Das Haus der Stille auf dem Campus Westend

Willkommen im Haus der Stille auf dem Campus Westend!

Träger des Haus der Stille ist der Verein zur Förderung des interreligiösen Dialoges an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Der Verein wurde im Juli 2007 gegründet.

Seit der Eröffnung am 5. Oktober 2010 ist das Haus auf dem Campus Westend an den Werktagen von 09.00 Uhr bis 18.00 Uhr zugänglich.

Das Haus der Stille dient als Besinnungs- und Meditationsort. Es steht allen offen, die ihre Beziehung zu Gott überdenken möchten oder nur eine ruhige Minute für sich alleine suchen.

Über das Haus

Auf dem Universitätsgelände gab es keinen Ort für den interreligiösen Austausch und das Gebet der Angehörigen der unterschiedlichen Religionen gegeben. Daher wurde 2005 die Idee, einen Raum zur Meditation und Besinnung für die Studierenden, Mitarbeiter und Interessierte zu schaffen, geboren. Es sollte ein multireligiöser Gebetsraum auf dem Campus Westend entstehen.

Aufgrund dieser Idee setzte sich der katholische Bauverein und die evangelische Kirche in Hessen mit dem Architekturbüro Karl und Probst zusammen und planten den Ausbau des multireligiösen Gebetsraums. Die Baukosten wurden vom Land Hessen getragen.

Bereits in einem frühen Stadium der Planung bestand Einigkeit, dass das Haus keinerlei Elemente (etwa Bilder oder Skulpturen) enthalten soll. Grund dafür war, dass religiöse Symbole bei Angehörigen anderer Konfessionen auf Ablehnung stoßen könnten. Die einzigen Einrichtungsgegenstände sind einige Hocker und Kniebänke. Ansonsten herrscht inmitten der weiß verputzten Wänden und dem mit hellbraunem Linoleum ausgelegten Fußboden eine geradezu feierliche Leere. Utensilien zum Beten, Bilder, Bücher oder ähnliches werden in einem separaten Raum gelagert. Über die Treppe zum Untergeschoss gelangt man zu den Sanitärräumen und den Fußwaschbecken für die rituelle Waschung vor dem islamischen Gebet.

Aufgrund des mit dem Haus der Stille angedachten Konzepts, einen Ort zur Besinnung und Meditation zu schaffen, steht das Haus nicht nur den Angehörigen der Konfessionen, sondern allen Nutzern des Campus, die einen ruhigen Ort für das Gebet oder für eine kleine Auszeit suchen, offen.

Weitere Besonderheiten:

  • Nominierung für das Deutsche Architektur Jahrbuch 2011/2012 des Deutschen Architekturmuseums
  • Teilnahme am Tag der Architektur 2011

Bildergalerie

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