Willkommen am Institut für Ethnologie

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Westsahara - Siedlerkolonialismus und Widerstand                                               
Forschungsansätze im deutschsprachigen Raum
26. - 27. Februar 2024, Goethe-Universität Frankfurt

Studierende und Forschende aller Statusgruppen mit einem Schwerpunkt~auf der westlichen Saharaauf dem Westsaharakonflikt oder auf Siedlerkolonialismus sind herzlich eingeladen, ihre laufenden Arbeiten und die Ergebnisse abgeschlossener Forschungsprojekte im Rahmen der zweitägigen Tagung zu präsentieren. Die Veranstaltung dient einer besseren Vernetzung und ermöglicht einen intensiven interdisziplinären Austausch über die Folgen von Siedlerkolonialismus und Formen des Widerstandes am Beispiel der Westsahara.

Das ausführliche Programm und die Zugangsdaten für die virtuelle Teilnahme finden Sie hier.
Den Call for Papers finden Sie hier.
Bei Interesse oder Fragen bitten wir um Rückmeldung an j.tavakoli@em.uni-frankfurt.de.  

Photo credit: Western Sahara Resource Watch

Im Januar 2024 wurde Prof. Mamadou Diawara zum „Director Germany“ des “Maria Sibylla Merian Institute for Advanced Studies in Africa" (MIASA) an der University of Ghana in Legon, Accra, ernannt. Zusammen mit Dr. Grace Diabah, „Director Ghana“, bildet er bis Ende 2025 die Doppelspitze von MIASA. 

Ziel von MIASA ist die weltweite Sichtbarkeit der geistes-, sozial- und kulturwissenschaftlichen Forschung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Subsahara-Afrika zu erhöhen. Schwerpunktthema der Forschung ist „Sustainable Governance“. MIASA in Accra ist eines von weltweit fünf Merian Centres und wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.Weitere Informationen zu MIASA finden Sie hier.

NoJoke hat eine eigene Webseite!

Alle Informationen zum ERC-geförderten Projekt "Humour as an Epistemic Practice of the Political Present" finden Sie ab sofort auf
> https://nojoke.net/



Kolloquien im WiSe 23/24

Im Wintersemester finden folgende Kolloquien und Vortragsreihen statt: 

> Afrika-Kolloquium (Prof. Hahn): Zum Programm
Im Afrika-Kolloquium präsentieren Doktorand*innen des Instituts für Ethnologie sowie internationale Gäste laufende Forschungsarbeiten und neue Ergebnisse mit Afrika-Bezug. 

> Vorlesungsreihe "Decolonizing Anthropology. Eine selbstkritische Standortbestimmung in Forschung und Lehre" > Zum Programm
Die gemeinsame digitale Vorlesungsreihe verschiedener sozial- und kulturanthropologischer Institute aus CH, A und D wird in Frankfurt gemeinsam in Präsenz verfolgt und im Anschluss darüber diskutiert. Eine Sitzung der Vorlesungsreihe wird von Prof. Göpfert gemeinsam mit Frankfurter Studierenden gestaltet. 

> Kolloquium des Frobenius-Instituts zu laufenden Forschungsarbeiten (Prof. Hardenberg): Zum Programm
Im Kolloquium zu laufenden Forschungsarbeiten lädt das benachbarte Frobenius-Institut  internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Kulturanthropologie sowie benachbarter Fachdisziplinen ein, ihre aktuellen Forschungsprojekte zu präsentieren.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Studieren am Institut für Ethnologie

Sie sind Student*in der Ethnologie und suchen nach aktuellen Ankündigungen zum Studium?
> Aktuelle Informationen zu Studium und Lehre, sowie wichtige Termine und Orientierungsangebote am Institut für Ethnologie finden Sie auf folgender Seite: Aktuelle Hinweise für Studierende . Bitte schauen Sie hier regelmäßig vorbei!

Sie interessieren sich für ein Studium an unserem Institut?
> Einen Überblick über unser Angebot an Studiengängen finden Sie auf der Seite „Informationen für Studiumsinteressierte

Sie haben generelle Fragen oder suchen Informationen zu den Studiengängen am Institut für Ethnologie?
> Hier geht es zur Übersichtsseite "Studium am Institut für Ethnologie". Auf den dort verlinkten Unterseiten finden Sie alle relevanten Informationen für Studierende und am Studium Interessierte.

Sie finden keine Antwort auf Ihre Fragen?
> Wenden Sie sich gerne an unsere Studienfachberatung.


​​Kollaborative Ethnologie

Im Pilotprojekt „Kollaborative Ethnologie“ entwickeln wir Strukturen und Routinen des internationalen kollaborativen Forschens für Studierende und fördern zugleich Studierendenmobilität und Internationalisierung.

Bestandteile des Projekts sind:  

  • "Forschen mit" statt "Forschen über" - Studierende erhalten die Möglichkeit, im Rahmen des BA- oder MA-Studiums am Institut gemeinsam in Tandems mit internationalen Peers Forschungen durchzuführen. 
  • Mit der Unterstützung unserer Kooperationspartner in Afrika, den Amerikas und Asien sowie unterschiedlichen Austauschformaten - von virtuellen Workshops zu einer internationalen Summer School in Frankfurt - erleichtern wir den am Projekt beteiligten Studierenden den Zugang zu internationaler Forschung. 
  • Die Teilnahme am Programm wird in einem gesonderten Zertifikat bescheinigt.
Weitere Informationen
Das Institut für Ethnologie möchte an dieser Stelle den Bericht zu der „Umfrage zu Diversitätsförderung und Diskriminierung im Ethnologie-Studium“ teilen. Die Umfrage wurde im Sommersemester 2021 von Prof. Whittaker am Institut für Ethnologie durchgeführt > Zum Bericht „Fach der Vielfalt?

Die 2022 durchgeführte qualitative Diversity-Studie zu Studienerfahrungen an der Goethe-Universität kommt zu ähnlichen Ergebnissen. Sie beinhaltet Empfehlungen für eine diversitätssensible Gestaltung von Studium und Lehre und empfiehlt, Diversität als Querschnittsthema wahrzunehmen. > zur Diversity-Studie „Sich beweisen, dass man dahingehört…“

Beratungs- und Unterstützungsangebote zu den Themenbereichen Diversität, Chancengleichheit, Gleichstellung & Antidiskriminierung finden Sie auf dieser Webseite unter > Studium > Beratung


"Ihrer wechselvollen Geschichte kritisch verpflichtet, ist [die Goethe-Universität] geleitet von den Ideen der Europäischen Aufklärung, der Demokratie und der Rechtsstaatlichkeit und wendet sich gegen Rassismus, Nationalismus und Antisemitismus. Die Goethe-Universität ist ein Ort argumentativer Auseinandersetzung; Forschung und Lehre stehen in gesellschaftlicher Verantwortung. (...) Grundlage unseres Denkens und Handelns ist die Wertschätzung von Offenheit und Vielfalt." (aus dem Leitbild der Goethe-Universität)