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Business Improvement Districts.
Ein neues Governance-Modell aus Perspektive von Praxis und Stadtforschung. Passau 2008 (L.I.T. Verlag) (= Geographische Handelsforschung, Band 14)

Business Improvement Districts (BID) gelten als vielversprechendes Instrument der Quartiersentwicklung und Modell zur Attraktivitätssteigerung von Innenstädten und Stadtteilzentren. In BID bezahlen Grundeigentümer oder Gewerbetreibende eine Abgabe für eine private Organisation, die Programme zur Attraktivitätssteigerung des Gebiets durchführt. Die Gründung eines BID bedarf anfänglich der Zustimmung eines Mindestteils der Betroffenen, die Abgabe ist aber nach Implementierung für alle verbindlich.
Nachdem sich BID in Nordamerika weit verbreitet haben, wird das Modell nun weltweit implementiert. In Deutschland haben einige Bundesländer, darunter Hamburg, Hessen, Bremen und Schleswig-Holstein, bereits entsprechende Gesetze eingeführt, andere Bundesländer arbeiten daran.
Die Autoren des Bandes ziehen ein Zwischenfazit der Implementierung von BID in Deutsch-land und analysieren die Erfolge und Probleme sowie Konflikte, die bei der Etablierung von BID auftauchen. Sie thematisieren die wesentlichen Forschungsstränge, die sich mit BID auseinandersetzen, die paradigmatisch für den Wandel von government zu governance in der Stadtentwicklung stehen, und diskutieren an konkreten Fallstudien grundsätzliche Fragen der Quartiersentwicklung, der Partizipation und die Vor- und Nachteile verpflichtender und freiwilliger Modelle der Zentrenentwicklung. Der Blick auf internationale Erfahrungen zeigt alternative Entwicklungspfade von BID auf.

Beiträge:
Robert Pütz: Business Improvement Districts als neues Modell subkommunaler Governance: Internationalisierungsprozesse und Forschungsfragen  pdf  800 kB
Frank Heinze, Christine Tschentscher: BIDs in Deutschland. Ein Überblick
Annette Vollmer: Öffentliche und private Interessen in Business Improvement Districts – Zur Frage der demokratischen Einbindung von BIDs in den USA und Deutschland
Heiner Schote: BIDs – privates Engagement und private Investitionen für gewachsene innerstädtische Lagen. Überblick über die Anwendung des BID-Instrumentariums in Deutschland und Erfahrungen aus Hamburg
Jasmin Rack, Ernst Giese: Umsetzung des hessischen BID-Konzepts in Gießen
Ute Knippenberger: Business Improvement District im Frankfurter Bahnhofsviertel? Kritik und Chance eines privatwirtschaftlichen Modells in der Quartiersentwicklung
Nadine Marquardt, Henning Füller: Die Sicherstellung von Urbanität. Ambivalente Effekte von BIDs auf soziale Kontrolle in Los Angeles
Elisabeth Peyroux: City Improvement Districts in Johannesburg: An examination of the local variations of the BID model

Der Band ist beim Verlag zu beziehen:
L. I. S. Verlag
Theresienstr. 9
D-94302 Passau
Fax: 0851-9320049

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Diskurs - Stadt - Kriminalität
Städtische (Un-)Sicherheiten aus der Perspektive von Stadtforschung und kritischer Kriminalgeographie. Bielefeld 2005 (transcript-Verlag) (Hrsg., mit G. Glasze und M. Rolfes)

(Un-)Sicherheit ist weltweit zu einem Megatrend der Stadtentwicklung geworden. Die öffentliche Hand und die Privatwirtschaft etablieren neue Sicherheitspolitiken: Überwachungstechniken, bauliche Veränderungen, soziale Kontrollen. Mit steigender Kriminalität kann dies nicht erklärt werden. Die Beiträge aus Stadtforschung und Kritischer Kriminalgeographie zeigen, dass die Differenzierungen von sicheren und unsicheren Orten Ergebnis sozialer und diskursiver Konstruktionen sind. Strategien und Mechanismen zur Konstruktion von (Un-)Sicherheit werden offen gelegt. Dies eröffnet neue Perspektiven auf den Zusammenhang von (Un-)Sicherheit und Stadt.

Beiträge:
Georg Glasze, Robert Pütz und Manfred Rolfes: Die Verräumlichung von (Un-)Sicherheit, Kriminalität und Sicherheitspolitiken – Herausforderungen einer Kritischen Kriminalgeographie  pdf  6 MB
Verena Schreiber: Regionalisierungen von Unsicherheit in der Kommunalen Kriminalprävention  pdf  3 MB
Annika Mattissek: Diskursive Konstitution von Sicherheit im öffentlichen Raum am Beispiel Frankfurt
Bernd Belina: Räumliche Strategien kommunaler Kriminalpolitik in Ideologie und Praxis
Volker Eick: Neoliberaler Truppenaufmarsch? Nonprofits als Sicherheitsdienste in „benachteiligten“ Quartieren
Herbert Glasauer: Stadt und Unsicherheit. Entschlüsselungsversuche eines vertrauten Themas in stets neuen Facetten
Norbert Gestring, Anna Maibaum, Walter Siebel, Karen Sievers und Jan Wehrheim: Verunsicherung und Einhegung – Fremdheit in öffentlichen Räumen
Gesa Helms: Zur Produktion sicherer Räume: Lokale Sicherheitspolitik in Großbritannien am Beispiel Glasgow
Daniela Hunold: Subjektive Sicherheit und Etablierte-Außenseiter-Beziehungen in heterogen strukturierten Stadtvierteln


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Transkulturalität als Praxis
Unternehmer türkischer Herkunft in Berlin, Bielefeld 2004 (transcript-Verlag)

Im Mittelpunkt des Buches stehen erzählte Lebensgeschichten von Berliner Unternehmern türkischer Herkunft. Es setzt sich kritisch mit essenzialistischen Kulturkonzepten der immigrant business-Forschung auseinander und stellt die Frage, wie vermeintlich gegebene „kulturelle Grenzen“ hergestellt werden und welche Rolle sie im Unternehmensalltag spielen. Hierzu wird das Konzept „Transkulturalität als Praxis“ entwickelt. Diese Lesart der Biographien der Unternehmer zeigt nachdrücklich, wie Konstrukte „kultureller Grenzen“ Handlungsrelevanz entfalten und wie sie in der Handlungspraxis – indem Akteure unbewusst oder strategisch auf sie rekurrieren – (re-)produziert, aber auch verändert werden. Damit ergänzt die Studie die aktuelle Diskussion über Inter- bzw. Transkulturalität um eine wichtige, innovative Perspektive.  pdf  1.9 MB

Inhalt:
Kapitel 1: „Der fleißige Mann vom Bosporus“
  • Modellvorstellungen im Forschungsgebiet „Immigrant Business“
  • Zur Konzeptualisierung des Zusammenhangs von Kultur und unternehmerischem Handeln
  • Transkulturalität als Praxis
  • Methodische Implikationen und Forschungsdesign
Kapitel 2: Unternehmer türkischer Herkunft in Berlin
  • Gründungsdynamik
  • Wirtschafts- und sozialstatistische Merkmale
Kapitel 3: Die Macht der Strukturen
  • Rechtliche Rahmenbedingungen
  • Arbeitsmarkt und Erwerbslosigkeit
  • Das Zusammenspiel struktureller Rahmenbedingungen und biographischer Ressourcen
Kapitel 4: Die Konstruktion eines national etikettierten Nischenmarktes
  • Modellvorstellungen und makroanalytische Befunde
  • Die Konstruktion eines Marktes als „türkisch“ in Unternehmerbiographien
  • Kontrastiver Vergleich und Fazit
Kapitel 5: Die Konstruktion sozialer Ressourcen und Netzwerke als türkisch
Kapitel 6: Strategische Transkulturalität

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Ostmitteleuropa im Umbruch
Wirtschafts- und sozialgeographische Aspekte der Transformation, Mainz 1999 (= Mainzer Kontaktstudium Geographie 5), 157 S. (Hrsg.)

Beiträge:
Heinz Fassmann: Regionale Transformationsforschung – Konzepte, Modelle und empirische Befunde
Horst Förster: Entwicklungsprobleme altindustrialisierter Gebiete im Transformationsprozeß
Ekkehard Buchhofer: Polnische Industrieunternehmen in der Transformation
Wilfried Heller: Sozioökonomische Aspekte der Transformation im ländlichen Raum
Ulrike Sailer-Fliege: Wohnungsmärkte in der Transformation
Reinhard Wießner: Sozialräumliche Polarisierung in Großstädten
Robert Pütz: Strukturwandel des Einzelhandels im Transformationsprozeß
Hartmut Kowalke: Die neuen Euroregionen an der östlichen Grenze der EU
Christoph Waack: Die gegenwärtige und zukünftige Außengrenze der EU im Osten Europas
Philipp Schöttke: Osteuropa im Internet


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Einzelhandel im Transformationsprozess
Das Spannungsfeld von lokaler Regulierung und Internationalisierung am Beispiel Polen, Passau 1998  (= Geographische Handelsforschung 1)

Der Einzelhandel in Ostmitteluropa entwickelt sich seit dem Zusammenbruch des Sozialismus außerordentlich dynamisch. Er ist zugleich durch extreme Gegensätze gekennzeichnet: Das Spektrum der Betriebsformen reicht vom ambulanten Handel „aus der Hand“, der für viele Menschen existenzielle Bedeutung einnimmt, bis zu Luxusgeschäften und SB-Warenhäusern internationaler Ketten. Die Einzelhandelsstruktur wird so zum Spiegelbild der zunehmenden gesellschaftlichen Polarisierung in den Transformationsstaaten. Der Strukturwandel des Einzelhandels vollzieht sich dabei zwischen unternehmerischer Anpassung sowie administrativer Regulierung auf der lokalen Ebene und wachsender Internationalisierung. Dieses Spannungsfeld kann als maßgeblicher Erklärungsrahmen für die Transformation in Ostmitteleuropa gelten.


 

geändert am 26. Januar 2011  E-Mail: WebmasterGeoagentur@uni-frankfurt.de

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Druckversion: 26. Januar 2011, 08:41
http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb11/ifh/Personen/puetz/abstracts.html