Mathematik für Primarstufe

Informationen für den Studienanfang

Mathematikist im Studium des Grundschullehramts Pflichtfach.

Die Ausbildung richtet sich an vier Zielsetzungen aus:

1. Es soll eine möglichst enge Verbindung zwischen den mathematischen und den mathematikdidaktischen Inhalten bestehen.

2. Für die Behandlung des Schulstoffes der Jahrgangsstufen 1 bis 6 werden auch übergeordnete mathematische Zusammenhänge thematisiert.

3. Die mathematikdidaktischen Inhalte beschränken sich nicht nur auf unterrichtspragmatische Elemente, sondern werden umfassend in empirisch ausgerichteten Theorien zur Mathematikdidaktik der Grundschule behandelt.

4. In der Ausbildung wird nicht nur im Schulpraktikum (Schulpraktische Studien 2. Phase) eine empirische Auseinandersetzung mit dem Mathematikunterricht der Grundschule konsequent, sondern auch durchgehend in jedem anderen Modul angestrebt.

In der Studienberatung wird zumeist nur nach dem Schwierigkeitsgrad der mathematischen Inhalte gefragt. Wir wollen jedoch ausdrücklich darauf hinweisen, dass dies nur ein Teil des Grundschullehramtsstudiums im Fach Mathematik darstellt.
Der mathematikdidaktische Anteil als ein aus der Schule noch nicht bekannte Wissenschaftsdisziplin bereitet unserer Erfahrung nach den Studierenden meist mehr Schwierigkeiten als der fachmathematische Anteil des Studiums. 

Generell wird ein mathematischer Hintergrund aufgespannt, der mit Kenntnissen des Schulstoffs bis maximal Klasse 10 (keine Analysis und Trigonometrie) gut nachvollziehbar ist. Die Frage: "Wie schwer ist Mathematik im Lehramtsstudium für die Grundschule?" können wir generell nicht beantworten.

Bei den Beschreibungen zu den einzelnen Modulen haben wir die mathematischen Inhalte der ersten beiden Pflichtmodule (L1M-G1 und L1M-G2) ausführlich dargestellt. Damit besteht die Möglichkeit sich zu Beginn eines Lehramtsstudiums für die Grundschule hier zu orientieren.