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1. allgemeine Informationen:

1. 1. spezifische Beratung und Informationen 
1. 1. 1. Behindertenbeauftragte der Goethe-Universität
1. 1. 1. 1. Nachteilsausgleich in Studien- und Prüfungsordnungen
1. 1. 2. Interessengemeinschaft behinderter Studierender (IbS)
1. 1. 3. "Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung des Deutschen Studentenwerks (DSW)"
1. 1. 4. Verwendung von Hilfsmitteln

1. 2. Wohnen als Studierende/r
1. 2. 1. freier Wohnungsmarkt/Wohnungsamt
1. 2. 2. Studentenwohnheime

1. 3. Studienfinanzierung
1. 3. 1. Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG)
1. 3. 2. Sozialgesetzgebung
1. 3. 3. sonstige Fördermöglichkeiten

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Behindertenbeauftragte der Goethe-Universität

Da sich im Rahmen dieser elektronischen Dokumentation sicherlich keine umfassende Lösung für sämtliche Fragen bietet, gibt es an der Johann Wolfgang Goethe-Universität zwei Beauftragte für Behindertenfragen. Sie helfen Ihnen bei der Klärung wichtiger studienrelevanter Fragen.

Frau Dipl.-Ing., M.Sc. Bärbel Kupfer ist Ihre Ansprechpartnerin für Fragen, die den baulichen bzw. technischen Bereich betreffen. Dies könnte zum Beispiel der Fall sein, wenn in einem universitären Gebäude die Beleuchtung für Sie nicht ausreichend wäre, oder an einer Tür ein Knauf zum Zuziehen der Tür nachgerüstet werden müsste.

Bärbel Kupfer
(Dipl.-Ing. Architektin AKH/BDB, M.Sc.)
kupfer@em.uni-frankfurt.de

Frau Dorothee Müller ist Ihre Ansprechpartnerin für Fragen, die den Lehr- und Lernbetrieb betreffen (z.B. Prüfungsmodifikationen), sowie die persönliche soziale Situation. Hier erhalten behinderte Studierende und Studieninteressierte Beratung auch bereits im Vorfeld der Aufnahme eines Studiums. Dies ist sinnvoll, da die Antragsverfahren gelegentlich zeitaufwändig und langwierig sein können. Frau Müller vermittelt Ihnen gegebenenfalls auch den Kontakt zu den zuständigen Kostenträgern für behinderungsbedingte Maßnahmen (Assistenz, Pflege, Hilfsmittel etc.). Sie informiert Sie bei Bedarf auch über die geeigneten Ansprechpartner innerhalb der Universität bei Fragen in den unterschiedlichsten Bereichen.

Dipl.Päd. Dorothee Müller
Bockenheimer Landstraße 133 (Neue Mensa),
Erdgeschoss, Zi. 3
Telefonische Anmeldung empfohlen: 069/798.25053
E-mail: D.Mueller@em.uni-frankfurt.de

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Nachteilsausgleich in Studien- und Prüfungsordnungen

Nach dem Hochschulrahmengesetz und den entsprechenden Hochschulgesetzen der Länder wird angestrebt, die besonderen Bedürfnisse behinderter und chronisch kranker Studierender zu berücksichtigen. Die Gestaltung der Studien- und Prüfungsordnungen wurde daher so gewählt, dass behinderten und chronisch kranken Studierenden modifizierbare Bedingungen geboten werden können. Es soll damit die größtmögliche Chancengleichheit gegenüber nicht-behinderten Studierenden durch eine individuell angemessene und anpassbare Studien- und Prüfungssituation geschaffen werden.

Nicht alle Prüfungsämter der Goethe-Universität verwenden das Formblatt "Antrag auf Nachteilsausgleich". Falls Sie einen Antrag auf Nachteilsausgleich stellen möchten, erkundigen Sie sich bei dem für Sie zuständigen Prüfungsamt über die dort erwarteten Modalitäten. Bei der Suche nach den für Sie geeigneten Prüfungsmodifikationen können Sie selbstverständlich auch die Beratung der Beauftragten für Behindertenfragen in Anspruch nehmen.

Zu beantragende Modifikationen könnten u.a. die folgenden sein:
l Schriftliche Ergänzungen zu mündlichen Prüfungen (für Hörbehinderte, für Sprachbehinderte)
l Zeitverlängerungen für Hausarbeiten oder Klausuren
l Abänderungen von Praktikumsbestimmungen

Es ist sinnvoll, sich frühzeitig mit dem Prüfer/der Prüferin und dem zuständigen Prüfungsamt in Verbindung zu setzen.

Auf der Internetseite des Deutschen Studentenwerk, Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung (http://www.studentenwerke.de/main/default.asp?id=06100) finden Sie auch Informationen zum Nachteilsausgleich bei Prüfungen etc..

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Interessengemeinschaft behinderter Studierender (IbS)

Informationen über Schwierigkeiten oder Problemlösungen für behinderte Studierende können Sie auch über das Autonome Behindertenreferat/Interessengemeinschaft behinderter Studierender erfragen. Eine Gruppe behinderter Studierender trifft sich regelmäßig im Behindertenruheraum. Die aktuellen Zeiten der Treffen sind den Hinweisen an der Raumtür zu entnehmen oder lassen sich per E-Mail (ibs@uni-frankfurt.de) erfragen. Umfangreiche Informationen der IbS finden Sie auch auf der Internetseite http://www.uni-frankfurt.de/org/stud_sch/ibs/index.html 

Interessengemeinschaft behinderter Studierender (IbS)
Autonomes Behindertenreferat
Behindertenruheraum, Zi. 135, 1.OG (Neue Mensa)
Tel. 069/798.22989

ibs@uni-frankfurt.de 

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"Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung des Deutschen Studentenwerks (DSW)"

Die Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung des Deutschen Studentenwerks (DSW) in Berlin veranstaltet u.a. regelmäßig Informationsseminare für behinderte und chronisch kranke Studieninteressierte, Studienanfänger/innen bzw. Hochschulabsolventen. Bei der Beratungsstelle ist zudem die Informationsbroschüre "Studium und Behinderung" erhältlich. Wenn Sie spezielle Probleme haben und die oben genannten Stellen Ihnen im Einzelfall nicht weiterhelfen konnten, können Sie sich auch direkt an die Beratungsstelle in Berlin wenden.

Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung des Deutschen Studentenwerks

Monbijouplatz 11
101 78 Berlin
Tel. 030/ 29 77 27-64
Fax 030/ 29 77 27-69
E-Mail: studium-behinderung@studentenwerke.de 

Auf der Internetseite des Deutschen Studentenwerk, Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung
http://www.studentenwerke.de/main/default.asp?id=06100 finden Sie auch umfangreiche Informationen zu beispielsweise Finanzierungsmöglichkeiten technischer und personeller Hilfen, Nachteilsausgleich bei Prüfungen und Veranstaltungstermine des DSW, der Studentenwerke und anderer Organisationen.

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Verwendung von Hilfsmitteln

Falls Sie auf die Verwendung von bestimmten Hilfsmitteln angewiesen sind, die für den Außenstehenden nicht sofort als solche erkennbar sind, sollten Sie vor Veranstaltungsbeginn die/den Lehrende/n darauf hinweisen. Es könnte andernfalls zu unerfreulichen Zwischenfällen kommen, wenn der/die Veranstalter/in beispielsweise befürchten würde, dass ihm/ihr durch ein von Ihnen verwendetes Aufnahmegerät später Nachteile entstehen könnten. Auch wenn Sie, um Tafelaufschriften etc. in der Ferne visuell wahrnehmen zu können ein Monokular oder Binokular benutzen, sollten Sie die/den Lehrenden zuvor darauf hinweisen. Sie können auf diese Weise Missverständnisse bereits im Vorfeld verhindern.

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Freier Wohnungsmarkt/Wohnungsamt

Neben der Unterkunftssuche auf dem freien Wohnungsmarkt empfiehlt sich die Anfrage beim Wohnungsamt der Stadt Frankfurt und hier speziell bei der Abteilung "Wohnungsberatung für behinderte Menschen und Senioren".

Amt für Wohnungswesen

Frau Poggemeyer
Adickesallee 67-69
60322 Frankfurt
Telefon: 069/212-40094

E-Mail: seniorenangebot@stadt-frankfurt.de 

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Studentenwohnheime

Das Studentenwerk Frankfurt am Main verwaltet eine große Anzahl von Wohnheimplätzen, von denen einige auch auf die Bedürfnisse mobilitätsbehinderter Studierender angepasst sind. Sie werden bevorzugt an behinderte Studierende vergeben. Eine frühzeitige Antragstellung ist unbedingt zu empfehlen.

Studentenwerk Frankfurt am Main
Abt. Studentenhäuser und Wohnheime
Sozialzentrum/NM 3.OG
Abteilungsleiter: Herr Zoller
Tel.: 069/798.23020

Es gibt andere Institutionen, die ebenfalls Wohnheimplätze für Studierende anbieten. Die Anschriften dieser Institutionen sind beim Studentenwerk zu erfragen oder direkt über Internet:
http://www.uni-frankfurt.de/studium/frankfurt/wohnen/index.html 

abzurufen. Die Wohnheimabteilung des Studentenwerks informiert zusätzlich über private Zimmer- und Wohnungsangebote. Diese können an den Aushängen im 3.OG/Neue Mensa eingesehen werden.

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Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG)

Ausbildungsförderung nach dem Bundesausbildungsrderungsgesetz (BAföG) steht auch bei behinderten Studierenden an wichtiger Stelle unter den möglichen finanziellen Unterstützungen. Nur in seltenen Fällen finanzieren andere Kostenträger den Unterhalt während eines Studiums. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn die Behinderung Folge eines Impfschadens, eines Arbeitsunfalls oder eines Unfalls beim Besuch von Kinderhort oder Schule ist.

Das BAföG berücksichtigt eine Behinderung bei der Ermittlung des anzurechnenden Einkommens der Eltern bzw. des Ehegatten. Dies kann sich durch einen Antrag auf einen zusätzlichen Härtefreibetrag verringern, so dass ein Anspruch auf BAföG-Leistungen sich vergrößert oder überhaupt erst gegeben ist.

Behinderte Auszubildende bekommen zudem gegebenenfalls einen zusätzlichen Vermögensfreibetrag angerechnet.

In bestimmten Situationen kann eine Studienförderung über Bafög auch erfolgen, obwohl die Altersgrenze (vollendetes 30. Lebensjahr) bei Studienbeginn überschritten wurde.

Wird auf Grund dem Auftreten einer Behinderung oder chronischen Krankheit während des Studiums ein Fachrichtungswechsel noch nach Beginn des vierten Semesters notwendig (bei "unabweisbarem" Grund), kann das neu begonnene Studium wie ein Erststudium gefördert werden.

Bei Vorliegen einer (anerkannten) Behinderung besteht die Möglichkeit einer späteren Vorlage der Bescheinigung nach § 48 BAföG für eine Förderung ab dem 5. Fachsemester und eine Verlängerung der Förderungszeit über die Förderungshöchstdauer hinaus. Sie müssen allerdings nachweisen, um welchen Zeitraum sich Ihr Studium aufgrund Ihrer Behinderung verlängert hat und dass eine Verhinderung der eingetretenen Verzögerung nicht möglich und nicht zumutbar gewesen ist. Die wegen einer Behinderung über die Förderungshöchstdauer hinaus gezahlte Ausbildungsförderung wird in voller Höhe als Zuschuss gewährt.

Ehemalige BAföG-Empfänger/innen können die Berücksichtigung behinderungsbedingter Aufwendungen beim Bundesverwaltungsamt beantragen. Hierdurch erhöht sich die Einkommensgrenze, ab der erst die Darlehensrückzahlung gefordert wird.

Studentenwerk Frankfurt am Main
Amt für Ausbildungsförderung (BAföG-Amt); 4.OG; Zi. 413-420
Sprechstunden:

Mo., Di., Fr. 10:00 Uhr-12:00 Uhr, Mo.-Do. 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr

Anrufe bitte in der Zeit von 8.00h-10.00h täglich (069-79823010)

Auf der Internetseite des Deutschen Studentenwerk, Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung
http://www.studentenwerke.de/main/default.asp?id=06100 finden Sie detailliertere und weitergehende Informationen zu Finanzierungsmöglichkeiten etc..

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1. 3. 2.

Sozialgesetzgebung

Behinderte Studierende benötigen häufig aufgrund ihrer individuellen Situation finanzielle Unterstützung, die von BAföG-Leistungen nicht abgedeckt werden können. Das Deutsche Studentenwerk , Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung bietet auf der Internetseite http://www.studentenwerke.de/main/default.asp?id=06100 unter anderem auch Informationen zu der seit 1.1.2005 veränderten Sozialgesetzgebung. Behandelt werden die Themen "Finanzierung des ausbildungsgeprägten Unterhalts", "... der behinderungsbedingten Mehrbedarfe...", "... von Pflege und Assistenz" und "Finanzierung der medizinischen Versorgung".

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geändert am 19. Dezember 2011  E-Mail: WebmasterD.Mueller@em.uni-frankfurt.de

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Druckversion: 19. Dezember 2011, 14:09
http://www.uni-frankfurt.de/org/ltg/praes/pr_k/service/ssc/studmitbehinderung/studienfuehrer/punkt1.html