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Allgemeiner Hinweis

Die Einrichtung des Bachelorstudiengangs Biowissenschaften wurde zum Wintersemester 2007/08 durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst vorläufig genehmigt. Mit Wirkung vom 14.10.2008 ist der Studiengang für 5 Jahre akkreditiert.
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Orientierungsveranstaltungen

Um Ihnen den Start in das Biologiestudium zu erleichtern, organisiert die Fachschaft Biowissenschaften die "Ersti-Tage", die in der Woche vor dem Vorlesungsbeginn stattfinden. Nähere Informationen hierzu finden Sie auf der Homepage der Fachschaft.

Im Rahmen der Einführungsveranstaltung zum Kurs „Struktur und Funktion der Organismen“ („StruFu“) erhalten Sie weitere Informationen; Ort und Zeit siehe dort.
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Allgemeine Fachbeschreibung

Fachgebiet: Die Biologie ist die Wissenschaft von der belebten Natur, gehört also zu den Naturwissenschaften. Die Forschungsergebnisse der Biologie sind von essentieller Bedeutung für einen sachkundigen Umgang mit der belebten Natur sowie für deren verantwortliche Nutzung und Erhaltung. In den Studiengängen des Fachbereichs werden die heute für wissenschaftliches Arbeiten in der Biologie nötigen Kenntnisse, Methoden und Fertigkeiten vermitteln.
Studiengänge: Derzeit können Sie im Fachbereich Biowissenschaften das Studium im Bachelorstudiengang und Biowissenschaften sowie in den Lehramtsstudiengängen beginnen; die Diplomstudiengänge Bioinformatik und Biologie wurden eingestellt. Seit dem Wintersemester 2010/11 werden vier fachbereichsinterne Masterstudiengänge angeboten:
- Ökologie und Evolution
- Cell Biology and Physiology
- Molekulare Biowissenschaften sowie
- Molekulare Biotechnologie.
Darüber hinaus werden zahlreiche kooperative Masterstudiengänge unter der Beteiligung des Fachbereichs Biowissenschaften angeboten werden wie z.B. Interdisciplinary Neurosciences, Umweltwissenschaften oder Biophysik.
Ziel der Ausbildung in diesen Studiengängen ist, Ihnen einen breiten Überblick über das Gesamtgebiet der Biologie sowie Möglichkeit zu einer individuellen Schwerpunktsetzung in biologischen Fachrichtungen Ihrer Wahl zu ermöglichen. Die Studierenden lernen, selbständig wissenschaftlich zu arbeiten und moderne Arbeitsmethoden anzuwenden. Das Biologiestudium verdeutlicht auch wissenschaftstheoretische und gesellschaftspolitische Zusammenhänge; schließlich wird die Fähigkeit vermittelt, Arbeitsergebnisse verantwortungsbewusst zu verwerten.
Besondere Schwerpunkte an der Universität Frankfurt: Mit derzeit 36 Professuren sind die Frankfurter Biowissenschaften einer der größten biologischen Fachbereiche in Deutschland. Den Studierenden bietet sich daher in Frankfurt die Möglichkeit, das Fach in einer Breite in Forschung und Lehre zu erfahren, wie es nur an wenigen anderen Universitäten in Deutschland möglich ist.
Folgende Bereiche der modernen Biowissenschaften sind in Frankfurt Lehr- und Forschungsschwerpunkte:

  • Biochemie
  • Bioinformatik
  • Biotechnologie
  • Genetik
  • Mikrobiologie
  • Neurobiologie
  • Ökologie und Evolution der Pflanzen
  • Ökologie und Evolution der Tiere
  • Physiologie und Biochemie der Pflanzen
  • Tierphysiologie
  • Zell- und Entwicklungsbiologie

Die Professorinnen und Professoren werben in diesen Forschungsbereichen erfolgreich Mittel von vielen nationalen und internationalen Organisationen ein, wie z.B. der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), der Europäischen Union, dem Human Frontiers of Science Programme und vielen anderen. Für die Studierenden an unserem Fachbereich ergeben sich daher bereits während des Studiums zahlreiche Möglichkeiten der Mitwirkung. Wir bieten innovative Lehrkonzepte und ein modularisiertes Studienprogramm, das es Ihnen erleichtert, von unseren nationalen und internationalen Kontakten im Studium zu profitieren.
Abschlussarten: Der Bachelorstudiengang Biowissenschaften hat zum Ziel, ihre Absolventen das fachliche Basiswissen sowie die notwendigen Schlüsselqualifikationen zu vermitteln und sie so in die Lage zu versetzen, problemorientiertes Handeln sicher zu beherrschen. Der Studiengang ist berufsqualifizierend, ermöglicht den Absolventen entweder direkt in das Berufsleben einzusteigen oder aber auch, ein anschließendes Master- und späteres Promotionsstudium in den Biowissenschaften oder verwandten Disziplinen aufzunehmen. Die Lehramtsstudiengänge vermitteln das fachwissenschaftliche und fachdidaktische Wissen für den zukünftigen Lehrberuf und bereiten auf das 1. Staatsexamen vor.
Berufs- und Tätigkeitsfelder: Die Biologie vollzog in den letzten Jahrzehnten einen umfassenden Wandel von einer beschreibenden hin zur funktionellen und molekularen Wissenschaft, was sich entscheidend auf die späteren Berufsfelder auswirkt. Besondere Kenntnisse und möglichst Erfahrungen in der Anwendung spezieller Arbeitsmethoden und Verfahrenstechnologien sind bei einer Bewerbung stets von Vorteil.
Die nachfolgenden Angaben gelten für die Absolventen mit einem Bachelorabschluss, wobei je nach Berufsfeld ein Abschluss in einem konsekutiven biowissenschaftlichen Masterstudiengang von Vorteil ist.
Die Berufsaussichten an biomedizinischen Einrichtungen und Großforschungsinstituten sind trotz des großen Andrangs und großer Konkurrenz gut, in der Industrie hingegen stark von der Spezialisierungsrichtung der Absolventen abhängig. Die Beschäftigungsaussichten im Verwaltungsbereich stagnieren zur Zeit und beschränken sich in fast allen Bereichen auf die Wiederbesetzung frei werdender Stellen.
Folgende Berufsfelder stehen den Absolventen nach dem Abschluss des Studiums offen:

  • Hochschule und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen (z.B. Max-Planck-Institute, Institute und Einrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft, Großforschungseinrichtungen, Bundeseinrichtungen mit Forschungsaufgaben sowie Forschungseinrichtungen der Leibniz-Gesellschaft)
  • Medizinische Einrichtungen
  • Industrie
  • Verwaltung
  • Freiberufliche oder selbständige Biologinnen und Biologen, z.B.:
    • im Umweltschutz oder der Umweltberatung,
    • in Natur- und Landschaftsplanung (Kartierung, Gutachten, Ökobilanzierung),
    • Wissenschaftsjournalistik,
    • Verlagswesen,
    • Analytik (Umweltanalytik),
    • Auftragsforschung und Prüfinstitute (z.B. Pflanzenschutz, Chemikalientestung).

Der überwiegende Teil der Beschäftigungsangebote für Biologinnen und Biologen kommt aus Unternehmen der Privatwirtschaft (50-70%), insbesondere der chemisch-pharmazeutischen Industrie, ein Drittel betrifft den Hochschulbereich und der Rest verteilt sich auf verschiedene Behörden und Umweltämter.
Die Aufgabenbereiche der beispielsweise in der Medizin tätigen Biologinnen und Biologen umfassen vor allem die Planung und Durchführung von Forschungsprojekten und die Etablierung oder Weiterentwicklung neuer Diagnostikmethoden.
Die Promotion bringt in Industrie und Wirtschaft im Allgemeinen Vorteile, vor allem im Bereich der Forschung. Für die Hochschullaufbahn ist sie unabdingbare Voraussetzung.
Generell wird den Studienanfängerinnen und -anfängern empfohlen, jeweils aktuelle Entwicklungstendenzen des Berufsumfelds zu verfolgen und ihr Studium zügig zu absolvieren. Sie sollten bereits zu einem frühen Zeitpunkt ihre individuellen Neigungen entdecken und in die fachliche Spezialisierung eingehen lassen.
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Studienanforderungen

Über die unter den Studienvoraussetzungen erwähnten formalen Kriterien hinaus, die Sie für die Zulassung erfüllen müssen, hat es sich in der Vergangenheit als nützlich und für den Einstieg in das Studium erleichternd erwiesen, wenn Biologie, Chemie und Physik in der Schule als Leistungs- oder zumindest Grundkurs soweit möglich bis zum Abitur belegt wurden. Gute mathematische Kenntnisse sind von Vorteil. Zum Studium wissenschaftlicher Literatur sind darüber hinaus Englischkenntnisse unerlässlich.
Während des Bachelorstudiums sind Vorlesungen und Praktika in den Fächern Chemie und Physik zu besuchen, die Ihnen die Möglichkeit bieten, individuelle Defizite auszugleichen. Lehramtsstudierende müssen sich darauf einstellen, mögliche schulische Defizite im Selbststudium auszugleichen
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Bewerbung

Sämtliche Studiengänge im Fachbereich Biowissenschaften sind zulassungsbeschränkt. Bewerbungen sind an die Johann Wolfgang Goethe-Universität zu richten.
Lehramtsstudiengänge: An der Johann Wolfgang Goethe-Universität sind auch die Lehramtsstudiengänge außerhalb des Fachbereichs Biowissenschaften zulassungsbeschränkt. Die Zulassung zum Studium erfolgt in jedem Fach für 20% der Studienplätze nach der Wartezeit und für 80% über die Leistung (Abiturnote). Es kann daher gegebenenfalls vorkommen, dass Sie die Zulassung für das erste, aber nicht für das zweite Fach erhalten und somit nicht im Lehramtsbereich an der Uni studieren können.
Bachelorstudiengang Biowissenschaften: Die Zulassung zum Studium erfolgt für 20% der Studienplätze nach der Wartezeit und für 80% nach einem hochschulinternen Auswahlverfahren, das auf dem Ergebnis gewichteter Schul- und Abiturnoten beruht. Die gewichtete Abiturnote setzt sich zu 2/3 aus der Abiturnote und zu 1/3 aus der Durchschnittsnote der naturwissenschaftlichen Fächer (Biologie, Chemie und Physik) und im Fach Mathematik in der Oberstufe (einschließlich Abiturprüfungsnoten) zusammen.
Auf der allgemeinen Internetseite der Universität zu Bewerbung und Zulassung sind die Fristen, Anträge, Antragsadressen und Rechtsgrundlagen für die Abläufe im Hochschulauswahlverfahren ersichtlich.
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Studienvoraussetzungen

Es wird eine Hochschulzugangsberechtigung, in der Regel das Abitur oder eine einschlägige fachgebundene Hochschulreife oder eine vom Hessischen Kultusministerium als gleichwertig anerkannte Vorbildung verlangt.
Für die Aufnahme des Studiums der Biowissenschaften oder eines der Biologie-Lehramtsstudiengänge sind, neben Interesse an Fragestellungen der Biologie und einer Bereitschaft zu praktischem Arbeiten, Kenntnisse in Physik, Chemie und Mathematik erwünscht; für den Studiengang Biowissenschaften ist darüber hinaus eine hinreichende Vertrautheit mit der englischen Sprache erforderlich. Soweit diese Kenntnisse fehlen, müssen sie im Verlauf des Studiums erworben werden.
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Studienbeginn, Studiendauer

Für den Studienbeginn beachten Sie bitte die allgemeinen Informationen zu Bewerbung und Zulassung. Das Studium in den Bachelor- und Lehramtsstudiengängen kann nur zum Wintersemester aufgenommen werden.
Der Studienordnungen legen eine Regelstudienzeit von 6 Semestern für die Bachelorstudiengänge und die Lehramtsstudiengänge L2 und L5 sowie von 8 Semestern für den Lehramtsstudiengang L3 zugrunde.
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Fremdsprachenkenntnisse

Wie bereits unter Studienvoraussetzungen erwähnt, sind hinreichende englische Sprachkenntnisse erwünscht, da sie zum Studium der wissenschaftlichen Literatur unerlässlich sind. Sie sind jedoch nicht als Studienvoraussetzung vor dem Studium nachzuweisen.
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Praktika

Studienvorbereitende Praktika sind keine Zulassungsvoraussetzung für die Studiengänge im Fachbereich Biowissenschaften.
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Studienaufbau, Leistungsnachweise und Prüfungen

Bachelorstudiengang Biowissenschaften:

Der Bachelorstudiengang vermittelt eine solide Grundausbildung in den Biowissenschaften. Das Curriculum umfasst 20 Module, in denen die theoretische und praktische Ausbildung in den klassischen und modernen Bereichen der Biowissenschaften sowie die notwendigen Grundkenntnisse in Chemie, Physik und Mathematik vermittelt werden. Innerhalb der Ausbildung besteht die Möglichkeit der individuellen Schwerpunktsetzung in vier Spezialisierungsmodulen, bei denen aus einem Angebot von 10 Praktika vier ausgewählt werden können, sowie in einem frei wählbaren Modul "Freies Studium". Die dreimonatige Bachelorarbeit mit dem Vorbereitungsmodul "Einführung in wissenschaftliches Arbeiten" schließt das Programm ab.
Die unten stehende Tabelle gibt den exemplarischen Studienverlaufsplan im Bachelorstudiengang Biowissenschaften wieder. In den Modulen sind inhaltlich zusammenhängende Lehrveranstaltungen zu einer größeren Einheit zusammen gefasst. Die Semesterwochenstunden (SWS) gibt die Präsenszeit in den Lehrveranstaltungen an, die Leistungspunkte (Credit Points - CP) messen den gesamten Arbeitsaufwand für eine Lehrveranstaltung, einschließlich der Vor- und Nachbereitung. Für den erfolgreichen Abschluss des Bachelorstudiums müssen 180 CP erworben werden. Pro Semester sind also durchschnittlich 30 Leistungspunkte zu erbringen, was einem Gesamtarbeitsaufwand von ca. 900 Arbeitsstunden entspricht.
In den Modulen sind gegebenenfalls bestimmte Studiennachweise zu erbringen und/oder Modulprüfungen zu absolvieren, in der Regel in Form von Klausuren. Die Studiennachweise werden vor allem durch zwei Instrumente abgedeckt, die von den Studierenden eine aktive Teilnahme verlangen:

  • Erstellen von Protokollen. Damit werden die Studierenden an die Technik des wissenschaftlichen Publizierens herangeführt, da die Protokolle die Einteilung einer Veröffentlichung aufweisen.
  • Seminare, bei denen die Studierenden Vorträge halten.

Die Noten der Modulprüfungen ergeben am Ende die Bachelor-Gesamtnote. Bestimmte Module haben kumulative Modulprüfungen in Form von einzeln abgeprüften Lehrveranstaltungen. In der nachfolgenden Tabelle sind Lehrveranstaltungen mit einer (kumulativen) Modulprüfung kursiv gesetzt. Die Regelungen für jedes Modul sind den Modulbeschreibungen der Bachelorordnung zu entnehmen.


Semester

Titel der Veranstaltung

Veranstaltung

SWS

CP

Modul

1.

Struktur + Funktion der Organismen

S, V, Ü, T

10

12

1

 

Chemie für Naturwissenschaftler

V, Ü

5

7,5

2

 

Einführung in die Physik I

V, Ü

4

5

4

 

Statistik

V, Ü

2

4

5

 

Summe 1. Semester

 

21

28 ,5

 

2.

Diversität der Organismen und Lebensräume

V, Ü, T

9

11

6

 

Bioorganische Chemie

V, Ü

5

7,5

3

 

Einführung in die Physik II

V, Ü

4

5

4

 

Physikalisches Praktikum

P

6

6

4

 

Summe 2. Semester

 

24

29 ,5

 

3.

Biochemie

V

2

3

7

 

Pflanzenphysiologie

V

2

3

11

 

Mikrobiologie

V

2

3

11

 

Ökologie

V

2

3

9

 

Tierphysiologie

V

2

3

10

 

Chemisches Praktikum

P, S

4

3,5

2

 

Organisch-chemisches Praktikum

P, S

10

9,5

3

 

Summe 3. Semester

 

24

28

 

4.

Zellbiologie

V

2

3

7

 

Genetik

V

2

3

8

 

Molekularbiologie

V

2

3

8

 

Neurobiologie

V

2

3

10

 

Evolutionsbiologie

V

2

3

9

 

Spezialisierung 1

Ü, S

4

6

12

 

Spezialisierung 2

Ü, S

4

6

13

 

Literaturseminar und Präsentationstechnik

S

3

4

18

 

Summe 4. Semester

 

21

31

 

5.

Spezialisierung 3

Ü, S

4

6

14

 

Spezialisierung 4

Ü, S

4

6

15

 

Teammanagement + Führungskompetenz

V, T

5

8

17

 

Wahlmodul (andere Fächer)

V, Ü, S

6

8

16

 

Wissenschaftliche Recherche

S

2

4

19

 

“Forschung Frankfurt”

V

1

1

18

 

Summe 5. Semester

 

22

33

 

6.

“Forschung Frankfurt”

V

1

1

18

 

Institutskolloquium

Ko

1

1

18

 

Wahlbereich (andere Fächer)

V, Ü, S

3

4

16

 

Arbeitsgruppenseminar

S

1

2

19

 

Projektplanung

S

3

6

19

 

Einf. in die wissenschaftl. Arbeitstechnik

P

4

4

19

 

Bachelorarbeit

P

12

12

20

 

Summe 6. Semester

 

25

30

 

 

Summe 1.-6. Semester

 

 

180

 

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Lehramt an Grundschulen (L1):

Für die Ausbildung im Fach Biologie im Rahmen des Sachunterrichts (Klassen 1-6) erwerben die Studierenden im Grundstudium (1.-3. Semester) vornehmlich Grundkenntnisse der Gegenstandsbereiche und ihrer Vermittlung in der Institution Schule. Im Hauptstudium (4.-6. Semester) erfolgt eine Vertiefung und Spezialisierung der Studieninhalte. Veranstaltungen aus folgenden Bereichen werden belegt: Botanik, Zoologie, Humanbiologie/Humangenetik, Fachdidaktik. Ausführlichere Informationen finden sie auf der Homepage des Zentrum für Lehrerbildung, Schul- und Unterrichtsforschung (ZLF) der Universität, wo auch die fachspezifischen Anhänge der Studien- und Prüfungsordnung für modularisierte Lehramtsstudiengänge (SPoL) mit den Modulbeschreibungen und Studienverlaufsplänen hinterlegt sind.
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Lehramt an Haupt- und Realschulen (L2), Gymnasien (L3) und Förderschulen (L5):

Die Biologie ist eine sich rasch entwickelnde und viele Aspekte unseres Lebens durchdringende Wissenschaft. Zukünftige Biologielehrer/innen sollen im Biologiestudium ein grundlegendes, anschlussfähiges Fachwissen und die Erkenntnis- und Arbeitsmethoden der Biologie erlernen. Aufgrund der ministeriellen Vorgaben für die bildungswissenschaftlichen, fachdidaktischen und fachwissenschaftlichen Anteile des L2/5-Studiums muss sich das Biologiestudium für die zukünftigen Lehrkräfte mehr auf ein exemplarisches Erlernen der Prinzipien biologischer Sachverhalte konzentrieren. Dies erfordert von den Studierenden sowohl während des Studiums als auch im Berufsleben als Biologielehrer/in ein hohes Maß an selbständigem Studium in schulrelevanten Themengebieten, die nicht oder nur wenig in den Lehrveranstaltungen behandelt wurden.
Die Module bestehen zu etwa gleichen Teilen aus theoretischen und aus praktischen Lehrveranstaltungen, da die Biologie als experimentelle Wissenschaft am wirksamsten über das breite Spektrum fachgemäßer Arbeitsweisen und hier insbesondere durch das Experiment vermittelt wird. Zusätzlich werden fachwissenschaftliche und fachdidaktische Themenbereiche in dem Modul "Humanbiologie und Anthropologie" kombiniert und gewährleisten so in besonderem Maße eine Verknüpfung von Fachwissenschaft und Fachdidaktik.
Ausführlichere Informationen finden sie auf der Homepage des Zentrum für Lehrerbildung, Schul- und Unterrichtsforschung (ZLF) der Universität, wo auch die fachspezifischen Anhänge der Studien- und Prüfungsordnung für modularisierte Lehramtsstudiengänge (SPoL L3 und L2/L5) mit den Modulbeschreibungen und Studienverlaufsplänen hinterlegt sind.
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Weiterführende Studien

Masterstudiengänge: Seit dem Wintersemester 2010/11 folgende Masterstudiengänge vom Fachbereich angeboten:
- Ökologie und Evolution
- Cell Biology and Physiology
- Molekulare Biowissenschaften sowie
- Molekulare Biotechnologie.
Der Masterstudiengang Interdisciplinary Neurosciences wird in enger Kooperation mit anderen Fachbereichen durchgeführt, doch liegt die organisatorische Verantwortung derzeit beim Fachbereich Biowissenschaften. Darüber hinaus gibt es noch weitere Masterstudiengänge unter der Beteiligung des Fachbereichs Biowissenschaften wie z. B. Umweltwissenschaften oder Biophysik.
Promotion: Im Fachbereich Biowissenschaften bestehen verschiedene Angebote zur Durchführung einer Promotion. Neben wenigen Landesstellen, können Promotionen auch innerhalb von Drittmittelprojekten oder im Rahmen von Graduiertenkollegs durchgeführt werden.
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Besondere Angebote des Fachbereichs

In den Studiengängen des Fachbereichs Biowissenschaften in Frankfurt erwarten Sie:

  • engagierte Professorinnen und Professoren, die führende Experten ihres Faches sind,
  • Forschungsschwerpunkte im Bereich "Ökologie, Evolution und Umweltforschung", "Mikrobieller und Pflanzlicher Stoffwechsel, dessen Regulation sowie Anwendung in der Biotechnologie" und "Neurobiologie". Damit besteht eine breite Spanne über Ökologie und Umweltforschung, Biodiversität, Evolution, Populationsdynamik, Zellbiologie, Biochemie bis hin zur Biotechnologie und der Genomanalyse und funktionellen Genomanalysen mit Organismen aus allen drei Domänen des Lebens,
  • Studieninhalte, die permanent an die Entwicklung in den Biowissenschaften angepasst wurden und eine moderne Ausbildung garantieren,
  • frühe Einbindung und Mitwirkung in zukunftsweisenden Forschungsprogrammen,
  • moderne Labors und motivierte Betreuer,
  • eine aktive Fachschaft, die Ihnen beim Einleben an der Universität und in Ihrem Studienprogramm helfen und kompetente Unterstützung bei Problemen bieten,
  • ein fachbereichseigener PC-Pool, umfangreiche Internetressourcen und Bibliotheken, die ein großes Informationsangebot bieten,
  • Vermittlung von wichtigen Schlüsselqualifikationen, die Ihnen den Einstieg in den Beruf erleichtern.

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Wichtige Adressen

Wichtige allgemeine Informationen über Fachbereich, Studium und Lehre, Professuren (inhaltliche Ausrichtungen, Sprechstunden usw.), Institute und Forschungsschwerpunkte, zentrale Verwaltung (Büro des Dekans und Prüfungsamt für die Studiengänge), Bibliotheken und wichtige Lagepläne finden Sie im Internet auf der Fachbereichshomepage .
Wichtige Informationen zum Studium und Ihrem neuen Studienumfeld aus erster Hand können Sie auch direkt bei der Fachschaft Biowissenschaften erhalten (Fachschaftshomepage ).
Die Informationen über die Fachstudienberaterinnen und –berater sind auf der Homepage der Fachstudienberatung zusammen gefasst.
Das Prüfungsamt und der Prüfungsausschuss für den Bachelorstudiengang erreichen Sie im Büro des Dekans des Fachbereichs Biowissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Max-von-Laue-Str. 9, 60323 Frankfurt am Main (Telefon: 069/798-46473), am Di, Mi und Do von 8 bis 11 Uhr sowie über E-Mail pabio@em.uni-frankfurt.de .
Für Bewerbungs- und Zulassungsfragen steht Ihnen das Studien-Service-Center der Universität (Telefonhotline: 069/798 7980, E-Mail: ssc@uni-frankfurt.de, Internet) von Mo bis Fr von 9 bis 12 Uhr und zusätzlich von Mo bis Do von 13 bis 16 Uhr zur Verfügung.
Für eine persönliche Beratung im Studien-Service-Center, falls Sie Informationen und Entscheidungshilfen bei Studienfachwahl, Studienort- oder Studienfachwechsel, Prüfungscoaching, Lern- und Arbeitstechniken etc. wünschen, wenden Sie sich bitte an Frau Ulrike Helbig (Termine nach Vereinbarung, E-Mail: U.Helbig@em.uni-frankfurt.de ).
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Weitere Informationen

Bachelorordnungen: verfügbar als Dokument (PDF) auf der Informationsseite des Bachelorstudienganges
Allgemeines Vorlesungsverzeichnis: über das Online-Vorlesungsverzeichnis (QIS/LSF)
Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis: erhältlich im Geschäftszimmer der jeweiligen Institute oder im Online-Vorlesungsverzeichnis (QIS/LSF)
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geändert am 10. August 2011  E-Mail: Webmasterthomas.gbenro@bio.uni-frankfurt.de

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Druckversion: 10. August 2011, 15:42
http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb15/StudiumLehre/bachelor/bachelorBio/studiumbeginn/Info-Studium.html