Informationen und QSL-Satzung

Die Zweckbindung der Mittel ist im Gesetz festgelegt: „Die Hochschule ist verpflichtet, die Einnahmen zweckgebunden zur Verbesserung der Qualität der Studienbedingungen und der Lehre zu verwenden. Sie ist insbesondere verpflichtet, die Voraussetzungen für die Studierenden zu schaffen, in angemessener Zeit zum Studienerfolg zu kommen, indem sie sicherstellt, dass das in den Prüfungs- und Studienordnungen vorgesehene Lehrangebot tatsächlich in ausreichendem Maße ohne zeitliche Verzögerung wahrgenommen werden kann. Sie intensiviert die Beratung und Betreuung der Studierenden […]“ (§ 1 (3))

Gesetz zur Verbesserung der Qualität der Studienbedingungen und der Lehre an hessischen Hochschulen und Änderungen des Hessischen Studienbeitragsgesetzes und des Hessischen Studienguthabengesetzes durch das Gesetz zur Sicherstellung von Chancengleichheit an hessischen Hochschulen vom 18. Juni 2008 (GVBl. I S. 764).

Nach § 1 (4) des Gesetzes werden die Mittel auf Grundlage einer Satzung des Präsidiums der GU innerhalb der Hochschule vergeben. Entsprechend dieser Satzung erfolgt die Verteilung der Mittel auf Vorschlag einer Kommission im Einvernehmen mit dem Präsidium. An der GU existiert je eine Kommission für die zentral vergebenen Mittel und die der Lehrerbildung sowie jeweils eine Kommission in jedem Fachbereichen für die pauschal den Fachbereichen zugewiesenen Mittel.

An der Goethe-Universität werden die Gelder zu einem erheblichen Teil für die Verbesserung der Betreuungsrelationen, darüber hinaus aber auch für Maßnahmen zur qualitativen Verbesserung der Lehre eingesetzt. Detaillierte Informationen über die Mittelverwendung sind auf Nachfrage erhältlich.

Über die Förderung der Projekte entscheidet die QSL-Vergabekommission, deren Mitglieder paritätisch von Studierenden und Präsidium benannt wurden.

[Aktuelle Satzung vom Oktober 2012]