Programme

Das ZIAF managet und unterstützt interdisziplinäre Programme, um die Vernetzung mit afrikanischen und europäischen Partner*innen zu fördern und innovative Forschungsperspektiven zu generieren sowie Nachwuchsförderung zu betreiben. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Mitarbeit im Maria Sibylla Merian Institute for Advanced Studies in Africa (MIASA) zur Förderung von afrikanischen Fellows. Aktuell ist das ZIAF an vier Programmen und einer Initiative im Rahmen des europäischen Netzwerks von Afrikazentren (AEGIS) beteiligt:

  • Das DFG-Programm Point Sud führt Veranstaltungen zur Förderung der Vernetzung und des wissenschaftlichen Austausches zwischen Wissenschafltern und Institutionen aus Deutschland, Europa, Afrika und anderen Teilen der Welt durch.

  • Das Fellowship-Programm der Volkswagen Stiftung fördert die Weiterqualifizierung exzellenter junger afrikanischer Postdocs in den Human- und Sozialwissenschaften. Es wird vom ZIAF durchgeführt.

  • Die Pilot African Postgraduate Academy (PAPA) richtet sich an Nachwuchswissenschaftler*innen, die kürzlich ihre Doktorarbeit abgeschlossen haben und an Universitäten in Afrika tätig sind. Ziel ist es, das Engagement für den Wert der Wissenschaft um ihrer selbst willen zu fördern sowie ein allgemeines konzeptionelles Verständnisses zu vertiefen, um zur Weiterentwicklung der Wissenschaft beizutragen.

  • Im Rahmen des europäischen Netzwerks von Afrikazentren (AEGIS) gründeten das ZIAF und das Africa Studies Centre (ASC) in Leiden 2017 eine Collaborative Research Group (CRG) zum Thema »Africa in the World – Rethinking Africa’s Global Connections« . Das Frankfurt-Leidener AEGIS-CRG mit seinen rund 40 Mitgliedern zielt darauf ab, auf dem Wissen über die globalen Verbindungen Afrikas aufzubauen, um die Forschungen hierzu gemeinsam voranzutreiben, Veranstaltungen durchzuführen, Projektanträge zu entwickeln und gemeinsam zu publizieren.