Zulassungsverfahren Medizin/Zahnmedizin im Wintersemester 2022/23

Ein offenes Wort in eigener Sache: 

Wir bitten um Entschuldigung – und bemühen uns um Lösungen


Liebe Studienbewerberinnen, liebe Studienbewerber, 

wegen eines Übermittlungsfehlers haben wir 282 mehr Studienplätze in Medizin und Zahnmedizin an die Stiftung für Hochschulzulassung gemeldet, als wir haben. Dieser schwerwiegende Fehler hat fatale Folgen und tut uns unendlich leid, weil wir wissen, dass Sie dadurch in riesige Probleme in Ihrer Lebensplanung gestürzt worden sind. Sie hatten sich auf den Beginn des Studiums in Frankfurt gefreut und wollten mit den Vorbereitungen für den Semesterstart beginnen. Nun aber mussten wir die Zusagen, die Sie bereits für Ihr Medizin- oder Zahnmedizinstudium erhalten hatten, wieder zurücknehmen. 

Als Folge sind Sie aus dem zentralen Zulassungsverfahren der Stiftung für Hochschulzulassung ausgeschieden und haben jetzt erst einmal gar keinen Studienplatz. Wir wissen, wie bitter das für Sie ist – und ich bitte Sie als Präsident der Goethe-Universität dafür um Entschuldigung. Das hätte nicht passieren dürfen.

Seit wir von dem Fehler erfahren haben, arbeiten wir fieberhaft daran, Möglichkeiten und Lösungen für Sie zu finden. Wir sind dazu im permanenten Kontakt mit dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und der Stiftung für Hochschulzulassung, aber auch mit der Kultusministerkonferenz von Bund und Ländern, den medizinführenden Universitäten in Deutschland und dem Universitätsverbund der German U15. Für die uns zuteilwerdende Unterstützung sind wir dankbar, weil wir alle gemeinsam um Lösungen bemüht sind, die Ihnen in Ihrer Situation weiterhelfen können. 

Auch wenn oder gerade weil wir Ihr Vertrauen enttäuscht haben, bitten wir Sie dennoch darum, uns in dieser für Sie sehr schwierigen Situation abzunehmen, dass wir alles tun werden, um Ihnen bald Lösungen oder auch Alternativen anbieten zu können, mit denen Sie das gewünschte oder eventuell ein anderes Studium aufnehmen können. Wir halten Sie regelmäßig auf dem Laufenden, auch die FAQ's auf der Homepage werden regelmäßig angepasst.

Es grüßt Sie herzlich

Ihr Enrico Schleiff
Präsident der Goethe-Universität Frankfurt


Alle Meldungen zum Thema

Wir stellen fortlaufend weitere Informationen für Sie bereit.

Die Stiftung für Hochschulzulassung ist dem Wunsch der Kultusministerkonferenz für Hochschulen nachgekommen und setzt das Koordinierte Nachrückverfahren
 
bis Dienstagnacht, den 6. September 2022 weiterhin aus.  

Das DoSV-Bewerbungsportal sowie das DoSV-Hochschulportal befinden sich in dieser Zeit unter einer Portalsperre, sodass ein Zugriff auf die Portale in dieser Zeitspanne nicht möglich sein wird.

Das Aussetzen des Koordinierten Nachrückens wird zwingend erforderlich, damit die Stiftung für Hochschulzulassung zusammen mit den Gremien und den Ministerien alle möglichen Alternativen eruieren und die Zwischenzeit für das weitere Vorgehen ausschöpfen kann, um die betroffenen Bewerber bestmöglich zu unterstützen.

Die SfH ist per E-Mail: Hotline.Goethe-Uni@hochschulstart.de erreichbar.


Online-Veranstaltung „Rücknahme des Studienplatzes in Medizin und Zahnmedizin. Was nun?“

Donnerstag, 1. September 2022, 16:00-18:00 Uhr

Die Zentrale Studienberatung bietet Ihnen in dieser Online-Veranstaltung einen Überblick über mögliche Alternativen und Überbrückungsmöglichkeiten. Es werden alternative Studiengänge vorgestellt, Informationen zu sozialrechtlichen Aspekten des Studiums gegeben und Fragen Ihrerseits beantwortet. Bitte beachten Sie, dass die Zentrale Studienberatung keine Studienplätze vergeben kann. Im Rahmen dieser Veranstaltung können keine vergaberechtlichen Lösungen für den kurzfristigen Erhalt eines Medizin- und Zahnmedizinstudienplatzes geklärt werden.


FAQs zum Vergabeverfahren Medizin/Zahnmedizin an der Goethe-Universität im Wintersemester 2022/23


Der Fehler ist im Übermittlungsprozess der Daten an die Stiftung Hochschulzulassung durch eine Fehleingabe seitens der Goethe-Universität entstanden. Durch eine Verkettung unglücklicher Umstände ist der Fehler zu spät entdeckt worden, um das Verfahren noch stoppen zu können.
Die außergewöhnlich hohe Studienplatzkapazität bei der Goethe-Universität Frankfurt ist der Stiftung für Hochschulzulassung am Dienstag, dem 23. August 2022, gegen 15:30 Uhr aufgefallen: Anlässlich einer regulären technischen Systemkontrolle hatten Mitarbeiter der Stiftung für Hochschulzulassung die ungewöhnlich hohe Zahl von bereits elektronisch erteilten Zulassungen bemerkt. Bei einer daraufhin vorgenommenen SfH-internen Überprüfung wurde festgestellt, dass die entsprechenden Daten tatsächlich von der Goethe-Universität Frankfurt in das System eingestellt worden waren. Allerdings wichen diese Zahlen stark von der regulären Kapazität ab. Die Goethe-Universität Frankfurt wurde am Mittwochmorgen wegen dieser Auffälligkeiten kontaktiert. Nach einer sofort vorgenommenen gründlichen internen Überprüfung des Sachverhalts durch die Goethe-Universität bestätigte der Universitätskanzler der Goethe-Universität gegenüber der SfH am Mittwochnachmittag, dass die vorgenommene Meldung von Kapazitäten in das Zentrale Vergabesystem der SfH fehlerhaft war.
Es wurde am Donnerstagmorgen (25. August) durch das Universitätspräsidium ein universitärer Krisenstab eingerichtet, der seitdem die Aktivitäten zur Bewältigung der Krise koordiniert. Zunächst musste geprüft werden, ob das Verfahren noch gestoppt werden könnte. Als klar wurde, dass dies nicht möglich sei, wurde erörtert, unter welchen Voraussetzung und mit welcher Begründung eine Rücknahme überhaupt möglich ist und wie man die Betroffenen über den Sachverhalt einer Rücknahme informiert. Zudem wurde im Rahmen des Krisenstabs abgestimmt, im Sinne maximaler Transparenz unmittelbar nach Versandbeginn der Bescheide die Öffentlichkeit proaktiv per Pressemitteilung zu informieren.
Eine sofortige Information der Betroffenen war nicht möglich, da die Erteilung von Rücknahmebescheiden an bestimmte rechtliche und formale Voraussetzungen gebunden ist, die zunächst geprüft werden mussten. Parallel wurden während dieser Zeit – auch in intensivem Austausch mit der Stiftung für Hochschulzulassung – auch noch Alternativen erwogen, wie sich diese Härte für die Betroffenen möglicherweise noch vermeiden ließe. Im Ergebnis ergab die Prüfung jedoch, dass eine Versendung von Rücknahmebescheiden leider unumgänglich war. Diese erfolgte am späten Freitagnachmittag. Parallel dazu wurde die Öffentlichkeit per Pressemitteilung informiert.
Studierende erhalten im zentralen Vergabeverfahren für Studienplätze nur eine einzige Zulassung von einer Hochschule. Die erteilten Zulassungen der Goethe-Universität bedeuten für die betroffenen Studieninteressierten, dass sie aus dem aktuellen Verfahren für andere Hochschulen ausgeschieden sind. Sämtliche vorhandenen Studienplätze sind mit dem Abschluss der s.g. Koordinierungsphase vergeben worden. In Rücksprache mit der Stiftung für Hochschulzulassung wurde sofort nach Bekanntwerden darüber nachgedacht, ob das Verfahren doch noch angepasst werden könnte. Auch wenn sich alle Beteiligten eine andere Lösung gewünscht hätten, war eine Anpassung des Verfahrens im Sinne der Betroffenen rechtlich jedoch nicht möglich, ohne neue Ungerechtigkeiten zu schaffen.
Die Goethe-Universität ist sich bewusst, dass für die Betroffenen durch die Rücknahme der Studienplatzentscheidung erhebliche Konsequenzen entstehen. Die Verantwortlichen erörtern daher gegenwärtig Ideen und Vorschläge, um den Betroffenen gezielt helfen zu können – z.B. mit alternativen Studienplätzen. Die Prüfungen dazu sind jedoch noch nicht abgeschlossen. Sobald konkrete Angebote vorliegen, werden wir an dieser Stelle darüber informieren.
Die Betroffenen können sich an das zuständige Beratungsteam der Goethe-Universität über folgende E-Mail-Adresse wenden: zsb-nawi@uni-frankfurt.de. Eine Hotline für eine telefonische Beratung ist in Vorbereitung und wird in Kürze ebenfalls geschaltet.
Die Goethe-Universität schreibt für Medizin nur im Wintersemester, für Zahnmedizin auch im Sommersemester ein. Die Kapazität liegt für beide Studiengänge bei 421 Studienplätzen (381 Humanmedizin, 40 Zahnmedizin). Es wurden ab dem späteren Freitagnachmittag (26.8.) insgesamt 282 Rücknahmebescheide an die Betroffenen verschickt (31 Zahnmedizin/251 Humanmedizin). Wie man erkennen kann, übersteigt die Zahl der zu viel erteilten Studienplätze die vorhandene Kapazität um fast das Doppelte.
Angesichts einer Größenordnung von 282 zu viel vergebenen Plätzen in Medizin und Zahnmedizin würde dies die Kapazitäten unseres Studienganges bei weitem übersteigen und ein qualitätsvolles Studium der Medizin unmöglich machen.
Wir haben solche und andere Fragen intensiv diskutiert – auch mit den Verantwortlichen der Stiftung für Hochschulzulassung. Im Ergebnis würde dies bedeuten, dass das bundesweit zentrale Vergabeverfahren komplett neu aufgerollt werden müsste. Dies ist jedoch aus Gründen der Gleichbehandlung nicht möglich.
Wir sind bereits in eine intensive Prüfung der Arbeitsprozesse eingetreten, die der Übermittlung der Daten zugrunde liegen, und werden auch externe Unterstützung in Anspruch nehmen, um solche oder ähnliche Fehler künftig wirksam auszuschließen.
Wir bedauern dies, aber angesichts der gegenwärtig noch andauernden hessischen Schulferien und der Wochenendsituation konnten so schnell keine qualifizierten Beratungskapazitäten aufgebaut werden. Andererseits wollten wir die Betroffenen so rasch wie möglich informieren, was immerhin binnen 48 Stunden nach Bekanntwerden gelungen ist. Die Anfragen, die in der Zwischenzeit per Mail eingetroffen sind, werden natürlich beantwortet.
Ablauf des regulären Medizin- und Zahnmedizinverfahrens:

  1. Bewerbung über hochschulstart.
  2. Bei der Bewerbung müssen die Bewerber*innen eine Priorisierung Ihrer Wünsche angeben.
  3. Hochschulstart erstellt im Auftrag der Hochschulen die Ranglisten in den einzelnen Quoten und erteilt Zulassungsangebote.
    Wichtig: Ein Zulassungsangebot ist nicht automatisch eine Zulassung. Es wird immer nur das anhand der vorher getroffenen Priorisierung bestmögliche Zulassungsangebot angezeigt. Die Zulassung muss entweder aktiv angenommen werden oder wird am Ende des Verfahrens (Phase 1/7) automatisch in eine Zulassung umgewandelt.
  4. Die Verteilung der Zulassungsangebote erfolgt in Phasen anhand eines durch hochschulstart festgelegten Terminplans (siehe Anlage). Das reguläre Koordinierungsverfahren erfolgten in den Phasen 1/1 bis 1/7, wobei die jeweiligen Phasen überlappend sind.
  5. Wird ein Zulassungsangebot angenommen, versendet die Stiftung einen entsprechenden Zulassungsbescheid mit den Modalitäten für die Einschreibung.
    > Terminübersicht WiSe2022/23
  6. Die Einschreibunterlagen können vorab per E-Mail und postalisch eingereicht werden, es erfolgt bei form- und fristgerechtem Eingang die Einschreibung.
Die Frage, ob eine Teilnahme am koordinierten Nachrücken möglich gemacht werden kann, ist derzeit in Klärung mit der Stiftung für Hochschulzulassung und dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Sobald es hierzu eine neue Information gibt, werden wir Sie umgehend Informieren. 
Leider ist das aus rechtlichen Gründen nicht möglich. Die Auswahlverfahren beziehen sich immer nur auf das aktuell anstehende Semester. In zukünftigen Verfahren sind wir wieder verpflichtet alle vorhandenen Studienplätze auszuschöpfen und in einem Verfahren zu besetzen, bei dem für alle Bewerber*innen Chancengleichheit gewährleistet wird. Eine Bevorzugung einer Bewerberkohorte wäre mit diesem Grundsatz nicht vereinbar. Bewerber*innen mit einer höheren Punktzahl im Ranglistenverfahren als die jetzt fälschlich Zugelassenen, wären dadurch benachteiligt und würden sicher ihrerseits versuchen Ihre Ansprüche gegen die Universität geltend zu machen.

Grundsätzlich ist das möglich. Allerdings hat dieser Weg in der Praxis einige Schwierigkeiten. Studienleistungen aus anderen Fächern werden für das Medizinstudium häufig nicht vollständig anerkannt, sondern ggf. nur als Teilleistungen. Was anerkannt wird, das entscheidet das jeweils zuständige Landesprüfungsamt und nicht die Universität.

Es lohnt sich nicht in dem Sinne, dass man die Leistungen 1 zu 1 mitnehmen und ggf. Zeitverluste kompensieren oder die Chance auf einen Medizinstudienplatz erhöhen kann, aber: Mit Studienleistungen aus einem naturwissenschaftlichen Fach werden Sie die Prüfungsleistungen in Medizin mit weniger Arbeitsaufwand erbringen können. Sie könnten somit auf arbeitsintensive vorklinische Fächer wie z.B. Anatomie konzentrieren. 

Im Hinblick auf den Erwerb des Studienplatzes müssen Sie beachten, dass die Chancen auf einen Quereinstieg in ein höheres Semester nur sehr gering sind, weil auch die höheren Fachsemester zulassungsbeschränkt und die vorhandenen Plätze bereits belegt sind. Eine Bewerbung für das erste Semester ist möglich, sofern Sie eine entsprechend kleine Anzahl an Leistungen anrechnen lassen.

Zulassungsfreie naturwissenschaftliche Studiengänge an der Goethe-Universität sind: Biophysik, Chemie, Physik.

Interessant könnte auch das Orientierungsstudium in den Natur- und Lebenswissenschaften sein, das im ersten Studienjahr einen breiten Überblick über die den Fächerkanon liefert und daher eine gute Überbrückungsmöglichkeit sein kann.

Falls für Sie auch ganz andere Studiengänge in Frage kommen, lohnt sich ein Blick auf die Liste der Fächer, in denen noch ein Losverfahren ansteht.

Bereits überwiesene Semesterbeiträge können Sie jederzeit zurückfordern. Hierzu reicht eine kurze E-Mail an: sli@uni-frankfurt.de 
Der Anspruch auf Kindergeld besteht grundsätzlich bis zum Tag vor dem 25. Geburtstag, sofern Sie eine Ausbildung oder ein Studium machen oder sich um eines bemühen. Mit dem Aufhebungsbescheid der Universität können Sie gegenüber der Kindergeldkasse nachweisen, dass Sie sich um den Studienplatz bemüht haben. Insofern besteht der Anspruch auf das Kindergeld fort.

Nehmen Sie Kontakt auf zu ihrer Krankenversicherung auf und lassen Sie sich individuell beraten. In Übergangsphasen gibt es besondere Regelungen, die Sie mit ihrer Versicherung besprechen können.
In der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gelten folgende Regeln:
Ab dem Zeitpunkt der Immatrikulation können Studenten nach den Beitragssätzen der Krankenversicherung der Studenten versichert werden.
Für unter 25jährige - ohne Beschäftigungsverhältnis bzw. ein max. Einkommen von 450 € ist möglich bei den Eltern mitversichert zu sein. (Familienversicherung). 
Familienversicherung gilt u.U. auch für Ehepartner:innen  
Wenn weder Familienversicherung oder Krankenversicherung der Studenten möglich ist, können Sie sich u.U. in der GKV freiwillig versichern zu einem Mindestbeitrag.
Wenn Sie sich arbeitssuchend / ausbildungsplatzsuchend melden, dann ist der Bezug von ALG II (ALG I) möglich – und damit auch die Kranken- und Rentenversicherung abgedeckt.

Sie können sich informieren unter:

Auf den Websites der gesetzlichen Krankenversicherungen
Auf den Websites der privaten Krankenversicherungen

In allen Fragen berät Sie auch das Bürgertelefon zur Krankenversicherung (030) 340 60 66-01
Keine. Zu empfehlen ist, sich arbeitssuchend / ausbildungsplatzsuchend zu melden. Sodann ist der Bezug von ALG II (ALG I) möglich – und damit auch die und Rentenversicherung abgedeckt.
Kündigungen durch Arbeitnehmer können einseitig zurückgenommen werden. Der Widerruf sollte wenige Tage nach der Kündigung erfolgen und stellt ein Vertragsangebot an den Arbeitgeber dar, den bisherigen Vertrag mit den dort festgesetzten Bedingungen bestehen zu lassen. Es ist wichtig, dass Sie sich sehr schnell mit Ihrem Arbeitgeber in Verbindung setzen und Ihre Situation erklären.
Suchen Sie den Kontakt zu Ihrem (bisherigen) Vermieter. Erkundigen Sie sich, ob ein Nachmieter gefunden wurde. Sollte dem nicht so sein, erkundigen Sie sich, ob ein Rückzug der Kündigung möglich ist und Sie in der Wohnung bleiben können.
Wenn man die Wohnung nicht beziehen wird, dann ist eine Kündigung gemäß Kündigungsfrist zu erwägen. Eine Untermiete kann eine Option sein, um die Monate finanziell abzudecken.

Wenn keine andere (für den Mieter günstigere) Frist im Mietvertrag vereinbart wurde gilt für den Mieter/die Mieterin § 573c BGB: „Die Kündigung ist spätestens am dritten Werktag eines Kalendermonats zum Ablauf des übernächsten Monats zulässig“.

Antrag zurückziehen. Ein einfacher Hinweis per E-Mail an das Amt für Ausbildungsförderung reicht hierfür aus.

Vorsicht bei einem „Parkstudium“. Es ist im Hinblick auf BAföG nur ein Fachrichtungswechsel bis zum Ende des zweiten Semesters (u. U. auch des dritten Semesters) möglich.

Bitte setzen Sie sich zeitnah mit dem Anbieter des FSJ in Verbindung und erklären Sie Ihre Situation. Ggf. ist es möglich, das FSJ doch noch in diesem Jahr anzutreten.
Hier wäre zu empfehlen sich zeitnah beim zuständigen Arbeitsamt arbeitssuchend zu melden. Wenn vorab Arbeitslosengeld-Ansprüche erworben wurden, so ist der Bezug von ALG I möglich. Ist dies nicht zutreffend, erhalten Sie ALG II.

Kindergeld: Siehe oben.

In vielen Fällen ist es sinnvoll einen Job anzunehmen und bis zum nächsten Jahr zu arbeiten, um z.B. ein Finanzpolster für das Studium aufzubauen.

Die Mitarbeiter*innen der Psychotherapeutischen Beratungsstelle der Goethe-Universität sind für Sie da. Wenn Sie einen Termin vereinbaren möchten, schreiben Sie an anmeldung.pbs@uni-frankfurt.de oder rufen Sie an unter 0151-70369005.