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Forschungsprojekt

Kommunale Kriminalprävention

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Leitung: Verena Schreiber Projektbild
Bearbeitung: Verena Schreiber
Förderung: Leibniz-Institut für Länderkunde e.V.
Dauer: laufend 
Veröffentlichungen:
(Auswahl)
  • Lokale Präventionsgremien in Deutschland. Frankfurt am Main 2007 (=Forum Humangeographie 2). Download 4  MB
  • Kriminalpolitik der kleinen Einheiten. Das Beispiel Kommunale Kriminalprävention. In: Planerin 4/2007 (=Sicher Unsicher. Kriminalprävention und Stadtplanung). S. 11-14.
  • Kommunale Kriminalprävention in Deutschland.In: Nationalatlas Bundesrepublik Deutschland 12 – Leben in Deutschland. München 2006, S. 46-47.
Kurzbeschreibung
Das Projekt analysiert die Entwicklung, Gestaltung und lokale Institutionalisierung von Präventionsgremien in Deutschland auf der Basis der ersten deutschlandweiten Online-Erhebung zu kommunaler Präventionsarbeit.
 

Projektbeschreibung

Die Kernidee der kommunalen Kriminalprävention – die Sicherheitsgewährleistung auf der örtlichen Ebene – ist in den letzten Jahren in den Mittelpunkt sicherheitspolitischer Debatten gerückt. Schlüsselkonzepte wie Gemeinschaftlichkeit, Vernetzung und Bürgernähe gewinnen in den Kommunen zunehmend an Relevanz und münden in die Etablierung lokaler ressortübergreifender Zusammenschlüsse zur Kriminalitätsverhütung. Unter der Bezeichnung „Kriminalpräventionsräte“ versammeln sich allerdings sehr unterschiedliche inhaltliche und strategische Konzepte sowie eine Vielzahl lokaler Institutionalisierungsformen. Eine systematische Bestandaufnahme und Gegenüberstellung hat bislang nicht stattgefunden. Hinzu kommt, dass die Verbreitung lokaler Präventionsgremien in Deutschland von anhaltender Kritik begleitet wird: Auf Tagungen zur kommunalen Kriminalprävention werden z. B. immer wieder unzureichende Handlungsbefugnis, mangelnde Einbindung der Bürger/innen oder die große Bandbreite an Maßnahmen der Präventionsarbeit bemängelt, die letztlich zu einer Aushöhlung des Konzepts führten. Diese Beobachtungen bildeten den Ausgangspunkt für das Forschungsprojekt. In den zahlreichen Gesprächen mit Akteuren aus dem Bereich der kommunalen Kriminalprävention hat sich abgezeichnet, dass das Feld lokaler Präventionsarbeit nicht systematisch erfasst ist. Es gibt bislang keine Studie, die einen deutschlandweiten Überblick über die Verteilung der Gremien, die unter-schiedlichen Organisationsformen, die beteiligten Akteure und die Projektarbeit liefert. Vor diesem Hintergrund erschien es notwendig, die Gremien deutschlandweit zu erheben und das Feld lokaler Präventionsarbeit zu strukturieren. Zu diesem Zweck wurden die lokalen Netzwerke in vier thematischen Blöcken untersucht:
  • Präventionslandschaft: Wie verteilen sich die Gremien in Deutschland und in welchen Bundesländern sind lokale Präventionsnetzwerke besonders verbreitet?
  • Organisation: Wie sind die Präventionsgremien intern strukturiert und lokal ausgerichtet?
  • Vernetzung: Welche lokalen Institutionen arbeiten in den Gremien zusammen? Inwieweit sind die Bürger in die Präventionsarbeit einbezogen?
  • Projektarbeit: In welchen Bereichen sind die Gremien aktiv und welche Projekte werden durchgeführt? An welchen Zielen orientiert sich die Projektarbeit? Die Ergebnisse des Forschungsprojekts wurden aus der ersten deutschlandweiten Online-Befragung unter lokalen Präventionsgremien gewonnen. An ihr haben sich über 250 Gremien beteiligt.
  Projektbild

 

geändert am 10. November 2010  E-Mail: WebmasterGeoagentur@uni-frankfurt.de

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Druckversion: 10. November 2010, 12:08
http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb11/ifh/Personen/wiss-mitarb/schreiber/puetz-1g_kiminal/index.html