Prof. Dr. Gerhard Henke-Bockschatz

Biographie

  • Erstes und Zweites Staatsexamen für das Lehramt an höheren Schulen in den Fächern Deutsch und Geschichte
  • mehrjährige Tätigkeit als Lehrer an verschiedenen Schulen in Hamburg
  • Promotion in Neuerer Geschichte mit einer sozialgeschichtlichen Studie über Glasarbeiter im 19. Jahrhundert
  • Habilitation in Neuerer Geschichte und Didaktik der Geschichte; Habilitationsschrift über die Geschichtskultur der frühen Arbeiterbewegung im 19. Jahrhundert
  • seit 2001 Professor für Didaktik der Geschichte in Frankfurt/Main
  • Mitherausgeber der Zeitschrift „Geschichte lernen“ (Friedrich Verlag) und Herausgeber der Reihe „Geschichte kompakt“ (Reclam-Verlag)
  • Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Außerschulische Geschichtskultur, Methoden historischen Lernens, Informations- und Kommunikationstechnologien im Geschichtsunterricht

Publikationen

Herausgeber:

  • Geschichte und historisches Lernen. Festschrift für Jochen Huhn zum 65. Geburtstag, Kassel 1995.
  • Industrialisierung. (Fundus – Quellen für den Geschichtsunterricht), Schwalbach/Ts. 2003.
  • (gemeinsam mit Bettina Alavi) Geschichtsunterricht und Geschichtskultur in der multiethnischen Gesellschaft, Idstein 2004.
  • (gemeinsam mit Markus Bernhardt und Michael Sauer): Bilder – Wahrnehmungen – Konstruktionen. Reflexionen über Geschichte und historisches 14. Lernen. Festschrift für Ulrich Mayer zum 65. Geburtstag, Schwalbach 2006.

Verfasser:

  • Glashüttenarbeiter in der Frühindustrialisierung (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen. XXXIV: Quellen und Untersuchungen zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte Niedersachsens in der Neuzeit), Hannover 1993. (Zugleich: Dissertation Hamburg 1990)
  • Geschichte anschaulich lernen. Zur Rolle der Imagination im Prozeß des historischen Lernens, in: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht, Jg. 51 (2000), Heft 7/8, S. 418 – 429.
  • Von den Lehrmethoden zu den Lernmethoden: Konsequenzen für die geschichtsdidaktische Forschung, in: Zeitschrift für Geschichtsdidaktik, Jahrbuch 2002, S. 87 – 99.
  • Forschend-entdeckendes Lernen, in: Ulrich Mayer, Hans-Jürgen Pandel, Gerhard Schneider (Hrsg.): Handbuch Methoden im Geschichtsunterricht, Schwalbach/Ts. 2004, S. 15 – 29.
  • Zeitzeugenbefragung, in: Ulrich Mayer, Hans-Jürgen Pandel, Gerhard Schneider (Hrsg.): Handbuch Methoden im Geschichtsunterricht, Schwalbach/Ts. 2004, S. 354 – 370.
  • Der „Holocaust“ als Thema im Geschichtsunterricht. Kritische Anmerkungen in: Wolfgang Meseth/Matthias Proske/Frank-Olaf Radtke (Hrsg.): Schule und Nationalsozialismus. Ansprüche und Grenzen des Geschichtsunterrichts, Frankfurt/M.: Campus 2004, S. 298 – 322.
  • Zeitgeschichtliche Kinder- und Jugendliteratur als Medium historischen Lernens, in: Gabriele von Glasenapp, Hans-Heino Ewers (Hrsg.): Kriegs- und Nachkriegskindheiten. Studien zur literarischen Erinnerungskultur für junge Leser, Frankfurt a. M. u. a. 2008, S. 197 – 215.
  • Denkmalschutz und Kulissenarchitektur, in: Oswalt, Vadim/Pandel, Hans-Jürgen (Hrsg.): Geschichtskultur. Die Anwesenheit von Vergangenheit in der Gegenwart, Schwalbach/Ts. 2009, S. 174 – 183.
  • Der Nachbau des Berliner Schlosses. Ein Lehrstück über den öffentlichen Umgang mit Geschichte, in: Bussiek, Dagmar/Göbel, Simona (Hrsg.): Kultur, Politik und Öffentlichkeit. Festschrift für Jens Flemming, Kassel 2009, S. 527 – 541.
  • Guter Geschichtsunterricht aus fachdidaktischer Perspektive. In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht, Heft 5/6 (Mai/Juni), 2011, S. 298 – 311.
  • Anmerkungen zur Darstellung der Weltwirtschaftskrise in deutschen Geschichtsschulbüchern, in: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht, 61. Jg. (2010), S. 343 – 355.