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Hadronenphysik im ÜberblickDer Bereich Kernphysik III der GSI befasst sich mit der Annihilation von Antiprotonen an internen Targets im PANDA-Experiment am Hochenergie-Speicherring (HESR), der Teil der zukünftigen Anlage für Ionen- und Antiprotonen-Physik (FAIR) sein wird und mit Schwerionen-Reaktionen bei SIS18-Energien, die mit dem ALADIN-Spektrometer durchgeführt wurden. Die Annihilation von Antiprotonen in Stößen mit Protonen oder größeren Atomkernen ermöglicht die präzise Spektroskopie aller Zustände im Charmonium-Spektrum, die Suche nach Gluebällen und mesonischen Hybrid-Zuständen im Massenbereich oberhalb 3 GeV/c2 und auch das Studium des Einflusses des nuklearen Mediums auf Mesonen mit offenem und verborgenem Charm. Die Präzisionsspektroskopie von Hyperkernen wird ebenfalls Teil des Programms sein. Die Planung für den Aufbau des dafür vorgesehenen universellen Detektorsystems Panda ist bereits in vollem Gange. Für Design und Entwicklung des PANDA Detektors werden in Frankfurt vornehmlich drei Projekte verfolgt
In Reaktionen, die zur Multifragmentation führen, werden von den hochangeregten Systemen Phasen mit sehr viel höherer und niedrigerer als der normalen Kerndichte durchlaufen. Dies erlaubt die Untersuchung von Kernmaterie in extremen Zuständen, wobei insbesondere Phänomene, die mit einem Übergang der flüssigen in die gasförmige Phase von Interesse sind. Reaktionen mit Sekundärstrahlen, die mit dem Fragmentseparator FRS erzeugt werden, erlauben das Studium nuklearer Systeme mit extremen Proton-zu-Neutron Verhältnissen. Die Arbeit der Abteilung vollzieht sich im Rahmen großer internationaler Kollaborationen.
geändert am 12. August 2009 E-Mail: webmasterfreudenberger@atom.uni-frankfurt.de | | Zur Navigationshilfe |
Druckversion: 12. August 2009, 06:21
http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb13/ikf/Lehrende/Peters/index.html