FAQ für Lehrende

Ich gehöre selbst zur Risikogruppe und fühle mich in der aktuellen Situation unwohl, in Präsenz zu lehren. Kann ich meine Lehrveranstaltung auch digital anbieten bzw. Präsenzlehre verweigern?
Sofern Lehrende nach RKI-Standards zu einer Risikogruppe zählen (vgl. Risikogruppen lt. RKI), kann in Absprache mit dem/der Vorgesetzten, dem Arbeitsschutz sowie bei Bedarf dem Betriebsarzt der Goethe-Universität festgelegt werden, notwendige Schutzmaßnahmen gemäß der Rechtsgrundlage für besonders schutzbedürftige Beschäftigte zu ergreifen. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall zunächst an Ihre*n Vorgesetzte*n und stimmen das weitere Verfahren eng ab.
Dazu ist die Vorlage eines aktuellen ärztlichen Attestes bei der Abteilung Personalservices notwendig. Das ärztliche Attest bescheinigt, dass Sie "eine Person mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf“ sind. Welche Diagnose genau vorliegt, soll nicht angegeben werden. Das Attest wird auch nicht zu den Akten genommen. Weitere Hinweise zur Vorgehensweise erhalten Sie auf folgender Webseite: https://www.uni-frankfurt.de/87365614/Corona___Hinweise_f%C3%BCr_Besch%C3%A4ftige#risikogruppen
Das Präsidium der Goethe-Universität hat prinzipiell entscheiden, dass digitale Lehre nur in bestimmten Fällen auf die Lehrverpflichtung angerechnet wird (s.u.).


Was passiert, wenn Studierende aufgrund einer Infektion mit dem SARS-CoV2-Virus und/oder der Anordnung von Absonderungs-/Quarantänemaßnahmen durch das Gesundheitsamt nicht an einer angemeldeten Prüfung teilnehmen können? Welche Auswirkungen hat dies auf Bearbeitungsfristen oder Prüfungstermine?
Im Falle einer amtlichen Quarantäneanordnung bzw. einer nachgewiesenen Infektion mit dem SARS-Cov2-Virus ist analog zu einer Krankmeldung und entsprechender Fristverlängerung zu verfahren.
Studierende melden sich bei ihrem zuständigen Prüfungsamt sowie der Veranstaltungsleitung. Insofern eine amtliche Quarantäneanordnung durch das Gesundheitsamt verhängt wurde, ist ein entsprechender Nachweis hierüber vorzulegen. Erfolgt die Anordnung amtlicher Quarantänemaßnahmen verspätet (z.B. Aufgrund der Überbelastung der Gesundheitsämter) ist die nachgewiesene Infektion und/oder notwendige Dauer der Quarantäne durch eine ärztliche Krankschreibung zu bescheinigen. Können Prüfungs- und/oder Abgabetermine nicht wahrgenommen bzw. eingehalten werden, besteht Anspruch auf Teilnahme an einem Nachholtermin bzw. eine Verlängerung der Bearbeitungsfrist über die Dauer der Absonderungsmaßnahme.


Sind Studierenden, die einer Risikogruppe (vgl. Risikogruppen lt. RKI) angehören, Alternativangebote zur Verfügung zu stellen?
Studierenden, die nach RKI-Standards zu einer Risikogruppe zählen, können Möglichkeiten gegeben werden, am Lehr- und Prüfungsbetrieb von zuhause aus teilzunehmen. Damit besteht kein Anspruch auf Äquivalenzleistungen, allerdings haben die Studierenden Anspruch auf eine pflichtgemäße Prüfung, ob Äquivalenzleistungen angeboten werden können. Die Vorlage eines ärztlichen Attestes kann eingefordert werden.


Wie können Studierende mit minderjährigen Kindern unterstützt werden, wenn deren Kinderbetreuungseinrichtungen geschlossen sind?
Studierenden, die nachweislich durch geschlossen Kinderbetreuungseinrichtung ihre minderjährigen Kinder zu Hause betreuen müssen, können Möglichkeiten gegeben werden, am Lehr- und Prüfungsbetrieb von zuhause aus teilzunehmen, etwa durch den großzügigen Einsatz von Äquivalenzleistungen. Damit besteht kein Anspruch auf Äquivalenzleistungen, allerdings haben Studierende Anspruch auf eine pflichtgemäße Prüfung, ob Äquivalenzleistungen angeboten werden können. Die Vorlage eines Nachweises der geschlossenen Kinderbetreuungseinrichtung kann eingefordert werden. Die Lehrenden sind gebeten, unbürokratisch zu verfahren.


Wo kann ich mich impfen lassen? Bietet die Goethe-Universität Schutzimpfungen gegen das Corona-Virus für Studierende und Mitarbeiter*innen an?
Auf Basis der aktuellen Nachfrage werden weiterhin regelmäßig Impftermine an den Campus-Standorten Westend, Riedberg und Niederrad angeboten:

  • Campus Westend: Theodor-W.-Adorno-Platz, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften (RuW) Gebäude, Erdgeschoss, Raumnummer 214 (Sprechzimmer Betriebsarzt)
  • Campus Riedberg: Max-von-Laue-Straße 9, Biozentrum Gebäude N100, Erdgeschoss, Raumnummer 0.24 (Sprechzimmer Betriebsarzt)
  • Campus Niederrad: Uniklinik Gebäude 9B, 2 Stock, Poliklinik des Instituts für Arbeitsmedizin

Impfungen an den Standorten Westend und Riedberg finden ausschließlich zu den auf dem Online-Terminportal angegebenen Zeiten statt.

Es wird um vorherige Anmeldung über das Online-Terminportal gebeten: https://goethe-termine.as.me/


Wohin können sich Lehrende bei Fragen und Unsicherheiten zu Rechten und Pflichten wenden?
Als Ansprechpartner*innen bei Fragen stehen Ihnen zunächst die Kolleg*innen in den Dekanaten zur Verfügung. Bei Unsicherheiten oder Rückfragen bezüglich Rechten und Pflichten von Lehrenden im Hinblick auf die Rückkehr zur Präsenzlehre im SoSe 22 kann jederzeit die zentrale Funktionsadresse lehre-corona@uni-frankfurt.de kontaktiert werden.


Was muss ich tun, wenn ich positiv getestet wurde?
Nach einem positiven Leien-Selbsttest besteht die Verpflichtung das Ergebnis sofort in einem Testzentrum zu bestätigen und sich bei einem weiteren positiven Ergebnis unmittelbar (d.h. ohne Umwege!) in häusliche Kontaktbeschränkung zu begeben. Das Testzentrum meldet das Ergebnis an das zuständige Gesundheitsamt. Zudem ist umgehend Kontakt mit der*dem jeweiligen Vorgesetzten und dem infektionsschutz@uni-frankfurt.de) aufzunehmen. Weitere Informationen finden Sie auf der Informationswebseite für Beschäftigte. Nach Ablauf der Absonderung / Quarantäneanordnung muss durch Vorlage eines negativen Tests sichergestellt werden, dass keine Infektion vorliegt (wahlweise RT-PCR oder Antigen- Test aus einem Testzentrum).


Wann muss ich als Kontaktperson in Quarantäne?
Kontaktpersonen gemäß RKI (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktperson/Management.html;jsessionid=9F2CF1A7E34C10A0BBB4E48D8D451501.internet051?nn=13490888#doc13516162bodyText11 3.1. Definition enger Kontaktpersonen) müssen nicht mehr automatisch in Quarantäne oder sind von der Präsenzarbeit bzw. der Teilnahme an Präsenzveranstaltungen an der Goethe-Universität ausgeschlossen.


Was muss ich machen, wenn eine Person im meinem Haushalt in Quarantäne ist?
Personen in deren Haushalt ein Mitglied einer amtlichen Absonderung / Quarantäne unterliegt dürfen nicht in Präsenz arbeiten. Bitte umgehend Kontakt mit der*dem jeweiligen Vorgesetzten und dem infektionsschutz@uni-frankfurt.de aufzunehmen und den Erfassungsbogen der GU ausfüllen (Informationswebseite für Beschäftigte _Formulare). Nach Ablauf der Absonderung / Quarantäneanordnung muss durch Vorlage eines negativen Tests sichergestellt werden, dass keine Infektion vorliegt (wahlweise RT-PCR oder Antigen- Test aus einem Testzentrum).


Wie gehe ich mit Warnmeldungen der Corona-App um?
Die Corona-App hat ausschließlich informellen Charakter, somit hat eine Warnmeldung keine Auswirkungen auf den dienstlichen Bereich.


Ich war vor kurzem im Ausland. Muss ich in Quarantäne, bevor ich an den Präsenzveranstaltungen teilnehmen kann?
An der Goethe-Universität gelten zur Teilnahme an Veranstaltungen für Personen die aus dem Ausland kommen die Bestimmungen gemäß der Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/gesetze-und-verordnungen/guv-19-lp/coronaeinreisev.html).


Welche Maßnahmen zum Infektionsschutz gelten?
Bitte halten Sie die bekannten Hygieneregeln wie Abstände (wo immer möglich), Händewaschen, Niesen in die Armbeuge ein. Mehr Infos z.B. hier: www.infektionsschutz.de/coronavirus/alltag-in-zeiten-von-corona.html

Für die Beschäftigten der Goethe-Universität und damit auch für Lehrende gilt im Hinblick auf die Änderung des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) und der SARS-CoV-2-Arbeitschutzverordnung (Corona-ArbSchV) mit Wirkung zum 2. April 2022 u.a. die Vorgabe, dass überall dort, wo der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht sicher eingehalten werden kann, eine medizinische Maske (OP-Masken oder Schutzmasken der Standards FFP2, KN95, N95 oder vergleichbar ohne Ausatemventil) getragen werden muss. Dozent*innen / Vortragende dürfen die Maske in (Lehr)Veranstaltungen abnehmen, solange dabei ein dauerhafter Abstand von mindestens 4 m zur ersten Reihe des Auditoriums eingehalten werden kann.

Für Studierende und Besucher*innen der Goethe-Universität entfällt die Maskenpflicht gemäß der Regelungen des IfSG. Die Goethe-Universität appelliert eindringlich an alle Studierenden, Mitarbeiter*innen und Besucher*innen dennoch weiterhin in den Gebäuden eine medizinische Maske zu tragen, um so sich selbst und andere zu schützen.


Kann ich von Studierenden in meinen Lehrveranstaltungen das Tragen eines Mund-Nasenschutzes verlangen?
Nein, da die Maskenpflicht ist zum 2. April 2022 entfallen ist, können Lehrende den Studierenden das Tragen eines Mund-Nasenschutzes nur ausdrücklich zum Schutz der eigenen Gesundheit und der von anderen empfehlen. Studierende können nicht zum Maskentragen verpflichtet werden.


Warum müssen Lehrende in Lehrveranstaltungen weiterhin eine Maske tragen?

Für die Beschäftigten der Goethe-Universität gilt die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV).
Goethe-Universität — Corona - Hinweise für Beschäftige (uni-frankfurt.de)
Lehrenden wird empfohlen, während ihres Vortrages einen Abstand von mindestens 4 m zur ersten Reihe des Auditoriums einzuhalten.


Warum gelten für Lehrende und Studierende unterschiedliche Regelungen? Weshalb werden Studierende und Externe nicht ebenfalls dazu verpflichtet eine medizinische Maske zu tragen?
Nach Änderung des Infektionsschutzgesetztes (IfSG) besteht gemäß CoBa-SchuV die Verpflichtung zum Tragen medizinischer Masken nur noch für die in § 28a Abs. 7 Satz 1 Nr. 1 IfSG genannten Einrichtungen.

Im Sinne der Fürsorgepflicht für ihre Beschäftigten, kann die Goethe-Universität als Arbeitgeberin für ihre Mitarbeiter*innen auf Basis der Corona-ArbschV allerdings weiterhin Regelungen zum Infektionsschutz treffen. Für alle Mitarbeiter*innen gilt daher u.a. weiterhin, dass überall dort, wo der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht sicher eingehalten werden kann, das Tragen einer medizinischen Maske verpflichtend ist.


Gelten auch im SoSe die 3-Regeln an der Goethe-Universität?
Nein, ab dem 02.04.2022 ist der Zugang zu allen Gebäuden der Goethe-Universität wieder ohne Einschränkungen und für alle möglich. Studierende, Beschäftigte und Externe müssen für den Zugang zu den Gebäuden nicht länger einen Nachweis im Sinne der 3G-Regel vorzeigen.

Für die Beschäftigten und Studierenden des FB16 am Campus Niederrad (Bereiche Krankenversorgung, Ambulanzen etc.), gelten die weiterreichenden Regelungen gemäß IfSG und des Universitätsklinikums.


Werden die Räume vor und zwischen den Lehrveranstaltungen desinfiziert?
Es finden regelmäßige Reinigungen aller Veranstaltungsräume statt.


Gelten Abstandsregeln in den Lehrveranstaltungen?
Für die Beschäftigten der Goethe-Universität und damit auch für Lehrende gilt im Hinblick auf die Änderung des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) und der SARS-CoV-2-Arbeitschutzverordnung (Corona-ArbSchV) mit Wirkung zum 2. April 2022 die Vorgabe, dass überall dort, wo der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht sicher eingehalten werden kann, eine medizinische Maske (OP-Masken oder Schutzmasken der Standards FFP2, KN95, N95 oder vergleichbar ohne Ausatemventil) getragen werden muss.


Ist die Lüftung in den Lehrräumen auf die Corona-Bedingungen ausgerichtet?
Für alle Lehrveranstaltungen und Räume in denen Lehrveranstaltungen durchgeführt werden besteht ein Lüftungskonzept.
Viele Lehrräume verfügen über leistungsfähige raumlufttechnische Anlagen (RLT-Anlage), die mit Luftfiltern ausgestattet sind und mehrfach pro Stunde die Raumluft austauschen. Lehrräume, die nicht über eine RLT-Anlage verfügen, müssen gemäß der Vorgaben regelmäßig manuell gelüftet werden (mindestens alle 20 min für mind. 5 min stoßlüften) und zusätzlich sind viele dieser Räumen mit mit CO2-Sensoren ausgestattet. . Die Sensoren dienen der Überprüfung der Raumluftqualität: Bei Überschreitung des Grenzwertes wird Alarm ausgelöst, woraufhin verpflichtend eine zusätzlich manuelle Lüftung erfolgt.


Darf ich in meiner Lehrveranstaltung einen Negativnachweis von Studierenden verlangen/kontrollieren?
Nein, ab dem 2. April 2022 entfallen alle Zugangsbeschränkungen an der Goethe-Universität und damit auch die Negativnachweiskontrollen.


Darf ich in meiner Lehrveranstaltung selbst auf die Einhaltung der 3G-Regeln bestehen und/oder entsprechende Nachweise (ggf. stichprobenartig) kontrollieren?
Lehrende dürfen nicht eigenmächtig als Teilnahmevoraussetzung für ihre Lehrveranstaltung die Einhaltung der 3G-Regeln von den Studierenden einfordern und Studierende dementsprechend auch nicht zur Vorlage von Negativnachweisen sowie Impf- oder Genesenenzertifikaten auffordern.


Was passiert mit meiner Lehrveranstaltung, wenn eine/r oder mehrere Teilnehmende positiv auf Covid-19 getestet werden?
Bei Studierenden die an einer Lehrveranstaltung teilgenommen haben und im Nachgang positiv getestet wurden, wird das jeweilig zuständige Gesundheitsamt die Maßnahmen festlegen: entweder nur für die einzeln betroffene Person oder für die von ihr angegebene Kontaktgruppe.
Diese hat aber keine direkte Auswirkung auf den Weitergang der Lehrveranstaltung. Lehrende können daher ihre Lehrveranstaltung ohne Einschränkungen weiterführen. Im Sinne der Fürsorgepflicht gegenüber den Studierenden ist es aber ratsam diesen mitzuteilen, dass es bei dieser Lehrveranstaltung einen positiven Corona-Fall gegeben hat (ohne die Person/en namentlich zu nennen) und den Studierenden, nahezulegen in den kommenden Tagen auf Symptome zu achten und zum persönlichen und zum Schutze ihres direkten Umfelds einen Laien-Selbsttest zu machen.


Können Exkursionen (z.B. Grabungen, Feldaufenthalte etc.) wieder durchgeführt werden?
(Mehrtägige) Exkursionen im In- und Ausland können grundsätzlich durchgeführt werden, allerdings sollte dabei geprüft werden, ob das Studienziel nicht auf andere Weise erreicht werden kann.
Exkursionen auch mehrtätige und Geländeübungen können wie alle anderen Lehrveranstaltungen stattfinden.
Mehrtägige Exkursionen (Grabungen etc.) ins Ausland sind unter der Auflage wieder möglich, dass für das Reiseziel keine Warnung des Auswärtigen Amt vorliegt bzw. das Gebiet durch das Robert-Koch-Institut als Virusvarianten-Gebiete ausgewiesen ist. Die Veranstaltungs- bzw. Exkursionsleitung ist für die regelmäßige Kontrolle der Einstufung des Reisegebietes verantwortlich. Sollte sich bis zum Abreisetag der Status ändern, d.h. das Zielland oder auf der Reise dorthin zu passierende Transitländer durch das Auswärtige Amt bzw. das RKI zum Virusvariantengebiet erklärt werden bzw. eine entsprechende Reisewarnung bestehen, so ist die Reise/Exkursion abzusagen.


Dürfen externe Gäste (z.B. für Gastvorträge in Lehrveranstaltungen) eingeladen werden und wie erhalten diese Zugang zu den Gebäuden?
Es gibt keine Zugangsbeschränkungen mehr für die Gebäude der Goethe-Universität. Auch externe Gäste können die Räumlichkeiten ohne Einschränkung betreten.


Besteht für die Studierenden eine generelle Anwesenheitspflicht in den Lehrveranstaltungen?
Die regelmäßige Teilnahme als Teilnahmenachweis wird im SoSe 22 ausgesetzt, es sei denn, es wird zu Präsenz-Lehrveranstaltungen eine abweichende Regelung getroffen. In virtuellen Lehrveranstaltungen gilt die Aussetzung der Überprüfung der regelmäßigen Teilnahme als Teilnahmenachweis uneingeschränkt. Die regelmäßige Teilnahme kann in der jeweiligen Lehrveranstaltung durch das Erfordernis einer „aktiven Teilnahme“ ersetzt werden. Diese Entscheidungen trifft die oder der Lehrende im Benehmen mit der oder dem Modulverantwortlichen. Sofern Studierende aus persönlichen Gründen (Risikogruppe/Risikohaushalt, Betreuungsverpflichtungen, technische Ausstattung usw.) nicht an allen Sitzungen der Veranstaltung teilnehmen können, sind Lehrende gebeten, entsprechendes Selbstlernmaterial zur Verfügung zu stellen.


Wie ist vorzugehen, wenn die angebotene Lehrveranstaltung überbelegt/überbucht ist?
In §16 Abs. 5 der Rahmenordnung für gestufte und modularisierte Studiengänge an der Goethe-Universität ist die Vorgehensweise entsprechend geregelt. Es besteht die Möglichkeit der Durchführung eines Anmelde- und Auswahlverfahrens.


Welche Regelungen gelten im Hinblick auf die Lehrverpflichtungsverordnung (LVVO)?
Die bisherigen Regelungen gelten weiterhin. Das Lehrdeputat kann im Mittel über drei Studienjahre geleistet werden, im jeweils aktuellen Semester müssen jedoch mindestens 50 Prozent erbracht werden. Digitale Lehre wird wie bisher auf die Lehrverpflichtung angerechnet. Für die Erstellung und Betreuung von E-Learning-Angeboten kann eine Anrechnung im Umfang von bis zu 25% auf die festgelegte Lehrverpflichtung erfolgen (§ 2 Abs. 3 Satz 4 LVVO). Dies gilt aber nur in dem Fall, in dem die Aufbereitung besonders arbeitsintensiv und innovativ ist und über mehrere Lehrveranstaltungen hinweg Wirkung entfaltet. Entsprechende Absprachen werden gemäß § 51 Abs. 4 S. 3, 4 HessHG mit den Studiendekan*innen der Fachbereiche getroffen. Eine Lehrdeputatsanrechnung ist von einer Lehrdeputatsreduktion zu unterscheiden.


Besteht die Pflicht im SoSe 2022 ausschließlich Präsenz-Lehrveranstaltungen anzubieten?
Die*der Dekan*in wirkt unbeschadet der Aufgaben der*des Präsident*in darauf hin, dass die zur Lehre verpflichteten Personen ihre Lehr- und Prüfungsverpflichtungen ordnungsgemäß erfüllen. Ihr oder ihm steht insoweit ein Weisungsrecht zu. Eine Weisung ist lt. HHG auch seitens des Präsidenten möglich (§ 44 Abs. 1 S. 3 HessHG).

Das Präsidium hat beschlossen, dass rein digitale Lehrangebote nur in folgenden Ausnahmefällen auf die Lehrverpflichtung anrechenbar sind:

  • Durchführung von Lehrveranstaltungen im Rahmen von internationalen und nationalen Kooperationen mit ande-ren Universitäten, z.B. im Rahmen des virtual exchange;
  • Durchführung von Lehrveranstaltungen im Rahmen eines entsprechend bewilligten Förderprojekts in der Lehre;
  • Durchführung von fachspezifischen Formaten und Ausnahmen, die im Benehmen mit den Studiendekan*innen bzw. Studiengangsverantwortlichen angeboten werden können. Der Aspekt der Studierbarkeit kann an dieser Stelle Berücksichtigung finden (z.B. Lehramt).

Aus Gründen der Studierbarkeit sollen diese Lehrangebote analog zu Blockkursen außerhalb der Kernzeiten (oder asynchron) stattfinden. Insbesondere bei Pflichtlehrveranstaltungen ist auf Überschneidungsfreiheit zu achten.

Hybride Lehrangebote: Sofern in Lehrveranstaltungen ergänzend zur Präsenz simultane digitale Lehre erfolgt, wird diese genauso angerechnet wie Präsenzlehre. Davon ausgenommen sind jene Lehrangebote, die auf eine Durchführung und Teilnahme der Studierenden vor Ort bezogen sind. Maßgebend sind die Informationen aus den Studien- und Prüfungsordnungen.


Gibt es Möglichkeiten für Studierende, vom Campus aus an digitalen Lehrveranstaltungen teilzunehmen?
Um beispielsweise virtuelle Lehrveranstaltungen auch vom Campus aus verfolgen zu können, werden an allen Campusstandorten (Campus Westend, Campus Riedberg, Campus Bockenheim) weiterhin Arbeitsräume für Studierende zur Verfügung gestellt.

Diese Arbeitsplätze sind im elektronischen Vorlesungsverzeichnis (LSF) zu finden: Unter "Suche nach Veranstaltungen" muss im Feld "Titel der Veranstaltung" "studentische Arbeitsplätze" eingegeben werden. Mit dem HRZ-Account kann das WAN-Netz der Uni kostenlos genutzt werden: https://www.rz.uni-frankfurt.de/50948965/WLAN


Sind die Service- und Beratungsstellen für Studierende (z.B. Studienberatung, Studierendensekretariat, Prüfungsämter, International Office, psychologische Beratungsstellen) wieder vor Ort am Campus verfügbar?
Die Services werden ab dem Beginn der Vorlesungszeit grundsätzlich wieder vor Ort angeboten. Es wird aber auch weiterhin ein digitales Angebot geben. Studierende sind gebeten, sich im Zweifelsfall jedoch vorab auf den Homepages der jeweiligen Einrichtungen zu informieren. Einen Überblick zu den Beratungs- und Unterstützungsservices für Studierende ist auf folgende Webseite zu finden: https://tinygu.de/beratung-unterstuetzung.


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