Chronik der Universität des 3. Lebensalters

 

1982

 

9.06.1982 Eröffnung der Universität des 3. Lebensalters und Durchführung des ersten Vortragszyklus, Thema: "Veränderungen im Alter"

   

Wintersemester 1982/83 Erstes Vorlesungsverzeichnis mit Vorträgen und Arbeitsgruppen.

In der Folge wird das Lehrangebot erweitert und ausgebaut. Es besteht aus einer zentralen Ringvorlesung, Seminaren und Arbeitsgruppen verschiedener Fachbereiche sowie einer Auswahl von regulären Veranstaltungen der Goethe-Universität. Die Soziale Gerontologie bildet einen Schwerpunkt.

   

3.11.1982 Gründung des Vereins "Förderkreis der Universität des 3. Lebensalters und der Gerontologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main e.V."

16.12.1982 erste ordentliche Mitgliederversammlung des Förderkreises der Universität des 3. Lebensalters und der Gerontologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main e.V.“ mit der Wahl von Prof. Dr. Gerd Iben zum Vorsitzenden

Vorausgegangen war 1979 die Bildung einer interdisziplinären  Forschungsgruppe „Soziale Gerontologie“ unter Leitung von Prof. Dr. Anitra Karsten (1902 - 1988) und die Gründung einer Arbeitsgruppe "Gerontologie" am Fachbereich Erziehungswissenschaften unter Federführung von Prof. Dr. G. Iben.


1984

 

16.05.1984 Umbenennung des Vereins in "Universität des dritten Lebensalters an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main e.V." (U3L) und Wahl von Prof. Dr. Dr. h.c. Günther Böhme zum Vorsitzenden.

   

Beitritt der Universität des 3. Lebensalters zur Bundesarbeitsgemeinschaft „Öffnung der Hochschulen für ältere Erwachsene“.


1990

 

9. - 10.06.1990 Ausrichtung des 5. Internationalen Workshops "Öffnung der Hochschulen für ältere Erwachsene"


1991

 

Oktober 1991 Durchführung der ersten „Frankfurter Gerontologischen Tage“ (3-tägige Fachtagung).
In der Folge werden die Frankfurter Gerontologischen Tage bis 2001 jährlich mit wechselnden Themenstellungen durchgeführt.

Aufnahme von Kooperationsbeziehungen mit verwandten Einrichtungen in den neuen Bundesländern und zwar an den Universitäten Weimar, Leipzig, Rostock, Chemnitz und Mittweida


1994

 

Erstes Begegnungsseminar mit den Partneruniversitäten aus den neuen Bundesländern in Frankfurt. Thema: Bildung im Alter
Dieses Seminarformat wird in unregelmäßiger Folge bis 2002 fortgesetzt.

Themen:
1999: Das Zusammenwachsen zwischen Ost- und Westdeutschen aus der Perspektive älterer Menschen
2000: Probleme des wiedervereinigten Deutschland
2001: Bildung und Internet im Seniorenstudium
2002: Der ältere Mensch in unserer Gesellschaft

Initiierung eines Kooperationsprojektes mit den Universitäten Magdeburg und Humboldt-Universität Berlin zur Entwicklung eines Seminarkonzeptes zum Thema "Kommunikation lernen – Verständigungsaufgaben zwischen Ost- und Westdeutschen der älteren Generation". (Laufzeit bis 1997)


1996

 

30. - 31.10.1996 Ausrichtung des bundesweiten wissenschaftlichen Workshops "Ältere Studierende forschen"


1998

 

Einrichtung einer "Stiftungsgastdozentur für Soziale Gerontologie" (letztmalig besetzt 2009)


2002

 

Jubiläumsveranstaltung zum 20-jährigen Bestehen der U3L


2003

 

Publikation der Jubiläumsschrift - Gerontologie in Bildungstheorie und Praxis. 20 Jahre Universität des 3. Lebensalters (hrsg. von Günther Böhme und Silvia Dabo-Cruz)

Stiftung eines fortlaufenden "Lehrauftrags für Soziale Gerontologie" am den Fachbereichen Psychologie und Erziehungswissenschaften


2005

 

Mai 2005  Der Präsident der Goethe Universität Rudolf Steinberg ordnet eine „Schließung“ des bis dahin möglichen kostenlosen Zugangs für U3L-Studierende zu ausgewählten Veranstaltungen der Johann Wolfgang Goethe-Universität an.

WS 05/06  Zum ersten Mal enthält das Lehrprogramm der U3L kein Angebot geöffneter regulärer Veranstaltungen der Goethe-Universität, sondern ein stark erweitertes eigenes Studienangebot.


2006

 

März 2006 Ausrichtung der Jahrestagung der Bundesarbeitsgemeinschaft Wissenschaftliche Weiterbildung für Ältere (BAGWiWA in der DGWF) zum Thema „Demographischer Wandel und Bolognaprozess - Auswirkungen auf das SeniorInnenstudium“.

Aufnahme einer Kooperation mit der Universität des 3. Lebensalters in Slupsk (Polen)


2007

 

24.-26.9.2007 Erstmalige Ausrichtung der „Morgenakademie“, (3-tägiges Seminar) in Kooperation mit der Evangelischen Stadtakademie, dem evangelischen Regionalverband und dem Historischen Museum. Thema: „Erinnerte und nicht erinnerte Zeit“

In der Folge wird die Morgenakademie mit wechselnden Themenstellungen bis 2013 jährlich durchgeführt.

Entwicklung und Einführung eines 5-semstrigen strukturierten Studiengangs

Thema des ersten Durchlaufs: „Mythos in Geschichte und Gegenwart“ (Dauer bis SoSe 09)


2010

 

26.04.2010 Erste feierliche Zertifikatsverleihung im Kontext des Strukturierten Studiengangs

Wintersemester 2010/11 Beginn des Strukturierten Studiengangs „Freiheit zwischen Ideal und Wirklichkeit (Dauer bis SoSe 2012)


2012

 

13.06.2012 Wahl von Prof. Dr. Dr. h.c. Christian Winter zum Vorsitzenden des Vereins.


2013

 

22.04.2013 Umzug der Geschäftsstelle aus dem AfE-Turm ins Juridicum.

1.8.2013 Beginn eines europäischen Freiwilligen–Projektes in Kooperation mit der Universität des 3. Lebensalters in Zagreb (Kroatien) unter dem Titel „Education and the Third Youth“ (Laufzeit 1.8.2013 – 31.7.2015) – gefördert aus Mitteln der EU im Rahmen der Grundtvig Förderlinie.

Wintersemester 2013/14 Beginn des Strukturierten Studiengangs „Das Öffentliche und das Private“ (Dauer bis SoSe 2015)


2016

 

Wintersemester 2016/17 Beginn des Strukturierten Studiengangs „Altern in Wissenschaft und Erfahrung“ (Dauer bis SoSe 2018)

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