Navigationshilfe

Hauptnavigation

Seiteninhalt

 

 

Index            A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

 

 

 

A

Abschreibung für Abnutzung

Abschreibungen stellen den Aufwand für den Werteverzehr des Anlagevermögens für eine Rechnungsperiode (i.d.R. ein Jahr) in der Gewinn- und Verlustrechnung dar. Abschreibungen bezeichnen jenen Vorgang, mit dem die Anschaffungskosten auf die vorgesehene (mehrjährige) Nutzungsdauer verteilt werden.

Aktiva

Die Aktiva bezeichnen die Summe aller Vermögenspositionen einer Bilanz, während im Gegensatz dazu die Passiva die Summe des Kapitaleinsatzes zur Finanzierung der Vermögenspositionen darstellen. Die Summe der Aktiva ist immer gleich der Summe der Passiva.

B

C

D

 

Debitor

Begriff aus der Buchhaltung: Auftraggeber, für den ein Forschungsprojekt abgewickelt wird oder eine Leistung/Lieferung erbracht wird, welcher für diese Leistungen/Lieferungen aufgrund einer Rechnung der Universität Geld schuldet.

E

F

G

H

I

J

K

Kontrollmitteilung

Die Kontrollmitteilung ist eine Benachrichtigung an das Finanzamt, auch von anderen staatlichen Finanzbehörden. Sie dient der Sicherstellung einer vollständigen und ordnungsgemäßen Erfassung von Einnahmen zur Besteuerung. Mit Hilfe von Kontrollmitteilungen können Angaben des Steuerpflichtigen in seiner Steuererklärung überprüft oder fehlende bei der Steuerveranlagung durch das Wohnsitzfinanzamt erfragt werden.

Kostenart

Einteilung der Kosten aufgrund der verbrauchten Produktionsfaktorart (z.B. Material-, Personal-, Betriebsmittelkosten). Alle Kostenarten werden in einem unternehmensspezifischen Kostenartenplan aufgeführt. Z.T. synonym für Kostenkategorie.

Kostenartengruppe

Unter Kostenartengruppen versteht man Gruppierungen von Kostenarten zur Übersichtlichkeit im Berichtswesen.

Kostenstelle

Die Kostenstelle ist der Ort der Kostenentstehung und Kostenzurechnung, ein betrieblicher Bereich, der selbständig abgerechnet wird.

Kostenstellenrechnung

Die Kostenstellenrechnung dient zum einen der Wirtschaftlichkeitskontrolle einzelner Verantwortungsbereiche anhand des Vergleichs der entstandenen Periodenkosten mit Vergangenheits- oder Planwerten.

Die Durchführung der Kostenstellenrechnung setzt voraus, dass das gesamte Unternehmen in geeignete Abrechnungseinheiten untergliedert wird. Jede Abrechnungseinheit, für die Kosten geplant, erfasst und kontrolliert werden, wird als Kostenstelle bezeichnet. Die Kostenstellen werden nach organisatorischen und funktionalen Kriterien getrennt. Dies ist notwendig um Doppelverrechnungen oder Zurechnungsunschärfen durch die Ungleichbehandlung bestimmter Kosten im Zeitablauf zu vermeiden.

Kreditor

Begriff aus der Buchhaltung: Unternehmen, das Waren an die Universität geliefert hat oder Leistungen an der Universität erbracht hat und dem aufgrund einer Rechung Geld geschuldet wird.

L

M

N

O

P

Q

R

S

Sachkonto

Sachkonto, über Bilanz beziehungsweise Gewinn- und Verlust-Rechnung abzuschließendes Hauptbuchkonto, auf dem alle buchungspflichtigen Geschäftsvorfälle verbucht werden.

Den Sachkonten in der Finanzbuchhaltung entsprechen die Kostenarten in der Kostenrechnung. Somit ist eine Konsistenz zwischen der Darstellung von wertmäßigen Veränderungen in der Finanzbuchhaltung und der Kostenrechnung gewährleistet.

 

Scheinselbständigkeit

Alle Einrichtungen der Universität, die berechtigt sind, Werkverträge abzuschließen, sollten folgende Regelung kennen und berücksichtigen: Beim Abschluss von Werkverträgen ist Vorsicht geboten, denn mit der Neufassung von § 7 des Sozialgesetzbuches IV sollen die sogenannte Scheinselbständigkeit bekämpft und Vertragsverhältnisse der Sozialversicherungspflicht unterworfen werden.

Wird bei einem Werkvertrag festgestellt, dass eine Scheinselbständigkeit vorliegt, müssen Sozialabgaben gezahlt werden. Bei Nachforderungen der Sozialversicherungsträger haftet der jeweilige Werkvertragsgeber. Die gilt auch für Nachforderungen des Finanzamtes, da der Auftraggeber ggfls. eine Steuerabführungspflicht hat.

Bitte beachten:

Nach § 7 Abs. 4 SGB IV wird das Vorliegen einer Scheinselbständigkeit vermutet, wenn mindestens drei der folgenden fünf Merkmale vorliegen:

  • Die Person beschäftigt im Zusammenhang mit Ihrer Tätigkeit regelmäßig keinen versicherungspflichtigen Arbeitnehmer, dessen Arbeitsentgelt aus diesem Beschäftigungsverhältnis regelmäßig im Monat 400,-- € übersteigt.
  • Sie ist auf Dauer und im Wesentlichen nur für einen Auftraggeber tätig.
  • Ihr Auftraggeber oder ein vergleichbarer Auftraggeber lässt entsprechende Tätigkeiten regelmäßig durch von ihm beschäftigte Arbeitnehmer verrichten.
  • Ihre Tätigkeit lässt typische Merkmale unternehmerischen Handelns nicht erkennen.
  • Ihre Tätigkeit entspricht dem äußeren Erscheinungsbild nach der Tätigkeit, die sie für denselben Auftraggeber zuvor auf Grund eines Beschäftigungsverhältnisses ausgeübt hatte.

Der Betroffene bzw. der Auftraggeber hat die Möglichkeit, diese Vermutung zu widerlegen. Dabei können sämtliche Tatsachen angeführt werden, die belegen können, dass die Tätigkeit doch auf selbständiger Basis ausgeübt wird. Gelingt dies nicht, wird der Erwerbstätige in allen Zweigen der Sozialversicherung versicherungspflichtig und der Auftraggeber hat die Sozialversicherungsbeiträge zur Hälfte zu bezahlen.

In Zweifelsfällen können Auftraggeber und Auftragnehmer bei der BfA eine Entscheidung beantragen, ob eine Beschäftigung im sozialversicherungsrechtlichen Sinne (Scheinselbständigkeit) vorliegt.

 

T

U

V

Verbindlichkeiten

Unter Verbindlichkeiten versteht man kurzfristige Bankverbindlichkeiten oder Bankdarlehen sowie. Verpflichtungen gegenüber Dritten (Lieferanten etc.), die eindeutig feststehen. Sie werden in der Bilanz den Passiva zugeordnet.

W

Werkverträge

Ein Werkvertrag wird abgeschlossen, wenn der Auftragnehmer von der Universität verpflichtet werden soll, ein genau bezeichnetes Arbeitsergebnis selbständig, eigenverantwortlich und unter Einsatz eigener Arbeitsmittel / Fachkenntnisse herbeizuführen. Werkverträge mit Universitätsbediensteten sind grundsätzlich ausgeschlossen.

Bitte beachten:

  • Es ist zu prüfen, ob Scheinselbständigkeit vorliegt.
  • Das genau bezeichnete Arbeitsergebnis ist spätestens bis zu einem fest vereinbarten Ablieferungsdatum zu erbringen.
  • Der Auftragnehmer erhält eine vertraglich vereinbarte Gesamtvergütung, mit der alle etwaigen Nebenkosten abgegolten sind.
  • Es können Teilvergütungen vereinbart werden, für die jeweils Ablieferungsdatum und Einzelleistungen festgelegt sein müssen.
  • Für den Abschluss eines Werkvertrages ist ausschließlich der Vordruck Werkvertrag zu verwenden.
  • Zusätzlich zum eigentlichen Vertrag ist die Erklärung zum Werkvertrag auszufüllen.
  • Der Werkvertrag  und die Erklärung zum Werkvertrag sind drei Wochen vor Beginn der Tätigkeit einzureichen.
  • Von Seiten der Universität unterschreibt der Leiter der Universitätseinrichtung den Werkvertrag. Das ausgefüllte und von beiden Vertragsparteien unterschriebene Formular wird dann mit der Auszahlungsanordnung über die Vergütung an die Abteilung Finanzen und Steuern gesandt.
  • Abschlagszahlungen auf die Vergütung sind nur möglich, wenn Einzelleistungen mit Teilvergütungen vereinbart wurden.
  • Hat der Auftragnehmer seinen Wohnsitz im Ausland, so fallen zusätzlich 19 % Umsatzsteuer an.

X

Y

Z

 

 

geändert am 05. September 2013  E-Mail: Webmasterzvgz@uni-frankfurt.de

|

| Zur Navigationshilfe
empty

Seitenabschlussleiste


Druckversion: 05. September 2013, 09:15
http://www.uni-frankfurt.de/org/ltg/praes/pr_k/service/rewe/glossar.html