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SS 2009 Seminar: [Evolution] "In Vivo" "In Vitro".

Beobachten, Sammeln, Ausstellen, Präsentieren

Interdisziplinäre Ansätze aus Kunst und Biologie

Im Rahmen des Seminars wurde dazu eingeladen, sich auf die Spuren der Evolution zu begeben: "In vivo" – also in der Natur und "am lebenden Objekt" sowie "in vitro" – also dort, wo gesammelt, präpariert und ausgestellt wird.
Aber wie lässt sich Evolution, wie lassen sich Entwicklung, Entwicklungsgeschichte und Evolutionstheorie überhaupt beobachten, sammeln, ausstellen und präsentieren? Wie haben sich Auffassungen, Ansätze, Methoden und Verfahren im Verlauf der Wissenschafts- und Kulturgeschichte verändert? Wie wirken hierbei Wissenschaft und Ästhetik ineinander – wie beeinflussen sie sich wechselseitig und wie wirkt dies wiederum auf unsere Wahrnehmung und unser Verständnis von Evolution(sgeschichte) zurück?
Diesen und weiteren Fragen ging das Seminar aus interdisziplinärer Perspektive nach. Um dies zu ermöglichen fand ein Teil der Veranstaltung in Form von Ortsterminen statt, die eine praxisnahe Auseinandersetzung mit Methoden und Verfahren des Sammeln, Präsentations- und Vermittlungsformen ermöglichen. Im "Darwin-Jahr" boten Sonderausstellungen und weitere, aus diesem Anlass entwickelte Vermittlungsformate in Museen und Sammlungen reiches Anschauungs- und Diskussionsmaterial. Neben Exkursionen ins Stadtgrün (Alter Flughafen Bonames und Palmengarten) erfolgten Besuche der Schirn Kunsthalle (Ausstellung "Darwin. Kunst und die Suche nach den Ursprüngen"), des Senckenberg-Museums und des Frankfurter Zoos. Zum Abschluss findet in der letzten Semesterwoche (13.-16. Juni 2009) eine gemeinsame Präsentation der Ergebnisse des Seminars statt.

Prof. Dr. Verena Kuni (Kunstpädagogik/Visuelle Kultur)
Prof. Dr. Paul W. Dierkes (Didaktik der Biowissenschaften)

Schulprojektwoche - Eine Woche mit Ötzi (Juli 2009)

Vielfältige Fragen stellen sich nach dem Fund der mumifizierten Leiche in den Südtiroler Alpen. Ötzi - der Mann aus dem Eis beschäftigt weltweit Experten sehr unterschiedlicher Fachbereiche und Forschergruppen, die mit modernen naturwissenschaftlichen Methoden erstaunlich genau die Geschichte des Gletschermannes rekonstruieren und den vielen Geheimnissen rund um den Leichnam auf den Grund gehen. Nach einer schuldidaktischen Berabeitung einzelner Aspekte der interdisziplinären Forschungsarbeiten wurden diese in der Projektwoche „Ötzi - Der Mann aus dem Eis“ aufgegriffen und mit Schülerinnen und Schüler erarbeitet. Die Erarbeitung erfolgt im Verlauf der Projektwoche in drei Fachbereichen der Goethe-Universität Frankfurt aus den Perspektiven der Chemie, Biowissenschaften und Geowissenschaften. Im Rahmen der Projektwoche haben die Schülerinnen und Schüler vielfältige Gelegenheiten im Labor selbst zu experimentieren und Arbeitsabläufe an der Universität kennenzulernen. Ziel der Projektwoche ist es, den Schülerinnen und Schülern einen Eindruck von der Zusammenarbeit unterschiedlicher Fachbereiche der Naturwissenschaften in einem gemeinsamen Forschungsfeld zu geben.


 

 

geändert am 03. Februar 2010  E-Mail: Webmasterklees@bio.uni-frankfurt.de

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Druckversion: 03. Februar 2010, 16:47
http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb15/institute/didaktik-biowiss/Projekte/IntPro/index.html