Beschäftigungsdauer bei Promotionen

Das Präsidium hat beschlossen, dass Promotionsverträge im Rahmen von Beschäftigungsverhältnissen auf Landesstellen weiterhin über eine Laufzeit von 5 Jahren (3+2 Jahre) geschlossen werden.

Das Präsidium empfiehlt den Fachbereichen im Sinne der Qualitätssicherung diese Regelung auch auf drittmittelfinanzierte Stellen anzuwenden.
Eine Weiterbeschäftigung in das 6. Jahr vor der Promotion ist grundsätzlich auf Antrag des Fachbereichs möglich, wenn

  • eines oder mehrere Kinder unter 18 Jahren
    oder
  • pflegende Angehörige

zu betreuen sind.
Für die Beschäftigungsmöglichkeit im 6. Jahr werden Beschäftigungszeiten als studentische oder wissenschaftliche Hilfskraft in der Masterphase, die Beschäftigung als nichtwissenschaftliche/r Mitarbeiter/in sowie Beschäftigungszeiten an anderen Hochschulen und Forschungseinrichtungen an der Goethe-Universität nicht angerechnet, soweit die zulässige Höchstbefristungsdauer von 6 Jahren für eine Promotion nicht überschritten wird.
Sind die vorgenannten Voraussetzungen nicht erfüllt, ist eine Weiterbeschäftigung im 6. Jahr nur dann möglich, wenn der Fachbereich die Wiederbesetzung der Stelle um zusätzliche drei Monate aussetzt.

Familienpolitische Komponente

Die Ausweitung des Befristungsrahmens der familienpolitischen Komponente gemäß § 2 Abs. I S. 3 WissZeitVG ist auf Antrag des/der Mitarbeiters/in und des Fachbereichs grundsätzlich zu gewähren. Es besteht damit die Möglichkeit, dass sich die insgesamt zulässige Befristungsdauer von Promotions- und postDoc-Phase um zwei Jahre pro Kind verlängert.

Die Sacharbeiterinnen und Sacharbeiter der Abteilung Personalservices sowie der Familien-Service im Gleichstellungsbüro stehen Ihnen beratend zur Verfügung.

 

Weiterführende Informationen

In der rechten Spalte finden Sie den Gesetzestext zum WissZeitVG im Wortlaut. Weiterführende allgemeine Informationen finden Sie auf den Seiten des BMBF.