Didaktik

Forschungsprojekt »Leseflüssigkeit – Zur differenziellen Wirksamkeit von Interventionen«

2006-2008

Mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)

Beteiligte

  • Prof. Dr. Andreas Gold (FB Psychologie und Sportwissenschaften / Pädagogische Psychologie) [Homepage]
  • Daniel Nix (FB Neuere Philologien / Germanistik) [UnivIS]
  • Carola Rieckmann (FB Neuere Philologien / Germanistik) [UnivIS]
  • Prof. Dr. Cornelia Rosebrock (FB Neuere Philologien / Germanistik) [Homepage]
  • Kathrin Schmitt (FB Psychologie und Sportwissenschaften / Pädagogische Psychologie)
  • Dr. Isabel Trenk-Hinterberger (FB Psychologie und Sportwissenschaften / Pädagogische Psychologie) [Homepage]

Kurzbeschreibung

Schüler(innen) mit schwacher Lesekompetenz zeigen noch im Sekundarschulbereich eine unzureichende Automatisierung von Textverarbeitungsprozessen im hierarchieniedrigen Bereich. Im Forschungspojekt wird geprüft, mit welchen unterrichtskompatiblen Förderanlagen die Automatisierungsleistungen bei der Worterkennung und Satzgliederung (Fluency) bei leseschwachen Schüler(inne)n erfolgreich verbessert werden können.

Dafür werden die Effekte zweier unterrichtlicher Settings zur Förderung von Fluency auf die Lesegeschwindigkeit, die Textverstehensleistung und die Lesemotivation in insgesamt 24 Hauptschulklassen der 6. Jahrgangsstufe im Einzugebereich Frankfurts bestimmt: Jeweils acht Klassen erfahren ein Treatment mit einem "Sustained Silent Reading"-Programm bzw. mit einem "Oral Reading"-Setting über jeweils ein halbes Schuljahr (3 × 20 Min/Woche), acht weitere Klassen bleiben als Kontrollgruppe.

Ergebnisse

Erste Ergebnisse finden Sie hier.

Veröffentlichungen

  • Isabel Trenk-Hinterberger, Daniel Nix, Carola Rieckmann, Cornelia Rosebrock und Andreas Gold, "Förderung der Leseflüssigkeit bei schwachen Leser(inne)n in der sechsten Jahrgangsstufe: Erste Ergebnisse einer Interventionsstudie". In: Bernd Hofmann & Renate Valtin (Hrsg.), Checkpoint Literacy. Tagungsband zum 15. Europäischen Lesekongress. Berlin: Deutsche Gesellschaft für Lesen und Schreiben, 2007
    (= Druckfassung des im letzten Absatz verlinkten Textes).