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Institut für England- und Amerikastudien (IEAS)

 

Traditionen und Entwicklungen

 

Das Institut für England- und Amerikastudien (IEAS) der Universität Frankfurt besteht aus den Abteilungen:

Amerikanistik,

Englandstudien (Anglistik),

Neue Englischsprachige Literaturen und Kulturen (NELK),

Linguistik,

Sprachlehrforschung und Didaktik

sowie der Lehreinheit Sprachpraxis.

 

Das IEAS hat eine lange Geschichte kulturwissenschaftlicher Profilbildung. Die Abteilung Englandstudien am IEAS hat seit weit mehr als 30 Jahren neben dem Lehr- und Forschungsgebiet Englische Literatur und Literaturwissenschaft einen gleichgewichtigen Schwerpunkt Englische Kultur-, Ideen und Sozialgeschichte etabliert und in den verschiedenen Studien- und Prüfungsordnungen verankert.

Die Abteilung NELK widmet sich der Forschung und Lehre im Bereich der anglophonen Literaturen in Afrika, Asien, der Karibik, Kanada, Australien, Neuseeland und Ozea­nien sowie der Migrationsliteratur in Großbritannien.Der hier verfolgte Ansatz einer transkulturellen Anglistik versteht sich als wichtigen Beitrag zur kulturwissenschaftlichen Öffnung, kurrikularen Modernisierung und konzeptionellen Weiterentwicklung der Anglistik.

Die Amerikanistik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität ist eine der ersten Gründungen der Disziplin in der Bundesrepublik nach dem Zweiten Weltkrieg. Wäh­rend an den meisten deutschen Universitäten Amerika­nistik zu den philologischen Diszipli­nen zählt, hat Frankfurt (neben dem John F. Ken­nedy-Institut der FU Berlin und der Ameri­kanistik der Uni­versität München) einer in­terdisziplinär ausgerichteten Amerikanistik in Deutschland den Weg bereitet.

Die Abteilung Linguistik steht in der Tradition der seit den 1960er Jahren in der Bundesrepublik etablierten sozio­linguistischen und diskursanalytischen Forschung. Mit dem übergreifenden Schwerpunkt "Sprache und Gesellschaft" umfasst das Profil der Abteilung insbes. die Deskription des Englischen und seiner Varietäten, Mehrsprachigkeit, Sprache und Migration, Sprache und gender/ Geschlecht, sowie Sprache und Medien/ Politik. Es gehört zum Selbstverständnis der Abteilung Linguistik, dass sprachsystematische Fragestellungen jeweils auch unter sprachvergleichenden, historischen und gesellschaftlichen Gesichtspunkten bearbeitet werden. Verknüpfungen mit der Kulturwissenschaft ergeben sich vor allem im Bereich der linguistischen Geschlechterforschung, der Interkulturellen Kommunikation, der Medien­ana­lyse sowie der Analyse postkolonialer/ globaler Varietäten des Englischen.

Die Abteilung Sprachlehrforschung und Didaktik ist seit Gründung des IEAS integraler Bestandteil des Institutsprofils und schafft die Voraussetzungen und Grundlagen für eine wissenschaftsbasierte Lehreraus- und -weiterbildung. Die Wissenschaft vom Lernen und Lehren der englischen Sprache und Kulturen beschäftigt sich mit Inhalten, Methoden und Zielen des Englisch­unterrichts; als angewandte Disziplin bietet sie Perspektiven für die Stärkung des Theorie-Praxis-Bezugs und steht dabei im ständigen Dialog mit den anglistischen und amerikanistischen Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften. Das Institut fühlt sich diesen Traditionen verpflichtet und beabsichtigt auch in Zukunft, insbesondere die kulturwissenschaftliche Profilbildung voranzutreiben.

Eine Besonderheit am IEAS ist die sehr aktive Theatergruppe, die seit über 30 Jahren besteht und heute den Namen „Chaincourt Theatre Company“ führt. Diese Theatergruppe ist zwar administrativ selbständig und nicht Teil der Abteilung Sprachpraxis, sie ist aber vielfältig mit der Abteilung verbunden. Zwei der Lektoren, die über reiche Erfahrung in der Theaterarbeit verfügen, betreuen zur Zeit die Gruppe, in der pro Semester ungefähr 50 Studierende mitarbeiten und die von James Fisk geleitet wird. In jedem Semester werden in der Regel zwei Stücke in englischer Sprache aufgeführt, und da die gesamte mit einer Inszenierung verbundene Arbeit in englischer Sprache stattfindet, kann man den sprachpraktischen Nutzen gar nicht hoch genug veranschlagen. Die Aufführungen der „Chaincourt Theatre Company“ finden weit über die Universität hinaus Beachtung und werden in der Presse rezensiert, so dass die „Company“ auch zur Profilbildung des Instituts insgesamt wesentlich beiträgt.

 

Information zur Auskunft für Studierende am IEAS

Information zur Geschäftsführung des IEAS

 

 

geändert am 27. September 2012  E-Mail: WebmasterwebmasterFB10@lingua.uni-frankfurt.de

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Druckversion: 27. September 2012, 13:23
http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb10/ieas/index.html