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Vorsorgen für die Welt von morgen - Positionen zur Nachhaltigkeit

 

„Nach mir die Sintflut“: So zynisch diese Wendung schon immer gewesen sein mag, hat sie angesichts der Debatten um eine drohende globale Klimaerwärmung und deren ökologischen sowie ökonomischen Folgen einen nachgerade fatalistischen Beiklang erhalten. Längst ist ins allgemeine Bewusstsein gerückt, dass „Vorsorgen für die Welt von morgen“ nicht allein eine Frage individuellen Engagements und der Haltung Einzelner ist, sondern als gesamtgesellschaftliche Aufgabe begriffen werden muss. Aber was bedeutet das genau? Welches sind die vordringlichen Fragen und Probleme, denen sich eine Politik der Nachhaltigkeit in Denken und Handeln stellen muss? Wie sehen entsprechende Ansätze für konkrete Handlungsfelder wie etwa Umwelt- und Artenschutz, Wirtschaft und Sozialwesen aus? Welche Perspektiven wurden und werden hierzu aktuell entwickelt? Die Reihe der Bürgeruniversität – von einem interdisziplinären Team aus Wissenschaftlern der Goethe-Universität organisiert – will sich diesen und weiteren Fragen widmen. In Vorträgen, Dialogen und einem Podium zu ausgewählten Schwerpunkt-Themen geben die beteiligten Referenten aus verschiedenen Fächern Einblick in ihre aktuelle Forschung, präsentieren best practice-Beispiele aus Theorie und Praxis und stellen ihre „Positionen zur Nachhaltigkeit“ zur Diskussion. In diesem Sinne: „Nach mir die Sintflut“ – das war gestern. Heute steht „Vorsorgen für die Welt von Morgen“ auf dem Programm!

 

13. APRIL | 19.30 UHR

Prof. Verena Kuni
Nachhaltigkeit – (k)eine Kunst?

Vita brevis, ars longa – kurz ist das Leben, lang währt die Kunst: Wenngleich Hippokrates, dem man den Aphorismus zuschreibt, seinerzeit kaum an die Bildende Kunst gedacht haben dürfte, galt diese über Jahrhunderte hinweg als vornehmste Schöpferin und Verwalterin die Zeiten überdauernder Werte. Heute hingegen scheint sich die Kunst in weiten Teilen aus einer solchen Perspektive verabschiedet zu haben – angesichts der umfassenden Aufgaben, denen sich eine Politik der Nachhaltigkeit zu stellen hat, werden ihr weder der Einfl uss noch die Kompetenzen zugebilligt, wie sie etwa zur Lösung drängender ökologischer und wirtschaftlicher Probleme vonnöten wären. Doch nicht von ungefähr mehren sich die Stimmen jener, die Nachhaltigkeit nicht nur als gesamtgesellschaftliche Herausforderung verstehen, sondern gerade in Kultur und Künsten wichtige Säulen für zukunftsfähiges Denken und Handeln sehen. Zudem begnügen sich zeitgenössische Künstler längst nicht mehr mit Beiträgen zu einer ökologischen oder sozialen Ästhetik. Zusammen mit Wissenschaftlern unterschiedlicher Disziplinen arbeiten sie an Projekten, die kreative Impulse für nachhaltige Entwicklungen mit konkreten Perspektiven für die Praxis verbinden.

Verena Kuni ist Kunst-, Medien- und Kulturwissenschaftlerin und Professorin für Visuelle Kultur am Institut für Kunstpädagogik der Goethe-Universität.

 

20. APRIL | 19.30 UHR

Prof. Christian-Dietrich Schönwiese & Dr. Ulrich Kuch
Klimawandel und Gesundheit

Ausgehend vom globalen Hintergrund wird der Klimawandel in Deutschland anhand der Beobachtungsindizien des Industriezeitalters vorgestellt. Schwerpunkt sind dabei Temperatur- und Niederschlagtrends sowie Extremereignisse. Modellrechnungen erlauben ein weitgehendes Verständnis der Ursachen, einschließlich der menschlichen Einfl ussnahme. Daraus ergeben sich für die Zukunft erhebliche Risiken für die Gesundheit von Menschen, Nutz- und Wildtieren. Sowohl Extremereignisse als auch allmähliche Klimaveränderungen ziehen neben direkten Auswirkungen ein breites Spektrum indirekter Gesundheitsrisiken nach sich, das je nach Erdregion und Verletzlichkeit der Bevölkerung von wasser- und insektenübertragenen Infektionskrankheiten und Schlangenbissen bis hin zu Unterernährung und bewaffneten Konflikten reichen kann.

Prof. Christian-Dietrich Schönwiese war bis 2006 Leiter der Arbeitsgruppe Klimaforschung am Institut für Atmosphäre und Umwelt der Goethe-Universität. Er ist Mitglied diverser Gremien sowie Autor zahlreicher Bücher und Fachbeiträge zur Klimathematik.
Dr. Ulrich Kuch leitet die Projektgruppe ‚Diversität und Dynamik von Pathogenen, Vektoren und Reservoirwirten unter Klimawandelbedingungen‘ am LOEWE Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F).

Literaturtipps: C.-D. Schönwiese: Klimatologie, Stuttgart, 3. Aufl. 2008, Ulmer (UTB), C. Buchal, C.-D. Schönwiese: Klima. Die Erde und ihre Atmosphäre im Wandel der Zeiten, Köln, 2010, MIC

 

27. APRIL | 19.30 UHR

Prof. Birgit Blättel-Mink
Nachhaltigkeit und Konsum. Ein Widerspruch?

 Der ‚ökologische Fußabdruck‘ der Bevölkerung in Europa liegt bis zu 250 Prozent über den zur Verfügung stehenden natürlichen Ressourcen. Der Lebensstil der Europäer geht somit deutlich zu Lasten der ‚Tragekapazität‘ der Erde und ist damit nicht nachhaltig bzw. zukunftsfähig im Sinne der Chance, dass auch die zukünftigen Generationen ihre Bedürfnisse adäquat stillen können. Ebenso geht der westliche Lebensstil auf Kosten der Bevölkerung in den Entwicklungsländern. Auch wenn ein Großteil der deutschen Bevölkerung weiß, dass die individuelle Lebensführung auf Dauer das Klima bedroht, die Vielfalt der Arten reduziert, das Trinkwasser immer knapper werden lässt, so ist doch nur eine Minderheit bereit, im Alltag auf das Auto zu verzichten, für Urlaubsreisen nicht das Flugzeug zu benutzen, ökologische Lebensmittel zu kaufen oder beim Kauf von Möbeln auf das Zertifikat ‚nachhaltige Holzwirtschaft‘ zu setzen. Wie lässt sich der Widerspruch zwischen Wissen um den eigenen Ressourcenverbrauch, ökologischem Bewusstsein und Konsumverhalten erklären? Welche Bedeutung hat der Konsum ganz allgemein für den Menschen? Lassen sich in der Bevölkerung nachhaltige Lebensstile identifizieren, und welche sozio-kulturellen Merkmale weisen ihrer TrägerInnen auf?

Birgit Blättel-Mink ist am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität Professorin für Soziologie mit dem Schwerpunkt Industrie- und Organisationssoziologie.

Literaturtipps: BMU (Hrsg.): Umweltbewusstsein in Deutschland 2008. Ergebnisse eine repräsentativen Bevölkerungsumfrage, 2009 (Broschüre zum downloaden unter: http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3678.pdf), G. Scherhorn, C. Weber (Hrsg.): Nachhaltiger Konsum. Auf dem Weg zur gesellschaftlichen Verankerung, München, 2002, ökom Verlag

 

4. MAI 2010 | 19.30 UHR

Priv. Doz. Diana Hummel
So viele Menschen!? Bevölkerungsdynamik und nachhaltige Entwicklung

Die Vereinten Nationen schätzen, dass zurzeit etwa 6,7 Milliarden Menschen auf der Erde leben und die Weltbevölkerung bis zum Jahr 2050 auf rund 9 Milliarden Menschen anwachsen wird. Mit der Anzahl der Menschen ändern sich auch die Altersstruktur und die Verteilung der Bevölkerung sowie die Lebensstile und Konsummuster. Damit stellt sich die Frage, ob die Menschen trotzdem nachhaltig mit Wasser, Nahrung und anderen natürlichen Ressourcen versorgt werden können. Führt eine wachsende Bevölkerung unmittelbar zu mehr Umweltzerstörung und Ressourcenverknappung? Werden umgekehrt die natürlichen Lebensgrundlagen entlastet, wenn die Bevölkerung schrumpft, wie es derzeit in vielen europäischen Ländern der Fall ist? Die Entwicklung ist hier noch nicht eindeutig vorherzusagen. Anhand von Fallstudien in verschiedenen Regionen der Welt wird im Vortrag gezeigt, welche Wechselwirkungen zwischen demographischen Prozessen und Versorgungssystemen bestehen, welche Probleme für die nachhaltige Versorgung damit verknüpft sind und wo Ansatzpunkte für Lösungsstrategien liegen können. Dabei wird das Thema sozial-ökologisch und interdisziplinär betrachtet.

Diana Hummel ist Politikwissenschaftlerin und leitet am Frankfurter Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) den Forschungsschwerpunkt ‚Bevölkerungsdynamik, Entwicklung und Versorgung‘.

Literaturtipps: D. Hummel (Ed.): Population dynamics and supply systems. A transdisciplinary approach, Frankfurt/New York, 2008, Campus, C. Janowicz: Zur Sozialen Ökologie urbaner Räume. Afrikanische Städte im Spannungsfeld von demographischer Entwicklung und Nahrungsversorgung. Materialitäten, Bd. 7. Bielefeld, 2008, transcript Verlag

 

18. MAI 2010 | 19.30 UHR

Prof. Petra Döll und Prof. Berthold Meyer
Wasser weltweit – Krisen und Konflikte?!

In vielen Gebieten dieser Erde ist der natürliche Wasserkreislauf so stark durch die Nutzung von Süßwasser verändert, dass eine nachhaltige Entwicklung gefährdet ist. Insbesondere dort, wo Ackerbau nur bei Bewässerung möglich ist, belastet Wasserknappheit die Entwicklung von Menschen und Süßwasser-Ökosystemen. Zudem wird erwartet, dass der Klimawandel die Wasserressourcen vieler Gebieten noch stärker beeinträchtigt, die bereits heute unter Wasserknappheit leiden, so zum Beispiel im Mittelmeerraum. An den Beispielen des Jordan-Yarmuk Flusssystems, das Israel, Jordanien, das palästinensische Westjordanland und Teile Syriens zu versorgen hat, sowie der die Türkei, Syrien und Irak betreffenden Systeme von Euphrat und Tigris soll die Bedeutung des Wassers für den engeren und weiteren Nahost-Konflikt aufgezeigt werden.

Petra Döll lehrt und forscht als Professorin für Hydrologie am Institut für Physische Geografie der Goethe-Universität. Sie beschäftigt sich unter anderem mit der Zukunft der weltweiten Wasserressourcen.
Berthold Meyer arbeitet für die Hessische Stiftung Friedens und Konfliktforschung und ist Honorarprofessor an der Universität Marburg. Zu seinen Forschungsgebieten zählt die Sicherheits- und Weltordnungspolitik von Staaten.

Literaturtipps: W. Mauser: Wie lange reicht die Ressource Wasser? Vom Umgang mit dem blauen Gold, Frankfurt, 2007, Fischer Taschenbuch Verlag, J.L. Lozán, H. Graßl, P. Hupfer, L. Menzel, C-D. Schönwiese (Hrsg.): Warnsignal Klima: Genug Wasser für alle?, Hamburg, 2005, wissenschaftliche Auswertungen

 

1. JUNI 2010 | 19.30 UHR

Prof. Norbert Auner
Von Sand und Sonne zu Elektrizität und Wasserstoff

Vor dem Hintergrund weltweit zunehmenden CO2-Ausstoßes bei gleichzeitig immer geringer werdenden Öl-, Gas und Kohlevorkommen, stellt sich die Frage nach zukünftigen alternativen Energiekonzepten. Eine Möglichkeit besteht darin, dass natürlicher Sand unter Nutzung erneuerbarer Energien in Silicium als permanenten Energieträger überführt wird: Dieser verwandelt in geeigneter Form Sonnenlicht direkt in elektrische Energie und lässt sich mit Wasser in Wasserstoff überführen. Damit werden die beiden wichtigsten Energieformen für eine CO2-freie Zukunft zugänglich. An der Frankfurter Goethe-Universität werden entsprechende Forschungsarbeiten durchgeführt und im Beitrag vorgestellt.

Norbert Auner ist Professor für Hauptgruppenchemie am Institut für Anorganische und Analytische Chemie der Goethe-Universität. Er arbeitet unter anderem darüber, wie man aus Sand gewonnenes Silicium als Kraftstoff einsetzen kann.

 

8. JUNI 2010 | 19.30 UHR

Prof. Martin Lanzendorf
Von der Utopie zur Vision?
Nachhaltige Mobilität in Metropolregionen gestalten

Nur wenige Themen sind in modernen Gesellschaften ähnlich wesentlich und zudem umstritten wie Mobilität. Mobilität ermöglicht die Teilnahme an gesellschaftlichen und ökonomischen Aktivitäten, ist selbst wichtiger Teil ökonomischer Wertschöpfung und bedroht zugleich die alltägliche Lebensqualität durch Lärm, Abgase oder die stets weiter anwachsende Emission von Treibhausgasen. Wie wollen wir in Zukunft unsere Mobilität gestalten und gibt es überhaupt realistische Handlungsoptionen für eine nachhaltige Mobilitätsentwicklung? Im Vortrag wird es darum gehen, wie und wann sich das Verkehrshandeln der Menschen verändert und welche Konsequenzen daraus für die Vision einer nachhaltigen Mobilität gezogen werden können.

Martin Lanzendorf wirkt an der Goethe-Universität als Stiftungsprofessor für Mobilitätsforschung. Stifter seiner Professur sind der Rhein-Main Verkehrsverbund (RMV) und ivm (Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain).

Literaturtipps: J. Schindler, M. Held: Postfossile Mobilität. Wegweiser für die Zeit nach dem Peak Oil. Bad Homburg, 2009, VAS, M. Gather, A. Kagermeier, M. Lanzendorf: Geographische Mobilitäts- und Verkehrsforschung. Studienbücher der Geographie. Berlin/Stuttgart, 2008, Gebrüder Borntraeger

 

15. JUNI 2010 | 19.30 UHR

Prof. Spiros Simitis
Kann es einen Datenschutz noch geben?

Die Geschichte des Datenschutzes ist untrennbar mit der Informationstechnologie verbunden. Sie löste 1970 die weltweit erste legislative Reaktion, das Hessische Datenschutzgesetz, aus und bestimmt seither die Entwicklung der gesetzlichen Regelung. Anders als damals angenommen wurde, steht heute freilich nicht der Schutz einer überschaubaren Anzahl von Daten auf dem Spiel. Verarbeitet wird inzwischen vielmehr jede Angabe. Die Folge: personenbezogene Daten stehen zunehmend im Zeichen langfristiger, auf eine konsequente Verhaltenssteuerung der Betroffenen bedachter Strategien. Vor genau diesem Hintergrund hat das Bundesverfassungsgericht das Grundrecht jedes Einzelnen postuliert, selbst darüber zu bestimmen, wer wann wofür und für wie lange seine Daten verwenden darf, sowie zugleich die „informationelle Selbstbestimmung” zur elementaren Voraussetzung einer  demokratischen Gesellschaft erklärt. Dennoch: Kann Datenschutz angesichts einer mittlerweile jederzeit möglichen Verknüpfung aller Angaben für immer neue Zwecke überhaupt noch gesichert werden? Zumal die jeweiligen Angaben – parallel zur widerspruchslos hingenommenen Selbstpreishabe der eigenen Daten im Internet – unverhohlen von Dritten für ihre Interessen genutzt werden.

Spiros Simitis ist Professor am Fachbereich Rechtswissenschaft der Goethe-Universität. Er war Vorsitzender der Expertenkommission für Datenschutzfragen des Europarates sowie Vorsitzender des Nationalen Ethikrates.

 

 

22. JUNI 2010 | 19.30 UHR

Prof. Volker Mosbrugger, Prof. Manfred Niekisch und Klaus Wichert
Wege zum ökologischen Gleichgewicht

Zum Abschluss der Vorlesingsreihe steht mit der so genannten ökologischen Nachhaltigkeit der Themenkomplex im Mittelpunkt, den viele zuerst mit Nachhaltigkeit verbinden. Sie kann letztlich als Synonym für sämtliche Bestrebungen verstanden werden, die Naturräume der Erde für die nachfolgenden Generationen zu bewahren. Doch wie kann dieses Ziel erreicht werden? Wo besteht beispielsweise welcher politische Handlungsbedarf, welche Hilfestellung können Einrichtungen wie Zoologische oder Botanische Gärten geben und welches Rüstzeug erhalten wir Dank der Erkenntnisse der Historischen Umweltforschung? Diese und ähnliche Fragen diskutieren drei renommierte Experten und erläutern dabei auch, wie ökologische Nachhaltigkeit effektiv und langfristig praktiziert werden kann – weltweit wie vor der eigenen Haustür.

Volker Mosbrugger ist Leibniz-Preisträger, Generaldirektor der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung (SGN) und Paläontologie-Professor an der Goethe-Universität.
Manfred Niekisch ist Direktor des Frankfurter Zoos und Präsident der Gesellschaft für Tropenökologie (gtö). Bis 2008 war er Professor für Internationalen Naturschutz in Greifswald.
Klaus Wichert leitet seit 1994 das Umweltamt der Stadt Frankfurt. Der Forstwissenschaftler ist unter anderem für das Grün-Gürtel-Projekt verantwortlich.

Moderation: Stephan M. Hübner

 

Veranstaltungsort: Zoo-Gesellschaftshaus, Bernhard-Grzimek-Allee 1
60316 Frankfurt am Main. Beginn jeweils 19.30 Uhr. Eintritt frei

 

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geändert am 11. Mai 2010  E-Mail: Webmasterhuebner@pvw.uni-frankfurt.de

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Druckversion: 11. Mai 2010, 12:31
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