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Prof. Dr. Klaus Peters

Institut für Kernphysik
Goethe- Universität
Max-von-Laue-Str.1
60438 Frankfurt am Main

Raum: 01.336

Telefon: + 49-69-798 47030
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E-mail:  peters[at]ikf.uni-frankfurt.de

Arbeitsgruppe

Vorlesung WS07/08: Grundlagen der Kern- und Teilchenphysik

Klaus Peters PandaLogo2_web

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Hadronenphysik im Überblick

Der Bereich Kernphysik III der GSI befasst sich mit der Annihilation von Antiprotonen an internen Targets im PANDA-Experiment am Hochenergie-Speicherring (HESR), der Teil der zukünftigen Anlage für Ionen- und Antiprotonen-Physik (FAIR) sein wird und mit Schwerionen-Reaktionen bei SIS18-Energien, die mit dem ALADIN-Spektrometer durchgeführt wurden.


Die Annihilation von Antiprotonen in Stößen mit Protonen oder größeren Atomkernen ermöglicht die präzise Spektroskopie aller Zustände im Charmonium-Spektrum, die Suche nach Gluebällen und mesonischen Hybrid-Zuständen im Massenbereich oberhalb 3 GeV/c2 und auch das Studium des Einflusses des nuklearen Mediums auf Mesonen mit offenem und verborgenem Charm. Die Präzisionsspektroskopie von Hyperkernen wird ebenfalls Teil des Programms sein. Die Planung für den Aufbau des dafür vorgesehenen universellen Detektorsystems Panda ist bereits in vollem Gange.

Für Design und Entwicklung des PANDA Detektors werden in Frankfurt vornehmlich drei Projekte verfolgt

  1. Sensorik und Frontend-elektronik für das Panda Kalorimeter: Hierzu ist ein Labor für die Untersuchung und Weiterentwicklung von LAAPDs (Large Area APDs) im Aufbau. Desweiteren gibt es eine Zusammenarbeit mit der GSI bzgl. ASIC Entwicklung der Vorverstärker.
  2. Sensorik und Glas für den Panda DIRC: Tests mit Geiger-Mode APDs und die Glasswahl für den DIRC (Detector of Internally Reflected Cherenkov Light) werden in Labors in Frankfurt und an der GSI vorgenommen.
  3. Detektorsimulation für das Panda Experiment: Im Rahmen des GEANT4 Simulationpakets werden Detektorresponse, Digitalisierung und Rekonstruktion weiterentwickelt.
  4. Eventgenerator für Charm-Produktion
    Zur verbesserten Voraussage der Produktionsrate für open und hidden charm, werden Ereignisgeneratoren zusammen mit der Theorieabteilung der GSI entwickelt.

In Reaktionen, die zur Multifragmentation führen, werden von den hochangeregten Systemen Phasen mit sehr viel höherer und  niedrigerer als der normalen Kerndichte durchlaufen. Dies erlaubt die Untersuchung von Kernmaterie in extremen Zuständen, wobei insbesondere Phänomene, die mit einem Übergang der flüssigen in die gasförmige Phase von Interesse sind. Reaktionen mit Sekundärstrahlen, die mit dem Fragmentseparator FRS erzeugt werden, erlauben das Studium nuklearer Systeme mit extremen Proton-zu-Neutron Verhältnissen.

Die Arbeit der Abteilung vollzieht sich im Rahmen großer internationaler Kollaborationen.

 

 

geändert am 12. August 2009  E-Mail: webmasterfreudenberger@atom.uni-frankfurt.de

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Druckversion: 12. August 2009, 06:21
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