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Physik in Frankfurt

Der Fachbereich Physik bietet mit derzeit 31 Professoren in 7 Instituten geradezu ideale Studienbedingungen für die gegenwärtig eingeschriebenen 594 Studenten des Bachelorstudiengangs und die 275 Studenten des Lehramts, das mit dem Staatsexamen abgeschlossen wird. Die große Vielfalt der Frankfurter Physik vermittelt den Studierenden eine umfassende Ausbildung in den allgemeinen Grundlagen und in wichtigen Anwendungsgebieten der modernen Physik, insbesondere auch im Umgang mit Computern und numerischen Simulationen. Deshalb haben unsere Absolventen neben den klassischen Tätigkeitsfeldern in der Industrie, in Forschungszentren und in Schulen auch gute Berufsaussichten bei informatiknahen Aufgaben in Unternehmensberatungen und Banken.

In Frankfurt gibt es eine aktive Fachschaft, die die studentischen Belange vertritt, zentral gelegene Aufenthaltsräume zum gemeinsamen Üben und Lernen und einen Computerraum mit kostenlosem Web-Zugang für Studenten schon ab dem 1. Semester.

Die Studienordnung für den Bachelor- und Masterstudiengang erlaubt eine große Freiheit in der Wahl von Nebenfächern, wie Mathematik, Chemie, Biologie oder Informatik, aber auch Betriebswirtschaftlehre, Jura und philologische Fächer, was möglichen Neigungen der Studierenden entgegenkommt und sich günstig auf die Berufsaussichten auswirken kann. Die einführenden Vorlesungen werden durch Übungen und Praktika in kleinen Gruppen ergänzt.

Der klar gegliederte Studienplan ermöglicht selbst bei Studienbeginn im Sommersemester eine effiziente Planung des Studiums, die durch eine intensive zentrale Fachberatung unterstützt wird. Darüberhinaus wird für jeden Studierenden zu Beginn seines Studiums ein Mentorenverhältnis zu einem Hochschullehrer hergestellt. Dieser steht jederzeit als Berater zur Organisation des Studiums und bei auftretenden Problemen zur Verfügung. Der Fachbereich Physik fördert damit bereits im ersten Studienjahr eine endgültige Entscheidung der Studienanfänger für das Fach Physik oder gegebenenfalls eine entsprechend frühzeitige Korrektur der Studienrichtung. Die Zahl der Studienabbrecher und erfolglosen Examenskandidaten ist danach dementsprechend sehr gering.

Lehre und Forschung werden von den 7 Instituten des Fachbereiches getragen mit folgenden Schwerpunkten:

Physikalisches Institut:
   Festkörperphysik, Quantenoptik und Mikrostrukturierung
Institut für Angewandte Physik
   Beschleuniger- und Plasmaphysik, Kommunikationsphysik
Institut für Kernphysik
   Experimentelle Schwerionenphysik an Beschleunigern
Institut für Theoretische Physik
   Elementarteilchen-, Festkörper-, Atom- und Astrophysik
Institut für Biophysik
   Molekulare Biophysik und Membranbiophysik
Institut für Didaktik der Physik
   Physikalische Begriffsbildung, Bezug zu Technik und Philosophie
Institut für Geschichte der Naturwissenschaften
   Islamische Astronomie, naturwissenschaftliche Begriffs- und Hypothesenbildung

Zwei Besonderheiten der Frankfurter Physikausbildung sind der intensive Unterricht in theoretischer Physik schon ab dem ersten Semester und - in den höheren Semestern - die enge Verknüpfung des Unterrichts mit den aktuellen Forschungsgebieten der Institute. Bestandteil der Ausbildung ist auch eine dreimonatige Bachelor- und eine sechsmonatige Masterarbeit, die Aufgaben aus einem laufenden Forschungsprojekt behandeln und in der Regel in einer Forschergruppe durchgeführt werden. Dadurch stehen modernste Methoden und Geräte zur Verfügung und durch eine intensive Betreuung wird das Studium von ca. 25% aller Studierenden in der Regelstudienzeit von 10 Semestern mit den Noten "gut" oder "sehr gut" abgeschlossen. Der Fachbereich Physik belegt damit unter den deutschen Universitäten hinsichtlich des nachweislichen Lehrerfolgs einen der vorderen Plätze und erreicht auf diese Weise seit vielen Jahren das Ziel, durch eine kurze Studienzeit den Absolventen möglichst gute Berufschancen zu eröffnen.

Als Grundlage für Fortschritte und Erfolge in der Forschung dienen Graduiertenprogramme zur vertieften Ausbildung der Doktoranden und Habilitanden, auf die der Fachbereich besonderen Wert legt. Durch Graduiertenkollegs, Sonderforschungsbereiche der Deutschen Forschungs Gemeinschaft, Stipendien und internationale Austauschprogramme wird dieses Angebot wirksam gefördert. Durch jährlich mehr als 106 Euro, die dem Fachbereich an Fördermitteln zufließen, können moderne Forschungsgeräte gekauft, Reisen zu internationalen Konferenzen bezahlt und Studenten für die Wahrnehmung von Aufgaben in den Forschungsprojekten und den Tutorien beschäftigt werden.

Zusammenfassend:
  • ideale Studienbedingungen

  • sehr gute Berufsaussichten

  • aktive Fachschaft

  • kostenloser Web-Zugang

  • große Freiheit bei Nebenfächern

  • Studienbeginn auch im Sommersemester

  • modernste Methoden und Geräte

  • nachweislicher Lehrerfolg

  • Graduiertenprogramme

  • Fördermittel von mehr als 106 Euro/a

Deshalb: Physik studieren in Frankfurt!

 

geändert am 16. November 2011  E-Mail: Dekanatdekanat@physik.uni-frankfurt.de

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Druckversion: 16. November 2011, 09:21
http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb13/Informationen/index.html