Corona-Virus

Informationen zum Sommersemester

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Studium und Lehre

Um das Corona-Risiko zu begrenzen, ist das Uni-Gebäude bis auf weiteres für Studierende und Besucher geschlossen.

Wenn Sie dringende Anliegen haben, wenden Sie sich bitte per Mail an Miriam Schmitthenner oder die betreffenden Lehrenden. 

Damit wir Sie erreichen können, ist es wichtig, dass Sie die Mailingliste empfangen (alle Informationen dazu hier). Bitte weisen Sie auch Kommiliton*innen darauf hin, von denen Sie wissen, dass diese noch nicht für die Mailingliste angemeldet sind.

Zusätzlich müssen Sie sich unbedingt bis zum 10.4. zu den Kursen anmelden, die Sie besuchen möchten. Dies soll bei allen Dozent*innen bis auf Frau Timme, die um eine Anmeldung auf OLAT bittet, per E-Mail erfolgen. Wir planen, vor Beginn der Veranstaltungen die technischen Bedingungen gemeinsam mit Ihnen zu prüfen, deshalb ist eine pünktliche Anmeldung wichtig. Der reguläre Kursbeginn ist am 20.4.

Wir werden voraussichtlich teilweise mit Videokonferenzen arbeiten, für die Sie eine gute Internetverbindung, ein Mikrofon oder Headset und eventuell auch eine Kamera benötigen. Sollten Sie mit diesen technischen Voraussetzungen Schwierigkeiten haben, teilen Sie das bitte den jeweiligen Dozenten Ihrer Kurse mit.

Wegen noch ausstehender Prüfungsleistungen wenden Sie sich bitte an Ihre Dozenten. Bitte beachten Sie auch, dass die PhilProm nur reduziert arbeiten kann und deshalb erbrachte Prüfungsleistungen ggf. später verbucht werden.

Die Universität hat zudem zentrale Beratungsangebote für Studierende, die besonderen psychischen oder finanziellen Belastungen ausgesetzt sind. Mehr dazu finden Sie auf dieser Seite.


Allgemeine Informationen der Goethe-Universität zur Begrenzung des Corona-Risikos entnehmen Sie bitte dieser Seite. Informationen zu den Rahmenbedingungen von Studium und Lehre finden Sie hier.


Aktuelles

Stellenangebot

Stellenangebot

Am Institut für Skandinavistik, Fachbereich Neuere Philologien, der Goethe-Universität Frankfurt am Main ist zum 01.10.2020 die Stelle für eine*n

Wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d)
(E13 TV-G-U, halbtags)

voraussichtlich befristet für die Dauer einer Elternzeitvertretung zu besetzen. Die Eingruppierung richtet sich nach den Tätigkeitsmerkmalen des für die Goethe-Universität geltenden Tarifvertrags (TV-G-U).

Aufgaben: Mitarbeit auf dem Gebiet der neueren Skandinavistik in Lehre (inkl. Prüfungen, Studienberatung u.ä.), Forschung und Institutsverwaltung. Es wird Gelegenheit gegeben, ein Promotionsprojekt zu entwickeln.

Einstellungsvoraussetzungen: Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium mit dem Hauptfach Skandinavistik/nordische Philologie (Schwerpunkt: neuere Skandinavistik), Lehrerfahrung (z.B. als Tutor*in) ist von Vorteil.

Ihre Bewerbung (mit Lebenslauf [ohne Bild], Angaben zu Forschungsinteressen, ggf. Angaben zur Lehrerfahrung) richten Sie bitte bis zum 15.07.2020 an Frau Professorin Dr. Frederike Felcht, Johann Wolfgang Goethe-Universität, Institut für Skandinavistik, Norbert-Wollheim-Platz 1, 60629 Frankfurt am Main, felcht@em.uni-frankfurt.de. Sie können die Bewerbung gerne auch elektronisch in Form einer pdf-Datei einreichen.

 

 

Evaluation des Skandinavistik-Studiums

Evaluation des Skandinavistik-Studiums

Die Institutsgruppe hat eine Evaluation zum Skandinavistik-Studium erstellt, die dabei helfen soll, den Studiengang in Zusammenarbeit mit den Lehrenden zu verbessern. Nehmen Sie gerne daran teil!

Mitteilung der Institutsgruppe:

Liebe Studierende,

sicher kennt ihr die Evaluationsbögen der Universität, die mittlerweile in jedem Kurs ausgefüllt werden müssen.
Da die Fragen darin nicht studiengangsspezifisch sind und meist nur allgemeine Antworten ermöglichen, haben wir in den letzten Wochen eine Evaluation zum Skandinavistikstudium ausgearbeitet.
Ihr Fokus liegt auf der Anfangsphase des Studiums (1.-2. Semester im HF, 1.-4. Semester im NF), es ist jedoch die Teilnahme Studierender aus allen Semestern erwünscht, damit ein möglichst breites Meinungsbild entsteht.
Wir möchten die Ergebnisse dieser Umfrage in Zusammenarbeit mit unseren Lehrenden nutzen, um den Studiengang fortlaufend zu verbessern.
Also - auch wenn es leider keinen Amazongutschein zu gewinnen gibt - nutzt die Gelegenheit und sagt uns eure Meinung.
Hier geht es zur Umfrage.
Wir freuen uns auf rege Teilnahme.
 
Liebe Grüße,
Eure Institutsgruppe


Neuerscheinungen

Lyrik

Licht%c3%bcbermland

Lyrik

Licht überm Land. Dänische Lyrik vom Mittelalter bis heute. Im Auftrag der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Zusammenarbeit mit Det Danske Akademi herausgegeben von Peter Urban-Halle und Henning Vangsgaard. München: Hanser, 2020.
Die erste umfassende Anthologie der dänischen Lyrik außerhalb Dänemarks. Gedichte von über 150 Lyrikerinnen und Lyrikern vom Mittelalter bis heute. Darunter Übersetzungen von Frankfurter Skandinavistinnen und Skandinavisten: Justus Carl, Sarah Fengler, Berit Huntebrinker, Viktoria Stowasser und André Wilkening.

was sollen wir mit all der schönheit? Herbstgedicht von Rasmus Nikolajsen. Köln: Parasitenpresse, 2020. 70 S.
Ins Deutsche übertragen wurde das Langgedicht hvad skal vi med al den skønhed? von Sarah Fengler, die auch für die Anthologie „Hier habt ihr mich“ Gedichte von Rasmus Nikolajsen übersetzt hat. 

L. Der Literaturbote 135/136 (4/2019): Müssen wir nicht wach sein.
Studierende unseres Instituts haben Texte von norwegischen Autorinnen und Autoren, die hierzulande bislang wenig bekannt sein dürften, ins Deutsche übersetzt. Die Anthologie ist im Rahmen des Seminars „In der Praxis II - Anthologie und Moderation“ von Uwe Englert entstanden und führt die langjährige Zusammenarbeit des Institut für Skandinavistik und des Hessischen Literaturforums im Mousonturm fort.
Übersetzungen von Sarah Fengler, Rebekka Hans, Rebecca Jakobi, Sofie Marhaug, Maja Martha Ploch, Ramona Weber und André Wilkening. 

Hier habt ihr mich. Neue Gedichte aus Dänemark. Herausgegeben von Ursel Allenstein und Marlene Hastenplug. Köln: Parasitenpresse, 2017. 142 S. 

Monographie

Jenseitsdesgeldes

Monographie

Hendrik Blumentrath/Anna Echterhölter/Frederike Felcht/Karin Harrasser: Jenseits des Geldes. Aporien der Rationierung (ilinx.kollaborationen), Leipzig (Spector Books) 2019.

Die Gleichverteilung von Lebensmitteln in Zeiten der Knappheit ist in Vergessenheit geraten. Die Maßnahme besteht jedoch fort und es kommt, mit zunehmender Migration, derzeit zu einer regelrechten Renaissance der Rationierung. Dies gibt Anlass zu einer theoretischen Bestandsaufnahme dieser Form von Distribution – ihrer Prinzipien und Probleme. Denn in der Praxis werden die Pläne der Bürokratie immer wieder durchkreuzt von den unvergleichlichen Materialien, Bedürfnissen und Physiologien. Allokation jenseits des Geldes bezieht sich nicht auf Leistung, sondern auf das Dasein. Hier aber beginnen die Widersprüche. Die Grundrechte aller werden nicht nur verbürgt, sondern direkt gefährdet und unterminiert. Warlam Schalamow verstand es, diese Aporien der Rationierung mit großer Lakonie in Erzählungen zu fassen, von denen eine in den Band aufgenommen wurde. Die Autor/innen gehen sowohl auf das literarische Echo der Rationierung bei Joseph Roth und Martin Andersen Nexø ein als auch auf die materiellen Spuren der Verwaltungsgelder von den Patacones bis zur OneCard. So zeigt sich, dass die Rationierung mit all ihren Planungs- und Steuerungsphantasien ein wiedergängerisches und wenig beachtetes Eigenleben führt.

Dissertationen

B%c3%bccher bibliothek

Dissertationen

Vera Johanterwage: Buddha in Bergen. Die altnordische 'Barlaams ok Josaphats saga'. Heidelberg 2019.

Maya Anna Rosalie Großmann: Kunst gegen den Identitätsverlust. Das bildhauerische Werk Niels Hansen Jacobsens in der dänisch-deutschen Grenzregion um 1900. Würzburg: Königshausen & Neumann, 2019. 196 S.

Edda-Kommentar

Edda kommentar bd 1

Edda-Kommentar

Wir freuen uns, das Erscheinen von Band 1 des Frankfurter Kommentars zu den Liedern der Edda bekanntgeben zu können:

†Klaus von See, Beatrice La Farge, Katja Schulz. Unter Mitwirkung von Simone Horst und Eve Picard: 
Kommentar zu den Liedern der Edda. Bd. 1: Götterlieder. Teil I. Vǫluspá [R], Hávamál. Teil II. VafþrúðnismálGrímnismálVǫluspá [H], Zwergenverzeichnis aus der Gylfaginning. Heidelberg: Universitätsverlag Winter, 2019. 1724 Seiten. 178 €.

Mit dem vorliegenden Band wird der siebenbändige Kommentar zu den Liedern der Edda abgeschlossen, nachdem 1997 und 2000 zwei Bände mit eddischen Götterliedern sowie 2004, 2006, 2009 und 2012 vier Bände zur eddischen Heldendichtung erschienen sind. Der Frankfurter Edda-Kommentar ist der erste Gesamtkommentar zu diesem Textkorpus seit dem zwischen 1927 und 1931 veröffentlichten Kommentar von Sijmons-Gering. Der nun vorgelegte Band kommentiert die ersten vier im Codex regius überlieferten Lieder: die Vǫluspá (das wohl berühmteste Eddalied) und die drei Odins-Lieder HávamálVafþrúðnismál und Grímnismál. Ergänzt werden diese Texte durch den ersten Kommentar überhaupt zu der Hauksbók-Fassung der Vǫluspá und eine Synopse der beiden Redaktionen des Liedes sowie durch einen Kommentar zu dem strophischen Zwergenverzeichnis aus der Gylfaginning, das eine Entsprechung in den Vǫluspá-Texten hat.

Forschungsprojekt Edda-Rezeption

Gylfis t%c3%a4uschung

Forschungsprojekt Edda-Rezeption

Julia Zernack, Katja Schulz (Hg.): Gylfis Täuschung. Rezeptionsgeschichtliches Lexikon zur nordischen Mythologie und Heldensage. Heidelberg 2019 (=Edda-Rezeption, 6). 791 S.