Roland Koch

Roland Koch "Abgesehen davon, dass man zu „seiner“ Universität natürlich auch weiterhin eine besondere Beziehung hat und gerne „in Kontakt“ bleibt, ist eine Förderung und Intensivierung solcher Kontakte für alle Beteiligten von großem Vorteil.

Denn der Aufbau eines Netzwerkes mit den „Ehemaligen“ stärkt einerseits den Zusammenhalt, ermöglicht einen vielfachen kompetenten Austausch und schafft weitere vorteilhafte Verbindungen zum Nutzen der Universität und ihrer Studenten. Es lohnt sich also, auch alle „Ehemaligen“ wieder näher an „ihre“ Universität heranzubringen. Deshalb unterstütze ich gerne die Arbeit des Alumni-Rates."

 Der ehemalige Hessische Ministerpräsident wurde am 24. März 1958 in Frankfurt am Main geboren. Aufgewachsen in Eschborn lebt er noch heute dort mit seiner Ehefrau Anke und den beiden Söhnen Dirk und Peter.

Auf Abitur und Grundwehrdienst folgten ein Jura-Studium an der Universität Frankfurt und die Niederlassung als selbständiger Rechtsanwalt. Spezialisiert auf Wirtschafts- und Wettbewerbsrecht übte er diesen Beruf bis 1999 aus.

Seit 1998 ist er Landesvorsitzender der CDU Hessen. Jeweils direkt gewählt gehört Roland Koch seit 1987 als Abgeordneter dem Hessischen Landtag an. 1990/91 und 1993-99 war er Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion. Am 7. Februar 1999 wurde Roland Koch erstmals zum Ministerpräsidenten des Landes Hessen gewählt; nach der erfolgreichen Landtagswahl 2003 erhielt er am 5. April mit seiner Wiederwahl erneut das Vertrauen der Mehrheit des Hessischen Landtages ausgesprochen. Auch in seiner zweiten Wahlperiode sind die wichtigsten Themen Unterrichtsqualität und Unterrichtsversorgung, konsequente Verbrechensbekämpfung sowie Wirtschaft und Arbeit. Auf nationaler Ebene setzt er sich vehement für hessische Interessen ein.

Von 1998 bis 2010 war Roland Koch Hessischer Ministerpräsident. Ab dem 1. März 2011 nimmt Koch als Vorstandsmitglied eine neue Aufgabe an und übernimmt zum 1. Juli 2011 den Vorstandsvorsitz des deutschen Baukonzerns Bilfinger Berger.

Privat ist er dafür bekannt, dass er gerne und gut kocht (2003 wurde er sogar als „Hobbykoch des Jahres“ ausgezeichnet), hier und da den Tennisschläger schwingt und, wann immer es möglich ist, als Besucher in Kunstmuseen auftaucht.

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