Institut für Skandinavistik

Edda forschung

Semesterabschluss am 13.02.2020

Einladung zum Semesterabschluss

Wir möchten Sie sehr herzlich zu unserem Semesterabschluss am 13. Februar einladen!

In diesem Jahr möchten wir Ihnen die Früchte der Frankfurter Edda-Forschung präsentieren. Außerdem wird es eine kleine Fotoschau der Gotland-Exkursion vom September 2019 geben.
Im Anschluss beglückwünschen wir unsere Absolvent*innen und lassen das Semester bei einem Glas Sekt gemütlich ausklingen.

Zeit: Donnerstag, 13. Februar 2020, 18 Uhr
Ort: Casino 1.812, Campus Westend

Alle Interessierten sind herzlich willkommen!


Neuerscheinungen

Lyrikanthologien

M%c3%bcssenwirnichtwachsein

Lyrikanthologien

L. Der Literaturbote 135/136 (4/2019): Müssen wir nicht wach sein.

Der aktuelle Literaturbote ist nicht nur eine Reverenz an das Gastland der Frankfurter Buchmesse 2019, sondern führt auch die längjährige Zusammenarbeit des Instituts für Skandinavistik und des Hessischen Literaturforums im Mousonturm fort. Studierende unseres Instituts haben Texte von norwegischen Autorinnen und Autoren, die hierzulande bislang wenig bekannt sein dürften, ins Deutsche übersetzt und sie so dem hiesigen Publikum erstmals zugänglich gemacht. Die Anthologie ist im Rahmen des Seminars "Literatur in der Praxis II - Anthologie und Moderation" von Uwe Englert im Sommersemester 2019 entstanden.

Mit Texten von Kirstin Berget, Sindre Ekrheim, Maria Kjos Fonn, Ellen Grimsmo Foros, Beate Grimsrud, Kristofer Grønskag, Katrine Heiberg, Sigrid Hesjevoll und Olav R. Øyehaug. Übersetzungen von Sarah Fengler, Rebekka Hans, Rebecca Jakobi, Sofie Marhaug, Maja Martha Ploch, Ramona Weber und André Wilkening.

Hier habt ihr mich. Neue Gedichte aus Dänemark. Herausgegeben von Ursel Allenstein und Marlene Hastenplug. Köln: Parasitenpresse, 2017. 142 S. 

Monographie

Jenseitsdesgeldes

Monographie

Hendrik Blumentrath/Anna Echterhölter/Frederike Felcht/Karin Harrasser: Jenseits des Geldes. Aporien der Rationierung (ilinx.kollaborationen), Leipzig (Spector Books) 2019.

Die Gleichverteilung von Lebensmitteln in Zeiten der Knappheit ist in Vergessenheit geraten. Die Maßnahme besteht jedoch fort und es kommt, mit zunehmender Migration, derzeit zu einer regelrechten Renaissance der Rationierung. Dies gibt Anlass zu einer theoretischen Bestandsaufnahme dieser Form von Distribution – ihrer Prinzipien und Probleme. Denn in der Praxis werden die Pläne der Bürokratie immer wieder durchkreuzt von den unvergleichlichen Materialien, Bedürfnissen und Physiologien. Allokation jenseits des Geldes bezieht sich nicht auf Leistung, sondern auf das Dasein. Hier aber beginnen die Widersprüche. Die Grundrechte aller werden nicht nur verbürgt, sondern direkt gefährdet und unterminiert. Warlam Schalamow verstand es, diese Aporien der Rationierung mit großer Lakonie in Erzählungen zu fassen, von denen eine in den Band aufgenommen wurde. Die Autor/innen gehen sowohl auf das literarische Echo der Rationierung bei Joseph Roth und Martin Andersen Nexø ein als auch auf die materiellen Spuren der Verwaltungsgelder von den Patacones bis zur OneCard. So zeigt sich, dass die Rationierung mit all ihren Planungs- und Steuerungsphantasien ein wiedergängerisches und wenig beachtetes Eigenleben führt.

Dissertationen

B%c3%bccher bibliothek

Dissertationen

Vera Johanterwage: Buddha in Bergen. Die altnordische 'Barlaams ok Josaphats saga'. Heidelberg 2019.

Maya Anna Rosalie Großmann: Kunst gegen den Identitätsverlust. Das bildhauerische Werk Niels Hansen Jacobsens in der dänisch-deutschen Grenzregion um 1900. Würzburg: Königshausen & Neumann, 2019. 196 S.

Edda-Kommentar

Edda kommentar bd 1

Edda-Kommentar

Wir freuen uns, das Erscheinen von Band 1 des Frankfurter Kommentars zu den Liedern der Edda bekanntgeben zu können:

†Klaus von See, Beatrice La Farge, Katja Schulz. Unter Mitwirkung von Simone Horst und Eve Picard: 
Kommentar zu den Liedern der Edda. Bd. 1: Götterlieder. Teil I. Vǫluspá [R], Hávamál. Teil II. VafþrúðnismálGrímnismálVǫluspá [H], Zwergenverzeichnis aus der Gylfaginning. Heidelberg: Universitätsverlag Winter, 2019. 1724 Seiten. 178 €.

Mit dem vorliegenden Band wird der siebenbändige Kommentar zu den Liedern der Edda abgeschlossen, nachdem 1997 und 2000 zwei Bände mit eddischen Götterliedern sowie 2004, 2006, 2009 und 2012 vier Bände zur eddischen Heldendichtung erschienen sind. Der Frankfurter Edda-Kommentar ist der erste Gesamtkommentar zu diesem Textkorpus seit dem zwischen 1927 und 1931 veröffentlichten Kommentar von Sijmons-Gering. Der nun vorgelegte Band kommentiert die ersten vier im Codex regius überlieferten Lieder: die Vǫluspá (das wohl berühmteste Eddalied) und die drei Odins-Lieder HávamálVafþrúðnismál und Grímnismál. Ergänzt werden diese Texte durch den ersten Kommentar überhaupt zu der Hauksbók-Fassung der Vǫluspá und eine Synopse der beiden Redaktionen des Liedes sowie durch einen Kommentar zu dem strophischen Zwergenverzeichnis aus der Gylfaginning, das eine Entsprechung in den Vǫluspá-Texten hat.

Forschungsprojekt Edda-Rezeption

Gylfis t%c3%a4uschung

Forschungsprojekt Edda-Rezeption

Julia Zernack, Katja Schulz (Hg.): Gylfis Täuschung. Rezeptionsgeschichtliches Lexikon zur nordischen Mythologie und Heldensage. Heidelberg 2019 (=Edda-Rezeption, 6). 791 S.