Navigationshilfe

Hauptnavigation

Seiteninhalt

  spacer spacer

Forschung

Degenerative Prozesse in biologischen Systemen, wie etwa programmierter Zelltod (z.B. Apoptose) und Altern, sind wichtige Arbeitsschwerpunkte der Entwicklungsbiologie. Das Verständnis der Grundlagen dieser komplexen Prozesse ist von großer Bedeutung und hat bedeutende Konsequenzen. So ist beim Menschen ein fortgeschrittenes Alter der wichtigste Risikofaktor zur Ausprägung verschiedener leichterer Funktionsstörungen bis hin zu schwersten Erkrankungen (z.B. Alzheimer und Parkinsonerkrankung, verschiedene Formen von Krebs). Für die Entwicklung effizienter Strategien gegen diese Erkrankungen ist das Verständnis der molekularen Grundlagen biologischen Alterns eine ganz entscheidende Voraussetzung. Solche Interventionen sollen dazu dienen, die Qualität des Lebens auch in fortgeschrittenem Alter zu verbessern. In einer „ergrauenden“ Welt mit immer größeren Zahlen älterer Menschen kommt der Alternsforschung eine immer wichtigere Funktion zu.

Da Altern auf ein sehr komplexes Netzwerk verschiedener zellulärer Stoffwechselwege und Interaktionen zurückgeht, sind in der experimentellen Alternsforschung Untersuchungen nicht ausschließlich auf den Menschen beschränkt, sondern erfolgen an einer Reihe verschiedener Modellsysteme. Modellsysteme wie Hefen, filamentöse Pilze, Fliegen, Würmer oder aber auch Zellkulturen sind von geringerer Komplexität als Säugetiere. Der Vergleich der Daten, die auf die Untersuchung dieser verschiedenen Systeme zurückgehen, bietet die größte Chance, die basalen Mechanismen degenerativer Prozesse biologischer Systeme allgemein zu erarbeiten. Die Gruppe Molekulare Entwicklungsbiologie von Herrn Prof. Osiewacz arbeitet an folgenden Schwerpunkten:

dot_red1 Mitochondriale Qualitätskontrolle
  Oxidativer Stress, Mitochondrielle Dynamik, Proteostase, Mitophagie
spacer
dot_red1 Rolle des programmierten Zelltods bei degenerativen Entwicklungsprozessen des Hyphenpilzes Podospora anserina
spacer
dot_red1 Molekulare Mechanismen der Kupferhomöostase

Förderung

Die experimentellen Arbeiten werden durch Mittel des Landes Hessen ( LOEWE IPF, LOEWE Ub-Net, ATG71), Sachmittel der Deutschen Forschungsgemeinschaft (Bonn, Bad-Godesberg, Deutschland ) im Rahmen von Einzelförderungsprojekten und im 'Cluster of Excellence - Macromolecular Complexes' gefördert.

CEF_small dfg_small LOEWE_small

 

 

geändert am 07. Februar 2014  E-Mail: Webmasterservos@bio.uni-frankfurt.de

|

| Zur Navigationshilfe
empty

Seitenabschlussleiste


Druckversion: 07. Februar 2014, 08:39
http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb15/institute/inst-3-mol-biowiss/AK-Osiewacz/forschung/index.html