Der Bachelor-Studiengang
Bewerbung
Studienbeginn, Studiendauer, Studienvoraussetzungen
Das Studium im Bachelor-Studiengang soll in der Regel im Wintersemester aufgenommen werden. Die Regelstudiendauer des Bachelor-Studiengangs beträgt 6 Semester.
Formale Voraussetzungen für die Aufnahme eines Bachelorstudiums gibt es - außer der Hochschulzugangsberechtigung - keine. Gründliche Kenntnisse in Deutsch und Englisch sind wichtig, denn Mathematiker müssen kommunizieren und fast alle Beiträge in der mathematischen Forschung werden auf englisch publiziert.
Vorkenntnisse, wie sie etwa nur in Leistungskursen an der Oberstufe eines Gymnasiums vermittelt werden, sind nicht essentiell für die Aufnahme eines Mathematikstudiums. Was man sicherlich für ein Mathematikstudium mitbringen sollte, sind
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Neugierde,
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Freude, Probleme zu analysieren, zu strukturieren und zu lösen,
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eine große Portion Durchhaltevermögen.
Aufbau, Profil und Berufsfeldbezug des Bachelorstudiengangs
Das Studium gliedert sich in
Die Prüfungen erfolgen studienbegleitend.
Im Pflichtbereich erwerben die Studierenden die nötigen Kenntnisse für eine Beschäftigung mit der Mathematik als Wissenschaft und in der Anwendung in der Praxis. Hervorzuheben ist, dass die drei Bereiche Stochastik (Beherrschung von Unsicherheit und Zufall), Numerische Mathematik (Numerische Algorithmen zur Approximation kontinuierlicher Probleme), Diskrete Mathematik (Endliche Strukturen und deren algorithmische Beherrschung), die bei Anwendungen meist vermischt auftreten, Pflichtbausteine des Studiums sind. Damit einher geht eine Ausbildung für einen kundigen Umgang mit dem Medium Computer.
In der Vertiefungsphase des Studiums, die im 4. Semester beginnt, sollen in zwei selbstgewählten Teilgebieten die Fähigkeiten und Kenntnisse erworben werden, die die Studierenden in die Lage versetzen, sich im weiteren Berufsleben oder bei anschließenden höheren Qualifikationen selbständig weitere Kenntnisse und Fertigkeiten anzueignen. Hier können die Studierenden Schwerpunkte setzen durch eine Kombination von Modulen, die sich inhaltlich ergänzen. Abgeschlossen wird das Studium mit der so genannten Bachelorarbeit, in der die Studierenden zeigen sollen, dass sie in der Lage sind, ein Thema ihres Spezialisierungsgebietes innerhalb einer vorgegebenen Frist (9 Wochen) unter Anleitung selbständig nach wissenschaftlichen Methoden zu erarbeiten und in verständlicher Form darzustellen.
In allgemeinen berufsvorbereitenden Veranstaltungen sollen über die Fachstudien hinaus für die wissenschaftliche Qualifikation nützliche Fertigkeiten und Kenntnisse erworben werden. Solche Veranstaltungen sind Übungen, Seminare, die Übernahme einer Tutoriumsleitung oder alternativ ein Berufspraktikum.
Der Bachelorstudiengang schließt das Studium eines Nebenfachs ein. Als Nebenfach wird grundsätzlich jedes wissenschaftliche Studienfach angesehen. Damit ist auch eine gewisse Ausrichtung des Studiums auf das spätere Berufsfeld möglich. Durch die Wahl kann eine im Vertiefungsstudium angestrebte Spezialisierung verstärkt werden, wie etwa durch die Wahl der Informatik, der Physik oder der Finanzwirtschaft.
Angestrebte Berufsbefähigung der Bachelorabsolventen
Im Bachelorstudium erwerben die Studierenden
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mathematische Grundkenntnisse in der Reinen und Angewandten Mathematik,
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die grundlegende Befähigung zu einer wissenschaftlichen Arbeitsweise,
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Methodenkompetenz auf einem selbstgewählten Bereich der Mathematik,
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Grundkenntnisse für die Einbeziehung von Computern und elektronischen Medien bei der Umsetzung bzw. Darstellung von Modellierungsschritten,
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die Befähigung zur Lösung einer umfangreicheren mathematischen Aufgabenstellung in einer Bachelorarbeit,
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Kommunikationsfähigkeiten.
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Broschüre "Bachelor und Master in Mathematik"
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