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Personalratswahl 2012 am 8. & 9. Mai 2012

Die Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten von GEW und ver.di finden Sie hier.








Gemeinsames Gewerkschafts-Info von GEW und ver.di
für die Goethe-Universität
2011-02__Info_Bild

Nr.2 / 9. März 2011

Themen:
   * Exzellenz-Initiative /  * Diversity Policies /
   * Befristete Beschäftigung / * jede Menge Lesestoff / 
   * Termine / * Verschiedenes

 

 

Gemeinsames Gewerkschafts-Info von GEW und ver.di
für die Goethe-Universität
2011-01__Info_Bild

Nr.1 / 2. März 2011

Themen:
   * Senatswahl 2011 /  * Knatsch wegen der QSL-Mittel /
   * Steigende Studierendenzahlen / * Tarifrunde 2011 / 
   * „Schuldenbremse“ /  * Termine / * Verschiedenes

 

 


22. März 2010

Wissenschaft als Beruf3. Mittelbauvernetzungstreffen der GEW Hessen
am 23.4.2010, um 14 Uhr in Frankfurt

Seit letztem Herbst finden regelmäßige landesweite Vernetzungstreffen hochschulpolitisch aktiver Menschen aus dem akademischen Mittelbau statt. In den zwei Jahren zuvor gab es bereits Vernetzungstreffen im Rhein-Main-Gebiet. Diese Treffen dienen einerseits dem Kennenlernen sowie offenen Gedanken- und Erfahrungsaustausch, andererseits ist es eine Plattform für gemeinsame Aktivitäten. So haben wir in zwei Resolutionen und einer Pressekonferenz zur Novelle des Hessischen Hochschulgesetztes (HHG) im Herbst 2009 Stellung genommen und die Arbeitsbedingungen des wissenschaftlichen Mittelbaus, insbesondere der „Lehrkräfte für besondere Aufgaben“ thematisiert. Derzeit laufen an mehreren Hochschulen Senatsanfragen zu den Promotions- und Arbeitsbedingungen. Im Herbst 2010 planen wir eine Tagung zu diesem Thema.

Beim dritten hessenweiten Vernetzungstreffen wird es u.a. um folgende Punkte gehen:

  • Ergebnisse der Senatsanfragen zu den Promotions- und Arbeitsbedingungen des Mittelbaus
  • Wie weiter nach der Novelle des Hessischen Hochschulgesetzes? Verbesserung der Arbeitsbedingungen für den Mittelbau - Perspektiven und weiteres Vorgehen
  • Bildungsstreik: Unterstützung der Studierenden und eigene Aktivitäten der Lehrenden
  • Grundordnungen an den Hochschulen
  • Situation der Lehrbeauftragten (Antwort der Ministerin auf eine kleine Anfrage im Landtag)

Wer Interesse an der Mitarbeit hat und/oder künftig gerne dazu eingeladen werden möchte, wende sich bitte an unsere Kontaktadresse (rechte Spalte).

 

11. Februar 2010

Ende gut?Tarifvertrag Goethe-Universität soll zum März in Kraft treten:
Weitgehende Anlehnung an Regelungen des Landes

Nach der Beschäftigtenversammlung haben auch die GEW-Tarifkommission für die Goethe-Universität und der GEW-Landesvorstand die Tarifeinigung bewertet und ihr mehrheitlich zugestimmt. Damit wird für die Beschäftigten der Universität voraussichtlich ab dem 1. März in weiten Teilen das gleiche Tarifrecht gelten wie beim Land Hessen. Eingebaut wurden Teile der Dienstvereinbarung (s.u.), besondere Kündigungsrechte für Teile des Tarifvertrags und redaktionelle Anpassungen, über deren Umsetzung derzeit noch verhandelt wird. Die GEW informiert in ihrem Tarif-Info Nr. 12 ausführlich über die Tarifeinigung, deren Wortlaut hier ebenfalls heruntergeladen werden kann. Beim GEW-Regionalverband Hochschule und Forschung Kassel findet man den Text des Tarifvertrags Hessen mit den darin enthaltenen Sonderregeln für die Wissenschaft und Informationen zur Überleitung, die an der Goethe-Universität zum 1. März stattfinden soll.

GEW-Tarif-Info Nr. 12 
Die Tarifeinigung im Wortlaut
Der TV-H wissenschaftsspezifisch und Infos zur Überleitung

 

10. Februar 2010

Versprecher: SteinbergWortbruch des Präsidiums:
Kündigungsschutz im Tarifvertrag bleibt hinter der Dienstvereinbarung zurück.

Mit weitgehenden Zugeständnissen hatte sich Uni-Präsident Rudolf Steinberg die Zustimmung der Beschäftigten und damit des Senats zur Umwandlung der Goethe-Uni in eine Stiftungsuniversität erkauft. So schloss die von Steinberg und dem Personalrat unterzeichnete Dienstvereinbarung betriebsbedingte Kündigungen für Altbeschäftigte bis zum Ende des Jahres 2017 aus. Neueingestellte sollten in diesem Zeitraum ab ihrer Einstellung fünf Jahre vor betriebsbedingten Kündigungen sicher sein. "Die Dienststelle wird darauf hinwirken, eine entsprechende Regelung in den Tarifvertrag aufzunehmen" steht in der Dienstvereinbarung, denn erst im Tarifvertrag wird der Kündigungsschutz rechtswirksam. Bei den Tarifverhandlungen dachte der neue Uni-Präsident aber gar nicht daran, auf eine entsprechende Regelung hinzuwirken. Die Hochschulleitung setzte statt dessen durch, dass nach März 2010 eingestellte Beschäftigte keinen Schutz mehr vor betriebsbedingter Kündigung haben und dass nicht nur Beschäftigte betriebsbedingt gekündigt werden können, die einen zumutbaren Arbeitsplatz etwa beim Land sondern nun auch bei der Stadt Frankfurt ablehnen. Hintergrund ist u.a. die geplante Übergabe des Botanischen Gartens an die Stadt.

Die Dienstvereinbarung im Wortlaut 
Die Stellungnahme des Personalrats

 

10. Februar 2010

BeschäftigtenversammlungVerhandlungsergebnis vorgestellt: Hunderte besuchten Gewerkschaftsversammlung.
Diskussion über 40-Stundenwoche, Dienstvereinbarung und Botanischen Garten

Den geplanten "Tarifvertrag Goethe-Universität" stellten die Verhandlungsführer der Gewerkschaften am 3. Februar bei einer Beschäftigten-Versammlung vor. Noch während Ver.di-Tarifkoordinator Christian Rothländer die Ergebnisse fast zweijähriger Verhandlung referierte, begann mit zahlreichen kritischen Nachfragen die Diskussion. Die Tarifparteien verhandelten einen eigenen Tarifvertrag für die Goethe-Uni, der allerdings bis auf wenige Ausnahmen mit dem Tarifvertrag  des Landes Hessen (TV-H) übereinstimmt und für den auch zukünftige Änderungen des TV-H gelten. Dass bei der Goethe-Universität ebenso wie schon beim Land ab dem 1. März in der Regel die 40-Stundenwoche gelten soll, störte viele, die bisher noch 38,5 Stunden in der Woche arbeiten und sich an das Versprechen des ehemaligen Präsidenten Rudolf Steinberg erinnern, an der Stiftungsuniversität werde es keinem schlechter gehen. Rothländer machte klar, dass die Gewerkschaften durchaus 38,5 Stunden gewollt und auch gefordert hätten, was aber an der Universitätsleitung gescheitert sei. Die GEW-Verhandlungsführerin und stellvertretende Landesvorsitzende Carmen Ludwig berichtete, die GEW Tarifkommission habe das Verhandlungsergebnis ausführlich diskutiert. Im Ergebnis sei die Einigung, nachdem viele Verschlechterungswünsche der Universität etwa bei Kündigungsschutz oder Weihnachtsgeld abgewehrt worden seien, vergleichbar mit dem Ergebnis beim Land und damit akzeptabel. Die GEW strebe weiterhin tarifvertragliche Regelungen für die speziellen Bedürfnisse der Beschäftigten in der Wissenschaft an. Dazu sei die Universität noch nicht bereit. Allerdings gebe es mit dem Sonderkündigungsrecht für den Paragraphen 40 die Möglichkeit, dieses Thema jederzeit wieder auf die Tagesordnung zu setzen.

 

21. Januar 2010

Gute Karten für GEW-MitgliederNeubeschäftigte der Goethe-Uni wurden bereits zum 1. Januar übergeleitet
Informationen zu Überleitung und Verhandlungsergebnis für GEW-Mitglieder

Bereits zum 1. Januar wurden diejenigen Beschäftigten der Uni in den Tarifvertrag Hessen (TV-H) übergeleitet, für die nach dem Hessischen Hochschulgesetz (noch) das Tarifrecht des Landes gilt - nämlich die über 1.500 Kolleginnen und Kollegen, die seit der Rechtsformänderung an der Stiftungsuni neu eingestellt wurden. Die Uni wird sicherlich ebenso wie die anderen Universitäten des Landes Überleitungsbögen versenden, an Hand derer die Überleitung nachvollzogen werden kann. An der Bezahlung ändert sich in den allermeisten Fällen nichts. Eine falsche Zuordnung zu den neuen Entgeltgruppen kann immer korrigiert werden und erste eventuelle Ansprüche (auf Nachzahlungen) verfallen erst nach einem halben Jahr. GEW-Mitglieder, die an der Goethe-Uni angestellt sind (Bitte Änderungen von Arbeitgeber, Berufsstatus, Arbeitszeit, Adresse etc. immer sofort mitteilen!), erhalten in der kommenden Woche eine Info-Broschüre zur Überleitung, Informationen über das Verhandlungsergebnis mit der Goethe-Uni und eine Einladung zur Beschäftigtenversammlung dazu (s.u.). Sie können sich etwa bei Unstimmigkeiten in der Überleitung individuell beraten lassen. Die GEW-Tarifkommission wird direkt im Anschluss an die Bechäftigtenversammlung über Annahme oder Ablehnung des Verhandlungsergebnisses beraten.

Informationen zum TV-H für GEW-Mitglieder 
Informationen zur GEW-Mitgliedschaft

 

18. Januar 2010

Goethe abgenutztInformations-Veranstaltung zu Stand und Ergebnis der Tarifverhandlungen:
Mittwoch, 3. Februar 13:00 bis 16:00 Uhr im Haus Saalbau Bockenheim

Am 12. Januar 2010 haben sich Verhandlungskommissionen von Goethe-Uni und Gewerkschaften grundsätzlich über einen neuen Manteltarifvertrag, der den BAT ablösen würde, sowie über einen Tarifvertrag über die Einkommensentwicklung 2010 verständigt. Die Beschäftigten des Landes Hessen wurden bereits zum 1. Januar in einen neuen Tarifvertrag übergeleitet. Wie bei der Beschäftigtenversammlung im November versprochen, wollen die Gewerkschaften  über das Ergebnis informieren und mit den Beschäftigten diskutieren, bevor die zuständigen Gremien beschließen. Deshalb lädt die GEW-Tarifkommission für die Goethe-Universität alle Beschäftigten der Universität herzlich zu einer gewerkschaftlichen Informationsveranstaltung über Stand und Ergebnis der Tarifverhandlungen für Mittwoch, den 3. Februar 2010 von 13:00 bis ca. 16:00 Uhr in den Saalbau Bockenheim, Schwälmer Str. 28, 60486 Frankfurt ein.

GEW-Tarif-Info Nr. 11 
Weg zum Saalbau Bockenheim

 

7. Oktober 2009

Tarifverhandlungen an der Goethe-UniBilanz nach zwei Jahren Verhandlungen: Mittwoch, 04. November, 13.00 Uhr
Informations-Veranstaltung zum Stand der Tarifverhandlungen an der Goethe-Uni

Auch nach zwei Jahren Verhandlungen gibt es noch keinen eigenen Tarifvertrag für die Beschäftigten der Goethe-Universität. Die Hochschulleitung ist zu Zugeständnissen, die eine Verbesserung für die Beschäftigten an der Stiftungsuniversität bedeuten, nach wie vor nicht bereit. Nicht einmal die im Land bereits vereinbarte Einkommenserhöhung im kommenden Jahr, über deren Übernahme bereits Einvernehmen bestand, möchte die Universität unterschreiben. Mehr über die Verhandlungen und ihre Inhalte kann man bei der gewerkschaftlichen Informationsveranstaltung erfahren: am Mittwoch, dem 04. November 2009, von 13.00 bis 16.00 Uhr im „Haus der Jugend“ (Deutschherrnufer 12, Terrassensaal).

GEW-Tarif-Info Nr. 10 

 

5. Oktober 2009

Zensur im GoetheSpektrum?Wird im GoetheSpektrum zensiert?
Kritischer Leserbrief über den Vorsitzenden des Hochschulrats wurde nicht gedruckt

Ihr Leserbrief sei unsachlich und zu lang. So begründete das GoetheSpektrum, warum es den Leserbrief von Kristina Güntsch aus dem Fachbereich 3 nicht abdrucken wolle. In diesem hatte sich die Sekretärin kritisch mit einem Beitrag von Dr. Rolf-E. Breuer zur Bedeutung des von ihm geleiteten Hochschulrates für die Universität im GoetheSpektrum 4/09 auseinandergesetzt und an Aussagen aus seiner Zeit als Vorstandssprecher der Deutschen Bank erinnert. Der Vorgang wirft die Frage auf, wie viel interne Kommunikation und Streitkultur an der Stiftungsuniversität noch erwünscht ist. Wer sich selbst eine Meinung bilden möchte, findet unten sowohl den Artikel des promovierten Juristen als auch den Leserbrief der Verwaltungsangestellten.

GoetheSpektrum 4/09 (Breuers Beitrag auf S. 5 unten)
Der Leserbrief

 

1. September 2009

Streik an der Goethe-UniWird künftig auch über die Lehrpflicht verhandelt?
GEW-Tarif-Info Nr. 9 informiert über den aktuellen Verhandlungsstand

Die Universitätsleitung scheint nun doch von ihrer bisherigen Rechtsauffassung abzurücken, dass die Lehrpflicht der Beschäftigten nicht tarifvertraglich geregelt werden könne. Die Lehrenden hatten zuletzt im Jahr 2006 Erfahrungen mit der einseitigen Festlegung des Lehrumfangs durch das Land Hessen machen können: In Einzelfällen stieg die Lehrlast für Neuberufene um bis zu 75 Prozent. Nachdem der Gesetzgeber die Stiftungsuniversität ermächtigt hatte, die Lehrpflicht per Satzung festzulegen, hat die GEW bei einem renommierten Hamburger Staatsrechtler ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben, das nun anscheinend Wirkung zeigt. Die GEW fordert weiter klar die Lehrpflicht tariflich zu regeln. Denn sonst könnte die Universität z.B. eine tarifliche Reduzierung der Arbeitszeiten über eine einseitige Erhöhung der Lehrpflicht für die Lehrenden kompensieren und aushebeln. Über weiteres zu Warnstreik und Verhandlungen am 27. August informiert das druckfrische GEW-Tarif-Info Nr. 9.

GEW-Tarif-Info Nr. 9

 

28. August 2009

Streik an der Goethe-UniWarnstreik bringt Bewegung in die Verhandlungen.
Tarif-Entscheidung möglicherweise am 21. September

Gestern morgen zogen trotz Ferienzeit gut 70 Tarifbeschäftigte der Goethe-Universität zum Verhandlungsort um an die Versprechungen der Hochschulleitung zu erinnern ("Allen soll es besser gehen!") und forderten u.a. eine Arbeitszeit deutlich unter 40 Stunden. Danach verhandelten Uni-Leitung und Gewerkschaften weiter über einen Manteltarifvertrag für die Goethe-Universität - bis man sich am Abend nach 13-stündiger Verhandlung dann doch auf den 21. September vertagte. „Die entscheidenden Knackpunkte liegen nach wie vor beim Thema Arbeitszeit und Kündigungsschutz“, so fasste die stellvertretende Landesvorsitzende der GEW Hessen, Carmen Ludwig, den Stand der Tarifverhandlungen am Abend zusammen. „Die GEW setzt sich für eine wöchentliche, einheitliche Arbeitszeit unter 40 Stunden für die Tarifbeschäftigten der Universität Frankfurt ein.“ Darüber hinaus strebt die Bildungsgewerkschaft an der Stiftungsuniversität Frankfurt perspektivisch eine tarifliche Regelung der Lehrverpflichtung für die wissenschaftlich Beschäftigten an, damit die Beschäftigten vor einseitigen Regelungen durch den Arbeitgeber geschützt sind. „Damit könnte auch den Besonderheiten einer Hochschule Rechnung getragen werden“, erläutert Carmen Ludwig, die auch Verhandlungsführerin der GEW in dieser Auseinandersetzung ist. Bis auf wenige weiterhin offene Streitpunkte hatten sich die Tarifparteien bereits auf die Übernahme der Regelungen des im kommenden Jahr in Kraft tretenden Tarifvertrag Hessen (TV-H) geeinigt. Die Tarifkommission der GEW für die Goethe-Universität wird den bisherigen Verhandlungsstand  am 7. September bewerten. 

GEW-Tarif-Info Nr. 9
GEW-Pressemitteilung

FR-Bericht zum Thema

 

15. Julil 2009

Arbeitszeit-Auseinandersetzung an der Goethe-UniDruck machen für eine einheitliche Arbeitszeit deutlich unter 40 Stunden!
Aufruf zum Warnstreik am Donnerstag, den 27. August 2009: Lehrpflicht senken! Finger weg von Kündigungsschutz und leichterer Befristung!

Die Personalversammlung hat im Dezember 2007 eine einheitliche 38,5-Stunden-Woche an der Goethe-Uni gefordert. Doch die zähen Verhandlungen machen klar: Ohne ernsten Druck aus den Reihen der Beschäftigten wird sich die Universitätsspitze nicht bewegen. Am Donnerstag, dem 27. August 2009, findet  in Bockenheim die nächste und möglicherweise entscheidende Runde der Tarifverhandlungen für die Goethe-Universität statt. Die GEW ruft deshalb alle Angestellten der Goethe-Universität auf, an diesem Tag von Dienstbeginn bis 11 Uhr zu streiken und am Ort der Tarifverhandlung ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Da für viele Lehrende der Universität die hohe Lehrverpflichtung faktisch die festgelegte wöchentliche Arbeitszeit aushebelt, wollen wir zudem erreichen, dass auch die Lehrpflicht nicht mehr einseitig festgelegt, sondern tariflich vereinbart wird. Darüber hinaus gilt es, die von der Universitäts-Leitung verlangten Verschlechterungen beim Kündigungsschutz und bei Befristungen zu verhindern. In allen anderen Punkten hatten sich Goethe-Universität und Gewerkschaften bereits weitgehend auf eine Übernahme der Landes-Regelungen geeinigt. Weitere Informationen zum Warnstreik finden sich im GEW-Streikaufruf.

GEW-Streik-Aufruf zum 27. August 2009
GEW-Tarif-Plakat zum Warnstreik am 27. August 2009

 

10. Juli 2009

Einkommensverbesserung 2009Mehr Geld für Angestellte der Goethe-Universität
Tarifvertrag vereinbarungsgemäß unterschrieben

Wie im Februar zwischen Gewerkschaften und Goethe-Universität vereinbart, sind die diesjährige Lohnerhöhung bei den Landesbeschäftigten nun auch auf die Angestellten der Universität übertragen worden.  Die Einigung sieht 3 Prozent mehr Lohn ab April 2009 und eine Einmalzahlung von 500 Euro (für Teilzeitbeschäftigte anteilig) im Juni vor. Die Einzelheiten und die neuen Tabellen sind dem Tarifvertrag Einkommensverbesserung 2009 zu entnehmen, den wir unten dokumentieren. Auch die Eckpunktevereinbarung mit der Goethe-Universität aus dem Februar, die noch wichtige Bereiche wie Arbeitszeit und Kündigungsschutz ausklammert, findet sich unten. Die Tarifverhandlungen zu den noch strittigen Punkten werden Ende August fortgesetzt.

Tarifvertrag Einkommensverbesserung 2009
Eckpunkte-Vereinbarung Februar 2009

 

9. April 2009

Tarifvertrag für Goethe-Uni steill under constructionGEW-Mitglieder und Tarifkommission stimmen für Landes-Tarifvertrag
Über Arbeitszeit und Lehrpflicht wird an der Goethe-Universität weiterverhandelt!

Wie die von der Tarif-Einigung beim Land betroffenen GEW-Mitglieder der Goethe-Universität, stimmten auch die anderen befragten GEW-Mitglieder und die Tarifkommission mit großer Mehrheit für die Tarif-Einigung mit dem Land. Goethe-Universität und Gewerkschaften hatten sich bereits im Vorfeld auf eine weitgehende Übernahme der Landes-Regelungen geeinigt. Ausgenommen sind allerdings die Punkte Arbeitszeit und Lehrpflicht, die Beschäftigungsbedingungen der Ärzte am Uni-Klinikum sowie die Regelungen zu Kündigung und Befristung. Hier muss weiter verhandelt und möglicherweise von den Beschäftigten Druck aufgebaut werden. Für Hilfskräfte bietet die Einigung mit dem Land die Chance, in den Tarifvertrag aufgenommen zu werden. Das würde ihnen Anspruch auf mehr Geld, mehr Urlaub und bezahlte Überstunden bringen.

GEW-Tarif-Info zur Einigung beim Land
GEW Hessen zur Tarifeinigung
Informationen für Hilfskräfte auf unserer Tarif-Seite

 

30. März 2009

Grünes Licht für Tarifvertrag?GEW-Mitglieder an der Goethe-Uni entscheiden mit über Landes-Tarifvertrag:
Einladung zur Diskussion mit der GEW-Tarifkommission!

Die Tarif-Einigung mit dem Land Hessen betrifft in vielen Punkten auch die Beschäftigten der Goethe-Universität. Die GEW-Mitglieder unter den Landesbeschäftigten können in den nächsten Tagen der Annahme der Tarif-Einigung zustimmen oder aber ihre Bereitschaft zu einem Streik erklären. Die GEW-Mitglieder unter den Angestellten der Goethe-Universität laden wir für Mittwoch, den 1. April, um 16 Uhr zu einer gemeinsamen Sitzung mit der GEW-Tarifkommission für die Goethe-Universität zur Diskussion und Abstimmung über das Tarif-Ergebnisses in die GEW-Landesgeschäftsstelle in den Zimmerweg 12 in Frankfurt ein. Der Eintritt in die GEW ist auch zu Beginn der Sitzung noch möglich. Wir freuen uns auch über Rückmeldungen per Mail. (Siehe Kontakt in der rechten Spalte)

 

30. März 2009

Beschäftigte demonstrieren zu Beginn der entscheidenden Verhandlungsrunde BAT Ade! Tarif-Einigung mit dem Land Hessen!

In einem Verhandlungsmarathon haben sich Gewerkschaften und das Land Hessen am Wochenende auf Eckpunkte für Tarifverträge für den Öffentlichen Dienst des Landes geeinigt. 3 Prozent mehr Gehalt ab 1. April 2009, weitere 1,2 Prozent ab 1. März 2010 und eine Einmalzahlung von 500 Euro im Juni 2009, das ist das Lohn-Ergebnis, das nach der Eckpunktevereinbarung mit der Goethe-Universität auch für die Beschäftigten der Uni gelten wird. Beim Land wird die Arbeitszeit ab 1. Januar 2010 auf 40 Stunden in der Woche vereinheitlicht. Bisher arbeiten Angestellte mit 38,5- und 42-Stundenwoche nebeneinander. Für zwei Jahre bekommen bisherige 38,5-Stundenwöchler als Ausgleich drei zusätzliche freie Tage. Ab Januar 2010 soll der TV Hessen in Kraft treten, der weitgehend dem TVL nachgebildet wird, der in 14 Bundesländern gilt. BAT-Beschäftigte werden ohne Gehaltsverlust übergeleitet. Weitere Informationen gibt es im GEW-Tarif-Telegramm und im Internetangebot der GEW Hessen. Auch der Wortlaut der Tarifeinigung ist Verfügbar. 

GEW-Tarif-Telegramm
GEW Hessen zur Tarifeinigung
Verhandlungsergebnis mit dem Land Hessen

 

20. März 2009

GEW-Tarif-Info Nr. 8Teil-Einigung mit der Goethe-Universität

Bis auf wenige noch strittige Punkte sollen die Arbeitsbedingungen an der Goethe-Universität auch künftig die selben sein wie die beim Land Hessen. Darauf haben sich Gewerkschaften und Hochschulleitung Ende Februar in einem Eckpunkte-Papier geeinigt. Damit sind auch für die Beschäftigten der Universität einerseits die Verhandlungen mit dem Land Hessen entscheidend, die am 27. März fortgesetzt werden sollen. Andererseits wird innerhalb der Universität noch um folgende noch offene Punkte gerungen: Die Universität möchte eine Arbeitszeit von über 40 Wochenstunden durchsetzen, nichtwissenschaftliches Personal leichter befristen und auch altgedientes Personal kündigen können. Die GEW steht weiter für die 38,5 Stundenwoche und eine tarifliche Reduzierung der Lehrpflicht.
Ausführliche Informationen bietet das GEW-Tarif-Info Nr. 8, Schlaglichter werfen die Pressemitteilungen von Universität und GEW sowie ein Artikel aus der Frankfurter Rundschau.

GEW-Tarif-Info Nr. 8
Tarif-Einigung im Wortlaut
Goethe-Universität: "Wissenschaftlicher Tarifvertrag"
GEW: "Etappenziel erreicht"
FR: "Hochschule übernimmt Tarif des Landes"

 

24. Februar 2009

Wir streikenZweiter Warnstreik an der Goethe-Universität: Donnerstag, 26. Februar!

Die Einkommenserhöhung der Beschäftigten der Goethe-Universität Frankfurt wird entscheidend vom Abschluss für das Land Hessen abhängen. Dort tut sich nichts! Deshalb sind die Beschäftigten der Stiftungsuniversität zu einem Solidaritätsstreik am Donnerstag, 26. Februar 2009, aufgerufen. Ver.di und GEW machen diesmal bereits in und ab der Universität gemeinsame Sache. Alle Streikwilligen, natürlich auch Nichtmitglieder, sind herzlich eingeladen: Ab 8 Uhr in unser „Streikcafé“ im Sitzungszimmer des Personalrats (Sozialzentrum/Neue Mensa, 6. OG, Raum 604) - hier liegen auch die Streiklisten aus, in die sich die Gewerkschaftsmitglieder für das Streikgeld eintragen müssen! Ab 9:30 Uhr geht es vom Treffpunkt (Brunnen „Pusteblume“ auf dem Campus Bockenheim, zwischen Sozialzentrum/Neue Mensa und Verwaltung) in einem Demonstrationszug zum Saalbau Gutleut, wo wir die streikenden Beschäftigten der Landesverwaltung treffen. Von dort geht es ab 10:30 Uhr weiter zur Kundgebung auf dem Paulsplatz (12:00 Uhr).
Weitere Informationen gibt es im GEW-Streikaufruf für die Goethe-Universität, im "Streikfahrplan" der Gewerkschaften GEW und Ver.di an der Goethe-Uni sowie im GEW-Informationsblatt  "Wenn die Hochschule streikt... Fragen und Antworten zum Streikrecht". 

GEW-Streikaufruf für den 26.2. an der Goethe-Universität
Was, wo, wann, warum: Streikfahrplan für den 26.2. an der Goethe-Universität
Wenn die Hochschule streikt... Fragen und Antworten zum Streikrecht
Keinen Warnstreik mehr verpassen: GEW-Tarif-Newsletter für die Goethe-Uni

 

21. Februar 2009

frFrankfurter Rundschau: Goethe-Universität erfasst Streikende

Die Goethe-Universität ermittelt derzeit die Namen der rund 160 Beschäftigten, die sich am Warnstreik am 12. Februar beteiligt haben, das bestätigte Uni-Sprecher Stephan Hübner der FR (Campus-Seite vom 21. Februar). Er versicherte, die Daten seien lediglich zur Vergütungsabrechnung bestimmt: "die Namen werden vertraulich behandelt". "Das ist das gute Recht des Arbeitgebers", stellte Wolfgang Richter-Girard von der GEW-Hochschulgruppe ebenfalls in der FR klar. Allerdings sei es illegal, die Streikbeteiligung etwa in der Personalakte zu vermerken oder daraus Sanktionen abzuleiten. In solchen Fällen bietet die Gewerkschaft ihren Mitgliedern Rechtsschutz. Die Verhandlungen mit der Universität steckten fest, begründet Richter-Girard den zweiten Warnstreik am kommenden Donnerstag: "Es ist absurd, einerseits verhandeln wir mit der Goethe-Uni als Arbeitgeber. Andererseits heißt es, die Uni hätte keinen Spielraum, das Geld kommt vom Land."

Zum FR-Artikel: Nur für die Abrechnung

 

13. Februar 2009

Warnstreik an der Goethe-UniGoethe-Universität beteiligt sich an Warnstreik!

Etwa 60 Beschäftigte der Goethe-Universität sind gestern dem Aufruf der GEW-Hessen gefolgt und haben sich im Streiklokal der GEW im IG Farben-Haus der Uni in Frankfurt versammelt. Anschließend zogen sie zur Kundgebung der ebenfalls streikenden Landesbeschäftigten am Willy-Brandt-Platz. Neben einer Einkommenserhöhung von 8 Prozent, mindestens aber 200 Euro monatlich, fordert der GEW in den Tarifauseinandersetzungen mit der Stiftungsuniversität unter anderem die 38,5 Stunden-Wochen für alle Beschäftigen, eine Eindämmung der Befristungspraxis sowie die tarifliche Regelung der Lehrpflicht. Die Universität hat bisher kein Gehalts-Angebot vorgelegt.

Pressemitteilung der GEW-Hessen
Bilder vom Streiktag
Weitere Bilder vom Streiktag in Hessen
GEW: Streik erfasst Hochschulen

 

18. Dezember 2008

GEW-Tarif-Info Nr. 7Für acht Prozent mehr Einkommen auch an der Goethe-Universität!

Die Gewerkschaften gehen mit der Forderung nach acht Prozent Einkommenszuwachs in die im Januar beginnenden Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Bundesländer. An der Goethe-Universität müssen Gehaltssteigerungen in eigenen Tarifverhandlungen durchgesetzt werden. Da die Universität bisher schon die Verhandlungen für einen Mantel-Tarifvertrag durch überzogene Forderungen aufhält, geht die GEW nicht nur mit einer Lohnforderung in die Tarifrunde 2009. Sie will an der Goethe-Universität Arbeitsbedingungen erreichen, die der Qualität der Arbeit in einem Wissenschaftsbetrieb dienen. Über den Stand der Verhandlungen, die Forderungen der GEW und darüber, was jetzt zu tun ist, informiert das GEW-Tarif-Info Nr.7. Warum acht Prozent richtig und wichtig sind, erklärt das GEW-Tarif-Portal.

GEW-Tarif-Info Nr. 7
www.gew-tarifrunde.de

 

18. Dezember 2008

Demonstration am 14. Januar"Bildung und soziale Gerechtigkeit": Demonstration für Politikwechsel

Die Landtagswahlen am 18. Januar entscheiden darüber, ob Hessen zu einer sozialen, auf Chancengleichheit zielenden Bildungs- und Hochschulpolitik zurückfindet und dafür auch das nötige Geld investiert, oder ob weiter Politik auf dem Rücken der sozial Schwachen, der Schülerinnen und Schüler, der Studierenden und der Beschäftigten des Landes betrieben wird. Da diese Frage im Wahlkampf bisher eine untergeordnete Rolle spielt, ruft die GEW Hessen für Mittwoch, den 14. Januar, gemeinsam mit Eltern-, Schüler-, und Studierendenvertretungen zur Demonstration in Frankfurt auf unter dem Motto „Bildung und soziale Gerechtigkeit – Politikwechsel jetzt!“. Die Demonstration soll von vier Plätzen zum Römerberg führen. Es geht los mit Auftaktkundgebungen um 14 Uhr in der Kaiserstraße vor dem Hauptbahnhof (Kaisersack), um 15.30 Uhr an der Bockenheimer Warte, um 15.30 Uhr auf dem Diesterwegplatz vor dem Südbahnhof, um 14 Uhr am Nibelungenplatz. Abschlusskundgebung um 17 Uhr (Ende ca. 18 Uhr)

Bildung und soziale Gerechtigkeit (Aktuelle Informationen der GEW zur Demonstration.)

 

4. Dezember 2008

GEW-Tarif-Info Nr. 6Lohn, Befristung und Arbeitszeit…

... das waren die wesentlichen Themen der GEW-Auftaktveranstaltung zur Tarifrunde 2009 an der Goethe-Universität am 3. Dezember. Die Beschäftigten der Universität machten deutlich, dass sie sich nicht von der Gehaltsentwicklung im Öffentlichen Dienst abkoppeln lassen wollen, nur weil die Universitätsleitung in den Verhandlungen über einen Tarifvertrag für die Stiftungsuniversität seit Monaten kein brauchbares Angebot vorgelegt hat. Um bei den Anfang 2009 beginnenden Verhandlungen Druck aufbauen zu können, wurde diskutiert, die Beschäftigten breiter zu informieren und zu mobilisieren und auch Studierende und die Öffentlichkeit verstärkt einzubeziehen. Die GEW-Tarifkommission beschließt in der kommenden Woche ihre Forderungen für die Tarifrunde 2009.

GEW-Tarif-Info Nr. 6 (Einladung zur Auftaktveranstaltung am 3.12.)

 

3. Dezember 2008

GeldiconPrivater Einfluss an der Stiftungsuniversität?

Die „Richtlinie zum Umgang mit Zuwendungen privater Dritter“ wird von der Goethe–Universität allenthalben als großer Erfolg präsentiert. Die Richtlinie, die unter der Federführung des designierten Präsidenten Müller-Esterl verwässert worden ist, spart brisante Themen aus. Das lässt nichts Gutes ahnen. Die GEW an der Goethe-Uni hat veröffentlicht einen kritischen Kommentar zur Richtlinie:

Zur Stifter-Richtlinie
Fakten zur Stifter-Richtlinie

 

15. September 2008

GEW-Tarif-Info Nr. 5Frist: Ehemalige müssen bis 30. September Nachzahlung beantragen!

Der Tarifvertrag vom 26. Juni 2008 brachte auch den Angestellten der Goethe Universität eine zum 1. Januar 2008 rückwirkende Einkommenserhöhung um 3 Prozent und eine Einmalzahlung. Wer im ersten Halbjahr 2008 bei der Goethe-Universität in einem Arbeitsverhältnis stand und bis zum 30. Juni 2008 ausgeschieden ist, sollte eine Nachzahlung beantragen: Das geht nur bis zum 30. September 2008! Das GEW-Tarif-Info 5 informiert darüber, wer welche Ansprüche hat und wie man sie geltend macht. Der von uns erstellte Musterantrag hilft dabei.

GEW-Tarif-Info Nr. 5
Musterantrag (Word-Dokument)

 

15. September 2008

GEW-Vergütungstabelle ab 1. April 2008Neuer Tarifvertrag - neue GEW-Vergütungstabelle.

Der Tarifvertrag „Einkommensverbesserung 2008“ hat das Tabellenentgelt rückwirkend angehoben. Das GEW-Faltblatt "Vergütungen Hessen" informiert über die seit April auch an der Goethe-Uni gültigen Sätze. Für 2009 muss neu verhandelt werden. Da das Parlament die Tarifsteigerung auch auf die Beamten übertragen will, ist die seit April für die Beamten gültige Besoldungstabelle möglicherweise vorläufig. Gedrurckte GEW-Vergütungs und -Besoldungstabellen können über die GEW Hessen bezogen werden. 
GEW-Vergütungstabelle (für Angestellte)
GEW-Besoldungstabelle (für Beamte)

 

 

9. Juli 2008

GEW-Tarif-Info Nr. 4GEW-Tarifkommission stimmt Verbesserung der Einkommen um 3 Prozent für 2008 zu

In ihrer Sitzung am 3. Juli 2008 hat die GEW-Tarifkommission dem Tarifvertrag „Einkommensverbesserung 2008“ mit der Stiftungsuniversität Frankfurt mit großer Mehrheit zugestimmt. Dass es darüber hinaus in der Verhandlungsrunde am 26. Juni 2008 nicht gelungen ist, mit der Goethe-Universität weitere inhaltliche Festlegungen für den Fortgang der Tarifverhandlungen nach der Sommerpause zu treffen, zeigt nach Auffassung der Kommission, dass die Stiftungsuniversität weiterhin keinen Schritt zu gehen bereit ist, der über den Stand der Verhandlungen zwischen Gewerkschaften und dem Land Hessen hinaus weist. Von einer Selbständigkeit des Arbeitgebers Stiftungsuniversität kann wohl kaum die Rede sein.
Das aktuelle Tarifinfo gibt es wie immer hier zum herunterladen:

GEW-Tarif-Info Nr. 4

 

3. Juli 2008

Jobticket soll im August starten

Liebe Kolleginnen und Kollegen, der mit dem RMV abgeschlossene Vertrag soll bis zum Freitag (4.7.08) von der Rechtsabteilung geprüft sein. Ab Freitag sollen dann auch die Briefe an die Mitarbeiter abgeschickt werden. Für den Rücklauf wird mit ca. 10 Tagen gerechnet. Als Start des Jobtickets wird der 1.8.08 angegeben. Besitzer einer Jahreskarte bekommen die nicht benutzten Monatsmärkchen mit 10/12 vergütet. Die Jahreskarte sollte zuvor rechtzeitig gekündigt werden.

 

20. Juni 2008

Jobticket kommt!

Nach langem Warten ist nun der Weg zum Jobticket frei. Der Kanzler der Universität erklärte, die steuerlichen Probleme seien vom Tisch und noch am heutigen Tage würden die Verhandlungen mit dem RMV zum Starttermin des Jobtickets geführt.

Der genaue Starttermin werde als Ergebnis dieser Verhandlungen bekannt gegeben.

Mehr zum Jobticket

 

20. Juni 2008

GEW-Tarif-Info Nr. 3Gehaltserhöhungen für die Beschäftigten der Universität

Nachdem die Tarifverhandlungen im Frühjahr vergleichsweise zäh in Gang gekommen waren, gab es in der Verhandlungsrunde am 10. Juni 2008 erste greifbare Fortschritte. Beide Seiten haben sich darauf verständigt, dass die Frage der Gehaltsentwicklung für das Jahr 2008 vorab gesondert geregelt wird. Auch inhaltlich wurde eine Einigung erzielt: Die Tarifregelung, die die Gewerkschaften mit dem Land Hessen Anfang Juni abgeschlossen haben, wird für die Beschäftigten der Stiftungsuniversität zeit- und inhaltsgleich übernommen. Damit ist auch für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Universität Frankfurt der Anschluss an die Einkommensentwicklung in den anderen Bundesländern hergestellt.
Mehr Informationen gibt es jetzt im GEW-Tarifinfo Nr. 3

Aktuelle Tarif-Informationen
GEW-Tarif-Info Nr. 3

 

6. Mai 2008

Diskussion Frischer WIndDiskussion eröffnet: Für exzellente Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft.

Am 15. Mai stellte die GEW-Tarifkommission ihre Vorschläge für wissenschaftsbezogene, tarifliche Regelungen  vor. Hauptziele sind die Eindämmung der Befristungen, die tarifliche Regelung der Lehrpflicht und der Einbezug von Hilfskräften. Die angeregte Diskussion soll weitergeführt werden. Diskussionsbeiträge und Kommentare sind uns willkommen. Um die Diskussion anzustoßen stellt die GEW-Tarifkommission bereits einen Entwurf für ein Forderungspapier zur Verfügung.

Für exzellente Arbeitsbedingungen

 

6. Mai 2008

Tutorin bei der ArbeitHilfskräfte wollen einen Tarifvertrag

Heute berichtet die FAZ vom Gründungstreffen der Hilfskräfteinitiative Frankfurt. Dort ging es am 29. April unter dem Motto "Hiwi’s sind mehr wert!" um die Arbeitssituation und die rechtliche Lage von studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräften. Hilfskräfte sind bisher vom Schutz und von den Vorteilen eines Tarifvertrages ausgenommen. Deshalb liegt die letzte Lohnerhöhung 15 Jahre zurück und die Arbeitsbedingungen (etwa der Urlaub) orientieren sich an den gesetzlich vorgegebenen Mindeststandards. Das nächste Treffen soll am Dienstag, dem 20. Mai, um 18:30 in der neuen Mensa stattfinden.

Zum FAZ-Artikel
Blog der Hilfskräfte-Initiative Frankfurt

 

1. Mai 2008

Goethe-CardProbleme mit Jobticket bei Medizinern

Auf Unverständnis trifft die Entscheidung der Universität, Beschäftigten des Fachbereichs Medizin das Jobticket nicht zu gewähren. Das zeigen die zahlreichen Beschwerden von Mitarbeitern aus dem Fachbereich 16 beim Personalrat.

Der Grund für die Entscheidung, das wurde auf Nachfrage der Gewerkschafter im Personalrat bekannt, ist ein Konflikt zwischen Uni-Leitung und Dekanat über die Frage, wer für die Kosten des Jobtickets für die Mitarbeiter des FB 16 aufkommen soll. Wir sind der Meinung, dass diese Differenzen nicht auf dem Rücken der Mitarbeiter ausgetragen werden dürfen und die Gleichbehandlung aller Universitäts-Mitarbeiter sichergestellt sein muss.

 

23. April 2008

GEW-Tarif-Info Nr. 2GEW-Tarif-Info 2

In sachlich-konstruktiver Atmosphäre verlief am 15. April die erste Verhandlungsrunde zwischen Goethe-Universität und Gewerkschaften. Die Positionen liegen noch weit auseinander. Die Universität fordert in ihren Eckpunkten beispielsweise bei  Unkündbarkeit, Arbeitszeit und der Gelegenheit zu selbstbestimmter Forschung Verschlechterungen gegenüber dem bereits in 14 Bundesländern gültigen Tarifvertrag Länder (TVL). Mehr Informationen gibt es jetzt im GEW-Tarifinfo Nr. 2 und auf unserer Tarif-Seite. 

Aktuelle Tarif-Informationen
Direkt zum GEW-Tarif-Info Nr. 2

 

23. April 2008

Mit Fachhochschulreife wieder zur Goethe-Uni?

Die Stiftungsuniversität soll künftig keine eigenen Regelungen zum Hochschulzugang mehr festlegen können. Das ist der Inhalt eines Gesetzentwurfs der Fraktion die Linke, der am 22. April in erster Lesung im Landtag beraten wurde. "Es gibt keinerlei Beleg für eine geringere Leistungsfähigkeit der Fachabiturienten im Vergleich zu den Studierenden mit Vollabitur," begründete Janine Wissler, hochschulpolitische Sprecherin der Linken im Landtag, den Gesetzentwurf. Senat und Hochschulrat der Goethe-Uni hatten Fachabiturienten pauschal vom Studium an der Stiftungsuniversität ausgeschlossen. Während Sprecher von CDU und FDP im Landtag diesen Beschluss verteidigten, sprachen sich SPD und Grüne für mehr Durchlässigkeit aus. Allerdings wollten sie die Frage lieber im Zusammenhang mit der ohnehin anstehenden Überarbeitung des Hessischen Hochschulgesetzes (HHG) klären. Unter anderem auch zur Frage des Hochschulzugangs hat sich das Hochschulratsmitglied Gerd Köhler am 22. April in der FR geäußert.

Der Gesetzentwurf
Protokoll der ersten Lesung
FR-Interview mit Gerd Köhler


19. April 2008

Frankfurter RundschauForderungen vor erster Verhandlungsrunde

Uni-Präsident Rudolf Steinberg "spricht immer von Exzellenz, dann muss die Uni aber auch exzellent bezahlen", sagte Personalrat Wolfgang Richter-Girard (GEW) der Frankfurter Rundschau. Vor Beginn der förmlichen Tarifverhandlungen machten die Gewerkschaftsvertreter im Personalrat die Erwartungen der Belegschaft publik. Bericht und Kommentar sind in der FR vom 16. April nachzulesen:

FR: Neue Rechtsform, neue Bezahlung
FR-Kommentar: Prüfstein für die neue Uni

 

9. März 2008

Personalentwicklung und fehlende Zukunftskonzepte

Deutliche Kritik an fehlenden Zukunftskonzepten für die Werkstätten und die Mitarbeiter des Botanischen Gartens der Universität übte der Personalrat (PR) in seinem Rechenschaftsbericht, der im Mittelpunkt der Personalversammlung am 7. März am Campus Bockenheim stand. Während die Arbeitnehmer der Werkstätten Klarheit über den Erhalt und die Zukunft  ihrer Arbeitsplätze haben wollen, wissen die Mitarbeiter des Klinikums oftmals noch nicht, ob sie seit Januar für die Universität oder das Klinikum arbeiten.

Sicher auch wegen bisher fehlender Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten diskutierten die etwa 300 anwesenden Uni-Beschäftigten leidenschaftlich über ein von der Universität angekündigtes Personalentwicklungskonzept. Geht es doch auch um einen hauseigenen Stellenmarkt der es ermöglichen soll, innerhalb der Universität auf andere, passendere und höher dotierte Stellen zu wechseln. Der PR forderte eine paritätische Besetzung der Personalentwicklungskommission ein. Denn bei der Personalentwicklung gehe es, so stellten die gewerkschaftlichen Vertreter im Personalrat klar, nicht nur darum, die Interessen der Leitung mit Hilfe eines Personalentwicklungskonzeptes umzusetzen, viel wichtiger sei die Entwicklung und Verbesserung der Kompetenzen, Fähigkeiten und Perspektiven der Mitarbeiter.

Personalratswahlen im Mai

 

9. März 2008

Uni-Kanzler sagt Jobticket zu

Noch haben nicht alle der 3500 Mitarbeiter geantwortet, die von der Universität wegen des angestrebten Jobtickets angeschrieben wurden. Zwar ist die Mehrheit der eingegangenen Antworten positiv, von allen angeschriebenen haben bisher aber nur 30 Prozent für das mit der Goethe-Cardplus verbundene Ticket votiert. Auf der Personalversammlung am Campus Bockenheim appellierte Uni-Kanzler Hans Georg Mockel an alle Mitarbeiter, die Fragebögen zurück zu senden. Auf Nachfrage sagte er die Einführung des Jobtickets zu – auch wenn die Zustimmungsquote, weiter unter den angestrebten 40 Prozent bleibe.

Mehr zum Jobticket

 

14. Februar 2008

Gerd KöhlerSenat bestimmt Mitglieder des Hochschulrats

Der Senat hat in seiner Sitzung vom 13. Februar 2008 einmütig Gerd Köhler (Bild) für den Hochschulrat der Goethe-Universität benannt. Gerd Köhler leitete mehrere Jahrzehnte lang den Vorstandsbereich Hochschule und Forschung der GEW. Er ist Herausgeber zahlreicher Bücher zur nationalen und internationalen Wissenschafts- und Hochschulpolitik. Im Dezember hatten die Vertreter der Professorenschaft im Senat einstimmig und ohne Begründung einen ersten Personalvorschlag der Beschäftigten niedergestimmt. Diese Entscheidung der Professorenmehrheit hatten die Betriebsgruppen von GEW und ver.di öffentlich als nicht nachvollziehbar kritisiert. Im Dezember hatte der Senat bereits Prof. Hermann Parzinger, Präsident des Deutschen Archäologischen Instituts (Berlin), Prof. Ernst Th. Rietschel, Präsident der Leibniz-Gemeinschaft (Bonn), Dr. Manuela Rottmann, Stadträtin und Dezernentin für Umwelt und Gesundheit der Stadt Frankfurt am Main, und Prof. Bernhard Zwissler, Direktor der Klinik für Anästhesiologie der Ludwig-Maximilians-Universität München, vorgeschlagen. Diese wurden ebenso wie die Kandidaten des Präsidiums im Januar bereits vom Wissenschaftsminister berufen. Das Präsidium hatte folgende Hochschulräte vorgeschlagen: Dr. Rolf-E. Breuer, ehemaliger Vorstandssprecher der Deutschen Bank (Frankfurt am Main), Gabriele Eick, Unternehmensberaterin (Frankfurt am Main), Dr. Nikolaus Hensel, Rechtsanwalt und Notar (Frankfurt am Main), und Prof. Axel A. Weber, Präsident der Deutschen Bundesbank, (Frankfurt am Main).

Zur Pressemitteilung der Uni

 

12. Februar 2008

Ver.di-GEW-Info zur Stiftungsuniversität Nr. 9Exzellenz durch Ausschluss vom Studium?

Seit zehn Jahren reicht in Hessen die Fachhochschulreife, um gestufte Studiengänge auch an Universitäten zu studieren. Dies ist eine Folge der neuen Bachelor- und Master-Studiengänge. Die Goethe-Universität macht nun jungen Menschen mit Fachhochschulreife die Türe vor der Nase zu. So will es eine auf Vorschlag von Präsident Steinberg vom Senat beschlossene Satzung. Die Gewerkschaften kritisieren diesen Beschluss als Versuch, Exklusivität nicht durch Leistung sondern durch soziale Abschottung anzustreben.

Ver.di/GEW-Flugblatt Nr. 9

 

Februar 2008

GEW-AuftrittJWGUNeuer Internetauftritt der GEW an der Goethe-Uni

Die GEW-Betriebsgruppe an der Goethe-Universität reagiert mit ihrem neuen Internetauftritt auf den gesteigerten Informations- und Kommunikationsbedarf durch die Umwandlung der Universität in eine rechtsfähige Stiftung des öffentlichen Rechts. Wir wollen auf diesen Seiten aus unserer Arbeit in den Gremien der Hochschule berichten und wichtige Informationen für Beschäftigte, Forschende, Lehrende und Studierende der Uni anbieten. Neben den jeweils aktuellen Neuigkeiten zu den Tarifverhandlungen sollen nach und nach weitere Themen bearbeitet werden. Anregungen nehmen wir gerne entgegen. Dazu bitte einfach eine Mail an Wolfgang Richter-Girard (Adresse rechts) schicken.

 

geändert am 04. Mai 2012  E-Mail: GEW-Webmasterrichter-girard@em.uni-frankfurt.de

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Druckversion: 04. Mai 2012, 13:26
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