Molekulare Onkologie und Tumorimmunologie (MOT)

Inhalte:

Das Modul besteht aus einer Vorlesung mit anschließendem Kurspraktikum. Schwerpunkte der Vorlesung sind: Molekulare und zellbiologische Mechanismen der Entstehung und des Wachstums von Tumoren; Onkogene; Tumorsuppressorgene; Tumorgenetik; Tumormetabolismus; Tumorumgebung; Tumormarker; Tumorimmunüberwachung; molekulare Ansatzpunkte von Tumortherapien; moderne Tumortherapeutika (Kinaseinhibitoren; Biologicals); Tumorimmuntherapie. Vorangestellt sind einführende Vorlesungen zur Immunologie sowie zu genetischen, biochemischen und zellbiologischen Prozessen, deren Störung bei der Tumorgenese von Relevanz ist. Das Kurspraktikum vermittelt Methoden aus der onkologischen und immunologischen Forschung und praktische Einblicke sowohl in die Grundlagenforschung als auch in die translationale Forschung zur Tumortherapie: Die Studierenden erhalten einen Überblick über die vielfältigen Ursachen der Tumorentstehung, die molekulare Diversität von Tumoren, die Tumorimmunabwehr und die neuesten Entwicklungen von Tumortherapeutika basierend auf aktuellen Ergebnissen onkologischer und immunologischer Grundlagenforschung.

Qualifikationsziele und Kompetenzen:

Die Studierenden kennen molekulare Mechanismen der Krebsentstehung und moderne, molekular
ausgerichtete Ansätze zur Tumortherapie. Im Praktikum erlernen sie theoretische Hintergründe
komplexer Methoden im Bereich der Onkologie, Zellbiologie, Biochemie und Immunologie. Sie lernen
diese Methoden anzuwenden und ihren Einsatz und Nutzen für eigene Forschungsprojekte
abzuschätzen.


Modulbeauftragter

Prof. Dr. Andreas Krueger
Institut für Molekulare Medizin