FAQ für Lehrende

Unter welchen Voraussetzungen können Studierende an Lehrveranstaltungen in Präsenz teilnehmen?
An der Goethe-Universität gelten die 3G-Regeln. Das bedeutet, Studierende müssen einen Negativnachweis erbringen, um Zugang zu Lehrveranstaltungen in Präsenz zu erhalten: Vorzuweisen ist damit entweder

  • ein Nachweis, dass man gegen Covid-19 geimpft wurde (mit einem oder mehreren vom Paul-Ehrlich-Institutgenannten Impfstoffen, https://tinyurl.com/cn565rn6),
  • ein Nachweis der Genesung von einer Covid-19-Erkrankung (Labordiagnostik mittels eines PCR- oder PoC-PCR-Tests) oder

ein tagesaktueller negativer Antigentest (Selbsttests sind nicht zulässig) bzw. ein Testnachweis aufgrund einer maximal 48 Stunden zurückliegenden PCR- oder PoC-PCR-Testung.


Gelten die 3G-Regeln nur für die Lehrveranstaltungen oder allgemein für den Zutritt zu Uni-Gebäuden?
Die 3G-Regeln kommen für Studierende überall auf den Universitätsstandorten am Riedberg, Westend und in Bockenheim/Ginnheim zur Geltung. Ausnahme: In den Gebäuden des Universitätsklinikums am Medizincampus in Niederrad wird die 2G-Regel (geimpft oder genesen) gelten, auch zum Schutz der dortigen Patienten. Diese Regelung basiert auf einem Beschluss des Universitätsklinikums und dessen Hausrecht, nicht auf einer verschärften Regelung seitens der Goethe-Universität.
Beschäftigte der Goethe-Universität sind aus arbeitsrechtlichen Gründen von der Negativnachweispflicht befreit. Auch können für einen Teil der Beschäftigte der Goethe-Universität am Campus Niederrad andere Regelungen gemäß Hausrecht des KGU gelten.


Wie alt darf ein Coronatest, welchen nicht geimpfte bzw. nicht genesene Studierende vor Betreten der Veranstaltungsgebäude vorzeigen müssen, maximal sein?
Der Antigentest muss tagesaktuell, also bei der Nutzung von Angeboten nicht älter als 24 Stunden, sein. Der PCR- oder PoC-PCR-Test darf nicht älter als 48 Stunden sein.


Wie werden die 3G-Regeln an der Goethe-Universität kontrolliert?
Die Kontrolle der Impf-, der Genesenen- sowie der tagesaktuellen Negativnachweise der Studierenden findet an den zentralen Gebäudeeingängen in Stichproben statt. Dort wird auch die Zugehörigkeit zur Goethe-Universität überprüft (Vorlage der Goethe-Card). Auch Beschäftige und Lehrende müssen sich mit der Goethe-Card ans Angehörige der Universität ausweisen.
In Gebäuden mit nur wenigen Lehrräumen oder nur einzelnen Veranstaltungen finden keine zentralen Kontrollen statt, in diesen Fällen sind die Veranstalter*innen für die Kontrolle verantwortlich.
Diese gilt auch für Veranstaltungen am Wochenende mit max. 35 Teilnehmenden. Bei Veranstaltungen mit mehr als 35 Teilnehmenden müssen sich die Veranstalter*innen an CAMPUSERVICE wenden und bekommen dann einen Kontrolldienst gestellt.


Darf ich in meiner Lehrveranstaltung den Negativnachweis von Studierenden kontrollieren?
Bis zum 18.10.2021 finden Einlasskontrollen und die Kontrolle der Negativnachweise noch nicht zentral an den Gebäudeeingängen statt. Daher müssen in diesem Zeitraum die Veranstalter*innen diese für Ihre Veranstaltungen eigenverantwortlich durchführen.
Ab dem 18.10.2021 finden an den Eingängen fast aller Gebäuden (Mo-Fr 8:00 – 20:00 Uhr) mit Lehrbetrieb, Kontrollen statt. Die Veranstaltungsleitungen sind ab dann nicht mehr verpflichtet die Kontrolle selbst durchzuführen.
Sollten Sie darüber hinaus beabsichtigen den 3G Status der Studierenden ihrer Veranstaltung zusätzlich prüfen zu wollen, so ist ihnen dieses auf Grundlage der Hausordnung der Goethe-Universität gestattet. Es sollten dann aber ausnahmslos alle Teilnehmer*innen der Lehrveranstaltung kontrollieren werden; eine stichprobenartige Prüfung ist nicht opportun, da dies womöglich fehlgedeutet werden könnte.


Darf ich in meiner Lehrveranstaltung selbst auf die Einhaltung der 2G-Regeln bestehen?
Lehrende dürfen nicht eigenmächtig als Teilnahmevoraussetzung für ihre Lehrveranstaltung die Einhaltung der 2G-Regeln von den Studierenden einfordern. (Zu beachten ist die Regelung für die Gebäude des Universitätsklinikums am Medizincampus in Niederrad vgl. oben.)


Wie ist vorzugehen, wenn Studierende nicht über einen Negativnachweis verfügen und/oder sich weigern eine Maske zu tragen?
Die Veranstaltungsleitung verfügt über das Hausrecht und ist befugt bei Zuwiderhandlungen gegen dieses, die betreffenden Personen aus der Veranstaltung entfernen zu lassen.
Sollte Unterstützung benötigt werden, so ist der Sicherheitsdienst ist am schnellsten über die Pforten der Veranstaltungsgebäude zu kontaktieren (Telefonnummern).


Welche Maßnahmen zum Infektionsschutz gelten über die 3G-Regeln hinaus?
Bitte halten Sie die bekannten Hygieneregeln ein wie Abstände, Händewaschen, Niesen in die Armbeuge. Mehr Infos z.B. hier: www.infektionsschutz.de/coronavirus/alltag-in-zeiten-von-corona.html
Die Goethe-Universität wird an vielen zentralen Stellen Desinfektionsspender aufstellen. Ergänzend erfolgt eine an die Coronabedingungen angepasste Wegeführung für den Lehrbetrieb. In den Gebäuden der Goethe-Universität und während der Lehrveranstaltungen wird eine allgemeine Maskenpflicht gelten. Ausnahmen sind nur dort möglich, wo die Abstände entsprechend der RKI-Empfehlungen eingehalten werden können.
Lehrende können Masken nur bei einem Mindestabstand von 4m zum Auditorium abnehmen.
Ausnahmen bei Lehrveranstaltungen sind nur dort möglich, wo die Abstände entsprechend der RKI-Empfehlungen, dauerhaft nach Einnahme eines festen Sitzplatzes, eingehalten werden können.


Gelten Abstandsregeln in den Lehrveranstaltungen?
Die Hochschulleitung möchte möglichst vielen Studierenden die Teilnahme an den Präsenz-Lehrveranstaltungen ermöglichen und die Lehrräume bis zu 100 Prozent nutzen. Es gelten daher die 3G-Zugangsregeln – und zwar ohne Abstandsregeln. Allerdings müssen alle Teilnehmenden eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Sofern die Raumgröße und Teilnehmendenzahl dies möglich machen, kann bei entsprechender Abstandseinhaltung auch auf das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung am Platz verzichtet werden.


Findet eine Erfassung/Speicherung von Personendaten statt und falls ja, wie wird diese geregelt?
Für den Zugang zur Goethe-Universität müssen die Studierenden ihre Zugehörigkeit durch die Goethe-Card und ihren 3G-Status nachweisen. Es findet also eine Überprüfung, aber keine Erfassung oder Speicherung von Personendaten statt.
Bei Lehrveranstaltungen ist eine Kontaktdatenerfassung, zur Nachverfolgung von Infektionsketten, gemäß CoSchuV des Landes Hessen nicht mehr notwendig.


Sind für Lehrveranstaltungen weiterhin Abstands- und Hygienekonzepte zu erstellen und vom Krisenstab freizugeben?
Für die Lehrveranstaltungen werden bis zum 18.10.2021 immer noch genehmigungspflichtige Hygienekonzepte, Vorlagen in der Toolbox, benötigt.
Ab dem 18.10.2021 sind Hygienekonzepte nur noch lehrveranstaltungsübergreifend als Information für Lehrende und Studierende in der Toolbox zu finden. Lehrende senden für entsprechende Lehrveranstaltungen bitte keine Hygienekonzepte zur Prüfung und Freigabe mehr an den Krisenstab.
Für spezielle Lehrveranstaltungstypen: Exkursionen und kleine mündliche Prüfungen bleibt weiterhin die Vorgabe bestehen, dass ein genehmigungspflichtiges Hygienekonzeptes vorliegen muss.


Muss ich von allen Studierenden in jeder Präsenzveranstaltung ein unterschriebenes Unterweisungsdokument einsammeln?
Mit den neuen Regelungen der CoSchuV sind keine Unterweisungsdokumente für jede einzelne Veranstaltung mehr notwendig. Alle Studierenden haben zentral ein Informations- und Unterweisungsdokument erhalten. Mit diesem wurden die Studierenden über die aktuell geltenden Regeln und Vorgaben zum Infektionsschutz an der Goethe-Universität informiert.
Das entsprechende Dokument ist in der Corona-Toolbox hinterlegt, kann dort eingesehen werden und wir in Abhängigkeit zu den sich ändernden Rechtsvorgaben stetig aktualisiert.


Dürfen externe Gäste (z.B. für Gastvorträge in Lehrveranstaltungen) eingeladen werden und wie erhalten diese Zugang zu den Gebäuden?
Der Zugang zu den Gebäuden ist auf den Personenkreis (Mitglieder und Angehörige) der Universität beschränkt, die über eine Goethe-Card, einen Studierendenausweis etc. verfügen. An den Gebäudeeingängen findet eine Kontrolle dieser Ausweise statt.
Personen die nicht im Besitz einer Goethe-Card, eines Studierendenausweises der Goethe-Universität sind, aber aus betrieblichen oder dienstlichen Gründen (Forschung und Lehre oder zur Aufrechterhaltung des technischen Betriebes etc.), die Gebäude betreten müssen, benötigen zusätzlich zum Negativnachweis gemäß §3 CoSchuV auch eine Zutrittsbescheinigung.Eine Vorlage der Zutrittsbescheinigung für z.B. Lehrbeauftragte, Stipendiat*innen, anderweitige Gäste für Lehrveranstaltungen, Hilfskräfte die nicht Studierende der Goethe-Universität sind, Dienstleister etc. finden Sie hier.


Wie teile ich den Studierenden mit, ob eine Lehrveranstaltungen digital, hybrid oder in Präsenz durchgeführt wird?
Informationen über den Modus, in welchem eine Lehrveranstaltung durchgeführt wird, sollen gut ersichtlich im Vorlesungsverzeichnis (https://tinygu.de/vorlesungsverzeichnis) zur Verfügung gestellt werden. Lehrende sind eindringlich gebeten diese Information im Vorlesungsverzeichnis zu vermerken.


Gibt es auf den Campus Möglichkeiten sich impfen bzw. testen zu lassen?
Die Goethe-Universität bietet aktuell in Zusammenarbeit mit der Stadt Termine mit dem Impfmobil auf den Campus für an. Diese Angebote können von allen Studierenden genutzt werden. Insbesondere werden auch internationale Studierende, die sich noch nicht impfen lassen konnten oder deren Impfstoff in der EU nicht anerkannt wird, ermuntert, diese Möglichkeit zu nutzen. Darüber hinaus bietet die Stadt Frankfurt auch weiterhin ein Impfzentrum auf dem Messegelände an, das man ohne Termin und ohne Kosten nutzen kann. Mehr Informationen dazu hier.
Für Personen, die nicht geimpft werden können und/oder für die keine allgemeine Impfempfehlung vorliegt, wird es gemäß Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz vom 10. August 2021 auch weiterhin die Möglichkeit zum kostenlosen Antigen-Schnelltest geben. Die Hochschulleitung erwartet, dass eine entsprechende Regelung des Landes Hessen vor Einführung der kostenpflichtigen Tests veröffentlicht wird. Vorsorglich sei darauf hingewiesen, dass die Goethe-Universität aus ihren Mitteln keine Tests für Studierende finanzieren kann.


Besteht die Pflicht im WiSe 2021/22 ausschließlich Präsenz-Lehrveranstaltungen anzubieten?

Das Dekanat kann den Lehrenden das Format der Lehrveranstaltung nicht vorschreiben, da die Anordnung, Präsenzlehre anzubieten, nur vom Dienstvorgesetzten (Gemäß § 38 Abs. 1 S. 2 HHG ist der Präsident Dienstvorgesetzter des Personals der Hochschule und wird insoweit von der*dem Kanzler*in vertreten) ausgesprochen werden kann.


Sind Studierenden, die einer Risikogruppe (vgl. Risikogruppen lt. RKI) angehören, Alternativangebote zur Verfügung zu stellen?
Studierenden, die nach RKI-Standards zu einer Risikogruppe zählen, können Möglichkeiten gegeben werden, am Lehr- und Prüfungsbetrieb von zuhause aus teilzunehmen. Damit besteht kein Anspruch auf Äquivalenzleistungen, allerdings haben die Studierenden Anspruch auf eine pflichtgemäße Prüfung, ob Äquivalenzleistungen angeboten werden können. Die Vorlage eines ärztlichen Attestes kann eingefordert werden.


Besteht für die Studierenden eine generelle Anwesenheitspflicht in den Lehrveranstaltungen?
Die regelmäßige Teilnahme als Teilnahmenachweis wird im WiSe 2021/22 ausgesetzt, es sei denn, es wird zu Präsenz-Lehrveranstaltungen eine abweichende Regelung getroffen. In virtuellen Lehrveranstaltungen gilt die Aussetzung der Überprüfung der regelmäßigen Teilnahme als Teilnahmenachweis uneingeschränkt. Die regelmäßige Teilnahme kann in der jeweiligen Lehrveranstaltung durch das Erfordernis einer „aktiven Teilnahme“ ersetzt werden. Diese Entscheidungen trifft die oder der Lehrende im Benehmen mit der oder dem Modulverantwortlichen. Sofern Studierende aus persönlichen Gründen (Risikogruppe/Risikohaushalt, Betreuungsverpflichtungen, technische Ausstattung usw.) nicht an allen Sitzungen der Veranstaltung teilnehmen können, sind Lehrende gebeten, entsprechendes Selbstlernmaterial zur Verfügung zu stellen.


Wie ist vorzugehen, wenn die angebotene Lehrveranstaltung überbelegt/überbucht ist?

In §16 Abs. 5 der Rahmenordnung für gestufte und modularisierte Studiengänge an der Goethe-Universität ist die Vorgehensweise entsprechend geregelt. Es besteht die Möglichkeit der Durchführung eines Anmelde- und Auswahlverfahrens.


Können Exkursionen (z.B. Grabungen, Feldaufenthalte etc.) wieder durchgeführt werden?
(Mehrtägige) Exkursionen im In- und Ausland können grundsätzlich durchgeführt werden, allerdings sollte dabei geprüft werden, ob das Studienziel nicht auf andere Weise erreicht werden kann.
Exkursionen in Hochrisiko- oder Virusvariantengebiete können gem. Corona-Schutzverordnung weiterhin nicht durchgeführt werden. Die auch im WiSe 2021/22 bestehenden temporären Änderungen der Rahmenordnung bieten u.a. die Möglichkeit, externe Pflichtpraktika und Exkursionen durch Äquivalenzleistungen zu ersetzen.
Die Veranstaltungsleitungen sind für die regelmäßige Kontrolle der Einstufung des Reisegebietes verantwortlich. Sollte sich bis zum Abreisetag der Status der Zielregion/des Ziellandes ändern, d.h. diese/s als Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet eingestuft werden, ist die Reise/Exkursion abzusagen.


Wie ist mit Studierenden in RMU-Veranstaltungen umzugehen, die nicht über eine Goethe-Card verfügen?
Studierende von kooperierenden Hochschulen (z.B. im RMU-Verbund), die Lehrveranstaltungen an der Goethe-Universität besuchen, benötigen zusätzlich zum Negativnachweis gemäß §3 CoSchuV auch eine Zugangsberechtigung. Diese kann hier heruntergeladen hier werden und ist von den Dekanaten auszustellen. Hierbei ist „Sonstiges“ anzukreuzen.


Welche Regelungen gelten im Hinblick auf die Lehrverpflichtungsverordnung (LVVO)?

Die bisherigen Regelungen gelten weiterhin. Das Lehrdeputat kann im Mittel über drei Studienjahre geleistet werden, im jeweils aktuellen Semester müssen jedoch mindestens 50 Prozent erbracht werden. Digitale Lehre wird wie bisher auf die Lehrverpflichtung angerechnet. Eine Lehrdeputatsanrechnung (§ 2 Abs. 3 Satz 4 LVVO) kann mit bis zu 25% der festgelegten Lehrverpflichtung erfolgen, wenn z.B. die Aufbereitung virtueller Lehre besonders arbeitsintensiv und innovativ ist.


Wohin können sich Lehrende bei Fragen und Unsicherheiten zu Rechten und Pflichten wenden?

Als Ansprechpartner*innen bei Fragen stehen Ihnen zunächst die Kolleg*innen in den Dekanaten zur Verfügung. Bei Unsicherheiten oder Rückfragen bezüglich Rechten und Pflichten von Lehrenden im Hinblick auf die Rückkehr zur Präsenzlehre im WiSe 2021/22 kann jederzeit die zentrale Funktionsadresse lehre-corona@uni-frankfurt.de kontaktiert werden.


Werden die Räume vor und zwischen den Lehrveranstaltungen desinfiziert?
Es finden regelmäßige Reinigungen aller Veranstaltungsräume statt.


Ist die Lüftung in den Lehrräumen auf die Corona-Bedingungen ausgerichtet?

Für alle Lehrveranstaltungen und Räume in denen Lehrveranstaltungen durchgeführt werden besteht gemäß CoSchuV des Landes Hessen ein Lüftungskonzept.
Viele Lehrräume verfügen über leistungsfähige raumlufttechnische Anlagen (RLT-Anlage), die mit Luftfiltern ausgestattet sind und mehrfach pro Stunde die Raumluft austauschen. Lehrräume, die nicht über eine RLT-Anlage verfügen, werden nach Vorgaben regelmäßig manuell gelüftet und zusätzlich mit CO2-Sensoren ausgestattet. Die Sensoren dienen der Überprüfung der Raumluftqualität: Bei Überschreitung des Grenzwertes wird Alarm ausgelöst, woraufhin verpflichtend eine zusätzlich manuelle Lüftung erfolgt.
Räume, die sich weder lüften lassen noch über eine angemessene Luftfilteranlage verfügen, sind im WS 21/22 nicht für den Lehrbetrieb zugelassen.


Was muss ich tun, wenn ich positiv getestet wurde?
Ist das Ergebnis eines Antigen-Tests positiv, sind Sie verpflichtet, unverzüglich eine Testung mittels Nukleinsäurenachweis (z.B. einen PCR-Test) durchführen zu lassen. Dabei ist egal, ob es sich bei dem ersten Test um einen professionell durchgeführten Test oder um einen Test zur Eigenanwendung durch Laien (Selbsttest) handelt. Für die Durchführung des dann notwendigen zweiten Tests wird Ihre (ansonsten vorgeschriebene) Selbstisolierung ausgesetzt; Sie dürfen sich damit auf direktem Weg ohne weitere Kontakte zum vorher vereinbarten Termin in die Arztpraxis oder in das Testcenter begeben.
Wenn bei Ihnen eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 durch einen PCR-Test bestätigt wurde, erhält das Gesundheitsamt vom Labor eine Meldung über das positive Testergebnis. Das Gesundheitsamt ordnet dann eine Isolierung an. Sie sollten aber bereits bei Verdacht auf eine Infektion und während der Wartezeit auf das Testergebnis zu Hause bleiben und Kontakte zu anderen meiden. Je nachdem, wie die Erkrankung an COVID-19 verläuft und unter Berücksichtigung Ihrer häuslichen Situation, erfolgt die Isolierung zu Hause oder im Krankenhaus.
Folgen Sie während der häuslichen Isolierung den Anordnungen des Gesundheitsamtes. Dazu zählt, dass Sie Ihr Zuhause nicht verlassen und keinen Besuch empfangen. Beachten Sie die Empfehlungen Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin.


Wann muss ich als Kontaktperson in Quarantäne?
Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat neue und strengere Vorgaben veröffentlicht, wann man als Kontaktperson zu einer infizierten Person gilt und welche Regeln dann gelten: https://tinyurl.com/harmytcx.


Was passiert mit meiner Lehrveranstaltung, wenn eine/r oder mehrere Teilnehmende positiv auf Covid-19 getestet werden?
Bei Studierenden die an einer Lehrveranstaltung teilgenommen haben und im Nachgang positiv gestattet wurde, wird das jeweilig zuständige Gesundheitsamt die Maßnahmen festlegen. Entweder nur für die einzeln betroffene Person oder für die von ihr angegebene Kontaktgruppe.
Diese hat aber keine direkte Auswirkung auf den Weitergang der Lehrveranstaltung. 


Wer gilt als enge Kontaktperson?
Allgemein gilt, dass man eine Kontaktperson ist, wenn man engen Kontakt mit einem positiv Getesteten (= Fall) im infektiösen Zeitintervall hatte:

Enger Kontakt (<1,5 m, Nahfeld) länger als 10 Minuten ohne adäquaten Schutz (Definition adäquater Schutz: Fall und Kontaktperson tragen durchgehend und korrekt einen Mund-Nasen-Schutz [MNS] oder eine FFP2-Maske).

Gespräch mit der positiv getesteten Person (face-to-face-Kontakt, <1,5 m, unabhängig von der Gesprächsdauer) ohne adäquaten Schutz (s.o.).

Gleichzeitiger Aufenthalt von Kontaktperson und positiv getesteter Person im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole unabhängig vom Abstand für > 10 Minuten, auch wenn durchgehend und korrekt ein MNS oder eine FFP2-Maske getragen wurde.


Ich war vor kurzem im Ausland. Muss ich in Quarantäne, bevor ich an den Präsenzveranstaltungen teilnehmen kann?
An der Goethe-Universität gelten zur Teilnahme an Veranstaltungen für Personen die aus dem Ausland kommen die Bestimmungen gemäß der Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/gesetze-und-verordnungen/guv-19-lp/coronaeinreisev.html).


Sind die Service- und Beratungsstellen für Studierende (z.B. Studienberatung, Studierendensekretariat, Prüfungsämter, International Office, psychologische Beratungsstellen) wieder vor Ort am Campus nutzen?
Die Services werden ab dem Beginn der Vorlesungszeit grundsätzlich wieder vor Ort angeboten. Es wird aber auch weiterhin ein digitales Angebot geben. Studierende sind gebeten, sich im Zweifelsfall jedoch vorab auf den Homepages der jeweiligen Einrichtungen zu informieren. Einen Überblick zu den Beratungs- und Unterstützungsservices für Studierende ist auf folgende Webseite zu finden: https://tinygu.de/beratung-unterstuetzung.


Wo gibt es Aufenthaltsmöglichkeiten für Studierende auf dem Campus?
Die Goethe-Universität wird verschiedene Räume an den Campi zur Verfügung stellen, die sowohl für studentisches Lernen, für die Teilnahme an virtuellen Lehrveranstaltungen sowie für den Aufenthalt zwischen Lehrveranstaltungen genutzt werden können.



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