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Informationsveranstaltungen

Vor Semesterbeginn findet für unsere Bachelor Studienanfänger/Innen ein Vorkurs und eine Informationsveranstaltung statt, zu der wir Sie herzlich einladen. Nähere Informationen zu den Terminen entnehmen Sie bitte der Einladung.


Studienbeginn, Studiendauer, Studienvoraussetzung

Die Regelstudienzeit beträgt 6 Semester. Die Curricula sind auf den Studienbeginn in einem Wintersemester ausgerichtet. Ein Studienbeginn im Sommersemester ist auch möglich; hierbei sollten Sie die Studienberatung kontaktieren, um ein Einfädeln in das Studium zu erleichtern.

Formale Voraussetzungen für die Aufnahme eines Bachelor-Studiums gibt es - außer der Hochschulzugangsberechtigung - keine. Mathematische Vorkenntnisse, wie sie etwa nur in Leistungskursen an der Oberstufe eines Gymnasiums vermittelt werden, sind nützlich, aber nicht zwingend erforderlich für die Aufnahme des Bachelor-Studiums.


Aufbau des Bachelorstudiengangs

Das Studium gliedert sich in:

  • Pflichtbereich
  • Allgemeine berufliche Veranstaltungen
  • Vertiefungsbereich
  • Anwendungsfachbereich

Die Prüfungen erfolgen studienbegleitend.

Im Pflichtbereich erwerben Sie die nötigen Kenntnisse für eine Beschäftigung mit der Mathematik als Wissenschaft und ihrer Anwendung in der Praxis, insbesondere auch unter Einbeziehung von Computern. Hierzu werden Lehrveranstaltungen in Analysis, linearer Algebra, computerorientierter Mathematik, Algebra, Geometrie, Stochastik, numerischer Mathematik und diskreter Mathematik abgehalten.

In der Vertiefungsphase des Studiums, die im vierten Semester beginnt, werden in selbst gewählten Teilgebieten vertiefende Kenntnisse erworben. Es wird die Fähigkeit erlernt, sich im Berufsleben oder bei anschließenden höheren Qualifikationen selbstständig weitere Kenntnisse und Fertigkeiten anzueignen. In der Vertiefungsphase können Sie Schwerpunkte setzen durch eine Kombination von Modulen, die sich inhaltlich ergänzen. Abgeschlossen wird das Studium mit der Bachelor-Arbeit, in der ein Thema des Spezialisierungsgebietes innerhalb einer vorgegebenen Frist (9 Wochen) unter Anleitung selbstständig nach wissenschaftlichen Methoden zu erarbeiten ist.

In allgemeinen berufsvorbereitenden Veranstaltungen werden Sie über die Fachstudien hinaus für die wissenschaftliche Qualifikation nützliche Fertigkeiten und Kenntnisse erwerben. Hierzu zählen Veranstaltungen zur Kommunikation sowie wahlweise die Übernahme einer Tutoriumsleitung oder das Absolvieren eines Berufspraktikums.

Der Bachelor-Studiengang schließt das Studium eines Anwendungsfachs ein. Die folgenden Anwendungsfächer sind möglich:

  • Betriebswirtschaftslehre
  • Volkswirtschaftslehre
  • Finanzwirtschaft (Finance)
  • Informatik
  • Experimentelle Physik
  • Theoretische Physik
  • Geowissenschaften
  • Biowissenschaften
  • Chemie
  • Meteorologie
Andere Anwendungsfächer können auf Antrag genehmigt werden.

Die derzeitige Fassung der Bachelor-Ordnung finden Sie auf den Seiten des Prüfungsamts für den Bachelor-Master-Studiengang Mathematik.


Profil und Berufsfeldbezug des Bachelorstudiengangs

Im Bachelorstudium erwerben die Studierenden:

  • mathematische Grundkenntnisse in der Reinen und Angewandten Mathematik,
  • die grundlegende Befähigung zu einer wissenschaftlichen Arbeitsweise,
  • Methodenkompetenz auf einem selbstgewählten Bereich der Mathematik,
  • Grundkenntnisse für die Einbeziehung von Computern und elektronischen Medien bei der Umsetzung bzw. Darstellung von Modellierungsschritten,
  • die Befähigung zur Lösung einer umfangreicheren mathematischen Aufgabenstellung in einer Bachelorarbeit,
  • Kommunikationsfähigkeiten

Informationsveranstaltungen


Studienbeginn, Studiendauer, Studienvoraussetzung

Die Regelstudienzeit beträgt 4 Semester. Die Curricula sind auf den Studienbeginn in einem Wintersemester ausgerichtet. Ein Studienbeginn im Sommersemester ist auch möglich; hierbei sollten Sie die Studienberatung kontaktieren, um ein Einfädeln in das Studium zu erleichtern.

Formale Voraussetzung ist ein Bachelor-Abschluss in Mathematik oder ein dem Bachelor Mathematik gleichwertiger Abschluss in einem anderen Studienfach. Gute Kenntnisse der englischen Sprache sind wichtig, denn fast alle Beiträge in der mathematischen Forschung werden in englischer Sprache publiziert.


Aufbau,Profil und Berufsfeldbezug des Masterstudiengangs

Der Masterstudiengang gliedert sich in vier Bereiche:

  • Hauptfach
  • Professionalisierungsbereich
  • Anwendungsfach
  • Masterarbeit

Die Prüfungen erfolgen studienbegleitend.

Im Hauptfachstudium erfolgt eine vertiefte mathematische Ausbildung und eine Schwerpunktbildung in einem Teilbereich der Mathematik.

In der Masterarbeit ist ein Thema des gewählten Schwerpunktbereiches innerhalb einer vorgegebenen Frist (6 Monate) selbständig zu erarbeiten und in einer wissenschaftlichen Standards entsprechenden Form darzustellen.

Im Anwendungsfach findet eine vertiefte Auseinandersetzung in einem Fachgebiet statt, in dem mathematische Methoden eine herausgehobene Stellung einnehmen. Dadurch kann die Spezialisierung im Schwerpunktbereich verstärkt und ergänzt werden. Die folgenden Anwendungsfächer können gewählt werden:

  • Betriebswirtschaftslehre
  • Volkswirtschaftslehre
  • Finanzwirtschaft (Finance)
  • Informatik
  • Experimentelle / Theoretische Physik
  • Geowissenschaften
  • Biowissenschaften
  • Chemie
  • Meteorologie

Weitere Anwendungsfächer können auf Antrag genehmigt werden.

Die derzeitige Fassung der Master-Studienordnung finden Sie auf den Seiten des Prüfungsamts für den Bachelor-Master-Studiengang Mathematik.

Der Professionalisierungsbereich soll bei der Vorbereitung auf eine eigenverantwortliche mathematische Tätigkeit in Wirtschaft und Industrie oder als Wissenschaftlerin bzw. Wissenschaftler an einer Hochschule unterstützen. Dies geschieht im Rahmen einer Tutoriumsleitung, einer Lehrveranstaltung „Anleitung zu wissenschaftlichem Arbeiten“ sowie einer Veranstaltung mit Bezügen von der Mathematik zur Informatik, zu den Naturwissenschaften oder zu anderen Wissenschaften.


Angestrebte Berufsbefähigung der Masterabsolventen

Im Bachelorstudium erwerben die Studierenden:

  • mathematische Grundkenntnisse in der Reinen und Angewandten Mathematik,
  • die grundlegende Befähigung zu einer wissenschaftlichen Arbeitsweise,
  • Methodenkompetenz auf einem selbstgewählten Bereich der Mathematik,
  • Grundkenntnisse für die Einbeziehung von Computern und elektronischen Medien bei der Umsetzung bzw. Darstellung von Modellierungsschritten,
  • die Befähigung zur Lösung einer umfangreicheren mathematischen Aufgabenstellung in einer Bachelorarbeit,
  • Kommunikationsfähigkeiten

Der Lehramststudiengang Mathematik qualifiziert als Mathematiklehrer/In an einem der hessischen Schultypen. Das Institut für Mathematik ist wesentlich beteiligt an den Lehramtsstudiengängen: 

  • L1 (Grundschule)
  • L2 (Haupt- und Realschule)
  • L5 (Förderschule)
  • L3 (Gymnasialstufe)


Die Studiengänge bestehen aus fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Anteilen. Das Studium enthält in beiden Anteilen einen Pflicht- und einen Wahlpflichtbereich.

Unter den Lehramtsstudiengängen ist der fachwissenschaftliche Anteil beim L3-Studiengang am größten. Bei diesem Studiengang wählt jeder Studierende zwei Fächer. Die Regelstudienzeit des Studiengangs beträgt neun Semester einschließlich des Prüfungssemesters.

Bei Wahl des Faches Mathematik hören L3-Studierende in den ersten drei Semestern die fachwissenschaftlichen Veranstaltungen Lineare Algebra, Grundlagen der Algebra, Geometrie, Analysis 1. Diese Vorlesungen werden gemeinsam für die Studiengänge Bachelor Mathematik und Lehramt L3 Mathematik angeboten. Durch diese gemeinsamen Veranstaltungen besteht im ersten Studienjahr eine weitestgehende Durchlässigkeit zwischen dem Bachelor- und dem L3-Studium, die es den Studierenden ermöglicht, sich gegebenfalls ohne zeitliche Verluste zwischen diesen Studienabschlüssen umzuorientieren.

Weiterführende Links

Die Mathematik ist gleichermaßen eine Kulturwissenschaft mit langer Tradition als auch treibende Kraft hinter vielen modernen Technologien und damit Schlüsseldisziplin des Informationszeitalters. Zum einen zielt die Mathematik darauf ab, abstrakte Strukturen und ihre Zusammenhänge zu verstehen; zum anderen entwickelt sie kraftvolle Methoden, um Frage- und Problemstellungen in zahlreichen Wissenschaftsdisziplinen zu behandeln.

Moderne Anwendungen der Mathematik liegen beispielsweise in den Bereichen der Datensicherheit und -kompression, der Verkehrssteuerung, der Bewertung und Optimierung von Finanzinstrumenten oder der medizinischen Operationsplanung.

Vorkenntnisse, wie sie etwa nur in Leistungskursen an der Oberstufe eines Gymnasiums vermittelt werden, sind nicht essentiell für die Aufnahme eines Mathematikstudiums. Was man sicherlich für ein Mathematikstudium mitbringen sollte, sind Neugierde, Freude, Probleme zu analysieren, zu strukturieren und zu lösen und eine große Portion Durchhaltevermögen.

Die beruflichen Perspektiven für Absolventinnen und Absolventen der Mathematik sind sehr gut. Typische Tätigkeitsfelder finden sich bei Banken, Versicherungen, in der Software- und IT-Branche, bei Unternehmensberatungen, in der Datenverarbeitung oder in Forschung und Entwicklung und auch Mathematiklehrer werden sehr gesucht.

Mit einem Masterabschluss in Mathematik besteht außerdem die Möglichkeit, als Doktorand und/oder wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter an einer Universität tätig zu werden.

Weitere Informationen zu Berufsbildern für Mathematiker findet man auch unter dmv.mathematik.de.

Mathematik hat an der Goethe-Universität bereits eine lange Tradition, die schon kurz nach der Gründung der Universität von bedeutenden Mathematikern wie Max Dehn und Carl Ludwig Siegel begründet wurde. In der jungen Vergangenheit wurden zwei renommierte ERC-Grants des European Research Councils an Wissenschaftler des Instituts für Mathematik vergeben: Prof. Dr. Martin Möller (2010) und Prof. Dr. Amin Coja-Oghlan (2011).


Schwerpunkte

Besondere fachliche Schwerpunkte in Frankfurt bestehen in den Bereichen Algebra und GeometrieAnalysis und NumerikDiskrete MathematikFinanzmathematik und Stochastik.


Betreuung

Für die Betreuung der mathematischen Studiengänge stehen etwa 20 Professorinnen und Professoren und über 40 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung. Die Betreuungsrelation in Frankfurt ist gut, so dass ein intensiver persönlicher Kontakt zwischen Professoren, Mitarbeitern und Studierenden besteht.

Das 2008 eröffnete Lernzentrum Mathematik unterstützt Studienanfänger bei Fragen zu den Vorlesungen und beim Bearbeiten der Übungsaufgaben und bietet darüber hinaus Platz, um alleine oder in Gruppen zu lernen.

Zahlreiche Grundlagenvorlesungen werden zudem durch ein e-learning-Angebot ergänzt, bei dem z.B. auch Vorlesungen auf Video aufgezeichnet und online verfügbar gemacht werden.

Im Folgenden wird kurz versucht zu erklären, was in einem Mathematikstudium auf Studierende zukommen wird. Für einen typischen Aufbau des Bachelorstudiengangs und detaillierte Darstellungen empfiehlt es sich die Studienordnung zu konsultieren und einen Blick auf folgende Seite zu werfen.


Der mathematische Teil

Das Bachelorstudium mit einer Regelstudienzeit von sechs Semestern besteht primär aus den Veranstaltungstypen “Vorlesung", “(Pro-) Seminar" und “Übung". Dabei gehört jeweils eine Veranstaltung “Übung" zu einer Veranstaltung “Vorlesung". Für weitere Lehr- und Lernformen schauen Sie bitte in die Studienordnung (§ 6), an dieser Stelle sollen nur die im Studienalltag wesentlich vorkommenden Veranstaltungsformen erklärt werden.

Vorlesungen: Vorlesungen werden als “große" und “kleine" Vorlesungen mit entweder zweimal 2 Stunden pro Woche, respektive einmal 2 Stunden pro Woche, angeboten. In der Regel gilt in Vorlesungen keine Anwesenheitspflicht. Die Studienordnung (§ 6) definiert das Lernen in Vorlesungen als:

Vorlesungen bieten eine zusammenhängende Behandlung von Themen und vermitteln einen Überblick über einen bestimmten Wissensbereich. Von den Lehrenden werden Probleme und Lösungsmethoden, Theorien und Beispiele vorgetragen und dabei mathematische Betrachtungsweisen und mathematisches Argumentieren demonstriert."

Begleitend zu einer Vorlesung gibt es (wöchentlich / zweiwöchentlich) Übungsaufgaben, die Sie sich ein wenig wie “Hausaufgaben" in der Schule vorstellen können. Diese werden, in der Regel binnen einer Woche, von Ihnen individuell bearbeitet und abgegeben. Ihre Lösungsvorschläge werden von einem/einer “Tutor/in" (meist Studierende in einem höheren Fachsemester) korrigiert und Sie erhalten dadurch eine individuelle Rückmeldung. In einer Kleingruppe, “Tutorium", werden die Lösungen schließlich vorgestellt. Die Anwesenheit in den Übungsgruppen wird meist nicht als verpflichtend, sehr wohl aber als sehr zu empfehlen formuliert. Die Studienordnung definiert Übungen wie folgt:

In den Übungen, auch „Tutorien“ genannt, zu einer Vorlesung haben sich die Studierenden selbständig mit Aufgaben auseinanderzusetzen, die in der Regel mit den Hilfsmitteln der Vorlesung bzw. den dafür nötigen Voraussetzungen bearbeitet werden können. Die Aufgaben sind individuell zu bearbeiten, die Lösungen schriftlich zu formulieren und mündlich in den Tutorien vorzutragen. Übungen finden in Gruppen statt. In den Übungsstunden werden Hinweise zu den Aufgaben gegeben, die Lösungen besprochen und auch Fragen zum Vorlesungsstoff diskutiert."

In Seminaren und Proseminaren sollen Studierende ein mathematisches Thema erarbeiten und als Referat vor anderen SeminarteilnehmerInnen vorstellen. In diesen Veranstaltungen wird meist erwartet, dass Sie bei allen Vorträgen anwesend sind.

Wie Sie sehen, besteht ein Großteil des Mathematikstudiums aus dem Selbststudium, das heißt zum Beispiel mit dem selbstständigen Bearbeiten von Übungsaufgaben oder der eigenständigen Vor- und Nachbereitung von Vorlesungen. Der hohe Grad an individueller Zeiteinteilung kann eine Herausforderung für StudienbeginnerInnen darstellen. Um dies zu verdeutlichen, sollten Sie sich folgendes Rechenbeispiel zu Herzen nehmen, was sicherlich nur eine Näherung an eine realistische Einschätzung geben kann.

Nach Studienverlaufsplan sollten Sie im ersten Semester drei Vorlesungen mit Übungen im Umfang von insgesamt 27 CP besuchen. Ein CP wird mit bis zu 30 Stunden Arbeitszeit berechnet. Auf ein Semester (6 Monate) entspricht dies also 810 Zeitstunden Arbeitsaufwand. Davon sind Sie höchstens 18 Stunden, circa 15 Wochen lang, in Präsensveranstaltungen, wodurch ein sehr hoher Anteil für das Selbststudium bleibt. In der Realität schwankt die Arbeitsbelastung selbstverständlich deutlich – aber Sie sollten sich bei Beginn eines Mathematikstudiums darüber im Klaren sein, dass viele Inhalte nur verstanden werden können, wenn Sie selbst hinreichend viel Zeit und Mühe investieren und investieren möchten.


Das Anwendungsfach

Die Veranstaltungsarten und der typische Ablauf der Veranstaltungen richtet sich nach den Gegebenheiten des anbietenden Studiengangs. In der Studienordnung finden Sie die klassischen Anwendungsfächer, weitere sind auf Antrag möglich.


Das “Kommunikationsmodul"

Im Wesentlichen können sich Studierende zwischen einem Betriebspraktikum in einem für Mathematiker üblichen Berufsfeld und der Leitung eines Tutoriums (siehe oben) entscheiden. Entsprechende Varianten und Modifikationen entnehmen Sie bitte dem Modul “BaM-SK" der Studienordnung.

Den Online Studienwahl Assistent finden Sie hier. Zudem finden Sie unter OSA Überblick Informationen zu allen Studiengängen.

Diese Seite soll Ihnen dabei helfen, Ihren Weg an die Universität möglichst komplikationsfrei zu finden. Neben den allgemeinen Informationen zur Universität, Ihren HRZ-Zugangsdaten, der Goethe-Card uvm., die sie vom Studien-Service-Center erhalten / erhalten haben, gibt es speziell für den Mathematik-Studiengang einige Veranstaltungen, deren Besuch nicht verpflichtend, sehr wohl aber zu empfehlen ist.

👩🏼🎓

Kursbeschreibung

Der Kurs richtet sich an Studierende der Mathematik (B.Sc. und Lehramt), die noch keine Erfahrung mit Hochschulmathematik haben. Im Kurs wollen wir exemplarisch schon mal in ein paar Grundbegriffe der Mathematik, die einem in den Vorlesung des ersten Semesters begegnen werden, einführen und über verschiedene Beweisprinzipien sprechen. Das Gelernte soll anhand vieler Übungen, die durch Tutor:innen aus höheren Semestern betreut werden, gefestigt werden. Außerdem werden wir verschiedene methodische Aspekte des Mathematikstudiums besprechen, z.B. "Wie lese ich (effektiv) einen mathematischen Text?" oder "Wie gehe ich eine Übungsaufgabe an?". 

Der Kurs findet in Präsenz statt. 

Ablaufplan

Zeit: Montag, 10.10.2022 - Freitag, 14.10.2022
Ort: Hörsaalgebäude Campus Bockenheim, Gräfstraße 50-54, 60325 Frankfurt 
Raum: Vorlesung: H8 (10:15 - 11:45 Uhr), Übungen: H8 & H11 (13:15-14:45)

 

Montag     

Dienstag 

Mittwoch 

Donnerstag

Freitag 

10:15 - 11:45 

Vorlesung 1, H8

Vorlesung 2, H8

Vorlesung 3, H8

Vorlesung 4, H8

Vorlesung 5, H8

11:45 - 13:15 

Mittagspause

Mittagspause

Mittagspause

Mittagspause

Mittagspause

13:15 - 14:15

Übungszeit, H8/H11

Übungszeit, H8/H11

Übungszeit, H8/H11

Übungszeit, H8/H11

Übungszeit, H8/H11

14:15 - 14:45 

Vorstellung Übungsaufgaben, H8/H11

Vorstellung Übungsaufgaben, H8/H11

Vorstellung Übungsaufgaben, H8/H11

Vorstellung Übungsaufgaben, H8/H11

Vorstellung Übungsaufgaben, H8/H11

Abendprogramm Geselliger Abend im K-Raum Abschlussgrillen

Literatur

Dieser Kurs folgt in großen Teilen dem Skript von Theresa Kumpitsch aus den vergangenen Semestern. Dieses wiederum orientiert sich am Vorkurs von Sven Jarohs (Skript) sowie an Kerstin Hesses Einführung in mathematisches Denken und Arbeiten, an der Einführung in das mathematische Arbeiten von Hermann Schichl und Roland Steinbauer und der Einführung in mathematisches Denken und Arbeiten -- tutoriell und transparent von Joachim Hilgert, Max Hoffmann und Anja Panse.

Weder in diesem Kurs noch in den oben verlinkten Vorkursen wird Schulstoff aufgefrischt. Dazu bietet sich z.B. der Online Mathematik Brückenkurs (OMB+) der Universität an. Man bemerke, dass dieser Brückenkurs keine Vorbereitung auf das Mathematikstudium darstellt.

Die Fachschaft Mathematik bietet Ihnen eine Orientierungsveranstaltung von Studierenden für Studierende an. Der o.g. fachliche Vorkurs ist passend in diese Orientierungsveranstaltung eingebettet. Die Orientierungsveranstaltung erstreckt sich ebenfalls meist über circa 7 Tage in den beiden Wochen vor Vorlesungsbeginn. Im Sommersemester kann diese Zeit bedingt durch die Osterfeiertage ein wenig nach vorne hin schwanken. Die Teilnahme an der Orientierungsveranstaltung ist freiwillig, Studierende berichten allerdings, dass Ihnen die Teilnahme bei einem guten Start hilft. Unter anderem erhalten Sie dort von Studierenden Informationen darüber, wie Ihr Studienalltag aussehen wird und wie Sie sich beispielsweise Ihren individuellen Stundenplan erstellen.

Weiterhin gibt es eine Orientierungsveranstaltung von circa zwei Stunden, in denen Sie vom Studiendekan der Mathematik begrüßt werden. In dieser Begrüßung wird Ihnen der Aufbau des Studiums erklärt, es wird auf die Prüfungs- und Studienordnung eingegangen. Dieser Vortrag wird ebenfalls in das Programm der Fachschaft Mathematik integriert.

Zur Orientierungsveranstaltung der Fachschaft Mathematik erhalten Sie auf der entsprechenden Homepage Informationen und eine Einladung. Bitte melden Sie sich für diese Veranstaltung auf der entsprechenden Homepage an.

Wie Sie der Studienordnung entnehmen können, wird für das erste Semester vorgeschlagen, dass Sie die Veranstaltungen “Einführung in die computerorientierte Mathematik", “Analysis 1" und “Lineare Algebra" besuchen. Zeiten und Informationen entnehmen Sie bitte dem Vorlesungsverzeichnis. Wenn Sie Probleme mit der Bedienung des Vorlesungsverzeichnisses haben, können Sie diese in der Orientierungsveranstaltung (s.o.) klären. Sie müssen sich keine Sorgen machen, denn Sie müssen sich zu den Veranstaltungen des ersten Semesters nicht im Vorfeld anmelden. Die Anmeldung zu den Übungsgruppen wird Ihnen in der jeweils ersten Vorlesung erklärt.

Was Sie im ersten Semester beachten sollten, ist dass Sie sich einmalig zur “Bachelorprüfung" beim Prüfungsamt anmelden müssen. Bitte lesen Sie daher auf der Seite des Prüfungsamtes zumindest die häufig gestellten Fragen. Die Information zur Anmeldung zur Bachelorprüfung befindet sich unter Punkt 4.

Auszug aus der Studienordnung (§ 5 (2)): “Das Bachelorstudium soll in der Regel im Wintersemester aufgenommen werden. Ein Studienbeginn zum Sommersemester ist möglich, allerdings können sich Verschiebungen im Studienverlaufsplan ergeben." Wir empfehlen Ihnen, die Studienberatung zu kontaktieren, falls Sie sich unsicher sind, wie sie ihr Studium beginnen sollten.

Die Fachstudienberatung richtet sich an Studieninteressierte, Studierende in der Studieneingangsphase, Studierende im Teilzeitstudium sowie die Schwerpunktberatung. Für weitere Anliegen steht zudem die Zentralen Studienberatung zur Verfügung. 

Während des Mathematikstudiums an der Goethe-Universität besteht die Möglichkeit ein oder mehrere Semester an einer ausländischen Universität zu studieren. Für europäische Länder bietet das ERASMUS-Programm den Rahmen sowie finanzielle und organisatorische Unterstützung Ihres Auslandsaufenthalts. Daneben gibt es auch für Aufenthalte in außereuropäischen Ländern Programme, die Sie organisatorisch begleiten und finanziell unterstützen. Weitere Informationen finden Sie unter International Office der Goethe-Universität.


Fachstudienberatung
Dr. Sven Jarohs Studienkoordinator und Beratung Studieneingangsphase
Prof. Dr. Alex Küronya
Algebra und Geometrie
Aenne Benjes
Diskrete Mathematik
Andrej Brojatsch
Numerik
Prof. Dr. Andreas Bernig Analysis
Prof. Dr. Christoph Kühn
Finanzmathematik
Prof. Dr. Ralph Neininger
Stochastik
    
BAföG
Prof. Dr. Martin Möller BAföG Beauftragter
Matthias Colmar Sachbearbeitung, Prüfung BAfög Anträge
   
Auslandssemester
apl. Prof. Gabi Schneider Beauftragte für Erasmus 
Prof. Dr. Alex Küronya Beauftragter für Internationalisierung


Informationsveranstaltungen

Vor Semesterbeginn findet für unsere Bachelor Studienanfänger/Innen ein Vorkurs und eine Informationsveranstaltung statt, zu der wir Sie herzlich einladen. Nähere Informationen zu den Terminen entnehmen Sie bitte der Einladung.


Studienbeginn, Studiendauer, Studienvoraussetzung

Die Regelstudienzeit beträgt 6 Semester. Die Curricula sind auf den Studienbeginn in einem Wintersemester ausgerichtet. Ein Studienbeginn im Sommersemester ist auch möglich; hierbei sollten Sie die Studienberatung kontaktieren, um ein Einfädeln in das Studium zu erleichtern.

Formale Voraussetzungen für die Aufnahme eines Bachelor-Studiums gibt es - außer der Hochschulzugangsberechtigung - keine. Mathematische Vorkenntnisse, wie sie etwa nur in Leistungskursen an der Oberstufe eines Gymnasiums vermittelt werden, sind nützlich, aber nicht zwingend erforderlich für die Aufnahme des Bachelor-Studiums.


Aufbau des Bachelorstudiengangs

Das Studium gliedert sich in:

  • Pflichtbereich
  • Allgemeine berufliche Veranstaltungen
  • Vertiefungsbereich
  • Anwendungsfachbereich

Die Prüfungen erfolgen studienbegleitend.

Im Pflichtbereich erwerben Sie die nötigen Kenntnisse für eine Beschäftigung mit der Mathematik als Wissenschaft und ihrer Anwendung in der Praxis, insbesondere auch unter Einbeziehung von Computern. Hierzu werden Lehrveranstaltungen in Analysis, linearer Algebra, computerorientierter Mathematik, Algebra, Geometrie, Stochastik, numerischer Mathematik und diskreter Mathematik abgehalten.

In der Vertiefungsphase des Studiums, die im vierten Semester beginnt, werden in selbst gewählten Teilgebieten vertiefende Kenntnisse erworben. Es wird die Fähigkeit erlernt, sich im Berufsleben oder bei anschließenden höheren Qualifikationen selbstständig weitere Kenntnisse und Fertigkeiten anzueignen. In der Vertiefungsphase können Sie Schwerpunkte setzen durch eine Kombination von Modulen, die sich inhaltlich ergänzen. Abgeschlossen wird das Studium mit der Bachelor-Arbeit, in der ein Thema des Spezialisierungsgebietes innerhalb einer vorgegebenen Frist (9 Wochen) unter Anleitung selbstständig nach wissenschaftlichen Methoden zu erarbeiten ist.

In allgemeinen berufsvorbereitenden Veranstaltungen werden Sie über die Fachstudien hinaus für die wissenschaftliche Qualifikation nützliche Fertigkeiten und Kenntnisse erwerben. Hierzu zählen Veranstaltungen zur Kommunikation sowie wahlweise die Übernahme einer Tutoriumsleitung oder das Absolvieren eines Berufspraktikums.

Der Bachelor-Studiengang schließt das Studium eines Anwendungsfachs ein. Die folgenden Anwendungsfächer sind möglich:

  • Betriebswirtschaftslehre
  • Volkswirtschaftslehre
  • Finanzwirtschaft (Finance)
  • Informatik
  • Experimentelle Physik
  • Theoretische Physik
  • Geowissenschaften
  • Biowissenschaften
  • Chemie
  • Meteorologie
Andere Anwendungsfächer können auf Antrag genehmigt werden.

Die derzeitige Fassung der Bachelor-Ordnung finden Sie auf den Seiten des Prüfungsamts für den Bachelor-Master-Studiengang Mathematik.


Profil und Berufsfeldbezug des Bachelorstudiengangs

Im Bachelorstudium erwerben die Studierenden:

  • mathematische Grundkenntnisse in der Reinen und Angewandten Mathematik,
  • die grundlegende Befähigung zu einer wissenschaftlichen Arbeitsweise,
  • Methodenkompetenz auf einem selbstgewählten Bereich der Mathematik,
  • Grundkenntnisse für die Einbeziehung von Computern und elektronischen Medien bei der Umsetzung bzw. Darstellung von Modellierungsschritten,
  • die Befähigung zur Lösung einer umfangreicheren mathematischen Aufgabenstellung in einer Bachelorarbeit,
  • Kommunikationsfähigkeiten

Informationsveranstaltungen


Studienbeginn, Studiendauer, Studienvoraussetzung

Die Regelstudienzeit beträgt 4 Semester. Die Curricula sind auf den Studienbeginn in einem Wintersemester ausgerichtet. Ein Studienbeginn im Sommersemester ist auch möglich; hierbei sollten Sie die Studienberatung kontaktieren, um ein Einfädeln in das Studium zu erleichtern.

Formale Voraussetzung ist ein Bachelor-Abschluss in Mathematik oder ein dem Bachelor Mathematik gleichwertiger Abschluss in einem anderen Studienfach. Gute Kenntnisse der englischen Sprache sind wichtig, denn fast alle Beiträge in der mathematischen Forschung werden in englischer Sprache publiziert.


Aufbau,Profil und Berufsfeldbezug des Masterstudiengangs

Der Masterstudiengang gliedert sich in vier Bereiche:

  • Hauptfach
  • Professionalisierungsbereich
  • Anwendungsfach
  • Masterarbeit

Die Prüfungen erfolgen studienbegleitend.

Im Hauptfachstudium erfolgt eine vertiefte mathematische Ausbildung und eine Schwerpunktbildung in einem Teilbereich der Mathematik.

In der Masterarbeit ist ein Thema des gewählten Schwerpunktbereiches innerhalb einer vorgegebenen Frist (6 Monate) selbständig zu erarbeiten und in einer wissenschaftlichen Standards entsprechenden Form darzustellen.

Im Anwendungsfach findet eine vertiefte Auseinandersetzung in einem Fachgebiet statt, in dem mathematische Methoden eine herausgehobene Stellung einnehmen. Dadurch kann die Spezialisierung im Schwerpunktbereich verstärkt und ergänzt werden. Die folgenden Anwendungsfächer können gewählt werden:

  • Betriebswirtschaftslehre
  • Volkswirtschaftslehre
  • Finanzwirtschaft (Finance)
  • Informatik
  • Experimentelle / Theoretische Physik
  • Geowissenschaften
  • Biowissenschaften
  • Chemie
  • Meteorologie

Weitere Anwendungsfächer können auf Antrag genehmigt werden.

Die derzeitige Fassung der Master-Studienordnung finden Sie auf den Seiten des Prüfungsamts für den Bachelor-Master-Studiengang Mathematik.

Der Professionalisierungsbereich soll bei der Vorbereitung auf eine eigenverantwortliche mathematische Tätigkeit in Wirtschaft und Industrie oder als Wissenschaftlerin bzw. Wissenschaftler an einer Hochschule unterstützen. Dies geschieht im Rahmen einer Tutoriumsleitung, einer Lehrveranstaltung „Anleitung zu wissenschaftlichem Arbeiten“ sowie einer Veranstaltung mit Bezügen von der Mathematik zur Informatik, zu den Naturwissenschaften oder zu anderen Wissenschaften.


Angestrebte Berufsbefähigung der Masterabsolventen

Im Bachelorstudium erwerben die Studierenden:

  • mathematische Grundkenntnisse in der Reinen und Angewandten Mathematik,
  • die grundlegende Befähigung zu einer wissenschaftlichen Arbeitsweise,
  • Methodenkompetenz auf einem selbstgewählten Bereich der Mathematik,
  • Grundkenntnisse für die Einbeziehung von Computern und elektronischen Medien bei der Umsetzung bzw. Darstellung von Modellierungsschritten,
  • die Befähigung zur Lösung einer umfangreicheren mathematischen Aufgabenstellung in einer Bachelorarbeit,
  • Kommunikationsfähigkeiten

Der Lehramststudiengang Mathematik qualifiziert als Mathematiklehrer/In an einem der hessischen Schultypen. Das Institut für Mathematik ist wesentlich beteiligt an den Lehramtsstudiengängen: 

  • L1 (Grundschule)
  • L2 (Haupt- und Realschule)
  • L5 (Förderschule)
  • L3 (Gymnasialstufe)


Die Studiengänge bestehen aus fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Anteilen. Das Studium enthält in beiden Anteilen einen Pflicht- und einen Wahlpflichtbereich.

Unter den Lehramtsstudiengängen ist der fachwissenschaftliche Anteil beim L3-Studiengang am größten. Bei diesem Studiengang wählt jeder Studierende zwei Fächer. Die Regelstudienzeit des Studiengangs beträgt neun Semester einschließlich des Prüfungssemesters.

Bei Wahl des Faches Mathematik hören L3-Studierende in den ersten drei Semestern die fachwissenschaftlichen Veranstaltungen Lineare Algebra, Grundlagen der Algebra, Geometrie, Analysis 1. Diese Vorlesungen werden gemeinsam für die Studiengänge Bachelor Mathematik und Lehramt L3 Mathematik angeboten. Durch diese gemeinsamen Veranstaltungen besteht im ersten Studienjahr eine weitestgehende Durchlässigkeit zwischen dem Bachelor- und dem L3-Studium, die es den Studierenden ermöglicht, sich gegebenfalls ohne zeitliche Verluste zwischen diesen Studienabschlüssen umzuorientieren.

Weiterführende Links

Die Mathematik ist gleichermaßen eine Kulturwissenschaft mit langer Tradition als auch treibende Kraft hinter vielen modernen Technologien und damit Schlüsseldisziplin des Informationszeitalters. Zum einen zielt die Mathematik darauf ab, abstrakte Strukturen und ihre Zusammenhänge zu verstehen; zum anderen entwickelt sie kraftvolle Methoden, um Frage- und Problemstellungen in zahlreichen Wissenschaftsdisziplinen zu behandeln.

Moderne Anwendungen der Mathematik liegen beispielsweise in den Bereichen der Datensicherheit und -kompression, der Verkehrssteuerung, der Bewertung und Optimierung von Finanzinstrumenten oder der medizinischen Operationsplanung.

Vorkenntnisse, wie sie etwa nur in Leistungskursen an der Oberstufe eines Gymnasiums vermittelt werden, sind nicht essentiell für die Aufnahme eines Mathematikstudiums. Was man sicherlich für ein Mathematikstudium mitbringen sollte, sind Neugierde, Freude, Probleme zu analysieren, zu strukturieren und zu lösen und eine große Portion Durchhaltevermögen.

Die beruflichen Perspektiven für Absolventinnen und Absolventen der Mathematik sind sehr gut. Typische Tätigkeitsfelder finden sich bei Banken, Versicherungen, in der Software- und IT-Branche, bei Unternehmensberatungen, in der Datenverarbeitung oder in Forschung und Entwicklung und auch Mathematiklehrer werden sehr gesucht.

Mit einem Masterabschluss in Mathematik besteht außerdem die Möglichkeit, als Doktorand und/oder wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter an einer Universität tätig zu werden.

Weitere Informationen zu Berufsbildern für Mathematiker findet man auch unter dmv.mathematik.de.

Mathematik hat an der Goethe-Universität bereits eine lange Tradition, die schon kurz nach der Gründung der Universität von bedeutenden Mathematikern wie Max Dehn und Carl Ludwig Siegel begründet wurde. In der jungen Vergangenheit wurden zwei renommierte ERC-Grants des European Research Councils an Wissenschaftler des Instituts für Mathematik vergeben: Prof. Dr. Martin Möller (2010) und Prof. Dr. Amin Coja-Oghlan (2011).


Schwerpunkte

Besondere fachliche Schwerpunkte in Frankfurt bestehen in den Bereichen Algebra und GeometrieAnalysis und NumerikDiskrete MathematikFinanzmathematik und Stochastik.


Betreuung

Für die Betreuung der mathematischen Studiengänge stehen etwa 20 Professorinnen und Professoren und über 40 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung. Die Betreuungsrelation in Frankfurt ist gut, so dass ein intensiver persönlicher Kontakt zwischen Professoren, Mitarbeitern und Studierenden besteht.

Das 2008 eröffnete Lernzentrum Mathematik unterstützt Studienanfänger bei Fragen zu den Vorlesungen und beim Bearbeiten der Übungsaufgaben und bietet darüber hinaus Platz, um alleine oder in Gruppen zu lernen.

Zahlreiche Grundlagenvorlesungen werden zudem durch ein e-learning-Angebot ergänzt, bei dem z.B. auch Vorlesungen auf Video aufgezeichnet und online verfügbar gemacht werden.

Im Folgenden wird kurz versucht zu erklären, was in einem Mathematikstudium auf Studierende zukommen wird. Für einen typischen Aufbau des Bachelorstudiengangs und detaillierte Darstellungen empfiehlt es sich die Studienordnung zu konsultieren und einen Blick auf folgende Seite zu werfen.


Der mathematische Teil

Das Bachelorstudium mit einer Regelstudienzeit von sechs Semestern besteht primär aus den Veranstaltungstypen “Vorlesung", “(Pro-) Seminar" und “Übung". Dabei gehört jeweils eine Veranstaltung “Übung" zu einer Veranstaltung “Vorlesung". Für weitere Lehr- und Lernformen schauen Sie bitte in die Studienordnung (§ 6), an dieser Stelle sollen nur die im Studienalltag wesentlich vorkommenden Veranstaltungsformen erklärt werden.

Vorlesungen: Vorlesungen werden als “große" und “kleine" Vorlesungen mit entweder zweimal 2 Stunden pro Woche, respektive einmal 2 Stunden pro Woche, angeboten. In der Regel gilt in Vorlesungen keine Anwesenheitspflicht. Die Studienordnung (§ 6) definiert das Lernen in Vorlesungen als:

Vorlesungen bieten eine zusammenhängende Behandlung von Themen und vermitteln einen Überblick über einen bestimmten Wissensbereich. Von den Lehrenden werden Probleme und Lösungsmethoden, Theorien und Beispiele vorgetragen und dabei mathematische Betrachtungsweisen und mathematisches Argumentieren demonstriert."

Begleitend zu einer Vorlesung gibt es (wöchentlich / zweiwöchentlich) Übungsaufgaben, die Sie sich ein wenig wie “Hausaufgaben" in der Schule vorstellen können. Diese werden, in der Regel binnen einer Woche, von Ihnen individuell bearbeitet und abgegeben. Ihre Lösungsvorschläge werden von einem/einer “Tutor/in" (meist Studierende in einem höheren Fachsemester) korrigiert und Sie erhalten dadurch eine individuelle Rückmeldung. In einer Kleingruppe, “Tutorium", werden die Lösungen schließlich vorgestellt. Die Anwesenheit in den Übungsgruppen wird meist nicht als verpflichtend, sehr wohl aber als sehr zu empfehlen formuliert. Die Studienordnung definiert Übungen wie folgt:

In den Übungen, auch „Tutorien“ genannt, zu einer Vorlesung haben sich die Studierenden selbständig mit Aufgaben auseinanderzusetzen, die in der Regel mit den Hilfsmitteln der Vorlesung bzw. den dafür nötigen Voraussetzungen bearbeitet werden können. Die Aufgaben sind individuell zu bearbeiten, die Lösungen schriftlich zu formulieren und mündlich in den Tutorien vorzutragen. Übungen finden in Gruppen statt. In den Übungsstunden werden Hinweise zu den Aufgaben gegeben, die Lösungen besprochen und auch Fragen zum Vorlesungsstoff diskutiert."

In Seminaren und Proseminaren sollen Studierende ein mathematisches Thema erarbeiten und als Referat vor anderen SeminarteilnehmerInnen vorstellen. In diesen Veranstaltungen wird meist erwartet, dass Sie bei allen Vorträgen anwesend sind.

Wie Sie sehen, besteht ein Großteil des Mathematikstudiums aus dem Selbststudium, das heißt zum Beispiel mit dem selbstständigen Bearbeiten von Übungsaufgaben oder der eigenständigen Vor- und Nachbereitung von Vorlesungen. Der hohe Grad an individueller Zeiteinteilung kann eine Herausforderung für StudienbeginnerInnen darstellen. Um dies zu verdeutlichen, sollten Sie sich folgendes Rechenbeispiel zu Herzen nehmen, was sicherlich nur eine Näherung an eine realistische Einschätzung geben kann.

Nach Studienverlaufsplan sollten Sie im ersten Semester drei Vorlesungen mit Übungen im Umfang von insgesamt 27 CP besuchen. Ein CP wird mit bis zu 30 Stunden Arbeitszeit berechnet. Auf ein Semester (6 Monate) entspricht dies also 810 Zeitstunden Arbeitsaufwand. Davon sind Sie höchstens 18 Stunden, circa 15 Wochen lang, in Präsensveranstaltungen, wodurch ein sehr hoher Anteil für das Selbststudium bleibt. In der Realität schwankt die Arbeitsbelastung selbstverständlich deutlich – aber Sie sollten sich bei Beginn eines Mathematikstudiums darüber im Klaren sein, dass viele Inhalte nur verstanden werden können, wenn Sie selbst hinreichend viel Zeit und Mühe investieren und investieren möchten.


Das Anwendungsfach

Die Veranstaltungsarten und der typische Ablauf der Veranstaltungen richtet sich nach den Gegebenheiten des anbietenden Studiengangs. In der Studienordnung finden Sie die klassischen Anwendungsfächer, weitere sind auf Antrag möglich.


Das “Kommunikationsmodul"

Im Wesentlichen können sich Studierende zwischen einem Betriebspraktikum in einem für Mathematiker üblichen Berufsfeld und der Leitung eines Tutoriums (siehe oben) entscheiden. Entsprechende Varianten und Modifikationen entnehmen Sie bitte dem Modul “BaM-SK" der Studienordnung.

Den Online Studienwahl Assistent finden Sie hier. Zudem finden Sie unter OSA Überblick Informationen zu allen Studiengängen.

Diese Seite soll Ihnen dabei helfen, Ihren Weg an die Universität möglichst komplikationsfrei zu finden. Neben den allgemeinen Informationen zur Universität, Ihren HRZ-Zugangsdaten, der Goethe-Card uvm., die sie vom Studien-Service-Center erhalten / erhalten haben, gibt es speziell für den Mathematik-Studiengang einige Veranstaltungen, deren Besuch nicht verpflichtend, sehr wohl aber zu empfehlen ist.

👩🏼🎓

Kursbeschreibung

Der Kurs richtet sich an Studierende der Mathematik (B.Sc. und Lehramt), die noch keine Erfahrung mit Hochschulmathematik haben. Im Kurs wollen wir exemplarisch schon mal in ein paar Grundbegriffe der Mathematik, die einem in den Vorlesung des ersten Semesters begegnen werden, einführen und über verschiedene Beweisprinzipien sprechen. Das Gelernte soll anhand vieler Übungen, die durch Tutor:innen aus höheren Semestern betreut werden, gefestigt werden. Außerdem werden wir verschiedene methodische Aspekte des Mathematikstudiums besprechen, z.B. "Wie lese ich (effektiv) einen mathematischen Text?" oder "Wie gehe ich eine Übungsaufgabe an?". 

Der Kurs findet in Präsenz statt. 

Ablaufplan

Zeit: Montag, 10.10.2022 - Freitag, 14.10.2022
Ort: Hörsaalgebäude Campus Bockenheim, Gräfstraße 50-54, 60325 Frankfurt 
Raum: Vorlesung: H8 (10:15 - 11:45 Uhr), Übungen: H8 & H11 (13:15-14:45)

 

Montag     

Dienstag 

Mittwoch 

Donnerstag

Freitag 

10:15 - 11:45 

Vorlesung 1, H8

Vorlesung 2, H8

Vorlesung 3, H8

Vorlesung 4, H8

Vorlesung 5, H8

11:45 - 13:15 

Mittagspause

Mittagspause

Mittagspause

Mittagspause

Mittagspause

13:15 - 14:15

Übungszeit, H8/H11

Übungszeit, H8/H11

Übungszeit, H8/H11

Übungszeit, H8/H11

Übungszeit, H8/H11

14:15 - 14:45 

Vorstellung Übungsaufgaben, H8/H11

Vorstellung Übungsaufgaben, H8/H11

Vorstellung Übungsaufgaben, H8/H11

Vorstellung Übungsaufgaben, H8/H11

Vorstellung Übungsaufgaben, H8/H11

Abendprogramm Geselliger Abend im K-Raum Abschlussgrillen

Literatur

Dieser Kurs folgt in großen Teilen dem Skript von Theresa Kumpitsch aus den vergangenen Semestern. Dieses wiederum orientiert sich am Vorkurs von Sven Jarohs (Skript) sowie an Kerstin Hesses Einführung in mathematisches Denken und Arbeiten, an der Einführung in das mathematische Arbeiten von Hermann Schichl und Roland Steinbauer und der Einführung in mathematisches Denken und Arbeiten -- tutoriell und transparent von Joachim Hilgert, Max Hoffmann und Anja Panse.

Weder in diesem Kurs noch in den oben verlinkten Vorkursen wird Schulstoff aufgefrischt. Dazu bietet sich z.B. der Online Mathematik Brückenkurs (OMB+) der Universität an. Man bemerke, dass dieser Brückenkurs keine Vorbereitung auf das Mathematikstudium darstellt.

Die Fachschaft Mathematik bietet Ihnen eine Orientierungsveranstaltung von Studierenden für Studierende an. Der o.g. fachliche Vorkurs ist passend in diese Orientierungsveranstaltung eingebettet. Die Orientierungsveranstaltung erstreckt sich ebenfalls meist über circa 7 Tage in den beiden Wochen vor Vorlesungsbeginn. Im Sommersemester kann diese Zeit bedingt durch die Osterfeiertage ein wenig nach vorne hin schwanken. Die Teilnahme an der Orientierungsveranstaltung ist freiwillig, Studierende berichten allerdings, dass Ihnen die Teilnahme bei einem guten Start hilft. Unter anderem erhalten Sie dort von Studierenden Informationen darüber, wie Ihr Studienalltag aussehen wird und wie Sie sich beispielsweise Ihren individuellen Stundenplan erstellen.

Weiterhin gibt es eine Orientierungsveranstaltung von circa zwei Stunden, in denen Sie vom Studiendekan der Mathematik begrüßt werden. In dieser Begrüßung wird Ihnen der Aufbau des Studiums erklärt, es wird auf die Prüfungs- und Studienordnung eingegangen. Dieser Vortrag wird ebenfalls in das Programm der Fachschaft Mathematik integriert.

Zur Orientierungsveranstaltung der Fachschaft Mathematik erhalten Sie auf der entsprechenden Homepage Informationen und eine Einladung. Bitte melden Sie sich für diese Veranstaltung auf der entsprechenden Homepage an.

Wie Sie der Studienordnung entnehmen können, wird für das erste Semester vorgeschlagen, dass Sie die Veranstaltungen “Einführung in die computerorientierte Mathematik", “Analysis 1" und “Lineare Algebra" besuchen. Zeiten und Informationen entnehmen Sie bitte dem Vorlesungsverzeichnis. Wenn Sie Probleme mit der Bedienung des Vorlesungsverzeichnisses haben, können Sie diese in der Orientierungsveranstaltung (s.o.) klären. Sie müssen sich keine Sorgen machen, denn Sie müssen sich zu den Veranstaltungen des ersten Semesters nicht im Vorfeld anmelden. Die Anmeldung zu den Übungsgruppen wird Ihnen in der jeweils ersten Vorlesung erklärt.

Was Sie im ersten Semester beachten sollten, ist dass Sie sich einmalig zur “Bachelorprüfung" beim Prüfungsamt anmelden müssen. Bitte lesen Sie daher auf der Seite des Prüfungsamtes zumindest die häufig gestellten Fragen. Die Information zur Anmeldung zur Bachelorprüfung befindet sich unter Punkt 4.

Auszug aus der Studienordnung (§ 5 (2)): “Das Bachelorstudium soll in der Regel im Wintersemester aufgenommen werden. Ein Studienbeginn zum Sommersemester ist möglich, allerdings können sich Verschiebungen im Studienverlaufsplan ergeben." Wir empfehlen Ihnen, die Studienberatung zu kontaktieren, falls Sie sich unsicher sind, wie sie ihr Studium beginnen sollten.

Die Fachstudienberatung richtet sich an Studieninteressierte, Studierende in der Studieneingangsphase, Studierende im Teilzeitstudium sowie die Schwerpunktberatung. Für weitere Anliegen steht zudem die Zentralen Studienberatung zur Verfügung. 

Während des Mathematikstudiums an der Goethe-Universität besteht die Möglichkeit ein oder mehrere Semester an einer ausländischen Universität zu studieren. Für europäische Länder bietet das ERASMUS-Programm den Rahmen sowie finanzielle und organisatorische Unterstützung Ihres Auslandsaufenthalts. Daneben gibt es auch für Aufenthalte in außereuropäischen Ländern Programme, die Sie organisatorisch begleiten und finanziell unterstützen. Weitere Informationen finden Sie unter International Office der Goethe-Universität.


Fachstudienberatung
Dr. Sven Jarohs Studienkoordinator und Beratung Studieneingangsphase
Prof. Dr. Alex Küronya
Algebra und Geometrie
Aenne Benjes
Diskrete Mathematik
Andrej Brojatsch
Numerik
Prof. Dr. Andreas Bernig Analysis
Prof. Dr. Christoph Kühn
Finanzmathematik
Prof. Dr. Ralph Neininger
Stochastik
    
BAföG
Prof. Dr. Martin Möller BAföG Beauftragter
Matthias Colmar Sachbearbeitung, Prüfung BAfög Anträge
   
Auslandssemester
apl. Prof. Gabi Schneider Beauftragte für Erasmus 
Prof. Dr. Alex Küronya Beauftragter für Internationalisierung



Postalische Anschrift
Institut für Mathematik
Johann Wolfgang Goethe-Universität
Postfach 111932, Fach 187
60054 Frankfurt

Hausadresse
Institut für Mathematik
Johann Wolfgang Goethe-Universität
Robert-Mayer-Str. 6-10
60325 Frankfurt

Büro der Mathematik
Silke Schultz
Robert-Mayer-Str.10, EG, Raum 11
Tel.: 069/798-24602
E-Mail: buero@math.uni-frankfurt.de

Studien Koordinator
Dr. Sven Jarohs
Tel.: 069/798-23531
E-Mail: jarohs@math.uni-frankfurt.de