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LH, Liste Hochschulentwicklung (ehemals Liberale Hochschulreform)
an der Johann Wolfgang Goethe-Universität
Was wollen wir?
Die ProfessorengruppeLH, Liste Hochschulentwicklung (ehemals Liberale Hochschulreform) ist seit ihrer Gründung Anfang der 70er Jahre fächerübergreifend zusammengesetzt. Sie ist bei ihrer Arbeit in den zentralen Gremien allen Fächergruppen verpflichtet. Gerade in der gegenwärtigen Situation eines bildungspolitischen Umbruchs in der Bundesrepublik hält es dieLH, Liste Hochschulentwicklung für notwendig, deutlich Stellung zu beziehen.
Die LH, Liste Hochschulentwicklung verfolgt ausschließlich hochschulpolitische Ziele. Unsere Mitglieder sind der Unabhängigkeit von Forschung und Lehre sowie der Toleranz gegenüber unterschiedlichen Fachkulturen verpflichtet, weshalb unsere Gründer dies mit dem Terminus Liberale Hochschulreform zum Ausdruck brachten. Zwischenzeitlich ist der Terminus "Liberal" stark politisiert und hat nicht mehr ausschließlichen Bezug zu seiner ursprünglichen freiheitlichen und unabhängigen Bedeutung. Um ihre hochschulpolitschen Ziele zum Ausdruck zu bringen, wurde auf der Sitzung vom 21.09.2010 einstimmig beschlossen, den Namen in LH, Liste Hochschulentwicklung abzuändern. DieLH, Liste Hochschulentwicklung tritt mit Veröffentlichung dieser Namensänderung die Rechtsnachfolge der Professorengruppe Liberale Hochschulreform an.
Konkret treten wir ein:
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für die Autonomie der Fächer auch in größeren Fachbereichen und Fakultäten
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für die Dezentralisierung von Verwaltungsaufgaben auf besser mit Verwaltungskräften ausgestattete Dekanate
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für die Sicherung ausreichender Kapazitäten für universitäre Forschung gerade in Perioden allgemeiner Mittelkürzungen im öffentlichen Sektor
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für finanziell abgesicherte Konkurrenzfähigkeit der Universität beim Werben um die besten Wissenschaftler
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für eine intensivierte Förderung des Wissenschaftlernachwuchses
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für den Ausbau der Auslandsbeziehungen der Universität zur Erleichterung des internationalen Austausches von Studenten und Nachwuchswissenschaftlern
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für die Förderung von Forschung und Lehre durch Verbesserung der EDV-Ausstattung, die Verbesserung der universitätsinternen Kommunikation und Vernetzung, die Unterstützung der Informationsgewinnung und -auswertung sowie des weltweiten Zugangs zu Datenbanken und Bibliotheken für alle Fachbereiche
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für die ausreichende Versorgung der Lehre und Forschung mit Literatur an den Universitätstandorten sowie eine zentrale Erfassung (virtuell einschichtige Bibliothek)
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für die Stärkung der Service-Fähigkeit der Universitätverwaltung durch Einsatz moderner Organisations-, Informations- und Kommunikationstechniken
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für die aktive, durch die Universität unterstützte Einwerbung von Drittmitteln und die ausschließliche Orientierung der Mittelverwendung an den Auflagen des Drittmittelgebers
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für transparente Prüfungs- und Studienordnungen und die Anpassung der Studiengänge an neue inhaltliche Anforderungen
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für größere Flexibilität der Studiengänge, deren Modularisierung und damit Erleichterung des Übergangs zwischen Hochschulen im In- und Ausland (Credit-Point-System) sowie die Einführung von international vergleichbaren ersten Studienabschlüssen, sofern dies fachlich begründet ist
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für eine ausreichende finanzielle Studienförderung für leistungsbereite Studierende und Doktorandinnen und Doktoranden unter Berücksichtigung der besonderen Bedingungen für Frauen
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für die Förderung von nationalen und internationalen Graduiertenkollegs und Promotionsstudien sowie deren Unterstützung durch Stipendien
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für die Einrichtung von Career-Centers zur Förderung der Einstiegschancen unserer Frankfurter Absolventen in das Berufsleben und der Bindung von Absolventen an unsere Universität
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für die Einrichtung eines Informationszentrums an der Universität, das sich der Öffentlichkeitsarbeit nach innen und außen sowie der Kontakte zur Frankfurter Bürgerschaft und der Wirtschaft annimmt.
Die Gruppe LH, Liste Hochschulentwicklung unterstütz alle Maßnahmen, die zu einer stärkeren Identifikation von Professoren, wissenschaftlichen Mitarbeitern, Studierenden, Verwaltungskräften und Ehemaligen mit ihrer Johann Wolfgang-Goethe Universität führen.
geändert am 07. Dezember 2010 E-Mail: WebmasterBoos-Schuth@bio.uni-frankfurt.de
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