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SeiteninhaltHochschulentwicklungsplan I, Teil 2/III: InternationalisierungDie Universität ist nach ihrer Geschichte und Idee international. Als Folge der Globalisierung wesentlicher gesellschaftlicher Systeme ist die Internationalisierung von Wissen, Wissenschaft und Ausbildung in jüngster Zeit erheblich erweitert worden. Universitäre Lehre und universitäre Nachwuchsförderung müssen in Zukunft stärker als bisher internationalisiert werden.Die Johann Wolfgang Goethe-Universität wird ihre bestehenden internationalen Kontakte ausbauen. Für konkrete Austauschvereinbarungen sind auf der Arbeitsebene Partnerschaften auf Universitäts-, Fachbereichs- und Institutsebene systematisch zu nutzen. Eine wichtige Voraussetzung für die Intensivierung von Austauschprogrammen ist die Verfügbarkeit von Wohnraum für die ausländischen Studierenden und Wissenschaftler. Diesen zu schaffen erfordert zusätzliche Anstrengungen. Die Universität wird die Möglichkeiten für Auslandsstudienaufenthalte ihrer Studierenden erweitern und die Durchlässigkeit und die internationale Kompatibilität von Studien- und Prüfungsleistungen auch in der Lehre verbessern. Dafür strebt sie durchgängige strukturelle Veränderungen ihres Studienangebots an in Form von neuen Abschlüssen, Modularisierungen, Credit Points und Diploma Supplements bis hin zu internationalen Graduiertenkollegs an. Gleichzeitig sollen bestehende Einrichtungen wie zum Beispiel das Studienkolleg und das Didaktische Zentrum verstärkt für die Internationalisierung genutzt werden. Die Fachbereiche bauen Internationalisierung in Nachwuchsförderung und Lehre weiter aus, und werden, wo dies notwendig ist, mittels Zielvereinbarungen darin unterstützt. Dabei wird das Konzept einer projektbezogenen Förderpolitik innerhalb und außerhalb bestehender Partnerschaften zugrundegelegt. Allgemein soll ein Angebot an fachsprachlichen Kursen durch ausländische Experten, Tutorien durch ausländische Austauschstudierenden oder Stipendiaten sowie fremdsprachigen Vorlesungen durch das eigene Personal eingeführt bzw. ausgebaut werden. Wo es angebracht ist, sollen vermehrt Abschlußarbeiten in gängigen Fremdsprachen akzeptiert oder gar ganze Studiengänge bilingual oder in einer Fremdsprache angeboten werden. Die Fachbereiche entwickeln und implementieren Konzepte, um auslandsorientierte Förderangebote für Studierende, Doktoranden und Forschungsvorhaben (DAAD, EU, Stiftungen) systematischer als bisher zu nutzen und qualifizierte ausländische Studierende und Doktoranden gezielt anzuwerben und optimal fachlich und sozial zu betreuen.
geändert am 29. November 2004 E-Mail: International Officeinternational@em.uni-frankfurt.de | | Zur Navigationshilfe |
Druckversion: 29. November 2004, 10:30
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