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Publikationen zu den Sammlungen des Instituts:
- Bernd Dolle-Weinkauff: Alma Mater Comicensis - das Institut für Jugendbuchforschung. In: Deutsche Comicforschung 2005. Hg. v. Eckart Sackmann. Hildesheim: Comicplus 2004, 121-123
- Helmut Müller: Die Frankfurter Hobrecker-Sammlung. In: Volkacher Bote (2000), H. 70, 10-13
- Bernd Dolle-Weinkauff: Kinderbuchsammlung Arthur Rümann im Institut für Jugendbuchforschung der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt. In: Volkacher Bote (1999), H. 68, 9-10
- Gerhard Schmitz: Bibliothek des Instituts für Jugendbuchforschung der Universität. In: Bernhard Fabian in Zusammenarbeit mit Severin Corsten u.a. (Hg.): Handbuch der historischen Buchbestände in Deutschland. (Bd. 5, hg. v. Bernd Dugall). Hildesheim: Olms 1992, 163-167
- Üb immer Treu und Redlichkeit. Kinder- und Jugendbücher der Kaiserzeit (1871 - 1918). Katalog einer Ausstellung des Instituts für Jugendbuchforschung und der Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt/M. Erarbeitet von Helmut Müller. Frankfurt/M 1989. 78 S
- Klaus Doderer (Hg.): Die Kinderbuchsammlung Walter Benjamin. Mit dem Katalog der Kinderbuchsammlung. Weinheim/ Basel: Juventa 1988
- Die Kinderbuchsammlung Walter Benjamin. Katalog einer Ausstellung des Instituts für Jugendbuchforschung und der Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt/M. Frankfurt/M 1987. 60 S
- Helmut Müller: "Studiere fleissig spat und früh, sey munter wie der Kükehüh". Eine Ausstellung zur Geschichte der Fibel in Deutschland im Gutenberg-Museum, Mainz. Mainz: 1984
- Die Frankfurter Hobrecker-Sammlung. Kommentierte Bibliographie einer Sammlung alter Kinder- und Jugendbücher. Hrsg.: Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt/M in Zusammenarbeit mit dem Institut für Jugendbuchforschung. Pinneberg 1983. 121 S.
- Unruh, Ilse: Die Frankfurter Hobrecker-Sammlung - Ausstellung und Katalog. In: Börsenblatt für den deutschen Buchhandel 39 (1983), 2104-2105
- Helmut Müller/ Rosmarie Rauter: Bilderbücher einst und jetzt. Eine Ausstellung des Instituts für Jugendbuchforschung der Johann Wolfgang Goethe-Universität anlässlich seines zehnjährigen Bestehens in der Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt am Main. 1973
- Helmut Müller: Alte Kinder- und Jugendbücher im Institut für Jugendbuchforschung der Universität Frankfurt. In: Bertelsmann-Briefe. (1969). H. 64. 22-25
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Eine der großen Sammlungen deutschsprachiger Kinder- und Jugendbücher (aus transparenz, November 2000)
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Die Kinder- und Jugendbuchsammlung des 1963 gegründeten Instituts für Jugendbuchforschung ist im Laufe der Jahrzehnte zu einer Spezialbibliothek von nationalem und internationalem Rang herangewachsen. Ihr Sammelgebiet lautet: deutschsprachige Bilder-, Kinder- und Jugendbücher (unter Einschluß des Comic) aus Geschichte und Gegenwart. Hinsichtlich der Bedeutung wie des Umfangs ihrer Bestände gehört sie in den engen Kreis der Spitzenbibliotheken dieses Sammelgebiets.
Die größte Sammlung des deutschsprachigen Raums stellt die “Internationale Jugendbibliothek” in München dar; sie sammelt Kinder- und Jugendbücher aus aller Welt. Auf deutschsprachige Kinder- und Jugendbücher konzentriert sich die “Kinderbuchabteilung” der Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz zu Berlin, die über die umfangreichsten historischen Bestände verfügt. Im Vergleich dazu nimmt sich der historische Teil der Frankfurter Sammlung mit seinen ca. 18.000 alten Kinderbüchern verhältnismäßig klein aus; dafür darf die Frankfurter Bibliothek überaus wertvolle Privatsammlungen ihr eigen nennen: Gemeint sind die Kinderbuchsammlungen von Karl Hobrecker, Arthur Rümann und Walter Benjamin.
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| Den größten Teil der Frankfurter Sammlung nehmen deutschsprachige Bilder-, Kinder- und Jugendbücher sowie Hefte, Magazine, Comicsund sonstige Kinder- und Jugendmedien der Nachkriegszeit und der Gegenwart ein (mit weit über 100.000 Titeln). Dieser Teil der Sammlung wächst jährlich um mehrere Tausend Titel. Bei diesen handelt es sich nahezu ausschließlich um Stiftungen der deutschsprachigen Kinder- und Jugendbuchverlage (Deutschland, Österreich und Schweiz). |

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Die in der “Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen - AvJ” zusammengeschlossenen Verlage haben sich bereits bei der Gründung des Instituts bereit erklärt, ihre Frühjahrs- und Herbstproduktion dem Institut für Jugendbuchforschung als Stiftung zu überlassen. Dieser Vereinbarung schlossen sich alle relevanten Kinder- und Jugendbuchverlage der DDR an, so daß der wichtigste Teil ihrer Kinder- und Jugendbuchproduktion im Frankfurter Institut vertreten ist. Dies tun die Verlage keineswegs aus reinem Altruismus heraus. Mit ihren Buchstiftungen schaffen sie die bibliothekarischen Voraussetzung für einen Schwerpunktstudiengang “Kinder- und Jugendliteraturwissenschaft” (als Teilbereich des Magisterstudiums der Germanistik), der im deutschsprachigen Raum einmalig ist. Die Kinder- und Jugendbuchverlage betrachten das Frankfurter Institut ein Stück weit als Ausbildungsschmiede für künftige Redakteure, Lektoren, Pressesprecher etc.; sie sind deshalb daran interessiert, daß sich die Studierenden dieses Schwerpunkts bereits während ihres Studiums laufend mit der aktuellen Produktion vertraut machen können. (Freilich sind auch andere Bereiche -bspw. der Rundfunk und das Fernsehen - an Absolventen gerade dieses Schwerpunkts interessiert.)
Natürlich wollen die Verlage mit ihren Buchstiftungen auch der Forschung einen Dienst erweisen. Kinder- und Jugendbücher sind seit dem 19. Jahrhundert von wissenschaftlichen Bibliotheken nicht mehr gesammelt worden, wie auch die germanistischen Seminarbibliotheken bis auf wenige Ausnahmen an diesem Gegenstand kein Interesse zeigten. Daß diese Buchgattung nicht überhaupt verloren gegangen ist, verdanken wir zahllosen Privatsammlern des frühen 20. Jahrhunderts, deren Sammelobjekte mittlerweile zu einem Gutteil in die öffentliche Hand übergegangen sind. (Einen anderen Überlebensort dieser Buchgattung stellten Schul-, Internats-, Lehrerakademie- und Klosterbibliotheken dar.) Angesichts dieser Situation scheint es gegenwärtig angebracht zu sein, historische wie aktuelle Kinder- und Jugendbuchbestände von forschungsrelevantem Umfang an vergleichsweise wenigen Stellen zu konzentrieren - nicht zuletzt auch mit Blick auf ausländische Wissenschaftler, die sich mit deutschsprachiger Kinder- und Jugendliteratur befassen. Tatsächlich pflegen diese während ihres Deutschlandaufenthaltes oft zwischen Berlin, Frankfurt/Main und München zu pendeln, um an ihre Quellen zu gelangen. In Frankfurt steht ihnen daneben die deutschsprachige Sekundärliteratur zu diesem Gebiet nahezu vollständig zur Verfügung. Aufgrund der gleichartigen, nämlich wissenschaftlichen Zielsetzung herrscht eine enge Kooperation zwischen der Frankfurter und der Berliner Kinderbuchabteilung.
Im Unterschied zu anderen Buchgattungen bedarf das Kinder- und Jugendbuch einer besonders intensiven bibliothekarischen Erschließung. Vom Institut für Jugendbuchforschung sind deshalb bereits vor Jahren schon (in Zusammenarbeit mir der Deutschen Bibliothek, anderen Spezialbibliotheken und Vertretern des öffentlichen Bibliothekswesens) ein über RAK-WB hinausgehendes formales Erschließungssystem sowie eine tiefergehende Inhaltserschließung (nach RSWK) entwickelt worden. Es existiert mittlerweile ein umfangreicher EDV-gestützter Katalog mit einer Vielzahl von Recherche-Möglichkeiten. Die stiftenden Verlage sind an dieser erweiterten formalen wie inhaltlichen Erschließung deshalb interessiert, weil diese von einem bestimmten Zeitpunkt an auch von den öffentlichen Bibliotheken und anderen Verbänden (wie etwa der Stiftung Lesen) genutzt werden soll.
Die Bibliothek für Jugendbuchforschung fällt also in mehrerer Hinsicht aus dem Rahmen: Wir haben es mit einer Forschungs- und Archivbibliothek von nationalem und internationalem Rang zu tun, die - nicht zuletzt auch aufgrund ihrer umfangreichen Rara-Bestände - magaziniert bleiben muß. Wir haben es außerdem mit einer Stiftungsbibliothek zu tun, bei deren Führung die Erwartungen der Stifter stets mitberücksichtigt werden müssen. Der Einwerber der Stiftungen ist das Institut für Jugendbuchforschung in Gestalt seines Direktors, mit dem die Sammlung engstens kooperiert. [...]
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geändert am 26. Januar 2011 E-Mail: Webmasterjubufo@rz.uni-frankfurt.de
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