert werden. Die Tutorien und ihre Anerkennung sind nicht mit Prüfungsleistungen verbunden.
Zielsetzung
Autonome Tutorien geben den Studierenden die Möglichkeit, für die inhaltliche Ausgestaltung ihres Studiums selbst Verantwortung zu übernehmen. Sie vermitteln die wichtigen Kompetenzen der Selbständigkeit und Selbstverantwortung. Studierende werden zu aktiven Gestaltern universitärer Lehre, anstatt sie nur passiv zu „konsumieren“. Daneben erhalten sie Einblicke in die Organisation der Arbeit und Lehre an der Universität.
Autonome Tutorien – Studium, wie es sein könnte.
geändert am 17. April 2012 E-Mail: Webmasterservice@lingua.uni-frankfurt.de | | Zur Navigationshilfe |
Druckversion: 17. April 2012, 13:34
http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb10/fachschaft/Autonome_Tutorien/index.html