Coding-Intro

Skalierbares und nachhaltiges Open-Source Konzept für fachbereichsübergreifende Programmierkurse 

Zielsetzung

Das Projekt "Coding Intro" erarbeiten ein interaktives, ganzheitliches und nachhaltiges Konzept zur Entwicklung von Kursen zur Vermittlung von Programmierkenntnissen für R und Python. Unser Ziel ist eine fachbereichsübergreifende Verankerung der Open-Source Kurse sowie eine nachhaltige Qualifizierung von Kursleitenden.

Programmierkenntnisse sind heutzutage in nahezu allen Fachbereichen unverzichtbar. Nicht nur während des Studiums, sondern auch im zukünftigen Berufsleben spielen diese Kenntnisse eine entscheidende Rolle. Allerdings stellen die effektive und flächendeckende Vermittlung dieser Fähigkeiten Universitäten vor eine Herausforderung. Zwar gibt es vereinzelt gute Kurse, doch diese sind oft von einzelnen Dozenten oder Fachbereichen abhängig und sind dementsprechend meist nicht skalierbar. Kursinhalte sind häufig nicht Open-Source und nicht standardisiert. Zudem erfordert die Schulung neuer Kursleitenden einen erheblichen Aufwand.

Unser Ziel ist die Entwicklung eines Konzeptes, welches diese Lücke schließen kann. Primär steht dabei die Erarbeitung von Einstiegs-Programmierkursen im Vordergrund. Diese Kurse können mithilfe einer hohen Standardisierung und einer systematischen Lehrendenqualifizierung von fortgeschrittenen Studierenden und Promovierenden gehalten werden. 

Durch die aktive Open Source-Community und die innovativen Learning-Designs zur standardisierten Vermittlung von Einstiegs-Programmierkursen gibt es vielversprechende neue Möglichkeiten, um Studierende zukunftsgerecht an Digitalthemen und insbesondere das Programmieren heranzuführen.    


Rahmendaten
Learning Design:Einstieg 
Sozialform:Gruppenarbeit, Individualarbeit, Kleingruppen, Selbststudium
Zeitlicher Rahmen:Kontinuierlich
Voraussetzungen

Es werden keine Vorkenntnisse in den jeweiligen Programmiersprachen erwartet. Da die Kurse auf Englisch stattfinden, wird ein ausreichendes Verständnis der englischen Sprache (mind. B1) erwartet. Die Inhalte des Kurses sind allgemeinverständlich und setzen keine spezifischen fachlichen Kenntnisse voraus. 


Evaluationsergebnisse aus der Pilotphase

Die gehaltenen Kurse im Sommersemester 2023 haben sowohl für den Python-Kurs als auch für den R-Kurs sehr gute Beurteilungen vonseiten der Kursteilnehmenden erhalten. Der Python-Kurs hat bei 28 Teilnehmenden 26 Rückmeldungen erhalten, welche den Kurs mit einer Durchschnittsnote von 1,3 und der R-Kurs hat 17 Rückmeldungen erhalten, welche den Kurs mit einer Durchschnittsnote von 1,2 bewertet haben. Die Kurslänge von sechs Stunden haben die Teilnehmenden als passend eingeschätzt. Insbesondere der Aufbau der Kurs mit der Motivation durch eine fortgeschrittene Case Study, welche die Lernziele des Kurses Schritt für Schritt implementiert hat, hat großen Anklang bei den Kursteilnehmer*innen gefunden. Kritisiert wurde, dass der komplette Kurs an einem Tag gehalten wurde. Das Feedback haben wir für das Wintersemester angenommen und den R-Kurs auf zwei Tage aufgeteilt. Die Terminplanung für den Python-Kurs war leider schon abgeschlossen, bevor das Feedback der Kurse ausgewertet werden konnte. Der Python-Kurs im Wintersemester wurde mit einer Durchschnittsnote von 1,4 bewertet.

DigiTeLL Querschnittsthemen

Im Rahmen unserer Übungen analysieren wir die Darstellung von Frauen in Filmen oder anderen fiktiven Werken. Hierfür verwenden wir den Bechdel-Test. 


Der Bechdel-Test, auch als Bechdel-Wallace-Test bekannt, ist ein Maß für die Darstellung von Frauen in Film und anderen fiktiven Werken. Der Test fragt, ob ein Werk mindestens zwei weibliche Charaktere enthält, die eine Unterhaltung über etwas anderes als einen Mann führen. Der Test dient als Indikator für die aktive Präsenz von Frauen in der Fiktion. 


Dadurch lernen die Teilnehmer mehr über Diversity im Filmgeschäft.

Kursmaterialien sowie weitere self-learning Angebote werden auf einer Website begleitend zum Kurs zur Verfügung gestellt. In Rücksprache mit betroffenen Personen und professionell ausgebildeten Gutachtern, konnten wir sicherstellen, dass alle Materialien auf der Website, als auch das Design der Website selbst für visuell eingeschränkte Personen barrierefrei ist. Mit "screen readern" ist es auch stark visuell eingeschränkte Betroffenen möglich, alle Materialien zu bearbeiten.

Kursteilnehmende lösen in Einzel- oder Gruppenarbeit und mit Hilfe der Kursleitenden Aufgaben zu den jeweiligen Themengebieten. Dafür werden nach jedem neu erarbeiteten Kapitel feste Zeiten zur Eigenarbeit innerhalb des Kurses eingehalten. Die Lösung sowie offene Fragen werden im Anschluss gemeinsam besprochen.

Eine Arbeitsgruppe zum Thema "R-Programmierung" trifft sich regelmäßig und tauscht sich über aktuelle Vorgehensweisen und Hindernisse aus. Wir konnten unsere Kursmaterialien um das von der Projektgruppe "OtteR" erstellte Tool zur eigenen Erlernung von R-Grundkenntnissen erweitern. Damit bieten wir Kursteilnehmenden zusätzliche Lernmöglichkeiten die ergänzend zu unserem R-Kurs genutzt werden können.

Im Rahmen unserer Übungen analysieren wir die Darstellung von Frauen in Filmen oder anderen fiktiven Werken. Hierfür verwenden wir den Bechdel-Test. 


Der Bechdel-Test, auch als Bechdel-Wallace-Test bekannt, ist ein Maß für die Darstellung von Frauen in Film und anderen fiktiven Werken. Der Test fragt, ob ein Werk mindestens zwei weibliche Charaktere enthält, die eine Unterhaltung über etwas anderes als einen Mann führen. Der Test dient als Indikator für die aktive Präsenz von Frauen in der Fiktion. 


Dadurch lernen die Teilnehmer mehr über Diversity im Filmgeschäft.

Kursmaterialien sowie weitere self-learning Angebote werden auf einer Website begleitend zum Kurs zur Verfügung gestellt. In Rücksprache mit betroffenen Personen und professionell ausgebildeten Gutachtern, konnten wir sicherstellen, dass alle Materialien auf der Website, als auch das Design der Website selbst für visuell eingeschränkte Personen barrierefrei ist. Mit "screen readern" ist es auch stark visuell eingeschränkte Betroffenen möglich, alle Materialien zu bearbeiten.

Kursteilnehmende lösen in Einzel- oder Gruppenarbeit und mit Hilfe der Kursleitenden Aufgaben zu den jeweiligen Themengebieten. Dafür werden nach jedem neu erarbeiteten Kapitel feste Zeiten zur Eigenarbeit innerhalb des Kurses eingehalten. Die Lösung sowie offene Fragen werden im Anschluss gemeinsam besprochen.

Eine Arbeitsgruppe zum Thema "R-Programmierung" trifft sich regelmäßig und tauscht sich über aktuelle Vorgehensweisen und Hindernisse aus. Wir konnten unsere Kursmaterialien um das von der Projektgruppe "OtteR" erstellte Tool zur eigenen Erlernung von R-Grundkenntnissen erweitern. Damit bieten wir Kursteilnehmenden zusätzliche Lernmöglichkeiten die ergänzend zu unserem R-Kurs genutzt werden können.

Neuigkeiten

tba

Team

Projektbeteiligte von links nach rechts: Matteo Fina, Lukas Jürgensmeier, Prof. Dr. Bernd Skiera, Jan Bischoff, Thilo Kraft

Prof. Dr. Bernd Skiera

Projektleitung

FB 02 Wirtschaftswissenschaften |

Abteilung Marketing


Telefon: +49 (0)69 798 34649

E-Mailskiera@wiwi.uni-frankfurt.de  


Matteo Fina

Projektmitarbeiter

FB 02 Wirtschaftswissenschaften |

Abteilung Marketing


Lukas Jürgensmeier

Projektmitarbeiter

FB 02 Wirtschaftswissenschaften |

Abteilung Marketing


E-Mailjuergensmeier@wiwi.uni-frankfurt.de 

Thilo Kraft

Projektmitarbeiter

FB 02 Wirtschaftswissenschaften |

Abteilung Marketing


Jan Bischoff

Studentische Hilfskraft

FB 02 Wirtschaftswissenschaften |

Abteilung Marketing