Forschungsprojekte am Institut für Afrikanistik

Berbersprecher im Rhein-Main Gebiet: Migration, Minoritätsstatus und Maskulinität

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Forschung im LOEWE Schwerpunkt "Minderheitenstudien: Sprache und Identität"

Seit 2020 forschen wir in einem größeren Verbund mit anderen Forscher*innen zu Fragen von Sprache und Identität insbesondere bei Angehörigen von Minoritäten im Migrationskontext. In diesem übergeordneten Rahmenthema des LOEWE Schwerpunkts „Minderheitenstudien: Sprache und Identität“ lenken Hamza Boutemin und Axel Fanego Palat Augenmerk auf in Deutschland lebende Sprecher der sogenannten Berbersprachen – in ihrer Eigenbezeichnung „Imazighn“ – die Bezeichnung, die auch wir bevorzugen und nachfolgend verwenden.

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Afrikaner*innen im Rhein-Main-Gebiet: Ein afrikalinguistisches Forschungsprojekt zu sprachlicher Integration

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Rhein-Main-Universität Kooperation mit JGU Mainz

Vor dem Hintergrund der Einwanderung aus West- und Zentralafrika untersucht das Vorhaben sprachliche Praktiken von Personen mit afrikanischem Migrationshintergrund im Rhein-Main-Gebiet. Deren Sprachporträts und Sprachauffassungen dokumentieren nicht-angeleiteten, spontanen Fremdsprachenerwerb: Wie gehen sie mit ihren Sprachen um? Welche kommunikativen Praktiken setzen sie beim Erwerb der deutschen Sprache ein? Hier weiter lesen.


CEDITRAA (Cultural Entrepreneurship and Digital Transformation in Africa and Asia)

Ceditraa

Ein Kooperationsprojekt der Goethe-Universität, der JGU Mainz & Pan Atlantic University Lagos/Nigeria

An dem multidisziplinären Forschungsprojekt, gefördert vom BMBF, beteiligen sich Forscher*innen unterschiedlicher Fachdisziplinen und untersuchen, wie sich Digitalisierung auf die Kultur(produktion) in Afrika südlich der Sahara und Ostasien auswirkt.

Hier geht es zum Projekt.


Potenziale einer Sammlung

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Spuren lesen, Beziehungen wahrnehmen und miteinander teilen

Das Oswin-Köhler-Archiv beherbergt den weltweit umfangreichsten und dichtesten Bestand an Zeugnissen von Kultur und Sprache der Khwe in Namibia. Die Khwe gehören zu den "San" oder "Buschleute" genannten ehemaligen Jäger-Sammler-Bevölkerungsgruppen im südlichen Afrika. Das Spuren lesen als Ursprung von Wissenschaft, relationale Ontologien sowie das Teilen oder gemeinsame Nutzen von Ressourcen wurden als zentrale kulturelle Errungenschaften von San und anderen Jäger-Sammler-Gemeinschaften identifiziert.

Zur ausführlichen Projektbeschreibung


Sprachgebrauch und linguistische Variation in multilingualen Sprechergruppen in Ngaoundéré (Nord-Kamerun) (II)

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Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Das Projekt konzentriert sich auf Sprachgebrauch, -variation und -wandel in einem multilingualen urbanen Kontext in Afrika. Hier leben Sprecher mit einer Vielfalt linguistischer Repertoires, die kaum institutionalisierten normierenden Einflüssen ausgesetzt sind. Das Projekt wird in Ngaoundéré, der Hauptstadt der Region Adamawa (Kamerun), realisiert. Vor diesem Hintergrund wird eine mikroperspektivische Fallstudie durchgeführt, die den Sprachgebrauch dreier professioneller Gruppen in solchen Settings mittels Ansätzen und Methoden der Sozialen Netzwerkanalyse untersucht. Hier weiter lesen.


Akie in Tanzania - updating the documentation of a critically endangered language

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DoBeS Volkswagenstiftung

Die Akie sind ein kleines Jäger-Sammler-Volk, das am Rande der Maasai-Steppe in Tansania lebt. Sprachlich gehört das Akie zu den südnilotischen Sprachen, eng verwandt mit den Kalenjin-Sprachen. Als nilotische Sprache ist es herkömmlich als zur 'nilo-saharanischen' Familie gezählt worden, einer Einheit, die heute als umstritten gilt. Hier weiter lesen.


Vergleichende Verbalmorphologie der Ometo-Sprachen in Südwest-Äthiopien

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Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Das Projekt möchte die genetischen Beziehungen zwischen den Ometo-Sprachen auf einer soliden Datengrundlage eingehend untersuchen, damit auf längerfristige Sicht alle omotischen Sprachen, zu denen das Ometo gehört, in die Vergleiche einbezogen werden können. Während die Ometo-Gruppe als sprachlich recht kohärent gilt, weichen die Strukturen anderer omotischer Sprachen teils davon ab; auch hier können die Verbalmorphologien klare Hinweise auf genetische Verwandtschaft geben. Hier weiter lesen.


Frühere Forschungsprojekte

Hier finden Sie Informationen zu bereits abgeschlossenen Projekten: