Michael Quell OStR i. H.

Raum: 405, Juridicum, Campus Bockenheim
Tel. 069/798-22188
Mail: m.s.quell@t-online.de
Homepage: http://www.michael-quell.de
Sprechstunde: Di. 14.00-15.00 Uhr


Vita

  Verschiedene Kompositionspreise (Berlin 1989, Elisabeth-Schneider-Kompositionspreis Freiburg 2003, Barlow Commissioning Award, USA 2011, Kompositionspreis der Bowling Green State University, USA 2013 etc.).
  Regelmäßige Gastvorträge an verschiedenen Hochschulen. Umfangreiche künstlerische Tätigkeit als Komponist. Aufführungen an internationalen Festivals Neuer Musik (z.B. Amsterdam, Ljubljana, Sankt Petersburg, Odessa, Darmstadt, Witten, Montreux, Cortona, Los Angeles, New York, Boston MA).
Seit 2008 OStR i.H. an der Goethe-Universität Frankfurt
2007-2008 Lehrauftrag an der Goethe-Universität Frankfurt
Seit 1993 Gründung und künstlerische Leitung der Konzertreihe ‚Neue Kammermusik' in Fulda
1991 2. Staatsexamen und Schuldienst an einem Fuldaer Gymnasium
1985-1989 Studium Komposition (KA) bei Rolf Riehm, Musikhochschule Frankfurt
1981-1985 Studium der Schulmusik an der Musikhochschule Frankfurt sowie Philosophie und Theologie an der J. W. Goethe-Universität. Zugleich Studium der Komposition bei H.-U. Engelmann.
1960 geb. in Fulda

Forschungsschwerpunkte

  • Chancen und Möglichkeiten der Komposition im interdisziplinären Dialog
  • Analyse und Ästhetik Neuer Musik

Publikationen

2020 Freiheit im Kontext kollektiver Suppression – Günter Schwarzes Streichquartett op.22. In: Ernst Helmuth Flammer (Hg.), „…wenn die Wurzeln tief sind, ist der Wind nicht zu fürchten“ chinesisches Sprichwort  – Günter Schwarze und die Meißner Porzellanglockenspiele. Berlin: Simon Verlag. S. 137-160.
2014 Zur Ambiguität des Fortschrittsbegriffs am Beispiel Ligetis Hinwendung zur Klangflächenkomposition. In: Ernst Helmuth Flammer (Hg.), Fortschritt, was ist das...?. Hofheim: Wolke 2014. S. 79-114.
2011 Kompositorische Strategien im Spannungsfeld von Autonomie und Erweiterung im Zyklus ‚Momentaufnahmen / Caprichos – Reflexionen zu Goya … und darüber hinaus … In: Lukas Christensen und Monika Fink (Hg.), Wie Bilder klingen. Tagungsband zum Symposium "Musik nach Bildern". Neue Innsbrucker Beiträge zur Musikwissenschaft. Bd. 1. Berlin, Münster, Wien: LIT 2011. S. 221-248
2005 Von den Chancen des Neuen - Gedanken zum (noch) schwierigen Verhältnis des Chorwesens zur musikalischen Moderne. In: Programmbuch 4. Chorleiterkongress - Tage Neuer Chormusik. Erfurt 10.-13.3.2005. S. 12-20.
2001 Zur Relation von theoretisch-wissenschaftlichem Denken und künstlerischem Handeln bei Ernst Helmuth Flammer. In: Flammer, Ernst Helmuth. Schriften zur Musik I. Günther Emig (Hg.). Saarbrücken: Pfau-Verlag 2001. S. 10-21.


Vollständiges Werkverzeichnis


Partituren bei Edition Gravis, Belin:

  • A Blurring Cloud – Geschöpfe der Fahrt für Violine, Gitarre und Klavier
  • Dark Matter für Oboe, Klarinette und Fagott
  • anisotropie – (vier) (aggregat)-zustände für Klavier
  • Fantasia – lass die Moleküle rasen für Sopran und hinzutretenden sprechenden Pianisten
  • Momentaufnahmen / Caprichos – Reflexionen zu Goya … und darüber hinaus … für Gitarre solo
  • Staubaggregation für Flöte, Kontrabass und Klavier
  • Achronon für Akkordeon und Gitarre
  • String I für Oboe solo (in Vorbereitung)

Partituren im TONOS-Musikverlag, Baden-Baden:

  • Ekstare für Flöte, Oboe, Violine, Viola und Violoncello
  • Streichtrio – le son d’un monde secret et couvert
  • Atremia für fünf Gitarren
  • Interdependenzen für Gitarre und Schlagzeug
  • temps et couleurs I für Flöte und Gitarre
  • Satori – fünf Haiku für Gitarrenorchester
  • Inside...out – hommage à Roland Barthes, Paul Feyerabend, Diogenes und die Kyniker für großes Orchester

CDs:

  • Michael Quell Chamber Music Vol. 3. Portrait-CD. NEOS 12103. 2021. (energeia aphanés III – physis, energeia aphanés II, Interdependenzen, String I, energeia aphanés I u. String III – Branes).
  • Michael Quell Chamber Music Vol. 2. Portrait-CD. NEOS 11904. 2019. (Dark Matter, φαντασία – lass die Moleküle rasen, Meister Eckhart und Suhrawardi: der Klang der Schwinge des Gabriel, Staubaggregation, A Blurring Cloud – Geschöpfe der Fahrt u. String II – Graviton).
  • Michael Quell Chamber Music. Portrait-CD. NEOS 11046. 2010. (Ekstare, temps et couleurs I, Steichtrio, anisotropie, Achronon u. Anamorphosis II – Polymorphia).
  • Rain Light Symphony. Bayer-Records. Cadenza CAD 800 868. 2011. (Satori, Alpha – Omega, Atremia)
  • Caprichos Goyescos Vol.1. Dabringhaus und Grimm MDG 603 1341-2. 2005. (Momentaufnahmen / Caprichos)
  • Michael Quell Portrait I. Edition SurPlus 2005.
  • Wittener Tage für Neue Kammermusik :live Dokumentation. WD 90. 1990. (Ekstare)
  • Nunc Bayer-Records. Cadenza CAD 800 890. 1991. (De aeternitatem petendo)