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Seiteninhalt15. September 2008
Ende Mai 2008 haben die Beschäftigten der Goethe-Universität ihren Personalrat (PR) neu gewählt. Wie bei der Wahl vier Jahren zuvor erreichten die Gewerkschaftslisten acht der 17 Sitze im Personalrat und verfehlten damit denkbar knapp die Mehrheit im Gremium. Weiterhin werden sich die Gewerkschafter im Personalrat dafür einsetzten, dass die Beschäftigten nach dem Umbau zur Stiftungsuniversität keine Nachteile erleiden und dass der Personalrat seine Aufgaben im Sinne der Beschäftigten erfüllt. Der PR wacht beispielsweise darüber, "dass die zugunsten der Beschäftigten geltenden Gesetze, Verordnungen, Tarifverträge, Dienstvereinbarungen und Verwaltungsanordnungen durchgeführt werden" (§ 62, Abs. 1, Nr. 2 HPVG). Der Personalrat geht Beschwerden nach, beantragt Verbesserungen und handelt mit der Uni-Leitung allgemeine Regeln etwa zur Arbeitszeit aus. Er ist die Interessenvertretung der fast 4000 Beschäftigten der Universität.
Über die die gemeinsame GEW/ver.di-Liste für die "Wissenschaftlichen Mitglieder" ist Wolfgang Richter-Girard (Bild) wieder in den PR eingezogen. Der GEW-Mann ist auch Ansprechpartner der GEW-Tarifkommission für die Goethe-Universität. Bis die Uni am 1. Januar 2008 aus dessen Geschäftsbereich ausgegliedert wurde, vertrat er die wissenschaftlichen Bediensteten auch im Hauptpersonalrat beim Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Seine Kontaktdaten sind in der rechten Spalte zu finden.
4. Mai 2008
Gewerkschaften können ihre Mitglieder in Personalräten Dank ihrer Organisation und Kompetenz weiterbilden. In Seminaren werden Erfahrungen weitergegeben und rechtliches Fachwissen vermittelt. Personalvertreter können auf Hilfe zurückgreifen und wissen auch, was woanders passiert. Bei der Wahl im Jahr 2004 erreichten die Gewerkschaftsmitglieder acht der 17 Sitze im Personalrat und verfehlten damit denkbar knapp die Mehrheit im Gremium. Trotzdem haben sich die kritische Haltung und die vielen Nachfragen der Gewerkschaftsvertreter im Personalrat bezahlt gemacht - vor allem im Rahmen der Umwandlung der Goethe-Universität in eine Stiftung. Viele Themen, die nun in der Dienstvereinbarung geregelt sind, wären ohne die unermüdliche Arbeit der Gewerkschafter kaum auf den Tisch gekommen. Der Arbeitgeber Stiftungsuniversität, der nun nicht mehr unter der Aufsicht der Landesverwaltung steht, braucht eine starke Kontrollinstanz, die die Belange der Arbeitnehmer schützt, ihre gesetzlichen Rechte durchsetzt und ein offenes Ohr für ihre Anliegen hat. Ein Personalrat ist nur dann stark, wenn er der Hochschulleitung kompetent und kritisch gegenübertritt.
geändert am 17. September 2008 E-Mail: GEW-Webmasterrichter-girard@em.uni-frankfurt.de | | Zur Navigationshilfe |
Druckversion: 17. September 2008, 13:10
http://www.uni-frankfurt.de/org/ltg/grem/gruppen/gew/Personalrat/index.html