Konzertreihe: Im Dialog mit musikalischer Vielfalt

Das Projekt „Konzertreihe: Im Dialog mit Musikalischer Vielfalt“ soll die musikalische Vielfalt in Frankfurt am Main und im Rhein-Main-Gebiet unterstreichen und dies an der Goethe-Universität demonstrieren. Zum einen werden dem Publikum unterschiedliche musikalische Kulturen und ihre Träger*innen vorgestellt, zum anderen werden die Musiker*innen mit dem Institut für Musikwissenschaft vernetzt. Diese Begegnung ermöglicht den Studierenden, sich der emischen Sicht der Musiker*innen anzunähern und könnte sie so zu neuen Ideen, Forschungsfragen sowie Forschungsprojekten inspirieren.

Das Projekt wird durch das QSL-Studienkommissionsmittel des Fachbereichs 09 finanziert.

Folgende Termine werden zur Zeit ins Auge gefasst:

Do., 20.01.2022: Schwerpunkt: indische klassische Musik, Trio „Indrajala Classical“: Ashok Nair (Sitar), Praveen Sarangan (karnatischen Geige) & Ismael Rodriguèz (Tabla)

Do., 03.02.2022: Schwerpunkt: afghanische klassische Musik: Ustad Gholam Hussain (Robab) & Mirweis Neda (Tabla)

Do., 10.02.2022: Schwerpunkt: arabische klassische Musik: Mustafa Kakour (Oud) & iranische klassische Musik: Mona Mozayyani (Santour)

Do., 17.02.2022: Schwerpunkt: kurdisch-alevitische Musik: Cemîl Qoçgîrî (Tenbûr) & Freunde

Uhrzeit: jeweils 18 Uhr
Ort: Festsaal des Studierendenhauses, Campus Bockenheim
Es gilt die 2G-Plus-Regel. Zutritt haben Geimpfte und Genesene mit einem gültigen negativen Test. Eine Booster-Impfung gilt dabei als negativer Testnachweis.
Eintritt frei

Je nach Entwicklung der pandemischen Lage wird das Hygienekonzept angepasst.

Mehr Infos über die eingeladenen Musiker*innen:

a) Indrajala Classical

Copyright: Herr Ashok Nair

Das Trio bestehend aus Ashok Nair an der Sitar, Praveen Sarangan an der karnatischen Geige und Ismael Rodriguèz an den Tabla spielt klassische indische Musik. Hierbei vereinen sie in ihrem Aufeinandertreffen Nord- und Südindische Klassik. Ihr Markenzeichen ist der mitreißende emotionale und auch meditative Ausdruck ihres beeindruckenden Zusammenspiels. Par excellence schaffen es die drei Musiker auch ungeübte Hörer in die märchenhafte Welt der Ragamusik zu versetzen.

b) Cemîl Qoçgîrî


Aufgewachsen in Deutschland begann Cemîl Qoçgîrî sich früh für seine kurdischen und alevitischen Wurzeln zu interessieren; der Beginn einer musikalischen Reise, die bis heute andauert. Einerseits schöpft er aus dem reichhaltigen Fundus der alevitischen Kultur und ihren naturphilosophischen Ansätzen, welche bis heute im kulturellen Mosaik Mesopotamiens lebendig sind, andererseits lässt er sich durch die breite Palette westlicher Klänge inspirieren, die ihn gleichfalls prägten.





c) Ustad Ghulam Hussain und Mirweis Neda

Ustad Ghulam Hussain stammt aus einer berühmten Musikerfamilie aus Kabul, gilt als einer der besten Robab-Spieler der Welt und hat international auf großen Festivals gespielt.

Mirweis Neda wurde als Kind afghanischer Flüchtlinge in Frankfurt geboren und ist ein gefragter Tablaspieler in ganz Deutschland.